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Full text of "PC Player German Magazine 1993-10"

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10-93 DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs 



3D-ACTI0N MIT EDITOR 



Wing Commander 
Academy im Test 



SAURIER AUF CD-ROM 




Dino-Datenban 
von Microsoft 



DIE ERSTEN BILDER 



Dungeon Master 
kehrt zurück 



RAN ANS NETZ 



Mehr Spielespaß 
per PC-Kopplung 



ROLLENSPIEL-TIPS 



«^Lore-Lösung 
«"Krondor komplett 

Sonderteil:CD-Spieie*CMOS-Pannenhilfe*Mad 
Deutsches Lexikon auf CD-ROM • Zusatzdisk für 



kcA^Ae^^^- 



. 



***< 



ERLEBEN SIE ALS VERWANDLUNGSKÜNSTLER EIN 

VISUELLES 3D-FEST IN DEN ATEMBERAUBEND 

GEFÄHRLICHEN DUNGEONS VON SHADOWCASTER! 



:. Eine feuerspeiende Eidechse. Ein weiser Magier... 

Als Shadowcaster können Sie sechs mystische Lebensformen annehmen. 
Durch diese unglaublichen Verwandlungen gewinnen Sie dämonische Kräfte und 
ungeheure Macht. 

Wählen Sie zwischen den Attributen schnell, wendig und beinahe 
unverwundbar. Durch die erstaunlich schnelle und klar gezeichnete Grafik 



uuiigtn treffen, könne 
r Ecke auf Sie lauert. 






Machen Sie jedoch r 
Volk in S 




Vertrieb in Europa durch Electronic Ans GmbH, Verler Str. 1 , 33332 Gütersloh. 
Tel: EA DIREKT: 0"" ~ 



Angenommen, Sie kaufen ein Auto. Der Verkäufer meint, daß 
alle Autofahrer sowieao rücksichtslose Raser sind, und baut 
ein Drosselventil ein. Der frisch erstandene Porsche macht damit 
nur noch 90 Stundenkilometer. 

So was gibt's nicht? Dann kaufen Sie bitte mal ein Computer- 
spiel. Das erste, was Ihnen entgegenschlägt, ist der »Kopier- 
schutz«. Über die Hälfte aller Software -Firmen ist offensicht- 
lich der Meinung, daß Sie das Spiel in jedem Fall kopieren wer- 
den, solange man Sie nicht mit Handbuchabfragen daran hindert. 
Diejenigen, welche der Kopierschutz eigentlich treffen sollte, 
lachen sich hingegen ins Fäustchen: Echte Raubkopierer haben 
normalerweise innerhalb von 24 Stunden eine Version ohne lästi- 
ge Abfragen. 

Wir wollen hier nicht die Arbeit der »Cracker« glorifi- 
zieren. Raubkopien schaden den Spiele-Herstellern, die 
damit weniger Geld verdienen und weniger Anzeigen in PC Player 
schalten können (...daß der Verkaufspreis unseres Magazins ohne 
Werbung weitaus höher wäre, brauchen wir Ihnen nicht extra vor- 
zurechnen) . 

Auf der anderen Hand werden wir von Monat zu Monat saurer, 
wenn Hersteller alle ehrlichen Käufer über diesen Kamm 
scheren. Unerträgliche Benutz er- Belästigung wie bei »Pinball 
Dreams« wird zur völligen Farce, wenn ein Schutzmechanismus (die 
Sperre, die nur drei Installationen erlaubt) einfach per »Disk- 
copy« überlistet werden kann. Im Gegensatz zum Raubkopierer mit 
seiner gecrackten Version habe ich immerhin knapp 100 Mark bezahlt 
- aber nicht, um jeden Tag im Handbuch das zwölfte Wort in der 
siebenunddreißigsten Zeile heraussuchen zu müssen. 

Inzwischen gibt es sogar Kopierschutz auf CD-ROM-Spielen. Argu- 
ment: »Man könnte das Spiel auf eine Festplatte kopieren«. 
Prima! Also ob ich mal eben 600 Megabyte Platz für eine CD-ROM- 
Kopie frei hätte. 

Daß ein von Crackern schnell entfernbarer KopierBchutz nichts 
bringt, haben einige Hersteller kapiert. Electronic Arts 
schützt seit gut einem Jahr nichts mehr. Geschadet hat das offen- 
sichtlich nicht viel; EA ist immer noch die größte Spiele-Soft- 
warefirma der Welt. Also, liebe Branchen-Kollegen: Wann gebt Ihr 
endlich den sinnlosen Kopierschutz auf? Wann bekommen Eure zah- 
lenden Kunden endlich den Komfort, den sich illegale Kopierer 
erschleichen? 



Viel Spaß beim Lesen dieser nicht kopiergeschützten Ausgabe, 



Ihr PC-Player Team 





Legen ds neues Adven tu re 
Homeworld sefit die - - 
Gateway-SF-sflBfort. 40 




AKTUELL 

JENSEITS VON MAD TV 

Preview von »Mad News« und »Mad 
Burger« 6 

KURZMELDUNGEN 

Rund ums PC- Entertainment 7 

DUNGEON MASTER II 

Erste Bilder von der Fortsetzung der 
Rollenspiel- Legende 12 

PENTIUM-POWER 

Was bringt Intels jüngster Super-Chip 

bei PC-Spielen? 16 

READ.ME 

Neue Spielebücher im Test 18 

HITPARADEN 

Aktuelle Spiele-Charts ..21 

CD-ROM-SPIELE 

BLUE FORCE 85 

LORD OF THE RINGS 78 

MICROSOFT GOLF 76 

SHERLOCK HOLMES VOL. III 84 

SHUTTLE 80 

ULTIMA UNDERWORLD I & II 79 

Wie kann man mit wenig Aufwand mehrere PCs koppeln, ur 
live mit ein paar Freunden zu spielen? Unser Special verrät 
Ihnen alle Essentials vom Netzwerk bis zum Nullmodem 

24 



SPIELE-TESTS 

AMBUSH AT SORINOR 58 

BURNTIME 54 

EIGHT BALL DELUXE 52 

GALACTIC WARRIOR RAT 66 

■ HOMEWORLD (GATEWAY ll| 46 

LOTUS 72 

MAGIC LAND DIZZY 74 

— MASTERWORD 67 

MIG-29 DATA DISK 

FÜR FALCON 75 

— SEAL TEAM 68 

SILVER SEED 

[SERPENT ISLE DATA DISK] 53 

SPECTRE 70 

STRONGHOLD 50 

..- TERMINATOR 2 CHESS WARS 48 
WING COMMANDER 
ACADEMY 40 

SECRET OF MONKEY ISLAND 86 




3 X DINOSAURIER 

Vergleichstest: »Microsoft Dinosaurs«, 
»Dino« und »Abenteuer Dinosaurier« 36 

BUG REPORT III 

Wir hoben Sie gewarnt: Das Neueste von 
der Programmfehler-Front 88 

GARDEN DESIGNER 

Gestatten Sie einen elektronischen 
Schrebergarten 90 

VIDEO DIRECTOR 

Test: Der PC wird zum Videoband-Cutter .92 

BERTELSMANN 
UNIVERSAL-LEXIKON 

Deutschsprachiges Nachschlagewerk 

auf CD-ROM 94 

BAU & KAUF 

Immobilien-Beratung per Software 96 

PANNENHILFE RUND UMS 

CMOS 97 

Startschuß zu unserer Praxishilfe- Serie 
»Keine Panik!« 



IMPRESSUM 58 

DISKETTEN-SERVICE 60 

STARKILLER 65 

TECHNIK-TREFF 114 

LESERBRIEFE I 1 8 

INSERENTENVERZEICHNIS I 1 9 

VORSCHAU III 

FINALE 111 



TIPS & TRICKS 



BETRAYAL AT KRONDOR 102 

DYN ABLASTER 

HUMANS - JURASSIC LEVELS 100 

LANDS OF LORE 108 

LOST VIKINGS 1 00 

SECRET OF MOHKEY ISLAND.... 105 



n Tips-Teil finden Sie die 
Komplettlösung zu Lands of Lore - 
alle Karten inklusive IAO 




Die Nachfolger zu 
»«lad TV« 



uVULt 



Ulli, 



Das TV-Management-Spiel »Mad TV« war so erfolgreich, 
daß sich jetzt zwei Softwarefirmen um die Nachfolgetitel 
fc ^^^*^^— balgen. Rainbow Arts entwickelt die Brat- 
v f " 1, M fett-Opera »Mad Burger«, Newcomer Ikarion 
t kontert zur allgemeinen Verwirrung mit 
»Mad News«. Wer spinnt besser? 




Der legendäre F ritten kön ig beginnt ein« 
{Mad Bürger] 



i neuen Arbeitstag 



\£ napp zwei )ahre sind schon ins Land gezogen, seit Rain- 
l^^bow Arts mit der witzigen Wirtschaftssimulation »Mad 
TV« einen satten Erfolg feierte. Die Jagd nach Einschalt- 
quoten und Werbeeinahmen blieb verdächtig lange ohne 
Nachfolger, doch jetzt balgen sich gleich zwei Softwarefir- 
men um das Recht, sich mit den Fortsetzungsehren 
schmücken zu können. 

»Das Wort "Mad" alleine können wir rechtlich nicht schüt- 
zen lassen; den Begriff 
"Mad TV" natürlich 
schon", meint Guido 
Alt, Produktmanager 
bei Rainbow Arts.Bei 
seiner Firma soll 
Anfang '94 »Mad TV 
2« erscheinen, das mit 
Fernsehen aber rein 
gar nichts zu tun hat. 
Bei dem Programm 
mit dem Arbeitstitel 
»Mad Burger« mana- 
gen Sie vielmehr eine 
Fast-Food-Lokalkette. 
Nach McDonald's-Vorbild soll die ganze Welt mit Filialen 
der Heimstätten brutzeliger Bulettenbrötchen überzogen 
werden. Grafik, Humor und Spielwitz sollen an den 
Charme von Mad TV anknüpfen. 

Zeitgleich verkündet eine neue deutsche Softwarefirma 
namens Ikarion ihr Projekt »Mad News« : An Bord eines alten 
Dampfers befindet sich die Redaktion eines abgefeimten 
Boulevardblattes. Die Auflage der Zeitung läßt sich nur durch 



die richtige Auswahl und Aufbereitung der Mel- 
dungen steigern. Bei welchen Stories lassen Sie 
in der Rolle des genialen Chefredakteurs teure Recherchen 
betreiben - und welche Skandale werden dabei aufgedeckt? 
Wie senkt man die Fehlerquote des Wetterberichts? Drucken 
Sie lieber ein Kreuzworträtsel oder Folge 376 des Fort- 
setzungsromans? Diese inoffizielle Print-Medien-Variante 
von Mad TV wird zudem mit Musik des Sound Veteranen 
Chris »Kult« Hülsbeck beglückt. 

Warum erheben beide Projekte Anspruch auf eine Mad-TV- 
Verwandtschaft? Das Designteam, das damals diesen Titel 
schrieb, existiert nicht mehr in der Originalbesetzung. Die 




Mit welchen Leckereien können Sie die hungernde 
Kundschaft in Ihre Ladenkette locken? (Mad Burger} 






In diesem Dampfer werkelt nicht nur das Redaktionsteam vor 
sich hin (Mad News) 

Programmierer Stefan Hoffman und Thomas Andrae sind 
weiterhin für Rainbow Arts tätig, doch der damalige Pro- 
jektleiter Ralph 5tock hat das Unternehmen mittlerweile ver- 
lassen und bastelt mit einem neuen Team an Mad News. 
Welcher Nachfolger der bessere ist, wird sich erst in ein paar 
Monaten herausstellen. Ikarions Mad News soll im Novem- 
ber erscheinen; für Mad Burger visiert Rainbow Arts »Anfang 
'94« an. Dort will man im Laufe des nächsten Jahres übri- 
gensein weiteres » Mad «-Programm veröffentlichen, das sich 
inhaltlich stärker am Urvater orientiert: Bei »Mad Movies« 
bewegen Sie sich im Dunstkreis der Hollywood-Filmprodu- 
zenten. Bei soviel Mad-Verwirrung liegt der Rückschluß 
nahe, daß Deutschlands Programmierer-Szene momentan 
auch ein wenig verrückt ist. Wo bleibt eigentlich »Mad Soft- 
ware Publisher?«. (hl) 



Stadt, Land, FluB 

SimCity geht zu Weihnachten ins 21 . Jahrhundert. »SimG- 
ty 2000« von Maxis ist die generalüberholte Fassung des 
5tädtebau-Klassikers. Die beiden hervorstechenden Merk- 
male der 2000er- Version: 3D-Grafik und Super-VGA-Sup- 
port mit 256 Farben in hoher Auflösung. Das 3D machte das 
Einführen neuer spielerischer Elemente einfach. 
Das Gelände im alten SimCity war flach, in der Neuaufla- 
ge gibt es jetzt Hügel und Täler, Berge und Wasserfälle. Ähn- 
lich wie bei »Populous« läßt sich das Gelände planieren 
oder aufwerfen. Die 3D-Stadt kann dann entsprechend mit 
Brücken und Tunneln versehen werden; Sie müssen sogar 
vollständig unter die Erde, um ein U-Bahn-System und eine 
Kanalisation zu entwerfen. 




Das gehi 



Die Stadt kann in drei verschiedenen Größen dargestellt und 
die 3D-Grafik in 90-Grad-Sch ritten gedreht werden. Neben 
allen alten SimCity-Gebäuden gibt es zahlreiche Neuzu- 
gänge: Gefängnisse, Krankenhäuser, Museen, Schulen und 
Büchereien geben den Bewohnern der Stadt mehr zu tun, 
aber auch Anlaß für neue Klagen. Wenn Sie beispielsweise 
nichts für die Kultur und Bildung tun, wandern die Bewoh- 
ner in umliegende Städte ab. Der Computer verfolgt die Ein- 
wohnerzahlen mehrerer Städte in Ihrer Nähe; wenn es denen 
besser geht, als Ihnen, sinkt die Punktzahl ganz gewaltig. 
Eine tägliche Zeitung gibt Ihnen Tips, mit welchen Mitteln 
Sie Bewohner anderer Städte zu sich locken können. 
Zu weiteren Details gehören neun verschiedene Kraftwerk- 
stypen (Kohle, Wasser, Solar, Fusion, Kernkraft, Wind, Gas, 
Öl und Mikrowellen-Empfänger für Satelliten-Kraftwerke) - 
jeder natürlich mit eigenen Vor- und Nachteilen. Ein 
Geheimnis machen die Programmierer nur um die neuen 
Katastrophen, welche Ihre Stadt heimsuchen werden. Sim- 
City 2000 soll kurz vor Weihnachten erscheinen und 
benötigt mindestens einen 386-PC mit 4 MByte RAM. (bs) 

Abseits & Aufwärts 

Die neue deutsche Softwarefirma Ikarion hat neben »Mad 
News« zwei weitere PC -Spiele in Vorbereitung. Für den 
November ist die Veröffentlichung von »Hattrick« und »Zep- 



KURZ UND BÜNDIG 

I Das amerikanische Nachrichtenmagazin »Time» ist ab sofort 
auch per Modem erhältlich. »America Online« bietet alle Arti- 
kel aus »Time« schon Sonntag nachmittag zum Download 
an; die Zeitschrift ist erst Montag früh an den Kiosken erhält- 
lich. 

Creative Labs, Erfinder der Soundblaster- Karte, hat im letz- 
ten Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 240 % gehabt. Zur 
Feier des Tages wurden Synthesizer-Hersteller E-mu (Prote- 
us-Serie) und Macintosh -Hardware-Hersteller Sharevision 
eingekauft. Außerdem verklagt Creative gerade die Firma 
Aztech, die Soundblaster-kompatible Karten verkauft. 
Microsoft bringt neue Bildschirm sc honer auf den Markt. 
»Microsoft Scenes« heißt die Serie, in der Bildschirmdarstel- 
lungen aus drei Themen gebieten zu sehen sein werden: »Sier- 
ra Club« zeigt Szenen aus der Natur, »Outer Space« enthält 
Bilder aus dem Weltall und »Impressionisis« jede Menge 
impressionistische Gemälde. 

■ Nintendo verlagert Teile seiner Produktion nach China. Der 
Game Boy wird jetzt im größten Land der Erde gefertigt. Zur 
Zeit wrerden die Game Boys noch nach Amerika und Europa 
geliefert, doch Nintendo hat großes Interesse am noch nicht 
erschlossenen chinesischen Markt. 

a Apple will in den USA mehr Computer an Studenten ver- 
kaufen. Deswegen ist Apple der erste Computer- Hersteller, 
der eine großangelegte Werbekampagne auf Musikvideo- 
Sender MTV startet. Die speziellen Apple-Spots werden aber 
nicht in Europa zu sehen sein. 

Die teuerste Aktie der Welt ist nicht etwa von Microsoft. Der 
japanische Spiele herstell er Taito, dessen Aktien einen Nenn- 
wert von umgerechnet 475 Dollar haben, wurde Mitte August 
für sage und schreibe 85.000 Dollar pro Aktie gehandelt - 
Weltrekord! (bs) 



pelin« geplant. 
Hattrick ist nicht etwa das 
Spiel zum Rasierwasser, 
sondern der potentielle 
Bundesliga-Manager- Pro- 
Killer. Offensichtlichster 
Köder des Newcomers ist 
die Super-VGA-Crafik 
(256 Farben bei 640 x 480 
Bildpunkten). Auch inhalt- 
lich will sich Hattrick nicht lumpen lassen: In der Rolle des 
Clubmanagers stellen Sie Trainer ein (...und werfen die Bur- 
schen bei Erfolslosigkeit wieder raus], koordinieren Presse- 
arbeit und Fanprojekte oder locken einen 
internationalen Star zu Ihrem Verein. Über 
100 Torszenen, Zeitungsberichte, 4-Spie- 
ler-Modus und ein Editor für Namen und 
Teamlogos gehören zur Serien au sstattung 
dieses Sport-Strategiespiels. 
Die Wirtschaftssimulation »Zeppelin« ver- 
setzt Sie in die Rolle des Präsidenten einer 
Luftschiffirma. Sie erfinden neue Techni- 
ken, geben Zeppelin-Modelle in Auftrag, eröffnen zusätz- 
liche Flugrouten und spekulieren an der Börse. Zusätzlicher 
Ruhm und Reichtum winken durch Siege bei Flugwett- 
bewerben. Das Programm berücksichtigt auch wichtige 
politische und wirtschaftliche Ereignisse des frühen 20. Jahr- 
hunderts. Grafisch präsentiert sich »Zeppelin« über weite 
Strecken im historisch anmutenden HiRes-Schwarzweiß- 
Dekor. (hl) 




Die Fußball-Simulation Hattrick 
will Bundesliga Manager Pro 
Konkurrenz machen 




Der Zeppelin -Mogul erweitert 
sein Streckennetz 



LICHTJAHRE VON IHREN BISHERIGE 
ERLEBNISSEN ENTFERNT! 



■- " ■ 

Wir schreiben das Jahr 2670, und der Gemini-Sektor ist 
ein gefährlicher Ort. Zwischen der Terran- Konföderation 
und dem Kilrathi-Imperium herrscht ein erbitterter Kampf, 
der viel Unglück und Elend über das Volk bringt. 

A ber für den Privateer™ ist das die Gelegenheit, eine 
schnelle Mark zu machen. 

In Privateer sind Sie Söldner, Händler, Spion und 
Schmuggler in einem. Bei Ihrer unerbittlichen Jagd nach 
Geld werden Sie nur von Asteroiden und Kampfflugzeugen 
abgelenkt, denen Sie ausweichen müssen. Sie kämpfen um 
das Handelsrecht, und um konkurrenzfähig zu sein, müssen 
Sie mit dem erbeuteten Geld Ihr Raumschiff aufmöbeln. 

Mit der Technologie, die schon bei Wing Commander 
und Strike Commander begeisterte, verbindet Origin's® 
Privateer atemberaubende Kinosequenzen und 
revolutionäre Flugsimulation zu einem dreidimensionalen 
Weltraum kämpf in Echtzeit. Die spannungsgeladene 
Handlung eröffnet Ihnen zahlreiche Missionsoptionen: 
Besuchen Sie 90 realistische und phantastische 
Sonnensysteme, schließen Sie Geschäfte ab, oder machen 
Sie sich auf zu neuen Ufern. 

Der Weg an die Grenzen des Universums ist lang und 
beschwerlich. 

Das einzig geltende Gesetz ist das des Überlebens. 



PRIVRTc^R 



~i Gleichzeitig erscheint das 
Speech Accessory Pack, das 
für Besitzer einer 
Soundblaster- Karte zusätzliche 
Sprachausgabe enthält. 

| Intel486™ DX2 empfohlen. 

4 1993 C 








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PRIVATE 



ATARI ZEIGT KRALLEN 

Kann »Made in America« sich gegen Nintendos Übermacht 
durchsetzen? Atari will mit seinem »Jaguar« den Videospiele- 
Markt neu aufrollen. Die neue Konsole wird nicht in Fernost, 
sondern in einer amerikanischen Fabrik von IBM-Mitarbeitern 
aus Einzelteilen zusammengesetzt. 

Atari bezeichnet den Jaguar als erstes 64- Bit- Videospielsystem. 
Ein MC8öOOO-Risc- Prozessor mit knapp 14 MHz treibt das 
System an; zwei spezieile Grafikprozessoren und ein Digital 
Signal Processar (DSP) für den Sound entlasten den Risc-Chip, 
damit dieser sich voll um das Spiel kümmern kann. 
Die Konsole soll in sehr begrenzter Stückzahl im Herbst ledig- 
lich in den Testmärkten New York und San Francisco zu haben 
sein. Eine weltweite Markteinführung soll dann nächstes Jahr 
erfolgen. Das System soll nur knapp 200 Dollar kosten; ein CD- 
ROM passend zum Jaguar wurde auch angekündigt, ist aber 
nicht in der Konsole enthalten. (bs) 



Sierra: Mehr CDs, mehr Geld 

Der angekündigte Deal zwischen Telefon-Gigant AT&T und 
Sierra ist durch: »The Sierra Network« wird in »Imagination 
Network« umbenannt. Außerdem wird das zur Zeit auf PCs 
beschränkte System ausgebaut. Sowohl 3D0-Konsolen wie 
auch das Sega Megadrive werden sich nächstes Jahr in das 
Imagination Network einwählen können. Die entsprechen- 
den Modems läßt AT&T gerade entwickeln. Außerdem sol- 
len andere Anbieter als Sierra auf dem Netz vertreten sein. 
Eine bisher noch ungenannte Kaufhauskette arbeitet an 
einem »Virtual Shopping«-System. 

Gleichzeitig gab Sierra bekannt, daß es der kränkelnden 
Firma dank dieses Deals wieder besser geht. The Sierra Net- 
work hatte durch die hohen Anlaufkosten praktisch alle Erlö- 
se der Software-Abteilung geschluckt. Außerdem gab Sierra 
an, weit mehr CD-ROM-Produkte als geplant verkauft zu 
haben. Jetzt sei es Firmenpolitik, jedes Produkt spätestens 
30 Tage nach der Disketten-Veröffentlichung auch auf CD 
anzubieten. (bs) 



Rund um die mittelalterli- 
chen Rosenkriege dreht sich 
das U.S. Gold-Programm 
»Kingmaker«. Basierend auf 
einem Brettspiel werden die 
mittelalterlichen Kämpfe um 
die englische Königskrone 
für den Computer umgesetzt. 
Nicht nur harte Computer- 
gegner sondern auch Stürme, 
Überfälle, Revolutionen und 
Epidemien müssen Sie überstehen. Digitalisierte Bilder histo- 
rischer Bauwerke, cinematische Zwischensequenzen und 
ein die geschichtlichen Hintergründe analysierender 
Abschnitt im Handbuch sollen dem Programm einen reali- 
stischen Touch verleihen. Durch animierte Actionsequen- 
zen wollen die Designerden Spielablauf auflockern und mit 
Shakespeare-Rezitationen zugleich auch etwas für die Bil- 
dung tun. Voraussichtlicher Erscheinungstermin ist der Sep- 
tember 1993. (tw> 



Fabrik der Könige 


rflj 





Bis zur Krönung ist es bei King- 
maker ein weiter, steiniger Weg. 



Noch mehr Links 

Access arbeitet an einem neuen Update von »Links 386 Pro«. 
Demnächst soll es auch möglich sein, Recorded Players mit 
Wind-Einwirkung aufzunehmen. Der Grund: Tüftler haben 
in den USA eine Möglichkeit gefunden, bei Turnieren mit 
Recorded Players zu betrügen. Durch den neuen Update 
wird diese Möglichkeit weitgehend ausgeschaltet. Gleich- 
zeitig gab Access bekannt, daß im Oktober eine neue Kurs- 
diskette erscheinen wird. Offiziell ist sie nur unter dem 
Codenamen »Boulder Creek« bekannt, aber gesprächige 
Mitarbeiter verrieten, daß es sich um den legendären Kurs 
»Pebble Beach« handeln wird. 

Sommer 1994 soll »Links 486 Pro« (vorläufiger Name) 
erscheinen. Das Produkt, welches nur für CD-ROM erhält- 
lich sein wird, soll zusätzliche grafische Details und wesent- 
lich mehr Sound enthalten; außerdem werden Spieler mit 
Soundblaster- Karten ihre eigene Sprache in das Spiel inte- 
grieren können. Trotz des irreführenden Namens soll das 
Programm auch auf 386ern laufen. 

Ein neues Adventure ist ebenfalls in Arbeit. »Under a Ki Mi ng 
Moon« wird gerade mit Schauspielern wie Brian Keith und 
Margot Kidder gefilmt, um dann digitalisiert und auf CD- 
ROM und Disks gebrannt zu werden. Wenn alles klappt, 
geht Held Tex Murphy (»Martian Memorandum«) noch die- 
ses Jahr auf die Reise zum Killermond. (bs) 

Ich glaub', meine Maus rüttelt... 

Logitech will in wenigen Wochen den »Cyberman« auslie- 
fern, die erste 3D-Maus für PCs. Mit dieser Kombination aus 
Joystick und Maus können nicht nur die Richtungsänderun- 
gen links/rechts, vorne/hinten an den PC übermittelt wer- 
den, sondern auch rauf/runter und Drehungen der Maus in 
alle Richtungen. Ein eingebauter Motor läßt die Maus sogar 
rütteln, wenn Sie in einem Spiel gegen eine Wand fahren 
oder fliegen. 

Software für die Maus wurde von Access, Bethseda, Elec- 
tronic Arts, Interplay New World NOTLA||DU||G „, 
Computing, Ongir .Sierra, Virgin, M|CROpROSE 
Westwood und zahlreichen ande- F i nemzie M e Schwierigkeiten bei 
ren Firmen angekündigt. Mehrere Microprose haben zu einer 
,, .. ... . . , „ gewaltigen Reduzierung der 

vollständige Spiele sowie Demos miwrbei(erMn | geWhrt a 160 

diverser angekündigter Produkte der knapp 400 Angestellten 

m i /-. |_ . -i. müssen sich jetzt einen ande- 

so en dem Cyberman bei hegen. . . .' _ . ... 

' b ren Job suchen. Dazu gehart 

Neben Simulationen werden auch JoHn William »Wild Bill« 

gerade »Virtual Reality«-Rollen- ?•?'•* «*" J*»»' <»•*•' 
Positionen »Choirman of the 

spiele wie »Ultima Underworld« Board«, »Company President« 

von der Steuerung profitieren. " nd ■?£ Executive Officer« 
■ ■ besetzt halte. Das Ruder bei 

Außerdem soll die Cyber-Maus Microprose übernehmen Mitar- 

vollkommen kompatibel zum beiter von Spectrum Holobyte. 
Spectrum hatte vor kurzem 40 

Microsoft-Standard sein, so daß Pr(IIMt der Microprose-Aktien 

jedes normale Spiel und Windows 9*kauH. 

. . . . Bedingt durch die Entlassungen 

weiterhin gesteuert werden kon- „„„,.„ meh „„ Mi „ opr(>se . 

nen. Produkte auf Eis gelegt. Titel 

., . ■ ... . „ . ... . wurden nicht genannt, aber 

Voraussichtlicher Preis für den Gerüchtebesagen,daßSidMei- 
Cyberman: unter 250 Mark, (bs) ers neues Spiel nicht bei Micro- 
prose erscheinen wird. Sid 
Meier ist der Designer der Hits 
»Civilization« und »Railroad 
Tycoon« und arbeitet momen- 
tan an der Strategie-Simulation 
»Civil War«. (bs) 



Preview von »Dungeon Master II« 



UNFORGETTABLE 



FTL hat sich 
eine halbe 
Dekade lang 
Zeit für die Fort- 
setzung seines 
Kult-Rollenspiels 
genommen. 
Ende '93 soll 
»Dungeon 
Master II« in 
Zusammenarbeit 
mit Interplay 
erscheinen. 

Inmitten der wuseligen Hektik der Software- Industrie gibt 
es noch eine kleine Oase voller Beschaulichkeit. Dort wird 
der Lebenszyklus eines Spiels nicht auf Monate, sondern auf 
Jahre ausgelegt. Die Älteren unter uns erinnern sich: 1987 
steht die Welt Kopf, als die US-Firma FTL für den jun- 
gen, aufstrebenden Supercomputer Atari ST ein Pro- 
gramm namens »Dungeon Master« veröffentlicht. 
Zum ersten Mal erkundet der Spieler ein dreidimen- 
sional dargestelltes Szenario, Monster kommen per- 
spektivisch heranmarschiert, neuartige logische Puzz- 
les ergeben sich durch 





DES MASTERS NEUE FARBEN 

Alle Bildschirmfotos, die wir hier von Dun- 
geon Master II zeigen, stammen von einer 
u n vol I e n deten E n twick I u n s g ver s i on. 
Hier begnügt sich das Programm noch mit 
1 6 Farben, doch bis zur Veröffentlichung will 
FTL die Optik VGA-gemäß aufpolieren: 
Die Verkaufsversion soll spürbar verbesserte 
2 5 6- Fa rben -Graf i k bieten. 



die physikalisch kor- 
rekte Simulation einer 
Spielwelt. 
Dungeon Master hatte 
soviele Innovationen und 
Ideen zu bieten, daß eine 
ganze Generation von Rol- 



s/aas 1 ■■ t'jnL l 


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3 



Ein weitere Bastion wurde von den Auto- 
map-Anhängern eingenommen: Auch FTL 
kommt nicht mehr drumherum, eine Karte 
der Spiel Umgebung einzublenden (ganz 
dezent am rechten Bildrand) 

lenspiel-Designern sich bediente und 
ein Ableger nach dem anderen entstand. 
Prominentester Täter in der Kategorie 
»gut geklaut«: SSIs »Beholder«-Trilogie. 
Die Tröpfe von FTL hingegen brachten 
erst vor einem Jahr eine PC-Umsetzung 
ihres Originals heraus, die von Psygnosis vertrieben wurde. 
Das Spieldesign ist zeitlos gut, doch die Grafik entpuppte 
sich ais originalgetreue Emulation der alten Atari-Version; 
Prädikat »besonders vorsintflutlich«. 

Doch das ist alles Schnee von 
gestern; noch vor Weih- 
nachten (Branchenspott: 
»Fragt sich nur, in welchem 
fahr...«) soll Dungeon Master 
II erscheinen. Untertitel der 
Legenden-Fortsetzung: »The 
Legend of Skullkeep«. FTL 
hat die Zeichen der Zeit 
erkannt und entwickelt diese 
Version von vornherein auf 
PCs. Die Grafik soll die 256-Farben-Palette viel besser aus- 
nutzen als der Vorgänger. Aber bitte nicht irritieren lassen: 
Unsere Bilder zeigen noch eine unvollendete Version, die 
grafisch verbessert werden soll. 

Die Programmierer wollen bei aller Liebe zur appetitlichen 
Darstellung ihr Hauptaugenmerk auf die inneren Werte 




Ähnlichkeiten zum Vorgänger sind i 
bersehbar, doch bis zur Veröffentli- 
chung soll Dungeon Master II noch c 
wenig Farbe erhalten 




Frische Luft für Ihre Helden; Neben r 
Oberwelt erforscht 



j ff igen Dungeons wird eine ausgedehnte 



Rätselhafte mechanische Apparate geben der Fantasy-Story 
einen technischen Kick 




Welche Nische hätten'* denn gern? 

legen. Beispiel aus der Abteilung »Monsterintelligenz«: Ein 
gegnerischer Bogenschütze deckt Ihre Party mit Pfeilen ein. 
Sobald ihm die Munition ausgegangen ist, verläßt er seine 
Deckung, um die herumliegenden Pfeile wieder aufzusam- 
meln. Weniger originell, aber überfällig ist der Einbau eines 
Automapping-Features. Endlich wird eine Karte der Umge- 
bung mitgezeichnet, doch erst im Laufe des Spiels kommt 
man in den Genuß dieses Komforts, der mit einem Zauber- 
spruch aktiviert werden muß. 

Dungeons pur sind out: FTL wird seine Helden auch mal an 
die frische Luft setzen. Bei vielen Rollenspielen gibt's bis auf 
die veränderte Grafik keine Unterschiede zwischen Ober- 
welt und Katakom- 
ben. In Dungeon 
Master II soll hinge- 
gen das Wetter eine 
wichtige spieleri- 
sche Rolle überneh- 
men; es kann das all- 
gemeine Wohlbefin- 
den Ihrer Charaktere 
nachhaltig beein- 
flussen. Drastisches Beispiel von FTL: »Wenn's bei einem 
Gewitter tüchtig blitzt, würde ich nicht gerade mit einer 
Metallrüstung draußen rumrennen«. 
Generell soll die Interaktion zwischen Party und anderen 
Figuren verfeinert werden. Beim Vorgänger fiel so ziemlich 
alles, was sich bewegte, in die Kategorie »böses Monster«. 
Teil II bietet auch friedliche Interaktion mit anderen Perso- 
nen, bei dem der Handel einen zentralen Part einnimmt. 
Gute wirtschaftliche Kontakte zu verschiedenen Städten sind 
angesagt. Storymäßig wird's eine Verknüpfung aus bekann- 
ten Fantasy-Zutaten und einer Prise wissenschaftlichem Flair 
des T9. Jahrhunderts geben. Magisch angetriebene Dampf- 
maschinen und viele andere mysteriöse Gegenstände offe- 
rieren neue Puzzles-Herausforderungen. 
FTL hat seit vier Jahren an diesem Rollenspiel gearbeitet. Die 
Firma konzentriert sich ganz auf die Programmierung; als 
Partner für Vertrieb und Marketing wurde Interplay erkoren. 
Sobald Bilder mit der überarbeiteten Grafik oder gar eine 
fertige Testversion auftauchen, werden wir Sie natürlich mit 
neuen Informationen versorgen. (hl) 




Ein fieser Typ mit mysleri. 
Maschine 





A-Trsm Contr.Set dt 49. 

Aces over Europe dt 89. 

Abandoned Placea 2 94. 

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Ambush " 99. 

Baltle Isle Data 2 dt 54. 

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Burning Si.Amerika 39.90 

Buming St.Sc. Editor 39.90 

Commanche Data " 54.90 

Day ol Tentacle dt 99.90 
Dlstand SunSfWIn) 149.90 
( Astronom ie pro gram m) 

Dune 2 dt 69.90J 
Eastfront (Wind) 

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Flelda of Glory dl 99.90 

Flashback dt 79.90 

Footb.Manager 3 dt 89.90 

Goal Dlno-Dlnl *V 59.90J 

lahar 2 dt 
Lands of Lore 
Matthäus Fußball 
Might+Msglc 5 dt 
Nlppon Safes INC. 
Patriot ~ 
Plnball Dreams " 
Plrates Gold dt - 
Premiere Manager " 59.90 
Privateer* 99.90 

Ringworld 84.90 

Silver Seed(Ulti.7-2)" 49. 
Space Legends " 89.90 

Space Hulk " 
Slrlke Commander ' 
Strike Com. Speech 
Syndlcate dt 

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W.Two Wortds War (US)99.90 
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CO ROM 
Day of Tentacle dt 
Blue Force (US) 99.90 

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Ringworld 79.90 

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50939 KOIN« 
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^ 295: 

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53111 B0HH1 



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I Death Knkjrrt o.Kryrm fll 64 



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MÖGLICH III Irrtümer und 
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Simon im Anmarsch 

Nach einem programmierintensiven 
Sommer feilt Adventure Soft jetzt an 
den letzten Feinheiten von »Simon the 
Sorcerer«. Bis zum November soll das 
Abenteuerspiel erscheinen; der deut- 
sche Distributor Bomico wird dann 
auch eine übersetzte Version anbieten. 
Ersten Spieleindrücken nach haben die 
englischen Programmierer sich sehr 
intensiv mit Titeln wie »Secret of Mon- 
key Island« beschäftigt. Die Bedienung 
erinnert an LucasArts (Verben am unte- 
ren Bildrand anklicken), die ironische 
Aufmachung und sogar die Hinter- 
grundstory. Simon ist ein netter )unge, 
der gerne Zauberer werden würde - 
doch dazu muß er erst einmal die Auf- 
gaben erfüllen, welche ihm vier ehr- 
würdige Magier stellen. Ähnlichkeiten 
zu Guybrushs Erlebnissen als auszu- 
bildender Pirat sind rein zufällig, (hl) 




Feuerpolizeiliche Vorschrift: Gehen Sie 
Mietverhältnisse mit einem Drachen ein, 
muß in jedem Wohnraum ein Feuer- 
löscher montiert v/erden 

JOYSTICK MIT 
VERSPÄTUNG 

Verzögerungen sowohl bei CH Produc- 
ts wie bei Thrustmaster: Die neuen Joy- 
stick-Modelle (WCS II, Flightstick Pro)' 
waren wegen Fabrikationsprob lernen 
bei beiden Anbietern noch nicht zu 
Redaktionsschluß lieferbar. Unser Flug- 
Joystick -Special haben wir deswegen 
auf eine spätere Ausgabe verschoben, 
damit wir diese beiden interessanten 
Neuentwicklungen dort berücksichtigen 
können. (bs) 



Mehr Bits, mehr Sound 

Keine Woche vergeht, ohne daß eine 
neue 5oundkarte die Redaktion 
erreicht. »16 Bit für den Preis von 8« 
verspricht die »Pro Audio Basic 16«, 
der kleine Bruder der «Pro Audio Spec- 
trum 16« von Mediavision. Für unter 
300 Mark gibt es diese abgespeckte 
Version, die kein CD-ROM-Interface 







wurde eigentlich c 
hinter Terminplänen herhecheln, hatten wir Sie c 
dem laufenden. In dieser Rubrik berichten wir * 
den Fortschritten vielversprechender PC-Neuheiten 



Titel Hersteller Genre 

Lothar Matthäus 

Woran hakt's? 

Depressionen bei Bomico: Da hat man für viel Geld die Namei 

rechte des Bayern -Kickers Lothar Matthäus erstanden, da läßt s 

das Programmierteam bei Ocean im fernen England mit der PC-Ver 

sion viel Zeit. Eigentlich sollte sie schon zum Bundesligastart ferti 

sein; jetzt wurde erst mal die Amiga-Fassung vorgezogen. 

Der PC -Anstoß verzögert sich gen Herbst; genauere Terminprogm 

sen wagt niemand abzugeben. 



Hersteller 

Origin 



Titel Hersteller Genre 

Shadow Caster 
Waran hakt's? 

Einer der zahlreichen »Boah, Staun!«-Titel, die auf der Sommer-CE 
in Chicago für gierige Blicke sorgten. Mittlerweile wurde eine n 
Alpha-Version schon gesichtet: Die Grafik steht, aber an Spielde- 
sign und Bug-Ausmerzung wird noch gearbeitet. 
Dezente Verspätung zu befürchten, aber kontrollierbar. Eine Ve 
öffentlichung noch im Oktober scheint realistisch. 

Titel Hersteller Genre 

Flight Simulator 5 Microsoft Flugsimui 

Woran hakt's? 

Auch hier hat der Bug-Teufel mehrfach zugeschlagen. Zu Redakl 

onsschluß saßen Bruce Artwick und sein Team an ungelösten Kom 

patibilitärs-Problemen mit diversen Grafikkarten sowie alten FS4 

Dateien. Microsoft verschiebt zur Zeit alle zwei Wochen den Erschei 

nungstermin um zwei Wochen nach hinten... 



Titel 

Terminator Rampage Bethesda 
Woran hakt's? 

Woran erkennt man, daß ein Spiel schon ziemlich fortgesch ritten 
ist? Ganz einfach: Der Hersteller traut sich, ein genaues Veröffent- 
lichung stdatum anzugeben. Das 3D-Actionspiel rund um unseren 
guten alten Freund, den Terminator, erscheint (angeblich!) am B. 
Oktober. Wüstes Baifern in technischer Vollendung wird verspro- 
chen; gegen die 3D-Grafik dieser Neuheit soll Ultima Underworld 
II wie ein Wandertag in Zeitlupe aussehen. Mal sehen, ob die Ver- 
sprechungen gehalten werden. 



Titel 

Sam & Max LucasArts 

Waran hakt's? 

Wenn ein Adventure in diesem Jahr den Spielwitz von Day of the 
Tentacle übertrumpfen kann, dann ist es wahrscheinlich Sam & Max. 
Viel mehr als ein kurzes Grafikdemo gab's noch nicht zu sehen; 
Spielbarkeit und Puzzle-Design beschäftigen das Programmierte am 
momentan am meisten. Bemerkenswert un präzise die Terminan- 
gabe des Hersteller: »Es soll noch dieses Jahr klappen« - jetzt wis- 
sen wir's... (hl) 

und keinen Verstärker enthält. Sie müssen die Karte also an 
kleine Aktivboxen oder eine Stereoanlage anschließen. 
Geblieben ist die gute Klangqualität der Pro Audio-Serie. 
Einen großen Bruder, die »Pro Audio Studio 1 6XL«, soll es 
auch geben; auf dieser Karte soll ein General-Midi-Teil ent- 
halten sein. 

Von Orchid wird die »Soundwave 32« angekündigt, welche 
nicht nur Sound Blaster- und General Midi-kompatibel sein 
soll, sondern angeblich auch eine komplette Roland MT-32- 
Emulation enthält, mit der wirklich alle Roland-kompatiblen 
Spiele funktionieren sollen. Gesteuert wird das alles von 
einem DSP von Analog Devices, der über 20 Millionen 
Instruktionen in der Sekunde ausführen kann. Je nach Pro- 
gramm, welches diesem Chip vorgesetzt wird, kann die 
Soundwave unterschiedliche Soundkarten emulieren. Die 




Grusel-Action auf dem ehrwürdigen 
PC? Alien 3 wird bald an Ihrem 
Adrenalinspiegel drehen... 




Krusty, der Clown aus den Simp 

sons-Cartoons, betätigt sich als 

Ra tte n dezim ierer 



Soundwave 32 soll im Oktober erscheinen und deutlich 
unter 1000 Mark kosten. (bs) 

Es kam aus der Konsole... 

Keine Spielegattung ist 
MS-DOS-PCs mehr 
fremd. Virgin macht 
jetzt Anstalten, einige 
erfolgreiche Video- 
spiel-Titel von Acclaim 
umzusetzen. Zu den 
Modulklassikern, die 
sich zum Jahresende 
auch auf Ihrer Festplat- 
te breitmachen kön- 
nen, gehört »Alien 3«. Das Spiel orientiert sich grob am 
gleichnamigen Film mit starker 
Actionbetonung. 

Eher putzig und niedlich präsentiert 
sich »Krusty's Fun House«, ein Denk- 
und Geschicklichkeils-Spiel, das auf der 
Trickserie »Die Simpsons« basiert. In 60 
Levels bekommen Sie einiges zu kno- 
beln; eine entfernte »Lemmings«-Ver- 
wandtschaft ist nicht zu übersehen. Der 
größte Gassenhauer zur Weihnachtszeit 
soll »Mortal Kombat« werden. In den 
Spielhallen hat dieser Prügelautomat wegen seiner beson- 
ders realistischen Gewaltdarstellung für viel Aufsehen 
gesorgt; rechtzeitig zum Fest der Hiebe will Virgin die PC- 
Version veröffentlichen. (hl) 



Neue Dimensionen 
der Fernsehunter- 
haltungwerden laut 
Mindscape in 

Zukunft erschlos- 
sen: Die herkömm- 
lichen Shows wer- 
den durch Rennen 
ersetzt, bei denen 
sich Menschen auf 
i rtuel len Renn- 
strecken austoben können. Natürlich sind alle Mittel erlaubt, 
um die Gegner aus dem Rennen zu befördern. Mit Waffen 
ausgerüstet gewinnt derjenige, dessen Aggressionspotential 
am größten ist. 

Aus den Fahrzeugwracks liegengebliebener Mitspieler dür- 
fen Sie sich skrupellos bedienen und die Eigenschaften Ihres 
Fahrzeugs verbessern. Die Rennen finden In 3 D-Ansicht statt 
und werden m it digitalisierten Animationen aufgepeppt. Vor- 
aussichtlich wird das »MegaRace« betitelte Programm nur 
auf CD-ROM erhältlich sein. Die Veröffentlichung ist für 
November geplant. (tw) 



m 



mirox 



1988 



..heißt LucasArts 
isfilm 

Games und entwickelt erstmals ein 
Adventure auf PCs - die Umsetzungen für 
Apple II und Commodore 64 folgen ein 
wenig später. Die Rede ist von »Zak 
Me Kracken«, einer aberwitzigen »Außer- 
irdische erobern die Erde durch Ver- 
dummungsstrahlen, die über Tetefonlei- 
tungen verbreitet werden« -Geschichte. 
Neben dem Spielwitz begeistern techni- 
sche Extravaganzen: Das Programm 
unterstützt nicht nur Hercules und CGA, 
sondern bietet sogar satte 16-Farben- 
Grafik für die privilegierten Besitzer einer 
EGA-Karte! 

■ Umsetzungen von Spielautomaten sind 
bei Heimcomputern absolut »in«. Doch 
was die Besitzer von C 64, 
ST & Co. entzückt, läßt die 
PC-Gemeinde eher kalt. 
Das Hauptproblem sind die 
mickrigen Grafikfähigkei- 
ten in der Prä-VGA-Ära. 
Trotz guter Spielidee wird 
auch U.5. Golds PC-Adap- 
tion von »Solomon's Key« 
kein großer Erfolg. CGA- 
Grafik und die zähe Tasta- 
tursteuerung bremsen die 
Motiviation bei dem intelli- 
genten Geschicklichkeits- 
spiel. Die Version für den 
CPC 464 sieht 



Virtuell schnell 



Verschiedene Rennstrecken stehen den 
MegaRace-Amokfahrern zur Verfügung 



wesentlich besser 

■ Ein Blick in die Charts: Trotz harscher 
Kritiken verkauft sich »Football Manager 
2« in Europa glänzend. In den USA tum- 
melt sich mit »Sherlock« eines der letz- 
ten Infocom-Textadvenlures in den Hit- 



LUCASARTS 
ZITTERT VOR FURCHT 

Das hat man nun davon, daß man stän- 
dig so feine Abenteuerspiele wie »Mon- 
key Island«, »Indy« und »Day af rhe 
Tentacle« veröffentlicht: Jeder zweite 
europäische Programmierer hat es steh 
zum Lebensinhalt gemacht, ein Aben- 
teuerspiel im Stile von LucasArts zu pro- 
grammieren. In England feilt Adventure 
Soft am letzten Schliff von '»Simon the 
Sorcerer«, in Deutschland hat sich Rain- 
bow Arts einer erregenden Mischung 
aus Puzzles und bunten Bildern ver- 
schrieben. 

Die Programmierer Stefan Haffman und 
Thomas Andrae brüten gerade über 
ihrem Projekt »Tides of Time«. Zitieren 
wir doch kurz aus der überaus maßvol- 
len und bescheidenen Pressemittelung: 
»Unser Ziel ist es, das Niveau der der- 
zeitigen U.S. -Topspiele nicht nur zu 
erreichen, sondern in Grafikaufwand 
und Humor weit zu übertreffen«. Was 
hinter den Sprüchen steckt, erfahren wir 
zum Jahresende - dann soll Deutsch- 
lands große Adventure- Hoffnung vor- 
aussichtlich erscheinen. 



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Ki'w-ii.'ihiiiiS-zai: 



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vorbttulKn. Kein Lndniverkiuf ! Abiiolune 
nuch Abspricht mügli th. Ei gellen uimrc AG B, 



Spiele-Benchmarks 



PENTIUM-POWER 

Der 486er ist geschlagen: Ein erster PC mit Intels neuem Wunderchip »Pentium« 
versetzte unsere Spieletester in Entzücken. 



Das Rennen nach dem schnellsten PC 
geht weiter. Wer gerade erst für viel 
Geld auf den bisherigen Rekordhalter, 
einen Local-ßus-PC mit Intel 486DX2/66 
aufgerüstet hat, muß jetzt neidisch auf die 
neuen Computer der Pentium-Klasse 
schauen. »Pentium« steht fürden Chip, der 
ursprünglich mal «80586« hieß; da sich 
diese Zahlenfolge aber nicht als Marken- 
name schützen läßt (es gibt diverse Clone- 
Hersteller von 486-Chips), hat sich Intel 
einen griffigen Namen ausgedacht, den 
kein anderer Chip-Hersteller kopieren darf. 
Der erste Pentium-PC, den wir im August 
in unserer Redaktion begrüßen konnten, 
war ein »Dell 4560/XE«. Der Computer 
ist sicher nicht für den Heimbedarf gebaut: 
Er ist auf vier Rollen gelagert, damit man 
ihn nicht tragen muß, und hat Platz für ganze acht (!) Fest- 
platten. Eine Gigabyte-Platte ist schon eingebaut. Weiterhin 
im Rechner sind ein SCSI-CD-ROM von Sony und 1 6 Mega- 
byte RAM. Soviel Power hat natürlich auch einen dicken 
Preis: Knappe 15.000 Mark sollte diese Wunderkiste zu 
Redaktionsschluß kosten. 

Für die Grafik ist eine Local- Bus- Karte mit einem S3-805- 
Chip eingebaut; dieser Chip schnitt bei unserem Vergleichs- 
test in PC Player 8/93 unter den ersten drei ab. Unsere Bench- 
marks zeigen beim Pentium eine gehörige Leistungssteige- 
rung. Brachte der 486-DX2-50 einen 3DBench-Wert von 
etwa 38 auf die 
Waage, rast der Pen- 
tium mit 66,6 durch 
diesen Test -fast eine 
Verdoppelung der 
Geschwindigkeit. Im 
VGASpeed-Test 
konnte der Pentium 
ebenfalls nahezu 
doppelt so schnell 
ans Werk gehen wie 
der 486-Kollege. 
Beste Voraussetzungen also für Traum-3D-Grafik in kom- 
plexen Spielen. 

Unser erster Praxis-Test geht leider schief. »Comanche« von 
Novalogic läßt sich auf dem Dell-PC einfach nicht starten. 
Ein Anruf beim Hersteller bestätigt, daß der Pentium einige 
sehr gemeine Programmiertricks nicht verarbeitet und des- 





Neuer Weltrekord: 3D-Bench meldet den satten 
Wert von 66,6 Frames pro Sekunde, das ist deut- 
lich schneller als jeder 486er. 



Teuer, aber schnell: Der Dell 4560/XE ist einer der ersten PCs mit dem neuen Intel- 
Pentium-Chip. 



DIE DREI WICHTIGSTEN FRAGEN ZUM 
PENTIUM: 

• Kann man 486er cum Pentium aufrüsten? 

Bei den meisten PCs muß die Antwort »Nein» lauten. Ohne Aus- 
tausch der gesamten Hauptplatine geht nichts, 

? Wieviel schneller werden 3D-Spiele? 

In unseren ersten Messungen war ein 60-MHi -Pentium -PC etwa 
SO bis 75 Prozent schneller als ein gleich ausgestatteter 486- 
DX2-PC. Van Spiel zu Spiel ist dieser Wert aber unterschied- 
lich, manche Programme liefen sogar doppelt so schnell. 

• Ist der Pentium vollkommen kompatibel zu bisherigen PCs? 
Theoretisch ja. Einige wenige Programme, die besonders fiese 
Tricks benutzen, stürzen ab. Einige andere Titel laufen einfach 
viel zu schnell und sind dadurch nicht mehr benutzbar. 



wegen abstürzt. Eine Pentium-kompatible Version von 
Comanche soll demnächst erscheinen. Weitere Tests mit 
»Strike Commander« und »Links 386 Pro« bestätigen aber 
unsere Vermutungen. Die komplexe Software läuft deutlich 
schneller. Strike Commander geht beispielsweise auch bei 
komplexester Städte-Grafik nicht mehr in die Knie - hier 
stießen bisher auch 486er an ihre Grenzen. 
Gehört der 486 deswegen jetzt zum alten Eisen? Noch lange 
nicht! Durch den Pentium wird erwartet, daß die 486er-Prei- 
se nochmal kräftig nach unten fallen. In Arbeit sind auch 
486-DX3-Chips, die mit bis zu 100 MHz ans Werk gehen 
werden. In nächster Zeit wird kaum eine Softwarefirma so 
verrückt sein, uns ein Spiel zu bescheren, das nur auf einem 
Pentium annehmbar läuft; aber bei Firmen wie Origin ist 
man ja vor keiner Überraschung sicher... (bs) 



«sss? 



.„„an **"*'• Ate* - 

Eye of Beholder 3 

SIMULATION / STRATEGIE ^tl^^T 



Airbus A 320 Am erlca * 

Aces of Ibe Pacific / 

Aces of Pacific Mission Disk f 

A-TrainConstructionSet \ 

Sattle Isle Data Disk 2 i 
BattleTeam(BattlelslB+Data1]\ 

Belrayal at Krondor \ 

Buming Steel Data 1AiA \ 

Burning Steel Data 1 SiA \ 

Bumtima \ 

BuzzAldrin Race into Space / 

Civilization \ 
Chess Maniac 5 Billion and 1 \ 



Cyber Race 
Dogfight 
Der Patrizier 

Eight Ball De Luxe 

F - 1 5 Strike Eagle 3 

Falcon 3.0 

Falcon 3.0 Camp. Disk 

FleldsofGlory 

Flugsimulalor5.0 

Gunshio2000 



PlnballDreams 
Pirates Gold 

Populous2 

Pmateer 

Protostar 

Railroad Tyqoon DeLuxe 



+ Mission Dlsk V 79. 



SimCily Deluxe 

Skat '92 

Spaceward Ho! (Windows) 

Spaceward Hol (DOS) 

5tarControl2 

StarTrek 

Strik 



.e C-n-r 



Soes 



i PsrM 



Syndicate 

Take a Break Pinball-Wind. 

The Complete Chess System 

VforVictory 3 

VforVictory 4 

Wallstreet Manager 

WarintheGulf 

Warlords 2 

Wrng Commander Academy 

X-WingMissionDisk 
Zeppelin - Gigantsof 

ROLLENSPIELE/ 
ADVENTURES 

Bazooka Sue 
Betrayalat Krondor 
Dark Queen of Krynn 
Das schwarze Auge 
Day of the Tentacle 
Eyeof Bebolder2 



aSky 



Lands of Lore 

Legend ofKyrandia 
Lost Secret of the Rainforesl 
Might and Magic 4 
Might and Magic 5 

Monkey Island 1 

Monkey Island 2 

Police Ouest 3 

QuestforGlory3 

Return of the Phantom 

Return of the Phantom 

Ringworld 

Shadow of the Comet 

S hierlock Holmes 

Space Hulk 

Space Quest 5 

Spellcraft - Aspect of Valor 

Spelljammer 

Stronghold 

The Legacy 

Ullima 7: Die schwarze Pforte 

Ultima 7 Teil 2; Serpent Isle 

Sllver Seed DataSerpent Isle 



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79.99 
8299 
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Ad ven ture Co 1 1 ection A 

Dream Team A 

Fantastic Worlds A 

KingaofAdventure A 

MegaCcilection 5-erSam. A 

Mixed Collection 5-erSam. A 

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Power Tactics 5-er San 
Saigon 5, Shanghais } 

Sim City DeLuxe 

(Sim CSy InoL Arch 1 und 

Space Legends 



A 79, 9( 

A S8.9E 



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Fire and Ice 
Gobi lins 2 

Jurassic Park (Dino Park) 
Lemmings 2 - The Tribbes 
Liberation -Captive 2 
McDonald Land 
PH nee of Persia 2 
Street Flghter2 
Terminator2029 
Op. Scour (Dala Terminator) 
"ileMachine 



Trivial Pursuit DeLuxe 
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Front Page Sports Football 



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;alnnisbrookCopperhead 



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NHL Hockey 

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Sensible Soccer 
WayneGretzky 3 

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frankierte Rücksendungen werden nicht 
angenommen! Verweigerte Sendungen 
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DM 25,- in Rechnung gestellt. 



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Fax 02403 / 35351 

PC-Programme benötigen eine 
VGA Karte und eine Festplatte. 
V bedeutet komplett deutsche 
Version. Alle anderen Spiele 
werden mft einer deutschen 
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Deutsche Anleitung 



Spielebücher 



Was stürzt 
Darth Vader 

in tiefe Depressionen und läßt die Lemminge jubeln ? 

Die neuen Spielebücher dieses Monats helfen Ihnen, bei 

X-Wlng und Lemmings 2 weiterzukommen. 



2 x X-Wing 

George Lucas war der erste Regisseur, der Merchandising - 
die Lizensierungvon Produkten aller Art rund um einen Kino- 
film - wirklich konsequent betrieb. Die Krieg-der-Sterne- 
Trilogie wurde nicht nur mit Büchern, Platten und T-Shirts 
weitervermarktet; den unterschiedlichsten Produkten sollte 
das Star-Wars-Logo zu einem größeren Umsatz verhelfen. 
Mit ;>X-Wing« erschien neulich ein sehr erfolgreiches PC- 
Programm, bei dem der Spieler selber einige der berühm- 
ten Star-Wars-Raumschiffe fliegen kann. 
Angesichts des noch immer grassierenden X-Wing- Fiebers 
und des gediegenen Schwierigkeitsgrades mancher Mis- 
sionen war es denn auch nur eine Frage der Zeit, bis ein 
Buch mit Tips erscheinen würde. 
Gleich zwei deutsche Verlage 
haben in einem Kopf-an-Kopf- 
Rennen praktisch gleichzeitig 
ihre X-Wing- Schmöker fertig- 
gestellt und buhlen nun in den 
Regalen der Buchhändler um 
die Gunst der PC-Piloten. 
Die »XWING-Saga« von Data 
Becker fällt zunächst durch 
die ungewöhnliche Schreib- 
weise des Titels auf. Hielt sich 
das Lektorat bei der Korrek- 
tur der im Buchtext vorkom- 
menden Schreibfehler vor- 
nehm zurück, so schlug es 
denn wohl bei der Umfor- 
mulierungvon Filmzitaten 
besonders unbarmherzig 
zu: »Möge die Macht mit Ihnen sein!« erklärt die 
Rückseite. Die Ausstattung des Buches ist hingegen unge- 
wöhnlich gut; die zahlreichen Bildschirmfotos - überwie- 
gend in Farbe - lassen andere Spielebücher mickrig ausse- 
hen. Neben Hilfen zu den einzelnen Missionen werden Sie 
auch betreffs einer optimalen Kampfstrategie ans Händchen 
genommen. Vervollständigt wird das Buch durch Kapitel zur 
Entstehungsgeschichte von Star Wars und X-Wing sowie 





einem kleinen 
Krieg-der-Sterne- 
Lexikon. 

Die »X-Wing 
Piloten-Power« 
von Markt&Tech- 
nik ist optisch 
wenig spektakulär 
aufgemacht. Die 
Seh wa rz we i ß- 
Abbildungen kön- 
nen von der Wir- 
kung her nicht mit 
der farbigen Gestal- 
tung von Data 
Becker konkurrieren; 
dafür ist der Schreib- 
stil des Autoren flüs- 
siger und unterhaltsa- 
mer. Persönlich angesprochen von einem hypothetischen 
Ausbildungsleiter der Allianz wird der Leser in die strate- 
gischen und taktischen Grundlagen eingeführt und durch 
die einzelnen Kampfmissionen geleitet. Abschließend gibt 
es Mogeltips zum Manipulieren der Pilotendateien. 
Die vergleichsweise schlichte Ausstattung der X-Wing Pilo- 
ten-Power wird durch deutlich niedrigeren Preis versüßt. Bei 
den Missionsbeschreibungen, dem eigentlichen Kern der 
Bücher, haben beide Bände jeweils ihre Stärken und 
Schwächen. )eder Autor ist mit seinen eigenen Strategien an 
die Missionen herangegangen, und so entstanden denn auch 
an manchen Stellen deutlich voneinander abweichende 
Tips. Da die jeweiligen Lösungsstrategien jedoch auch in 
solchen Fällen erstaunlicherweise funktionieren, kann in die- 
ser Hinsicht nur schwer eine eindeutige Kaufempfehlung 
gegeben werden. 

Beide Publikationen wurden allerdings durch eigentlich 
überflüssige Informationen künstlich aufgebläht. Den stol- 
zen Besitzer des legal erworbenen Programms sollten viele 
Abschnitte bekannt vorkommen, da schon die Spielanlei- 
tung intensiv auf die technischen Daten der Raumschiffe und 





NEUE SPIELEBÜCHER 


- DIE AUSLESE 




Titel 


Autor 


Verlag 


ISBN-Nummer 


Preis 


Wertung 


XWing-Saga 


Jaballah/Nowaczyk 


Data Becker 


3-89011-729-5 


29,80 Mark 


Gut 


X-Wing Piloten-Power 


R. Eisenmenger 


Markt&Technik 


3-87791-443-8 


19,80 Mark 


Cut 


Lemmings 2 Spiel-Power 


R. Babiel 


Markts Technik 


3-87791-494-2 


19,80 Mark 


Sehr gut 



die Hintergründe der Story eingeht. Auch die detaillierte 
Erläuterung der Tastaturbelegung ist wohl kaum ein Service 
für ehrliche Käufer. 

Wer es luxuriöser mag und sich nicht von dem etwas höhe- 
ren Preis abschrecken läßt, der wird mit der XWING-Saga 
von Data Becker am besten bedient. Die spartanischere 
X-Wing Piloten-Power enthält allerdings ebenfalls alle not- 
wendigen Informationen und wird sowohl durch die flottere 
Schreibe als auch durch den erheblich günstigeren Ver- 
kaufspreis interessant. 

Erste Hilfe für Lemmings 2 

Wenn ein Tips-&-Tricks-Buch zu einem Computerspie] 
jemals eine Berechtigung hatte, dann dieses. Die gnadenlo- 
sen Level des zweiten Lemmings-Teils können ungeduldige 
Naturen an den Rand der Verzweifelung treiben. Wird eine 
Spieistufe dann doch gelost, so geschieht dies oft nur unter 
furchtbaren Opfern der Lemming-Population. Wer kann sich 
noch seines spielerischen Könnens erfreuen, wenn er die- 
sen Sieg mit einem Massaker an den digitalen Grünschöpfen 
teuer erkaufen mußte. 

Rainer Babiel hat einen üppig mit farbigen Bildschirmfotos 
ausgestatteten Band vorgelegt, der Ihnen angesichts die- 
ser Dramatik das 
Woc he ne nde 
retten kann. Jeder 
der 1 20 Level 
wird - gegliedert 
nach den Stäm- 
men - in einer 
Komplettansicht 
dargestellt und ist 
mit einem Lö- 
su ngstext versehe n . 
Die Lage aller zum 
Bewältigen der 
Level s notwendigen 
Treppen, Plattfor- 
men und Tunnel 
sind den aus mehre- 
ren Bildschirmfotos 
Zusammengesetzen 
Abbildungen zu ent- 
nehmen. Sinn hätte es sicher gemacht, die Bilder durch erläu- 
ternde Pfeile aufzupeppen, da einige der winzigen Details 
nur mit Mühe zu erkennen sind. 

Lobenswerterweise hielt sich der Autor nicht damit auf, einen 
Anleitungsersatz zu schreiben; stattdessen geht er ohne 
Umschweife auf die Lösungsstrategien ein. Selbst kleine 
Unterschiede zwischen der Amiga- und der PC- Version wur- 
den beachtet und in gegebenenfalls voneinander abwei- 
chende Tips umgesetzt. 

Es bleibt nur zu hoffen, daß sich derart gediegen ausgestat- 
tete, preiswerte Spielebücher als neuer Standard durchsetzen 
werden. (tw) 




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Schloßplatz 19 31582 Nienburg 
c Montag - Samstag 10-20 Uhr 
C, Telefax: 05021/910403 und -404 

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ArciEnlArt DA 79,90 DM -DeluiB DV in Vorb- Alien 3 7? in WA Joe "iMac DA 49.90 DM 

AnCflwWo* DA 59,90DM Indy4 DV 94,90 DM Anc.ArlQfWar 

Alanen Monis DV inVrj-ta, IslwZ DV 64,90DM Anothei World 

Arctos Pool B. EA 64,90 DM Island Dr. Brain DV 69,90 DM Apache 

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« inVorh. Liberation DA 59,90DM* 
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CaiandDrivei DA 74,90DM Mario wild vem.OV 74,90DM Biasls 

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DA 39,90 DM Epic 

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Front PagE EA 69,50 DM -Silverseed DA 44,50 DM* Form I Gramu. 

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müssen Sie sich auch um den Abbau von 
Rohstoffen kümmern. 



Seit vielen fahren ist das Universum ein Tum- 
melplatz diverser Strategie-Spiele. Sei es aul 
einem Brett oder am Computer, die Eroberung 
neuer Welten und Expansion intergalaktischer 
Reiche ist ein ewig junges Thema. Kein Wun- 
der, daß sich auch im Shareware-Bereich so 
einiges tut. In den USA hat sich »VGA Planets« 
zu einem Kult-Hit entwickelt, der inzwischen 
sogar in der Version 3.0 vorliegt. Über hundert 
Mailboxen lassen mehrere Partien mit jeweils bis zu 1 1 Spie- 
lern laufen. Doch keine Angst, VGA Planets kann man auch 
ohne Modem spielen; selbst wenn Sie per DFÜ einsteigen, 
bleiben die Rechnungen doch extrem gering. 
Der Spielablauf bei VGA Planets ist wie folgt: Ein Spiellei- 
ter erzeugt auf seinem Computer das »Universum« und gibt 
jedem der Spielereine Heimatbasis, zwei kleine Raumschiffe 
und ein paar Credits. All diese Informationen werden in ein 
Datenfile von nur wenigen Kilobyte Größe gepackt. Die 
Spieler erhalten dieses File entweder per Modem oder per 
Diskette und können nun ganz in Ruhe am Bildschirm ihre 
Züge planen. Wenn Sie ihre Strategie für diesen Spielzug 
festgelegt haben, erstellt das Programm für Sie ein noch klei- 
neres Datenfile, welches 
verschlüsselt Ihren Zug 
enthält. Das senden Sie an 
den Spielleiter zurück. Der 
sammelt die Dateien aller 
Spieler, läßt diese durch 
ein Auswertungs- Pro- 
gramm durchrechnen und 
sendet an jeden Mitstreiter 
eine neue Datei, welche 
die aktuelle Lage im Uni- 
versum wiedergibt. Dabei 
müssen nicht unbedingt H 
Völker mitspielen; theoretisch ist auch eine Zwei-Mann-Par- 
tie denkbar, die dann allerdings recht langweilig abläuft. 
Die meisten Spiele von VGA Planets werden über Mailbo- 
xen abgewickelt. Hier wird jeden Tag eine Stichzeit (bei- 
spielsweise 9 Uhr abends) festgelegt, zu der alle Spieler ihre 
Züge auf die Mailbox upgeloadet haben müssen. Ein paar 
Minuten später können sämtliche Teilnehmer ihr spezielles 
Datenfile laden und fast 24 Stunden über den nächsten Zug 




Beim Waffenbau gibt es viele 
Parameter zu berücksichtigen 




Auf der Sternenkarte rechts legen Sie fest, 
wohin Ihr Raumschiff fliegen soll. Links stel 
len Sie ein, welche Ladung es mit sich führt 
und was am Zielort geschehen soll. 



grübeln. Das Spiel selbst teilt sich des- 
wegen in mehrere Programme auf; ums 
Anleitung-Lesen kommen Sie deswegen 
ausnahmsweise mal nicht herum. Es gibt 
Programme, die ein Universum anlegen, 
das Auswertungs-Programm, spezielle 
Packer und Entpacker sowie zuletzt das 
eigentliche Spielprogramm, »PLA- 
NETS. EXE« mit dem jeder Spieler seine 
Züge plant und ausführt. Dieser Teil des Spiels ist grafisch 
gelöst; kleine Bilder und eine scrollbare Sternenkarte machen 
das Spiel anschaulich, wenn auch die optische Qualität bei 
einem Nicht-Shareware-Spiel keinerlei Marktchancen hätte. 
Einen gewissen rustikalen Charme kann man der Grafik aber 
nicht absprechen. 

Wer einfach drauflos spielt und meint, das Prinzip in kür- 
zester Zeit begreifen zu können, wird schnell als Verlierer 
dastehen. Die Bedienung des Programms ist relativ umständ- 
lich und die Regeln sind komplex. So müssen Sie nicht nur 
Raumschiffe bauen und zu weiteren Planeten bewegen; die 
dort gegründeten Kolonien erwarten Dutzende von Ent- 
scheidungen: Welche Mineralien bauen wir ab? Wie ver- 
teidigen wir uns? Welche Raumschiffe sollen wir bauen? 
Wieviel Steuern sollen wir zahlen? In der Hitze des Gefechts 
vergißt man schon mal, einige dieser wichtigen Fragen zu 
beantworten um sich dann zwei Züge später zu fragen 
»Warum ist mir jetzt das Geld ausgegangen?«. Hat man sich 
aber erstmal durch das Regelwerk durchgebissen und die 
Tastaturfunktionen auswendig gelernt, macht der Kampf um 
die Vorherrschaft im Universum viel Spaß. Erst dann lernt 
man nämlich die pfiffig ausgearbeiteten Details zu schätzen, 
beispielsweise die Tatsache, daß jedes der 1 1 Sternenvölker 
einige Spezial-Eigenschaften besitzt, welche die Gegen- 
spieler ganz schön in Verwirrung stürzen können. 
Die kostenlos auszuprobierende Shareware-Version ist voll 
funktionsfähig; allerdings können Spieler auf der Sharewa- 
re-Version nur bis zu einem gewissen Tech-Level Raum- 
schiffe bauen. Wer mit einer registrierten Version spielt, kann 
die Shareware-Spieler schnell aus dem Rennen schmeißen. 
Der Autor in den USA rückt die registrierte Version für nur 
1 5 Dollar, das sind weniger als 30 Mark, heraus. Die Share- 
ware-Variante sollte unter dem Namen »VGA Planets 3.0« 
bei allen guten Shareware-Händlern zu finden sein. (bs) 



Hitparade, 

I PC-SPIELE-CHARTS 



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PINBALL DREAMS 

(-) 21 st Century 


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SVNDICATE 

(-) Bullfrog 

X-WINC: IMPERIAL PURSUIT 

(-) LucasArts 


X-WINC 

(6) LucasArts 


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: © 

\ © 


ISHAR 2 

(-) Silmarils 

STRIKE COMMANDER 

(8) Origin 

FIELDS OF GLORY 

(-) Microsoft 


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COMANCHE 

(18) Novalogic 


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SENSIBLE SOCCER 

(1 ) Renegade 


I © 


FLASHBACK 

(4) Delphine 


- Quelle: 


Leisuresoft. Erhebungsieitroum; Juli 1 993. 







! © 


THE 7TH CUEST 

(-) Virgin 


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KING'SQUESTVI 

(-) Sierra 


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DUNE 

(-) Virgin 


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GUNSHIP 2000 + SCENERY DISK 


{-) Microprose 


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F117A + F-15 II 

(-) Microprose 

DER PATRIZIER 


(-) Ascon 


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DAY OF THE TENTACLE 

(-) LucasArts 


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BLUE FORCE 

(-) Tsunami 


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JUTLAND 

(-) Software Sorc. 


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LEGEND OF KYRANDIA 

(-) Virgin 


- Quelle: Leisuresoft. Erhebung 5 Zeitraum: Juli 1993. 


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ULTIMA UNDERWORLD II 

(1) Origin 


INDIANA JONES: FATE OF ATLANTIS 

(4) LucasArts 


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DAY OF THE TENTACLE 

(10) LucasArts 


j © 


SPACE QUEST V 

(5) Sierra 


© 


COMANCHE 

(8) Novalogic 


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EISHOCKEY MANAGER 

(7) Software 2000 


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SYNCIDATE 

(9) Electronic Arts 


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LEMMINGS 2 

(6) Psygnosis 


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Spiele sind so alt wie die 
Menschheit. Erst seit wenigen 
Jahren übernehmen Computer 
die Rolle des Spielpartners und 
bleiben dabei oft auf halber 
Strecke stehen. Auch die stärk- 
sten Schachprogramme haben 
keine Chance gegen die Logik 
und das Spielgefühl eines Groß- 
meisters; so manches Brettspiel 
macht gegen eine seelenlose 
Maschine, die immer stur die sel- 
ben, vorhersagbaren Züge durch- 
führt, schon bald keinen Spaß 
mehr. Vom Strategiespiel bis zur 
Flugsimulation bleibt die Pro- 
grammierung eines Gegners, der 

sich nahezu so verhält wie ein intelligenter Mensch, eines 
der schwierigsten Probleme der Software- Entwickler. Und 
oft genug finden wir Menschen innerhalb kurzer Zeit die 
Schwachstellen des PC-Gegners, mit denen wir dann jede 
Partie gewinnen; denn aus ihren Fehlern lernen Programme 
meistens nicht. 

Das führt zu einem seltsamen Effekt in der Spiele-Program- 
mierung: Ein halbwegs starker Computergegner kommt um 



FÜR EINEN 



Multiplayer-Spiele 



das Mogeln nicht herum. In Stra- 
tegie-Spielen wie »Railroad 
Tycoon« stellt man schnell fest, 
daß der Computer Dinge tun darf, 
die dem menschlichen Spieler 
verwehrt bleiben. Der Spieler 
darf an Städte nur drei Eisenbahn- 
Linien legen? Der Computer 
blockiert regelwidrig schon mal 
auch den vierten Anschlußpunkt. 
Wenn man dem PC keinen Vor- 
sprung geben würde, ist ein eini- 



Immer nur alleine den armen Com- 
putergegner in Ihrem PC fertig zu 

machen, ist auf Dauer langweilig. Den germaßen guter Spieler nach kur- 
meisten Spielspaß gibt's, wenn Sie zer Eingewöhnungszeit ständiger 
gegen andere Menschen antreten. Sieger. 

Glücklicherweise gibt es aber 
auch einen anderen Trend in der 
Spiele-Programmierung: Die Wiederkehr des menschlichen 
Gegners. Anstelle komplizierte Programme mit angedeute- 
ter künstlicher Intelligenz zu entwickeln, kann man den 
Computer einfach auch als elektronisches Spielbrett benut- 
zen, an dem zwei oder mehr Menschen ein Duell austra- 
gen. Wer einmal in den Bereich der «Multiplayer-Spiele« 
geschnuppert hat, ist so schnell nicht wieder an ein norma- 
les Computerprogramm zu bekommen. 



Das »Sierra Network« bietet unter anderem das 
»Larryland« für Erwachsene sowie ein Rollenspiel 
Vulkan an - wenn Sie sich in den Sierra -Co mputei 
einwählen 



Online, Splitscreen, 
Diskversand 

Prinzipiell gibt es fünf verschiede- 
ne Methoden, mit mehreren Men- 
schen ein Computerspiel gleich- 
zeitig zu spielen. Zuerst einmal 
kann man natürlich immer nur den 
Spieler an den Rechner lassen, der 
gerade am Zug ist. Die anderen ver- 
lassen den Raum oder gucken 
zumindest weg. Keine praktikable 
Lösung, wie wir meinen, denn zum 
einen wird so die spielende Grup- 
pe immer wieder auseinandergerissen, zum anderen ist spä- 
testens ab vier Spielern die Wartezeit ein Spielspaß-Killer. 
Wenn jeder Zug anderthalb Minuten dauert, dürfen sie jedes- 
mal rund fünf Minuten totschlagen, bis Sie sich wieder auf 
das Spiel konzentrieren können. 

Als nächstes gibt es den gesplitteten Bildschirm. Bei Pro- 
grammen wie »Battle Isle« oder »Lotus Challenge« wird der 
Monitor in der Mitte halbiert. Der Nachteil dieser Methode: 
Auf einen Blick sehen Sie, was der andere Spieler gerade 
treibt. Mag das bei einem Autorennen sogar sinnvoll sein 
(»Wie weit liege ich schon zurück?«) ist spätestens bei einer 
Poker-Partie der Unsinn dieser Methode offensichtlich. 
Kaum ein Spiel macht Spaß, wenn alle Gegner alles wissen. 
Nurein Programm konntediesen Teufelskreis durchbrechen. 
Bei »M.U.L.E.« von Dan Bunten (diesen Namen werden Sie 
noch öfter lesen) konnten alle Spieler den Computer und 
damit die Aktionen der Gegner sehen. Trotzdem funktio- 
nierte das Spielprinzip, weil die Spieler miteinander han- 
deln und interagieren mußten. M.U.L.E. gab es vor fast einem 
Jahrzehnt für den Original-IBM PC, ist aber schon lange nicht 
mehr erhältlich. 

Wer es gerne gemütlich mag, kann durch »Play by MaiU- 
Spiele dieses Manko umgehen. Dieses Verfahren funktio- 
niert nur bei Spielen, bei denen die Mitstreiter jeweils reih- 





firi«i.wehii:le5 



Es geht auch ohne zwei Computer: Die Spiele aus der »Battle Isle«-Serie werden mit 
einem geteilten Bildschirm gespielt 



um einen Zug machen, jeder 
schickt eine Diskette (oder Datei) 
mit seinem Zug an den Spielleiter; 
dieser schickt eine Diskette mit dem 
aktuellen Spielstand zurück. Ein 
solches Spiel kann sich natürlich 
über mehrere Wochen hinwegzie- 
hen und ist nichts für ungeduldige 
Naturen. 

Die vierte Methode solcher Spiele 
ist die teuerste: Online-Spiele. In 
den frühen achtziger Jahren, in 
denen die Heimcomputer der 8-Bit- 
Klasse wie Sinclair Spectrum und C 64 aktuell waren, wur- 
den komplexe Programme auf einen Großrechner ausgela- 
gert, der die Züge aller Mitspieler protokollierte und alle 
neuen Situation ausrechnete. Auch heute noch sind solche 
Spiele in Mode. Auf CompuServe finden Sie beispielsweise 
das Text-Rollenspiel und -Adventure »Island of Kesmai«; die 
Adventure-Firma »Sierra« betreibt das »Sierra Network«, 
eine Mailbox nurfür Spiele. Hier können Sie neben »Poker« 
und »Chess« auch das Multi-User-Rollenspiel »Secret of 
Yserbius« geniessen. Beim Sierra-Network sind alle Spiele 
mit Farbgrafik ausgestattet, die aber nicht über das Modem 
übertragen wird, sondern sich auf Ihrer Festplatte befindet. 
Klassiker unter den Online-Spielen ist schließlich »MUD«, 
das »Multi User Dungeon«, welches sich im puren Text- 
modus abspielt und in einigen Mailboxen zu spielen ist. Der 
Nachteil all dieser Online-Spiele: Sie kosten eine ganze Stan- 
ge Geld. Zum einen müssen Sie die Telefongebühren zah- 
len, zum anderen verlangen die Oniine-Spiel-Anbieter auch 
eine Spielgebühr. 

Multiplayer ohne Reue 

Am meisten Spaß machen Multiplayer-Spiele, wenn jeder 
seinen eigenen PC hat, das ganze flott geht und es mögl ichst 
wenig kostet. Um alle drei Eigenschaften zu erfüllen, kommt 
eigentlich nur eine Lösung in Frage. 
Stellen Sie mehrere Rechner in einer 
Wohnung auf, verlegen Sie ein paar 
Kabel und spielen Sie los. Wer ein paar 
Mark Teiefongebühren nicht scheut, 
kann auch per Ortsgespräch und 
Modem noch eine Partie wagen; doch 
auch hier mag der rechte Spielspaß 
nicht aufkommen, wenn die Gegen- 
spieler nicht in Rufweite sind und das 
eigene Telefon stundenlang besetzt 
bleibt. 

Multiplayer-Spiele, die an mehreren 
Rechnern gleichzeitig gespielt werden 
können, sind erst vor ein paar Jahren 
richtig in Mode gekommen. Vorreiter 
einer ganzen Welle war »Modem 
Wars« von Dan Bunten, welches 1987 




bei Electronic Arts für C 64 und IBM PC erschien. Modem 
Wars war eine Mischung aus Schach und Strategiespie!, der 
allerdings nur sehr beschränkter Erfolg beschieden war. 
Damals war die Zeit für Modem-Spiele einfach noch nicht 
reif. Daß das Programm theoretisch auch ohne Modem durch 
direkte Rechnerkopplung zu spielen war, kriegten die Käu- 
fer durch das »Modem« im Namen gar nicht mit. Ein ähn- 
liches Randprodukt gab es nur für den Atari ST: »Midi Maze« 
erlaubt, bis zu 8 Spieler mittels des Midi-Ports zu verbinden. 
■■■■■■■■■■■■■■■■■■m«™™™™- Leider verhinderte dies 
I erfolgreich die Umset- 
zung von Midi Maze auf 
andere Systeme; zusam- 
men mit dem Atari ST 
ging auch die Fange- 
meinde von Midi Maze 
unter. 

Etwa zur gleichen Zeit 
bastelte SubLogic an 
neuen Versionen des 
Flugsimulators. »FS2«auf 
Atari ST und Amiga sowie 
»FS3« auf dem PC boten 
die Möglichkeit, zwei 
Rechner miteinander zu 
verbinden und so den 
Formations-Flug zu 
üben. Die Rechnerkopp- 
lung war so geschickt 
programmiert, daß es 
später auch möglich war, 
das Programm »Tracon« 
(eineTower-Simuiation) mit dem FS4 zu verbinden. Ein Spie- 
ler übernimmt die Rolle des Fluglotsen, der den anderen 
Spieler durch den Luftraum leitet. 

Der richtige Durchbruch in die Multiplayer-Welt fand 1 990 
mit »Populous« statt. Das Programm, welches zuerst auf 
Amiga und Atari ST erschien, konnte bei zwei Spielern nur 
mit einem Nullmodem-Kabel genutzt werden. Zehntausen- 
de von Populous-Fans schleppten ihre Computer zu Freun- 



Einer der aktivsten Programmierer im 
Multiplayer-Bereich ist Dan Bunten. 
1987 hatte er eine geradezu geniale 
ind entwickelte das Karten 
Computerspiel »Robot Rascals«. Bis 
zu vier Spieler suchen mit ihren 
Robotern einen Planeten nach 
bestimmten Gegenstän- 
den ab. Das Geschehen 
am Bildschirm wurde mit 
Spielkarten unterstützt; 
dadurch konnten alle 
Mitspieler auf den Bild- 
schirm gucken, wußten 
aber trotzdem nicht, was 
die Kollegen gerade vor- 
haben. Leider ging es 
»Robot Rascals« wie so 
vielen genialen Ideen: Es 
erschien nur für den C 64 
und floppte dort, trotz 
TRANSISTOR TACO deutschsprachiger Versi- 
on, gar fürchterlich. 

»Robot Rascals« auf 
dem C 64 benutzte neben dem Computer auch wit- 
zige Spielkarten 




Flight 



Eines der ersten Multiplay er- Produkte für Modem -Besitzer w 
Simulator« von Microsoft. Hier sehen Sie Version 4.0, aber auch schon 7i 
der 3er-Versian konnte man miteinander fliegen 



den, um sich gegenseitig mit Naturkatastrophen einzu- 
decken. Fast gleichzeitig brach auf dem PC die »Command 
HQ«-Manie aus. Dan Bunten hatte aus seinen Fehlern von 
Modem Wars gelernt und schrieb das für viele Strategie- Fre- 
aks immer noch optimale Modem-Kriegsspiel. Da, anders 
als bei Brettspielen, bei einem Computerspiel jeder der bei- 
den Menschen gleichzeitig etwas tun kan, schaffte Dan radi- 
kal die »Spielzüge« ab. Command HQ ist das erste Echtzeit- 
Strategiespiel, bei dem die Truppen immer in Bewegung sind 
und Sie Entscheidungen in Windeseile treffen müssen. Dan 
versuchte zwei Jahre später, mit »Global Conquest« an den 
Command HQ-Erfolg anzuknüpfen. Bei der Steigerung von 
zwei zu vier 5pielern blieb allerdings der Echtzeit- Faktor auf 
der Strecke. So wird wieder reihum, Zug um Zug eine Welt 
zu erobern versucht. 

Überholt vom Macintosh 

Die langsamen Modem- Leitungen setzten den Spieledesi- 
gnern immer wieder Grenzen. Netzwerke waren auf dem 
PC eine echte Rarität (da teuer). Ein anderer Computer, der 
Macintosh, wurde zum Mekka der Spiele-Entwickler, denn 
in jeden Mac ist ein Mini-Netzwerk namens Appletalk ein- 
gebaut, welches wesentlich schneller als eine Modem-Ver- 
bindung ist. Nach einigen einfachen Baller-Spielen (»Maze 
Wars«} designten die Mac-Programmierer komplexe 
Actionspiele (»Spectre«), schöne Strategieschinken (»Spa- 
ceward Ho!«) und das spaßige Sport/Actio n/Strategie- 
Gemisch »Robosports«. Diese Spiele wurden teilweise erst 
mit mehrjähriger Verspätung für den PC umgesetzt, als sich 
auch hier schnelle Netzwerke durchgesetzt hatten. Auch 
heute noch ist der Macintosh mit manchen Spielen dem PC 
überlegen. Das neue »Spectre Supreme« können PC-Spect- 
re-Spieler, die gerade mal das normale Spiel umgesetzt beka- 
men, nur neidisch betrachten. Diese Lage wird sich aber 
bald ändern; durch preiswerte Programme wie Netware Lite, 
einen kaum zu stoppenden Preisverfall bei Netzwerk-Kar- 
ten und den jüngsten Trend, Netzwerk-Funktionen ab Werk 
in PCs einzubauen, wird sich auch auf dem PC diese Spie- 
lekategorie nach und nach ausbauen lassen. 
In der Zwischenzeit tut sich einiges bei den Flugsimulatio- 
nen. Da schnellere Modems einen Datenaustauch 
bei 9600 baud erlaubten, war es möglich, die kom- 
plexen 3D-Daten zwischen zwei Computern aus- 
zutauschen, die bei einem Luftkampfanfallen. Muß 
beim »FS4« nur die Position der beiden Flugzeuge 
ausgetauscht werden, sind es bei einem komplexen 
Luftkampf die Positionen aller Waffen und mehre- 
rer Flugzeuge. Manche Programme fangen das Pro- 
blem dadurch ab, daß ein Computer beide Flug- 
zeuge steuert; auf dem zweiten Rechner (dem soge- 
nannten Slave) werden nur die Joystick-Koordinaten 
abgefragt und die 3D-Grafik dargestellt. Denn bei 
nur 2400 baud, das entspricht knapp über 2 Kilo- 
byte in der Sekunde, ist es kaum möglich, die Postio- 
nen aller Objekte bis zu 25 Mal pro Sekunde aus- 



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Netzwerk kommunizieren. So 
können einige Spieler in Flugzeu- 
ge steigen, während andere bei- 
spielsweise Hubschrauber oder 
Panzer benutzen. Das geht natür- 
lich nicht mehr per Modem. Wer 
heute schon als Vorgeschmack bis 
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braucht ein flottes Netzwerk nach 
Novell -Standard. 
Ein spezieller Luftkampf-Simulator 
nur für Multiplayer-User ist »Air 
Warrior«, welches in Europa von 

der Firma On-Line vertrieben wird. Witzigerweise soll dem- 
nächst eine Version erscheinen, die man auch alleine spie- 

HOFFNUNGSTRÄGER 

Mehrere Spiele mit Multiplayer-5upport sind für die nächsten 
Monate angekündigt. Hier sind unsere drei Hoffungsträger für 
diesen Herbst/ Winter: 

Doom 

Eine Mischung aus Ultima Underworld, har- 
tem Action spiel und Nerzwerk -Support. Bis 
zu vier Spieler rasen durch das Labyrinth 
einer monsterüberfüllten Raumstation mit 
ultraschneller 3D-Grafik. Soll Spätherbst 
1993 erscheinen. Wird Nullmodems und 
Netzwerke unterstützen. 

Netwars 

Kostenlose Beigabe bei 
»Novell Dos 7«, welches im 
Oktober erscheinen soll. 
Das DOS ersetzt das MS- 
DOS von Microsoft und 
enthält alle Software, die 
man für ein kleines Netz- 
werk braucht. Das beigelegte Spiel gilt bei Novell hausinterri 
als echter Produktivitäts-Killer. 




Nur für Multiplayer: Bei »Air Warrior« macht es kaum 
Spaß, völlig alleine durch die Luft zu fliegen. Wer kein 
Nullmodem anschließt, muß auf die demnächst 
erscheinende Version mit Computergegnern warten. 




Argerlich: Wer Robasports im Netz spielen will, ir, 
für [eden Spieler ein Original kaufen; da gehen 
schnell 500 Mark für vier Programme drauf - ein 
dicker Preis für ein Spiel, daß alleine kaum Spaß 
macht. 



len kann, weil dann Computer- 
Gegner ihre Runden drehen. 

Kleine Fallen 

So mancher Hersteller baut zur 
Umsatz-Maxi mierung eine beson- 
dere Art von Kopierschutz in seine 
Multiplayer-Spiele ein. Jedes Ori- 
ginal wird mit einer eigenen Seri- 
ennummer ausgeliefert. Beim 
Spielstart tauschen alle Program- 
me ihre Seriennummern aus. 
Wenn zwei gleiche Nummern ent- 
deckt werden, steht das Spiel still. 
So stellt der Hersteller sicher, daß 
Sie für sechs Spieler auch sechs 
Originale kaufen müssen. Leider 
macht das so manches Multiplay- 
er-Spiel zum höchst teuren Verg- 
nügen. Wer zu viert »Robosport« 
oder »Spectre« spielen will, möch- 
te für den Spaß nicht knapp 500 
Mark alleine für die Software aus- 
geben. Gerade bei Spielen, die nur 
zu mehreren Personen Spaß und 
Sinn machen, ist ein solches 
Schutzverfahren kontraproduktiv. 
Wer ein Spectre gekauft hat, es 
installiert und dann feststellt, daß 
er noch drei weitere braucht, ist zu 
;ert. Warum bieten solche Hersteller nicht eine 
ierten Preisen an? Bei solchen 






Syn diente 

Im Herbst soll die Datendiskette zu Syndi- 
eate erscheinen, welche 20 neue Level sowie 
den sehnlichst erwarteten Muütplayer- 
Modus enthält. Läuft nur mit NetBIOS-kom- 
patiblen Netzwerken, kein Modem/Nullm- 
odem-Support. Bis zu acht Spieler überneh- 
men die Syndikate auf der zynisch -brutalen 
Jagd nach Weltherrschaft. Besonderer Gag: 
Es ist nicht zu erkennen, welche der anderen Syndikate von 
Menschen und welche vom Computer gesteuert werden. 



Recht vei 

Vierer-Lizenz zu stark red 
Mogelpackungen schrecken viele Spieler sicher vor weite- 
ren Käufen aus dieser Produktgattung zurück. 
So manches vollmundig angekündigte Netzwerk-Spiel stellt 
sich auch schnell als Schuß in den Ofen heraus. Bis heute 
ist es uns, auch mit Hilfe des Herstellers, nicht gelungen, 
das Spiel »Car & Driver« auf einem Netzwerk zu starten. 
Dabei wäre das Autorennen geradezu optimal für einen sol- 
chen Einsatz. Die Programmierung dieser Art von Spiel ist 
nicht einfach; das sollte aber trotzdem niemanden dazu ver- 
leiten, Software zu verkaufen, die einfach nicht funktioniert. 
Manche Hersteller, beispielsweise Spectrum Holobyte, ver- 
suchen dann wenigstens, die Probleme zu lösen. Nach meh- 
reren Versionen und Patches war beispielsweise Falcon 3.0 
endlich für mehrere Piloten gleichzeitig einsatzfähig. 
Hohe Kosten, versteckter Kopierschutz und Probleme bei 
der Installation beiseite: Nichts geht über eine gepflegte 
Runde eines Multiplayer-Spiels. Wenn die PC Player-Redak- 
tion sich beispielsweise gegenseitig bei Spectre beballert, 
schallen Schmerzensschreie und Flüche durch unsere Büros 
- ein Computergegner ruft nur selten solche Emotionen bei 
uns hervor. Oder, um es mit den Worten von Multiplayer- 
Guru Dan Bunten zu sagen: «Play with each other, not with 
yourself«. (h s ) 



■ 



ZEHNMAL MEHR SPIELSPASS 

In unserer Liste haben wir uns aus aktuell lieferbaren Spielen die zehn herausgesucht, die uns im Multiplayer- Modus am meisten Spaß 
machen. Wir erheben dabei keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und haben nicht mehr erhältliche Programme nicht berücksichtigt. 
Unsere Anmerkung »Unterstützt« beruht auf Hersteller- An gaben und gilt ahne Gewähr. Bei Modems geben wir die baud-Zahl an, die 
r Meinung nach benötigen, um flüssig und ohne Aussetzer spielen zu können. Erklärungen zu NetBIOS und Co. finden Sie 
n Artikel auf Seite 32. Die Spiele wurden alphabetisch sortiert, die Reihenfolge ist keine Wertung. (bs) 



Unterstützt 
Max. Spielerzahl 



Nullmodem, 
Modem (2400 
baud) 
Zwei 



Der eingebaute Netzwerk -Support hat 
Bugs und funktioniert nicht. Zehn ver- 
schiedene Autos und zehn sehr unter- 
schiedliche Rennstrecken sorgen für 
Abwechslung. Hochauflösende Grafik auf 
schnellen PCs. 



Command HQ 




Nullmodem, 
Modem (2400 



Echtzeit-Strate- 
giespiel 



Mehrere Spielmodi, eingeteilt nach Epo- 
chen (Erster / Zweiter Weltkrieg, Atom- 
krieg, ferne Zukunft, etc.). Echtzeit-Modus, 
also keine abwechselnden Züge, sondern 
ständiges Spielen 



Dogfight 



I CssceBp 



Nullmodem, 
Modem (2400 



Zwölf verschiedene Flugzeuge aus ver- 
schiedenen Epochen; lassen Sie zum Bei- 
spiel einen Doppeldecker gegen eine Fl 5 
antreten. Als Einzel spiel er- Simulation 
langweilig, für zwei Spieler das nahezu 
perfekte Luftduell. 




Nu II modern, 
Modem (2400 
baud), NetBIOS, 
PBM 
Sechs 



Mehrere Spielmodi, bis zu vier Spieler per 
Nullmodem; nur mit NetBIOS bis zu sechs 
Spieler, freie Plätte auffüllbar mit Compu- 
ter-Gegnern. Karten- und Szenario-Editor 
eingebaut. 



F-15 Strike 
Eagle III 



Nullmodem, 
Modem (9600 

Zwei 



Im Zwei -Spieler- Modus kann nicht nur 
gegeneinander geflogen werden. Ein spe- 
zieller Pilot /Copilot-Modus erhöht den 
Realitätsgrad der Simulation ungemein. 
Nur auf sehr schnellen Rechnern spielbar, 
da 3D-Grofik recht langsam. 




Nullmodem, 
Modem (9600 
baud), Novell 
Nefware 
Acht 



Per Modem zwei, nur im Netzwerk bis zu 
acht Spieler möglich. Diese können mitein- 
ander oder gegeneinander spielen. 
Zusatzdiskette »MiG-29« enthält neue 
Missionen. Sehr komplexe Simulation, 
nicht für Einsteiger geeignet. 



Formula One 
Grand Prix 



Nullmodem, 
Modem (2400 



Formel-Eins-Simulation; nicht einfach zu 
fahren. Zwei- Spieler-Modus ist auf der 
kostenlosen Update- Diskette enthalten, 
die man beim Hersteller erst noch nachbe- 
stellen muß. 



Populous II 




Nullmodem, 
Modem (2400 
baud), NetBIOS 



Schlacht zweier Götter, die ganze Völker 
als Schachfiguren benutzen. Sehr gute, 
hoc häuf läsende Grafik, komplexes Spiel - 
prinzip, zu Beginn aber nicht ganz ver- 
ständlich. 



:S 



Jedes Netz mit 

Filesharing 

Zwanzig 



Witziges Weltraum- Eroberung 5 spiel mit 
Western -Ambiente. Läuft auf jedem Netz- 
werk, bei dem mehrere Computer auf 
eine Festplatte zugreifen. Separate DOS- 
und Windows- Version. Einfach zu bedie- 
nen, nicht sehr komplex, bis zu zwanzig 
Spieler - optimal für Großraum-Büros. 




Nullmodem, 
NetBIOS, Novell 

Netware 
Acht 



Flottes Actionspiel in 3D- Vektorgrafik. Drei 
Spiel Varianten vom puren Abballern bis 
zum strategischen Angriff auf gegnerische 
Festung. Separates Original für jeden 
Spieler notwendig (Seriennummern). DOS- 
und Windows- Version in einer Schachtel. 



PC PLAYER I 0/93 



Multiplayer-Spiele 



Ü80 

FÜRS NULLNODEN 

Die preiswerteste Methode, mehrere Computer zu verbinden, ist das 
Nullmodem. Doch bis zur gelungenen Kabelverbindung sind einige Tücken 




zu meistern. 



M 



ultiplayer-Spiele müs- 
en nicht unbedingt 
teuer sein. Netzwerke (hohe 
Hardware kosten) und 
Modems (hohe Telefonge- 
bühren) machen aus einer 
lauschigen Runde »Empire 
Deluxe« schnell eine Zitter- 
partie nach dem Motto » Hof- 
fentlich ruiniert mich die 
Telefonrechnung nicht...«. 
Zum Glück gibt es eine preis- 



03 




Nullmodems verbinden zwei bis maximal fünf Computer. Einer ist 

dabei immer der »Master- Rechner«, an den die anderen per 

Modem oder Nullmodem Kabel angeschlossen werden. 



werte Lösung, mit der Sie mehrere Rechner koppeln kön- 
nen. Per Nullmodem-Kabeln, die nur ein paar Mark kosten, 
lassen sich viele Multiplayer-Programme ausnutzen. 

Die Geschichte 

Ihr PC hat mindestens einen, meistens zwei, maximal vier, 
serielle Ports. Diese Schnittstellen sind Daten-Leitungen, an 
die verschiedene Geräte angeschlossen werden. Seriell 
bedeutet, daß die Daten in einzelne Bits aufgelöst werden, 
die nacheinander (seriell) übertragen werden. Im Gegensatz 
dazu gibt es auch parallele Ports, bei denen die Daten byte- 
weise, also 8 Bits gleichzeitig (parallel) übertragen werden. 
Dazu zählt beispielsweise die 
Drucker-Schnittstelle. 
Die beiden häufigsten Geräte, 
die am seriellen Port ange- 
schlossen werden, sind die Maus 
und das Modem. Eine Maus ken- 
nen Sie sicher, ein Modem ist das 
Verbindungsstück zwischen 
Computer und Telefonleitung. 
Damit können Sie einen anderen 
Computer anrufen (der natürlich 
auch ein Modem haben muß). 
Um Modem-Programme auszu- 
probieren, haben sich findige 
Entwickler das Nullmodem ausgedacht. Es ist ein einfaches 
Kabel, das zwischen die beiden seriellen Ports von zwei 
Computern gesteckt wird. Sämtliche Modem-Programme 
lassen sich damit bequem ausprobieren. Dadurch sparen Sie 
sich die beiden teuren Modems und die Telefongebühren. 
Allerdings müssen die beiden Computer recht nahe beiein- 



ander, möglichst im selben 
Raum stehen. 
Sehr schnell erfand man 
weitere sinnvolle Anwen- 
dungen für Nullmodem- 
Kabel. Zum Beispiel lassen 
sich damit kleine Laptops 
und große Desktop-PCs 
miteinander verbinden. 
Mit passender Software 
können Sie die Notizen, 
die sie auf der Reise mit 



Ihrem kleinen Laptop gemacht haben, in Ihren Arbeitsrech- 
ner übertragen. Eine weitere Anwendung sind natürlich die 
guten alten Computerspiele. 

Die Theorie 

Es klingt alles so einfach: Nullmodem-Kabel kaufen (oder 
selber löten), einstecken, Spiel spielen. Einen ersten Strich 
durch diese Rechnung machen Ihnen die seriellen Ports Ihres 
PCs. Haben Sie nur einen? Dann müssen Sie die Maus lei- 
der wieder abklemmen. Welchen Stecker hat der serielle 
Port? Einen mit 9 Stiften (9-polig) oder einen mit 21 Stiften 
(21 -polig)? Der 21 -polige Stecker ist zwar Verschwendung, 
wird aber immer noch 
benutzt. Daß der eine Stecker 
nicht zum anderen paßt, kön- 
nen Sie sich bildhaft vorstellen. 
Sie brauchen also ein Kabel, 
das auf beiden Seiten paßt. 
Letztes Problem: Haben Sie 
überhaupt ein richtiges Null- 
modem-Kabel? Ein reines 
»serielles Kabel« mit den pas- 
senden Steckern tut es nämiich 
nicht. Damit können Sie nur 
ein Modem anschließen. Sol- 
len hingegen zwei Computer 
verbunden werden, müssen gegenüber einem normalen seri- 
ellen Kabel einige Leitungen vertauscht werden. 
Entweder kaufen Sie ein echtes Nullmodem-Kabel (im Han- 
del auch manchmal »serielles Laplink-Kabel« genannt) oder 
ein normales serielles Kabel mit einem zusätzlichen Null- 
moriem-Adapter. 




Eine typische Dialog-Box aus einem Spiel, das Nullmodems 

unterstützt. Hier stellen Sie die COM- Ports und die Übertra- 

gungs- Geschwindigkeit ein. 



Die Praxis 

Wenn Sie die zwei PCs verbinden, sollten Sie sich notieren, 
an welchem seriellen Port (auch COM-Port genannt) das 
Kabel jeweils hängt. Bei manchem PC-Clone ist das gar nicht 
so einfach herauszufinden, da der Hersteller die vielen 
Stecker nicht beschriftet hat. Dann probieren Sie einfach im 
entsprechenden Menü des Programms verschiedene COM- 
Ports aus. Kaputtgehen kann nichts, im schlimmsten Fall 
hängt sich der Computer auf, wenn das Spiel statt mit dem 
anderen Computer mit der eigenen Maus zu kommunizie- 
ren versucht. Ein kleiner Reset (Alt-Ctrl-Del) bringt den PC 
wieder auf die Beine für einen neuen Versuch. 
Bei vielen Programmen können Sie die Geschwindigkeit ein- 
stellen, mit der der COM-Port bedient wird. Verschiedene 
Titel bieten nur Geschwindigkeiten wie 300, 1 200 und 2400 
Baud an. Diese funktionieren problemlos auf jedem PC. 
Auch 9600 Baud klappen noch gut, solange Ihr PC nicht zu 
langsam ist. Bei einigen Spielen kommt ein 286er oder sehr 
langsamer 386SX aber schon nicht mehr mit. Mehr als 9600 
Baud, beispielsweise 1 9200, sind generell kritisch. Hier kön- 
nen die Komponenten des PCs, welche die Bits des seriel- 
len Ports empfangen, unter Umständen einzelne Zeichen 
verschlucken; insbesondere bei sehr billigen Ports. Wohl- 
gemerkt, dies gilt nicht so sehr für Telekommunikations-Pro- 
gramme, sondern nur für Computerspiele, die die meiste 
Rechenzeit für das Spiel aufwenden und nur wenig zur Abfra- 
ge der Ports erübrigen können. Unser Tip: Bleiben Sie bei 
9600 Baud oder weniger, um unerklärliche Phänomene 
während des Spiels zu vermeiden. 

Trio Infernale 

Tückisch wird die Nullmodem-Geschichte, sobald mehr als 
zwei Einheiten ins Spiel kommen. Das betrifft nicht nur das 
Verbinden von drei oder gar vier PCs, sondern auch das Ein- 
bauen eines dritten oder vierten COM-Ports. IBM-kompa- 
tible Rechner bieten zwar theoretisch vier COM-Ports an, 
aber jeweils zwei müssen sich einen »Interrupt« teilen. Das 
führt zu folgendem Effekt: Hängt an COM-Port 1 eine Maus, 
ist COM-Port 3 für Modems und Multiplayer-Spiele lahm- 
gelegt. Ähnlich ergeht es den Ports 2 und 4. Das liegt daran, 
daß Mäuse konstant diesen Interrupt benötigen. Hingegen 
ist es wesentlich einfacher, gleichzeitig COM-Port 1 und 3 
für ein Multiplayer-Spiel zu benutzen. Wenn also eine Maus 
an COM-Port 1 hängt, sind nur noch die Ports 2 und 4 für 
Nullmodems (oder echte Modems) zulässig. 
Das macht Ihnen bei manchen Multiplayer-Spielen einen 
Strich durch die Rechnung. Nehmen Sie als Beispiel Empire 
Deluxe, bei dem maximal vier Computer per Nullmodem 
verbunden werden können. Ein Rechner muß dabei der 
Master- Rechner sein, an den die drei anderen PCs ange- 
schlossen werden. Damit ist die Benutzung einer Maus am 
Master-Rechner praktisch ausgeschlossen, da drei COM- 
Ports benötigt werden, eine Maus aber immer gleich zwei 
COM-Ports sperrt. Hier bleibt Ihnen dann nur noch die Steue- 
rung per Tastatur. (bs) 




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Beim Thema »Netzwerk« 
zucken viele Computer- 
Besitzer noch zusammen. 
Bis vor kurzem waren Netz- 
werke für Heimanwender 
viel zu teuer und viel zu 
kompliziert. Allein die Netz- 
werk-Karten für jeden PC 
kosteten vierstellige Sum- 
men, dazu mußte noch ein 
Server gekauft werden (nicht 
unter 20.000 Mark). Ein spe- 
zielles Betriebssystem sowie 
Dutzende von Netzwerk- 
Treibern machten in Firmen 
einen eigenen, hoch bezahl- 
ten Netzwerk- Experten not- 
wendig, der sich nur um die 
Verwaltung dieses überdimensionalen Molochs kümmerte. 
Diese Lage hat sich in den letzten beiden Jahren rapide geän- 
dert. Wenn Sie drei oder vier PCs vernetzen wollen, kostet 
Sie das heutzutage nicht mal 1 000 Mark. Ein Netzwerk, das 
sich ein Computer-Club oder ein Freundeskreis nur für Spie- 
le anschafft, ist in bezahlbare Nähe gerückt. 

Die Hardware 

Damit Sie PCs miteinander verbinden können, müssen Sie 
erstmal etwas Hardware kaufen. Jeder PC in einem Netz 
benötigt eine Netzwerk-Karte. Diese Karte muß sich an den 




»Multiplayer-Spiele« 

Mit Netzwerken verbindet man 
oft teure Spezial-Computer, komplizierte 

Software und technische Komplika- 
tionen. Inzwischen sind kleine Netzwerke 
jedoch preiswert und kinderleicht 
geworden, die faszinierende Spieleper- 
spektiven eröffnen. 



Netzwerk-Standard halten, 
den Sie in Ihrem Netz ver- 
wenden. Für preiswerte 
Systeme bedeutsam ist 
eigentlich nur das »Thin 
Ethernet«, manchmal auch 
»Cheapernet« genannt. 
Dabei handelt es sich um 
einen Standard, bei dem an 
einer bis zu 180 Meter lan- 
gen Leitung bis zu 30 Rech- 
ner angeschlossen werden 
können. Das Kabel ist etwa 
so dick wie das Antennen- 
kabel für Ihr Fernsehgerät. 
Die Leitung wird von meh- 
reren T-Stücken unterbro- 
chen, an denen jeweils ein 
PC (bzw. die Netzwerk- Karte) angeschlossen wird. 
An den beiden Enden des Kabel befindet sich der »Termi- 
nator« (nein, nicht Arnold), ein Abschluß-Widerstand, ohne 
den das Netzwerk nicht funktioniert. Sie können sich vor- 
stellen, daß ohne den Terminator am Ende die Daten aus 
dem Netz »auslaufen« - das entspricht zwar überhaupt nicht 
dem, was im Kabel passiert, wenn der Terminator fehlt, 
erklärt aber auch ein zweites Phänomen: Wenn die Ver- 
bindung irgendwo unterbrochen wird, ist ebenfalls das kom- 
plette Netz stillgelegt. Deswegen dürfen Sie Änderungen am 
Netz (neue Kabel verlegen, neue Rechner einbinden) nur 



Drucker 







Festplatte 



Server 



Babsi 



m 



Boris 



Heinrich 



Thomas 



ri einem klassischen Netzwerk gibt es einen Server, an dem alle anderen PCs angeschlossen sind 




Fest- 
platte 



Heinrich 



Boris 



Thomas 



SO AKTIVIERT MAN NETBIOS 

Bei keinem der beiden vorgestellten Netzwerk -Systeme, Net- 
Ware Lite und Windows für Workgroups, wird das NetBIOS- 
Protokoll automatisch installiert. Allerdings kommen die mei- 
sten Netzwerk -Spiele nicht ohne den NetBIOS -Treiber aus. 
So bekommen Sie bei den beiden System das begehrte Pro- 
tokoll zum Laufen: 



Bei einem Peer-to- Peer- Netzwerk sind alle Rechner gleichberechtigt. Jeder kann 
seine Verzeichnisse und Drucker für die anderen Computer erreichbar machen 



vornehmen, wenn niemand das Netzwerk benutzt. In Fir- 
men wird beispielsweise nur nachts oder an Wochenenden 
das Netzwerk modifiziert. 

Das Kabel selbst, ein »Thin-Ethernet-CoaxiaU-Kabel, erhal- 
ten Sie bei praktisch jedem PC-Fachgeschäft als Meterware. 
Dann brauchen Sie noch für jede Station im Netz ein T- 
Stück und zwei BNC-Stecker, sowie zwei Terminator- Stecker 
für das Cesamtnetz. Wenn Sie nicht das richtige Werkzeug 
haben, sollten Sie aber lieber gleich abgemessene, vorkon- 
fektionierte Kabel kaufen; viele Fachgeschäfte schneiden 
Ihnen die Kabelstücke auch 
auf Wunschlänge zusammen. 
Das Kabel selbst ist recht preis- 
wert; je nach Händler kostet 
Sie der Spaß nur ein paar Mark 
pro Meter. 

Jetzt brauchen Sie noch eine 
Netzwerk-Karte in jedem PC, 
der angeschlossen werden 
soll. Hier hat der Preisverfall 
durch Clones aus Fernost rich- 
tig zugeschlagen. Zu Redakti- 
onsschluß gab es mehrere 
Händler, die 1 6-Bit-Netz- 
werkkarten um die 100 Mark 
anboten. Wenn Sie eine Netz- 
werkkarte kaufen, verlangen 
Sie am besten eine Karte die 
kompatibel zu »NE 1000« 
oder »NE 2000« ist. Das eine 
ist ein 8-Bit-, das andere ein 16- 
Novell. Solche Karten werden von praktisch jeder Netzwerk- 
Software direkt unterstützt. 

Die 8-Bit-Variante ist preiswerter, aber deutlich langsamer; 
wenn Sie wirklich nur Spiele mit dem Netz betreiben, sind 
die 8-Bitter völlig ausreichend. Für andere Karten (als NE 
1000/2000) brauchen Sie oft eigene Treiber, die aber mei- 
stens der Karte beiliegen. Theoretisch sollte jede Netzwerk- 
karte, die kompatibel zu »Thin Ethernet« ist, auch mit jeder 
anderen solchen Karte von weiteren Herstellern laufen. 
Wenn Sie jedoch ganz sicher sein wollen, kaufen Sie alle 
Karten für Ihr Netz beim gleichen Hersteller. 



WINDOWS FÜR WORKGROUPS 

Wenn Sie Windows für Workgroups installiert haben, kön- 
nen Sie das Netzwerk direkt nach dem Booten auch von DOS 
aus starten, ohne Windows aufzurufen. Tippen Sie dazu ein- 
fach NET START WORKSTATION ein. Wenn Sie hingegen ein 
NetBIOS-Spiel (beispielsweise Empire Deluxe) spielen wol- 
len, muß der Befehl 

NET START NETBIOS lauten. Programme, die auf ein IPX/SPX- 
Protokofi bestehen, laufen unter Windows für Workgroups 



Die Installation 

Die Installation der Netzwerkkarten ist 
nicht schwerer als die einer Sound- oder 
Grafikkarte: PC auf, Karte rein, PC zu. Vor 
dem Einbau müssen Sie allerdings sehr 
genau überprüfen, ob die Karte nicht mit 
anderen kollidiert. Jeder Netzwerkadapter 
benötigt nämlich einen Interrupt und eine 
Basisadresse. Wenn Sie schon eine Sound- 
karte und ein CD-ROM im PC eingebaut 
haben, sind vielleicht just diese Adressen 
schon belegt. Auch die Besitzer von SCSI- 
Festplatten können auf Probleme stoßen. 
Als Faustregel kann gelten: Benutzen Sie auf der Netzwerk- 
karte den höchstmöglichen Interrupt (meistens 10, 11 oder 
■1 2) und die Basis-Adresse $300. Wenn Sie einen SCSI-Adap- 
ter oder ein CD-ROM besitzen, ist $300 wahrscheinlich 
schon belegt; versuchen Sie dann Ihr Glück mit $310 oder 
$320. Auf $330 liegen übrigens die MIDI-Karten nach dem 
MPU-Standard; wenn Sie also eine Roland- oder General- 
Midi-kompatible Soundkarte besitzen, ist diese Adresse 
ebenfalls für Sie tabu. Da jeder PC anders aufgebaut ist, kom- 
men Sie nicht drum herum, 
selber genau auszuknobeln, 
wo noch Platz für Ihre Netz- 
werk-Karte ist. Das bedeutet 
leider auch, daß Sie sich durch 
die oft nur englischen Netz- 
werkadapter-Handbücher 
durchbeißen müssen. 
Solange Sie keine Netzwerk- 



NETWARE LITE 

Auch bei Netware Lite ist der NetBIOS- Support normaler- 
weise nicht aktiv. Bevor Sie ein Spiel mit NetBIOS starten, 
tippen Sie einfach das Kommando NETBIOS in DOS ein. Das 
war's schon, der Spielspaß kann beginnen. 



t-Standard der Firma 



Software laden oder Netz- 
werk-Kabel anschließen, ver- 
hält sich die Karte im übrigen 
absolut still und stört den PC 
nicht. Sie können also ruhig 
eine Karte in Ihren PC ein- 
bauen, normal weiterarbeiten 
und ihn nur am Wochenende 
zu einem Freund mitnehmen, 
mit dem Sie sich dann für ein 
paar heiße Spiele vernetzen. 
Das macht kleine Netzwerke gerade für Computer- oder 
Spiele-Clubs höchst interessant. Sie können auch mehrere 
PCs in Ihrem Haus vernetzen, doch bedenken Sie die maxi- 
male Kabellänge: Nach zirka 1 80 Metern ist Schluß. 

Die Software 

Die Netzwerkkarten alleine tun noch nichts; damit Sie das 
Netz auch nutzen können, brauchen Sie die passende Soft- 
ware. Vor wenigen Jahren noch benötigten Sie einen spezi- 
ellen Netz-Computer, den »"Server«, auf dem ein eigenes 
Betriebssystem lief. Für die angeschlossenen Rechner, die 
»Clients«, gab es kleine Programme, die MS-DOS so modi- 




So funktioniert die Kommunikation zwischen zwei Netzwerk- 
spielen: Beide sprechen den NetBIOS- Emulator an, der 
diese NetBIOS- Auf rufe in ein Protokoll übersetzt, welches die 
Netzwerkkarte versteht. Ein spezieller Treiber für die Karte 
ist notwendig, da diese mit völlig verschiedenen Interrupts 
konfiguriert sein kann. Erst dann können die Daten über das 
Kabel zum zweiten PC übertragen werden, in dem die ganze 
Ubersetzungs-Aktion dann rückwärts erfolgt 

fizieren, daß der Server wie eine weitere Festplatte aussieht, 
auf die aber alle Benutzer gleichzeitig zugreifen können. 
Das bekannteste System ist Netware von Novell. Für kleine 
Anwendungen wie Computer- 
spiele wäre es aber viel zu teuer, 
sich extra einen teuren Server 
anzuschaffen. 

Die neuen, kleinen Netzwerke 
nennen sich »Peer-to-Peer- 
Netze« und kommen ohne Ser- 
ver aus, weil jeder Computer im 
Netz gleichzeitig Server und Cli- 
ent ist. Das funktioniert so: Sie 
stellen auf Ihrem PC Ihre Fest- 
platte zur Verfugung, können 
dabei aber trotzdem so weiterar- 
beiten wie bisher. Wenn jetzt ein 
Kollege etwas von Ihrer Festplat- 
te will, meldet er sich bei Ihrem 
Rechner an. Wenn Sie beide nur eine Festplatte (C:) haben, 
sieht er danach auch eine neue Platte D:, die in Wirklich- 
keit Ihre Festplatte ist. Während sie weiterarbeiten, greift der " 
Kollege auf Ihre Daten zu. Sie merken lediglich, daß Ihr 

DAS KOSTET DER SPASS 

Um vier PCs zu vernetzen, müssen Sie heute nicht mehr Ihr 
Haus verpfänden oder Ihren Ferrari in Zahlung geben. Basie- 
rend auf Preisen, zu denen wir Anfang August 1 993 die ent- 
sprechende Hardware kaufen konnten, kommen wir zur fol- 
genden Rechnung: 

4 Netzwerkkarten (NE 2000 kompatibel) je ca. 1 10 Mark 
440 Mark 

4 x das Softwarepaket »Netware Lite« je ca. 100 Mark 
400 Mark 

3x5 Meter Thin Ethernetkabel, zwei Terminatoren 
60 Mark 

Gesamt: ca. 900 Mark 

Wer nach Sonderongeboten Ausschau hält, kann sogar noch 
ein paar Mark sparen und für knapp 800 Mark ans Spiel zu 
viert gehen. Unsere Preis-Angaben sind ohne Gewähr und 
beruhen auf Nachfragen bei diversen Münchner Händlern. 




Die Installation von Windows für Workgroups ist 
einfach, denn verständliche Menüs nehmen Ihnen 
Arbeit an CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT ab 



Computer kurzzeitig etwas langsamer wird, wenn der Kol- 
lege etwas mit Ihrer Festplatte macht. 
Für große Firmen sind solche Netze naturlich indiskutabel: 
Zu leicht können geheime Informationen von anderen Mit- 
arbeitern gelesen werden, zu schnell gehen Daten durch 
Fehlbedienung verloren. Deswegen sind die reinen Server- 
Lösungen nicht wegzudenken. Für den Heimanwender sind 
diese Peer-to- Peer- Prag ramme jedoch ideal, denn sie sind 
unverschämt preiswert. Das bekannteste Produkt dieser 
Gruppe, die »Netware Lite« von Novell, gibt es bei vielen 
Händlern für unter hundert Mark pro Arbeitsstation. Mit Net- 
ware Lite können Sie nicht nur Festplatten, sondern auch 
Drucker allgemein zugänglich machen oder von weiteren 
PCs im Netz aus ansprechen. 

Für viele Netzwerkanwendungen, beispielsweise Spiele, 
wird aber noch etwas anderes verlangt. Die PCs müssen 
auch ohne Austausch von Festplatten- Daten miteinander 
«reden« können. Dazu braucht man ein Netzwerk-Proto- 
koll. Mit so einem Protokoll kann beispielsweise bei einem 
Schachspiel von Rechner A die Nachricht »Bauer von E2 
nach E4« an Rechner B geschickt 
werden. Das verbreitetste Proto- 
koll auf PCs ist das »IPX/SPX«- 
Protokoll von Novell. Älter, ein- 
facher und deswegen bei Spiele- 
Programmierern beliebter ist das 
»NetBIOS« -Protokoll. Beide Pro- 
tokolle sind sehr unterschiedlich, 
aber auf modernen Netzwerk- 
Systemen trotzdem problemlos 
gleichzeitig einzusetzen. Wenn 
Sie die Netzwerk-Software instal- 
liert haben genügt meistens das 
Eintippen des Befehls NETBI- 
OS. EXE um eine NetBIOS-Emu- 
lation zu starten. Damit laufen 
dann automatisch alle NetBIOS-Spiele. Beachten Sie hierzu 
auch den Kasten »So aktiviert man NetBIOS«. 
Wenn Sie viel mit Windows arbeiten, kann »Windows für 
Workgroups« eine praktische Alternative zu Netware Lite 
sein. Windows für Workgroups ist sehr einfach zu installie- 
ren und läuft auch unter DOS. Der Nachteil: Windows für 
Workgroups ist teurer als Netware Lite (rund 300 Mark pro 
Arbeitsstation). Allerdings ist bei einigen Computern von 
Escom oder Vobis dieses Windows automatisch dabei, so 
daß Sie nur noch Netzwerkkarten und Kabel kaufen müs- 
sen, um mit dem Vernetzen loszulegen. 
Wichtig: Egal ob Netware Lite oder Windows für Work- 
groups, sie brauchen in jedem Fall für sämtliche Computer 
im Netz ein eigenes Original. Nicht nur daß das Benutzen 
von Raubkopien auf den weiteren Rechnern strafbar ist, bei 
Netware Lite funktioniert das System auch gar nicht, wenn 
Sie auf zwei Rechnern die selben Disketten installieren, da 
jeder Computer ein Netware Lite mit eigener Seriennummer 
benötigt. (h s ) 




E 



*3S 



r 



i- Deutsches Upgrade für 
Original X-W1NC. 



Wichtig: Das Original 
X-Wing ist im Upgrade 



von Lawrence Holland & Edward Kilham 



Was ist das X-Wing UPGRADE-KIT? 

Ganz einfach! Das Upgrade-Kit besteht aus folgenden Elementen: 

1 . Die erste X-Wing Mission Disk „IMPERIAL PURSUIT" KOMPLETT IN DEUTSCHI 

2. Das deutsche Upgrade für das Original X-WING. 

Bei Installation der Mission Disk „IMPERIAL PURSUIT" wird das Originalprogramm (das ja für die 
Mission Disk erforderlich ist) automatisch eingedeutscht. 

Das bedeutet: alle Texte, wie z.B. die Missionstexte, sind in Deutsch. Der Funkverkehr während 
der Einsätze wird in Deutsch gesprochen. Die Sprachausgabe während der Zwischen- 
sequenzen ist aus urheberrechtlichen Gründen im Originalzustand geblieben, enthält aber 
deutsche Untertitel. Ansonsten ist wirklich alles KOMPLETT IN DEUTSCH 1 



Published by SOFTGOLD, Infohotline 02131/660238 

Vertrieb: Rushware GmbH. Bruchweg 128-132, 41564 Kaarst; Österreich: Darius Handels GmbH & Co KG; Schweiz: Thali AG 



Test: 3 neue 
Dinosaurier-Lernpro- 
gramme im Vergleich 




Die grassierende Dinosaurier-Hysterie hat 
auch die ehrwürdige Software-Industrie 
ganz fest in ihrem Würgegriff. Nachdem wir 
in der letzten Ausgabe das elektronische Sau- 
rier-Malbuch »Jurassic Art« vorstellten, lan- 
deten in diesem Monat gleich zwei CD- 
ROMs mit Dino-Datenbanken auf unseren 
Schreibtischen. 

Der deutsche Lokalmatador Sybex tritt mit 
seinem »Dino« gegen die »Dinosaurs« von 
Software-Dinosaurier Microsoft an. Dritter 
im Bunde ist ein »Multimedia-Programm ohne CD«: »Aben- 
teuer Dinosaurier« von Heureka/Klett wird auf Disketten aus- 
geliefert. Unsere Saurier-Spezialisten haben die drei Pro- 
gramme miteinander verglichen. 



Kielwasser von 
»Jurassic Park« sind 
gleich zwei CD-ROMs 
rund um die Dino- 
saurier erschienen. 
Microsofts »Dino- 
saurs« mißt sich mit 
»Dino« von Sybex. Der 
Dritte im Bunde - 
»Abenteuer Dinosau- 
rier« - packt seine 
Stars auf Disketten. 




Microsoft 
Dinosaurs 

Den prominentesten 
Namen hat natürlich das 
Dino-Programm von 
Microsoft. Die Windows- 
Erfinder bewiesen bereits' 
mit CD-ROM-Titeln wie 
»Cinemania« Kompetenz 
für pfiffige Heimanwen- 
dungen. Dinosaurs wird 
auch höchsten Erwartun- 
gen gerecht; die elektro- 
nische Enzyklopädie fesselt 
auf den ersten Blick. Schon 
die Eröffnungsgrafik des 
Hauptmenüs deutet an, daß 
ch die Grafiker schwer ins Zeug 
gelegt haben, um die Dinos 
hochauflösend in Szene zu 
setzen. 

Gleich nach dem Programm- 
start sorgen imposante Sauri- 



er-Sounds für die richtige Atmosphäre. Das 
bemerkenswert lebensechte Hintergrund- 
grollen kann man im Options-Menü aus- 
schalten. Hier lassen sich auch zwei ver- 
schiedene Dinosaurier-Bi!dschirm5choner 
einschalten und einzelne Bilder als Hinter- 
grundgrafik für den Windows-Desktop 
zweckentfremden . 

Vom Hauptmenü aus verzweigt das Pro- 
gramm in mehrere Abschnitte.Sie können in 
der Datenbank blättern, sich über einen Evo- 
lutions-Stammbaum an bestimmte Saurier vorklicken, die 
Geschichte der einzelnen Erdzeitalter studieren, eine »Gui- 
ded Tour« besuchen (14 Themenbereiche werden ausführ- 
lich erläutert) oder sich eines von fünf Videos ansehen. 
Die einzelnen Bildschirmseiten laden geradezu zum Blät- 
tern ein. Leckere Grafiken dominieren und stauchen die 
Textmenge etwas zusammen. 
In den Erklärungen sind einige 
Fremdwörter mit einem farbigen Hin- 
tergrund markiert; per Doppelklick 
erscheint in einem kleinen Textfen- 
ster die Erklärung des Wortes. Bei 
den durchgehend schönen Bildern 
weisen rote Pfeile auf besondere 
Details hin. Klickt man auf einen sol- 
chen Marker, springt das Programm 





FACT BOX 




i ' 

VELOCIRAPTOR 


















I 


ÜF^ 


I 



Jurassic Windows: Wählen Sie ein 
Motiv aus der Bildergalerie von 
»Microsoft Dinosaurs« als neues Hin 
tergrundbild für Ihren Windows- 
Desktop! 



Microsoft hat immer einen 
guten Vergleich auf Lager und 
bietet zu jedem Dino zusätzli- 
che Kompaktinfos per »Fact 
Cord« 






"tyrannosaurusrex 



St~, 








Jäger« 



vidmet sich ausführlich 

■nkunde und stellt histori 

moderne »Dinosaurier- 



Zur stilvollen Grafik ertönt ein wenig Dino-Grollen aus den 
Lautsprechern (»Microsoft Dinosaurs«) 

zu einer Bildschirmseite, auf der es nähere Informationen 
zu diesem Thema gibt. Am rechten oberen Bildrand macht 
das Programm einen weiteren Verzweigungsvorschlag zu 
einem inhaltlich verwandten Kapitel. Damit man sich beim 
Querstöbem nicht verzettelt, geht es per Menüpunkt »Back« 
um jeweils eine Bildschirmseite wieder zurück. 
Dieses clevere Prinzip lädt zum munteren Blättern ein; sucht 
man gezielt Informationen zu einem bestimmten Thema, 
gibt man das Suchwort 
imlndex-Menuem.Bei 
den spartanischen 
Suchfunktionen han- 
delt sich das Programm 
einen Tadel ein. Es halt 
nicht in den komplet- 
ten Texten nach dem 
Suchbegriff Ausschau, 
sondern nur in den 
Kapitelüberschriften. 
Zu jedem Saurier kön- 
nen Sie auch eine »Fact Card« einblenden lassen, die ähn- 
lich wie eine Quartett- Karte die wichtigsten «technischen 
Daten« zusammenfaßt. Diese Zusammenfassungen lassen 
sich natürlich auch ausdrucken. 

Wer etwas ratlos angesichts der Informationsfülle dieses CD- 
ROMS ist, schließt sich einfach einer Guided Tour an. Von 
viel englischer Sprachausgabe begleitet, leitet Sie ein elek- 
tronischer Dinoexperte durch verschiedene Themen wie 
»Die gefährlichsten Dinosaurier«, oder »Dino-Kuriosa«. Nur 
zum Angucken sind die fünf Videoanimationen, weichedank 
sorgfältiger Vertonung für ein wenig Filmatmosphäre sorgen. 
Die Informationsfülle von Microsoft Dinosaurs ist ebenso 
beeindruckend wie die grafische Güte. 
Neben sehr umfassenden, interessanten Texten rund um die 
Dinos erklärt das Programm auch artverwandte Themen wie 
Fossilienausgrabungen, die Entwicklung der Erdzeitalter oder 
stellt berühmte Dinosaurier-Forscher vor. Viele anschauli- 
che Erklärungen und Größenvergleiche machen das Pro- 
gramm für jugendliche ebenso interessant wie für Erwach- 




die mit Abstand schönste Grafik. Die 
englischen Texte sind etwas knapp 
ausgefallen, dafür gibt es jede 
Menge Querverweise 




Bei Dino dominiert ein starrer Bild- 
schi rmaufbau. Die Qualität der Gra- 
fiken schwankt zwischen »nett« und 
»langweilig« 



Für ein Disketten -Programm bietet 
»Abenteuer Dinosaurier« erstaunlich 
viele Grafiken und Infos, kann aber 
in punkte Komplexität den CD-Riva- 
len nicht ganz das Wasser reichen 

sene. Kleiner Ausstattungs-Bonus: Ein paar selbstklebende 
Dino-Abziehbilder liegen der Packung bei. Solide Englisch- 
Kenntnisse sind allerdings ein Muß, um in Microsofts Dino- 
welt schnuppern zu können. Eine deutsche Version ist vor- 
erst nicht geplant; eigentlich ein Jammer bei einem so hoch- 
karätigen Programm. 

Sybex Dino 

Sprachprobleme kennt 
»Dino« nicht: DasCD-ROM 
von Sybex ist eine Entwick- 
lung Made in Germany, 
deren Texte vom Team der 
Medien Werkstatt Dortmund 
stammen. Die Ausstattung 
des Programms istaber weit- 
aus schlichter als bei Micro- 
softs Multimedia-Leckerbissen. Eine Datenbank bietet Text- 
und Bildinformationen zu 40 Dinosauriern an. Die erfreu- 
lich ausführlichen Texte sind in einem recht kleinen Fenster 
untergebracht; während des Lesens muß der Ausschnitt 
gescrollt werden. 
Welches Bild rechts vom 
Text angezeigt wird, hängt 
davon ab, welches leon Sie 
am unteren Bildrand 
anwählen. Vom entsprechenden Dino- 
saurier sieht man wahlweise ein 
freigestelltes Bild, das Tierchen 
inmitten einer Landschaft, das 
Skelett, einen Größenver- 
gleich oder bekommt auf einer 




Solche putzigen Bilder sind bei 
»Dino» von Sybex etwas dünn 
gesät 




Weltkarte gezeigt, an 
welchen Fundorten 
Knochen dieses Typus 
ausgebuddelt wurden. 
Das CD-ROM dient ein- 
zig undalleinals beque- 
mer Daten parkplatz für 
etwa 30 MByte Bildda- 
teien; mit Multimedia 
hat das halbherzige Pro- 
gramm nicht viel zu tun. 
Sound sowie Sprache 
fallen völlig flach, Querverweise 
sind dünn gesät und an Goodies, wie 
Sie Microsoft stapelweise bietet, hat 
Sybex nicht gedacht. Dino ist eine 
zweckmäßige Dino-Datenbank mit Schwächen bei 
Abwechslung und Tiefgang. Die Defizite bei Grafik und 
Sound tragen dazu bei, daß man schon nach ein, zwei Ses- 
sions von dem Programm etwas gelangweilt wird - Typ 
»Trockenes Referenzwerk für Oberstudienräte«. 





ANSCHAULICH 



ISS-S 




i anzusehen, ober 
sehr kurz: Die Filmanima- 
tionen in »Abenteuer 
Dinosaurier« 




"Abenteuer Dinosaurier« bietet eine 
Art Bilderbuch, bei dem die 
Texte auch auf Deutsch vorgelesen 



Hersteller: 



Abenteuer Dinosaurier 

Die amerikanische Firma Knowledge 
Adventure behauptet keck von ihren 
Produkten, es seien Multimedia- Pro- 
gramme, die ohne CD-ROM auskom- 
men. Auf 8 MByte Festplattenplatz 
bringt der Hersteller tatsächlich mehr 
Grafik- und Sound-Gimmicks unter als 
Sybex' dröges Dino-CD-ROM. Als 
erstes Knowledge-Programm wurde 



Durch das Anklicken des Globus- Symbols 
bekommen Sie die Fundstätten des gewähl- 
ten Sauriers gezeigt (»Dino«) 

»Dinosaur Adventure« von 
Heureka/Klett gründlich 
übersetzt. Bei der »Aben- 
teuer Dinosaurier« betitel- 
ten deutschen Version 
wurde neben den Bild- 
schirmtexten auch die 
Sprachausgabe übertragen. 
Während die Konkurrenz- 
produkteeinen Datenbank- 
Charme haben, tendiert 
Abenteuer Dinosaurier 
eher in die Richtung »elek- 



Größenvergleiche sind bei 
»Microsoft Dinosours« beson- 
ders gelungen. Sowohl den 
kleinsten als auch den größten 
Sau Heren sind spezielle 
Kapitel gewidmet. 




Für jeden der 40 Saurier in 
»Dino« hat Sybex eine solche 
Vergleichsgrafik auf Lager: 
zweckmäßig, aber nicht 
Schönheitspreis-verdächfig 



tronisches Bilderbuch«. Schöne Bilder, unterstützt von deut- 
scher Sprachausgabe, informieren kindgerecht über Evolu- 
tion und Saurier-Spezifisches. Bemerkenswert, daß in knapp 
8 MByte Festplatten platz auch sechs kurze Animations- 
Sequenzen untergebracht wurden, bei denen die Dinos über 
den Bildschirm stapfen. Eine CD-ROM-Umsetzung, bei der 
alle (!) Texte gesprochen werden, ist in Vorbereitung. 



MICROSOFT DINOSAURS DINO 






■m 


»CRS, 



ABENTEUER DINOSAURIER 




Ca. -Preis 
Benötigt: 



Festplattenpatz (ca.): 

Sprache: 

Bedienung: 

Grafik: 

Animationen: 
Suchfunktion: 
Querverwei se: 
Ausdruck -Option? 
Lern -Nährwert: 
Fun -Faktor: 
Für Kinder geeignet? 
PC Player-Fazit: 



Microsoft 

1 SO Mark 

386er mit 4 MByte RAM, 

CD-ROM, Super VGA, 

Maus und Windows 3.1 . 

3 MByte 

Sehr gut 

Sehr gut 

Gut 

Gut 

Befriedigend 

Sehr gut 

Ja 

Sehr gut 

Sehr gut 

Nein (Englisch!) 

Hochgradig edle präsentierte 

Dino- Enzyklopädie 

SEHR GUT 



100 Mark 

386er mit 4 MByte RAM, 
CD-ROM, Super VGA, 
Maus und Windows 3.1. 
MByte 

Deutsch 

Befriedigend 

Befriedigend 

Nicht vorhanden 

Nicht vorhanden 

Gut 

Mangelhaft 

Ja 

Gut 

Ausreichend 

Kaum (langweilig!) 

Bieder, zweckmäßig, Gähn! 



Knowledge/Heurefco/Klett 

120 Mark 

386er mit 640 KByte RAM und VGA. 



8 MByte 

Deutsch 

Befriedigend 

Gut 

Gut 

Befriedigend 

Gm 

Befriedigend 
Ja 



Befriedigend 
Gut 



Flottes Oino-Bilderbuch für Kids 
GUT 



Privat- Favorit der PC Player-Redakteure ist eindeutig Microsoft 
Dinosaur: Intelligente Bedienung, faszinierende Themen, beein- 
druckende Komplexität und glänzende technische Aufberei- 
tung - «veiter so, Bill! 

Zweiter Sieger wurde Abenteuer Dinosaurier, das für weniger 
üppige Hardware am besten geeignet ist; das Programm 
benötigt weder CD-ROM noch Windows. Von allen Testvertre- 
tern ist es außerdem am kinderfreundlichsten. 
Als Schlußlicht humpelt der Sybexsaurus über die Ziellinie. Das 
Programm ist keine Katastrophe, wirkt aber im Vergleich zu 
den beiden Konkurrenten einfallslos und trocken. 

Das eigentliche Kernprogramm ist eine Datenbank, die vom 
Aufbau her etwas an Sybex Dino erinnert. Links unten ist 
ein etwas enges Textfenster untergebracht, in das meistens 
nur ein Ausschnitt paßt - es darf gescrollt werden. Begriffe, 
zu denen es eigene Bildschirmseiten gibt, werden halbfett 
dargestellt und laden zum Doppelklicken ein. 
Die rechte Bildschirmhälfte ist für die Grafik reserviert. Fährt 
man mit dem Mauszeiger über das Bild, erscheinen bei eini- 
gen Details Textblasen, die Informationen zum entspre- 
Tyratinosaurus chenden Bildelement ent- 

EST HP CK £Z 
SS -W K W« 

Li ^~^ L * 



Für junge Dino-Fans ist die 
Zuordnung ss pief gedacht 
(»Abenteuer Dinosaurier«) 



halten. Ein Mausklick 
genügt und schon springt 
das Programm zu einem 
Bildschirm, der weitere 
Informationen zu diesem 
Thema enthält. Extrem 
gründlich ist die Suchfunk- 
tion: Sie klappert wirklich 
alle Texte ab und listet 
sämtliche Kapitel auf, in denen ein Begriff vorkommt. 
Als nette Zugaben speziell für Kinder werden ein paar sim- 
ple Lernspiele kredenzt. Der Name eines Dinosauriers wird 
gesprochen; der Spieler muß das dazu passende Bildchen 
anklicken. Durch diese Lektionen gestärkt kann man bald 
die einzelnen Saurier auseinanderhalten und bekommt 
zudem die korrekte Aussprache vorgemurmelt. 

Auf dem Siegertreppehen 

Abenteuer Dinosaurier ist nicht nur die beste Wahl für alle 
CD-ROM-losen Besitzer beste Wahl, sondern von allen drei 
Programmen auch am besten für Kinder und Jugendliche 
geeignet. Das liegt zum einen an der sorgfältigen deutschen 
Übersetzung, zum anderen an der sehr schönen Aufma- 
chung. Während Sybex 1 Dino die zweifelhafte Ehre gebührt, 
das trockenste Programm im Testfeld zu sein, steckt Aben- 
teuer Dinosaurier voller hübscher Grafik- und Sound-Knif- 
fe. Allerdings bietet dieser Disketten- Vertreter von Heure- 
ka/Klett bei weitem nicht so viel Tiefgang und Komplexität 
wie unser Testsieger: Wer ein CD-ROM besitzt und vor den 
englischen Texten nicht zurückschreckt, wird mit Microsoft 
Dinosaurs eindeutig am besten bedient. Egal, ob Grafik oder 
Sound, Bedienung oder Komplexität-wervondiesem High- 
End-Programm nicht fasziniert ist, dem ist nicht zu helfen. 
Ein Paradebeispiel für eine gelungene Multimedia-Anwen- 
dung, die nicht nur Dinosaurier-Fans fesseln wird. (hl) 



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Aliport HFmltlly (von Mallard) 


38 


90 






49 


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Scenery „Mittelgebirge- 


















































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89 








88 




Soundblaster pro „De Lu.e ErMion ■ 1. f/>.sumi 259.00 




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Waveblaster 1 16 ASP = Rolano-kompatibel 399,00 








Soundblaster ISpro (CO-Qualitat) o. den ASP- 


Llnkspro386er,Handbuchdeutsch SVGA 






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JMS pio Cüurs«! .Mäurn Ste«" SVGA 








Links pro Course „Plnehurat" SVGA 








Links pro Couise „Banlf Springs" SVGA 








Links pro Counse „Innisbrook" SVGA 
















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MCS Stereo Animation (Windows) 1D5 00 








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Eco-Queat, engl ist !■ CDFIOI. 






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Indiana Jonea IV, kpl. deutsch CD ROI 
















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WING COMMANDER 
ACADEMY 



Auch tapfere Sternenkrieger 
brauchen Training. Im Simulator 
der TCSN Akademie lernen Sie die 
Tücken der Kilrathi kennen. 



HEINRICH 
LENHARDT 

Absolute Wing-Commander- 
Freaks werden zunächst aus 
dem Häuschen sein; den Edi- 
tor haben viele Stammspieler 
schon lange vermißt. Action- 
Fans freuen sich zudem über 
den »Gau n tief «-Modus samt 
High-Score-Liste - quasi eine 
Art »Wing Commander 
light«. 

Diverse andere Schludrigkei- 
ten legen aber den Verdacht 
nahe, daß die Abs ahn -Exper- 
ten von Origin (Hallo, »Silver 
Seed«!) ihren Kunden schnell 
mal ein paar Dollar für die 
Portokasse aus der Nase zie- 
hen wollten. Absolut unver- 
zeihlich: Keine einzige neue 
Mission wurde spendiert - da 
hätte man doch schnell ein 
paar Beispielaufträge mit 
dem Editor designen und auf 
die Diskette packen können. 
Die Academy sollten Sie sich 
nur zulegen, wenn ein Wing- 
Commander-Editor schon 
immer Inhalt Ihrer kühnsten 
Wunschträume war. Die 3D- 
Action ist unverwüstlich gut, 
aber ohne spielerisches 
Drumherum und fertige Mis- 
sionen wirkt dieses Produkt 
übertrieben spartonisch. 



Schon seit knapp vier Jahren tobt auf dem PC der Krieg 
zwischen den Menschen und den Katzen-ähnlichen Kil- 
rathi. Hunderte von terranischen Piloten mußten ihr Leben 
lassen, weil sie unvorbereitet und hitzköpfig in eine Raum- 
schlacht zogen und der Tücke der Kilrathi nicht gewachsen 
waren. Damit die neue Piloten-Generation eine bessere 
Überlebenschance bekommt, läßt die TCSN (Terran Confe- 
deration Space Navy) einen speziellen Simulator entwickeln. 
Dieser wird in der Akademie installiert, welche die jungen 
Piloten ausbildet. Hier können die Frischlinge ihr Glück an 
simulierten Einsätzen aller Art ausprobieren. 
Mit »Wing Commander Academy« will uns Origin über die - 
lange Wartezeit bis zum offiziellen »Wing Commander III« 
(frühestens Weihnachten '94) hinwegtrösten. Die bewährte 



Technologie aus Wing Commander II wurde in ein neues 
Kleid gepackt und mit einem Editor versehen, der es Ihnen 
erlaubt, eigene Missionen zusammenzustellen. Der PC simu- 
liert also quasi den Simulator. Dementsprechend sehen Sie 
auf dem Bildschirm auch die Menü-Struktur und das Inne- 
re des fiktiven TSCN-Ausbildungsgeräts. 
Wing Commander Academy wird über eine einzige Konso- 
le bedient, von der aus Sie alle Funktionen des Editors steu- 
ern. Wenn Sie keine eigene Mission zusammenstellen wol- 
len, genügt es, einfach den Knopf mit der Aufschrift »Gaunt- 
let« zu drücken. Dann werden Sie automatisch in eine Art 
Spielhallen-Version von Wing Commander versetzt. Level 
um Level kommen immer mehr gegnerische Raumschiffe auf 
Sie zu. Wenn Sie alle Gegner einer Angriffswelle vernichtet 




Die altbekannte 3D-Grafik von Wing Commander wurde fi 
die Academy nochmal recycled 



Im Simulator-Raum zeigt die H ig hscore- Liste, welche Troinees 
bisher am besten abgeschnitten haben. 



M 



IM WETTBEWERB 



Trotz eingebautem Editor kann 
die Wing Commander Academy 
nicht an den Vorgänger auf- 
schließen. Bei der direkten Kon- 
kurrenz von Wing Commander 
II und X-Wing gibt es packende- 
re Missionen und eine verbin- 
dende Hintergrund- Story. Das um 
tis wird dadurch aber noch lange nicht erreicht... 



Commune 86 

Wing Commander II 86 

X-Wing 77 

WING COMMANDER 
ACADEMY 68 

Mantis 26 

[-fragliche Niveau eines Man- 



"Prepare to eirter 
Leuel 2 Ulaue 1 




Diese Raumstation sollen Sie vor Angriffen der Kilrathi verteidigen 



Ship repaired armed and f ueled. 
Gurren t Score: 1275 



Im »Gauntlet« -Modus müssen Sie gegen immer neue Wellen 
von Kilrathi antreten und kriegen dafür Punkte wie in der 
Spiel halle 

haben, erhalten Sie neue Schutzschild-Energie und neue 
Power für die Bordwaffen. Sollten hingegen die Gegner Ihren 
Schutzschiid knacken und damit Ihr Schiff in glühende Asche 
verwandeln, heißt es »Game Over«. Spielhallengerecht 
erscheint dann eine Punktzahl auf dem Bildschirm; die 
besten fünf Piloten dürfen sich auch in eine High-Score-Liste 
eintragen, die dann allen Simulator-Nutzern beim Betreten 
entgegen strahlt. 

Der eigentliche Editor erlaubt 
Missionen nach folgendem Sche- 
ma: Ihr Raumschiff muß zwi- 
schen einem und vier »Nav- 
Punkten« anfliegen. Der Sprung 
von Punkt zu Punkt erfolgt per 




Au ssenan sieht 



Autopiloten. An jedem Nav- 
Punkt können Sie bis zu acht Gegner plazieren. Sie haben 
dabei die Wahl aus 16 Schiffen: acht gehören den Kilrathi, 
acht weitere eigentlich der TCSN. Diese freundlichen Schif- 
fe sind aber von den Kilrathi gekidnappt worden und kön- 
nen deswegen genauso gegen Sie eingesetzt werden. Für 
jeden Gegner müssen Sie einzeln die Intelligenz festlegen. 
Ein Gegner mit Intelligenz 1 ist Kanonenfutter, einer mit der 
höchsten Stufe 4 hingegen ein schwer zu schlagender 
Brocken. Außerdem dürfen Sie entweder ein Asteroiden- 
oder ein Minenfeld am Nav-Punkt plazieren. 
Kollisionen mit den Objekten müssen vermieden werden; 
gleichzeitig sind diese Felder ein tolles Versteck für gegne- 
rische Raumschiffe. Damit Ihre Missionen sich nicht nur auf 
das reine Vernichten von Gegnern beschränken, können Sie 
auch gestrandete freundliche Piloten oder »Datapods« pla- 
zieren, die Sie im Laufe der Mission per Traktorstrahl ein- 
sammeln müssen. Um eine rein defensive Mission zu üben, 
bauen Sie einfach eine eigene Raumstation in die Mission 



ein, die es dann gegen Kilrathi-Angriffe zu verteidigen gilt. 
Wenn Sie sich hingegen überraschen lassen wollen, klicken 
Sieden »Randomizer«-Knopf an. Dann wird jedesmal, wenn 
Sie diese Mission starten, per Zufalisgenerator festgelegt, auf 
welche Hindernisse Sie hier stoßen. 

Nachdem die einzelnen Gegner und Ziele einer Mission fest- 
gelegt wurden, sollten Sie das Schiff auswählen, das Sie steu- 
ern wollen. Neben den acht verschiedenen Schiffen der 
TCSN können Sie auch einen kilrathischen läger verwen- 
den, so daß Ihnen insgesamt neun Schiffstypen zur Wahl 
stehen. Für schwierigere Missionen ist ein Partner, der 
»Wingman«, nicht schlecht, der ihnen mit seinem eigenen 
Schiff den Rücken freihält. Vier solcher simulierten Wing- 
men, jeder mit eigenen Eigenschaften, stehen Ihnen zur Aus- 
wahl bereit. Die fertiggestellte Mission 
sollten Sie dann erst einmal speichern. 
Im entsprechenden Menü stehen 24 
Plätze für diesen Zweck bereit. Jeder 
Mission kann ein 16 Buchstaben langer 
Name gegeben werden. 
Wenn Sie Missionen mit einem anderen 
»Wing Commander Academy«-Besitzer 
austauschen wollen, müssen Siedas gute alte DOS bemühen. 
Eine Import- und Export-Funktion gibt es nicht; anhand der 
Missions-Nummer sucht man die entsprechende Datei auf 
der Festplatte, kopiert sie von Hand auf Diskette und kann 
sie dann weitergeben. Wenn Sie eine Mission von jemand 



Asteroiden feld 




Einen gestrandeten Piloten können Sie nur per Traktor- Strahl 
einfangen, den einige Raumschiffe im Heck mit sich führen 




BORIS SCHNEIDER 



Wenn sich jemand über Funk bei Ihm 
Gesicht auf dem rechten Videoschiri 



anderem bekommen, müssen Sie hingegen beim Kopieren 
aufpassen, daß Sie nicht aus Versehen eine eigene Mission 
löschen. 

Das eigentliche Spiel ist vom 3D-Look her absolut identisch 
mit Wing Commander II. Das Weltall und alle Gegner wer- 
den durch vorberechnete Raumschiff-Grafiken angezeigt, 
die bei Bedarf vergrößert und verkleinert sowie gedreht wer- 
den; dadurch ergibt sich ein auch heute noch verblüffender 
3D-Effekt. Kommt man allerdings sehr nahe an ein anderes 
Objekt heran, wird dieses grob gerastert dargestellt. 
Je nach Raumschiff müssen Sie verschiedene Waffensyste- 
me kontrollieren. Ein ganz kleines Schiff hat vielleicht nur 




Noch wachenlangem Gieren 
(»Hui, ein neues Wing Com- 
mander!«) kam die große Ent- 
täuschung. Die Academy bie- 
tet zuerst einmal keinerlei 
technischen Neuerungen 
gegenüber Wing Commander 
II (WC2). Die 3D-Grofik ist die- 
selbe wie vor zwei Jahren, 
viele Musik-Stücke wurden 
identisch übernommen. 
Spielerisch ist das Ganze in 
meinen Augen sogar ein Rück- 
schritt: Die tolle Story wurde 
gegen einen plumpen Editor 
ausgetauscht, der meine 
Erwartungen nicht erfüllt. 
Denn auch hier lassen sich 
keine neuen Elemente blicken. 
Alle Gegner und Objekte sind 
seit WC2 bestens bekannt, 
außerdem darf man nur 
dumpfe »Sammel ein und 
schieß ab«-Missionen zusam- 
menstellen. Bestimmte Missi- 
ons typen, die im Vorgänger 
vorkamen (Frachter beschüt- 
zen), sind mit dem einge- 
schränkten Editor nicht reali- 
sierbar. Das Raumschiff kann 
nirgendwo starten und lan- 



den, sondern wird mitten im 
Weltraum abgesetzt und fin- 
det sich nach Abschuß des letz- 
ten Gegners gratulationslos im 
Editor wieder. 

Die Beschränkung auf vier ver- 
schiedene Wing man -Charak- 
tere ist idiotisch (im Vorgänger 
gab es mehr) und an den neun 
verschiedenen Schiffen kann 
nicht die Bohne modifiziert 
werden. Zumindest ein paar 
Einstellmöglichkeiten an den 
Waffen oder Schilden wären 
dach so einfach zu program- 
mieren gewesen. Dazu kommt 
noch das zusammengestop- 
pelte Speicher-System, wel- 
ches den Austausch von Mis- 
sionen mit Freunden absicht- 
lich kompliziert macht. 
Das Ganze machtauf mich den 
Eindruck, als wurde schnellst- 
möglich dieser Minimal-Editor 
zusammengebaut, um dieses 
Jahr noch ein Wing Comman- 
der-Spiel zu veröffentlichen. 
Wer WC2 schon zu Hause ste- 
hen hat, darf also ruhig auf 
die müde Academy verzich- 
ten. 



einen Laser, während ein schwerer Bomber mehrere Waf- 
fensysteme im Cockpit, einen Traktorstrahl im Heck sowie 
extra Laser an den beiden Seiten besitzt, die Sie alle kon- 
trollieren müssen. Der grobe Cockpit-Aufbau ist bei allen 
Raumschiffen ähnlich; witzigerweise verwendet sogar das 
KÜrathi-Schiff ähnliche Instrumente wie die Erdlinge. Mit 
Tastatur-Funktionen können Sie ständig Schadensmeldun- 
gen über das eigene Schiff abrufen. 

Wenn Sie eine selbstgebaute Mission überstehen oder von 
den Kilrathi besiegt werden, landen Sie ohne große Umwe- 
ge sofort wieder im Editor. Hier startet man die selbe Mis- 
sion erneut oder ändert zunächst einige Details. (bs) 



Treffer, versenkt: Wieder haben Sie einem der »Pelzbälle« gezeigt, 
was ein terranischer Pilot so draufhat. 



|£kf WING COMMANDER 


[ij^Jj ACADEMY 




□ PC/XT 3 286 


■ 386/486 


□ EGA ■ VGA 


□ Super VGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ Roland □ General Midi 


■ Tasfatur ■ Mau 


■ Joystick 


Spiele-Typ Actionspiel 


Freies RAM: min. 590 KByte 


Hersteller Origin 


+ 1 MByte EMS 


Ca.-Preis DM 95,- 


Festplnltenplati: ca. 5 MByte 


Kopierschutz - 


Besonderheiten: Integrierter Editor, 


Anleitung Deutsch; gut 

Spieltext Englisch; wenig und leicht 


mit dem eigene Missionen zusam- 
mengestellt werden 


verständlich 


Wir empfehlen: 386er (min. 25 


Bedienung Befriedigend 


MHi) mit 4 MByte RAM, VGA und 


Anspruch Für Fortgeschrittene 


Joystick 


Grafik Gut 




Sound Gut 






-^L 68*. 



WEIUM'S IN DER FREIZEIT NICHT IMMER 
ABWASCH SEIN SOLL... 



iBobby im Tal der Könige 




MANDALA - DAS SPIEL FÜR 
GESTRESSTE 

Schalten Sie's ein und Sie 
schalten ab. Dabei trainie- 
ren Sie auf intelligente 
Weise Ihr räumliches 
Vorstel I u ngsvermögen . 
Aber Vorsicht: Mandala 
kann süchtig machen! 
(für Windows) 

SPIELESAMMLUNG II 
4 Spiele für Spaß und Span- 
nung: Nieder mit der Mauer 
- mit "Blocker". Knacken Sie 
den Code von "Superhirn". 
Puzzeln Sie sich durchs La- 
byrint mit "Quix". Schlagen 
Sie "Handikap" mit großen 
Sprüngen, (für Windows) 






SPIELESAMMLUNG I 

4 Spiele für Spaß und Spannung: Lassen 
Sie die Schlange "8oa" fressen, Ordnen 
Sie die fallenden Bausteine von 
"Babylon". Gehen Sie auf "Schatzsuche", 
Und finden Sie die Pärchen von "Such 
mich", dem Memory auf dem PC. 
DM 49,80 ' (für Windows) 

BOBBY IM TAL DER 
KÖNIGE 

Für jeden etwas: Die 4 Windows-Spiele 
"Bobby im Tal der Könige", "Bobby im 
Fantasia-Land", "Twitt" und "Mini- 
Scrabbie" garantieren endlosen Spaß für 
die ganze Familie. 
DM 49,80 ' (für Windows) 

PC-SPIEL DES 
WISSENS X: KNOWY 

Das Trivial Pursuit für den Computer. Mit 
dem kleinen Unterschied, daß Knowy Ihre 
Antworten mit witzigen Kommentaren 
begleitet. Und das Beste: Sie können 
Knowy unendlich erweitern - mit Ihren 
eigenen Fragen. 
DM 29,80 ' 



PC-SPIEL DES 
WISSENS 2: KNOWY 

Die Ergänzung zum ersten Knowy-Spiel 
- da können Sie noch härtere Nüsse 
knacken. Aus ca. 10 Themenbereichen 
stellt Knowy die Fragen, Sie antworten. 
DM 29,80 ' 

FRAKTAL-ANIMATOR 

Fliegen Sie per Computer-Animation 
durch phantastische dreidimensionale 
Landschaften. Und stellen Sie Ihre 
Wunsch-Bilder zu einer Nonstop- 
Filmpräsentation zusammen. Dieses 
Programm öffnet Ihnen ganz neue 
Weiten. 
DM 69,- ' 



/_ / 



G 



BUNDESLIGA- 
MANAGER 

Der Volltreffer für Fußball-Fans! Was Sie 
auch fragen, diese Datenbank weiB es: 
DM 49,- ' 

LOTTO-MANAGER 

-Helfen Sie Ihrem Glück auf die Sprünge. 
Alle Ziehungen seit 1955, umfangreiche 
Statistiken, Häufigkeitsanalysen, 
verwalten eigener Tippreihen 
DM 49,- ' 



Biorhythmus 

Erfahren Sie Ihr seelisches, 
geistiges und körperliches Wohlbefinden 
(für Windows) 
DM 49,80* 

Tippsy 

-Tippen im Zehnfingersystem leicht 
gemacht 
DM 29,80* 

PC-Astronom 

Entdecken Sie den Sternenhimmel 
DM 29,80* 




Uli»**" 



„B^W 



DMV Software, Postfach 1146, 85580 Poing 
Meine Adresse: 044100 



/ /SOFTWARE 

IMMER VOLLES PROGRAMM! 



' Zuzüglich DM 5,- für Porto und Verpackung. 



Gateway II 

HONEWORLD 

Expeditionen ins Alienreich: Reisen 
Sie zu einem geheimnisvollen Raumschiff, 
einem intergalaktischen Zoo und 
direkt in ein schwarzes Loch. 




Pestart 

fjuit 

ftcUimte"' 



Force clanp key 
t rohot 

heauy equipnent 
hypo ineedle 
hypo toggle 
hypn unit 



f 


St 

m 


"Whal are the 'zoos'?" 

"How do 1 get rnto Ihe zoos?" 

'Teil me aboul the green cube." 

Tai me about Ihe bowi." 

'Teil me about Jack." ■ 

"Weil. I'm done chatting. 




t\?9 





Iiear the nninaus cHck-clack, click-clac 
of metal claus. Seconds later, the liorrible 
l robot enters the equipnent bay, nowin; 
towards you ulth pgnderous grace. ¥ou look 
around ulldly and realize that " 
tands betueen you and all eicits. There 






hiiiy I 



Hoppla, ein bös gestimmter Roboter! Bei Homeworld tippen Sie Ihre Kom- 
mandos entweder rechts unten ein, oder wählen sie aus den Menüs. 



Das Universum vor fünfhunderttausend Jahren: 
Die Heechee haben weite Teile unserer Gala- 
xis besiedelt. Da entdecken die Aliens ein ande- 
res Sternenvolk, Assasins genannt, welches jedes 
andere Leben im Universum auslöschen will und 
schon mehrere Zivilisationen auf dem Gewissen 
hat. Die Heechee verstecken sich im Inneren eines 
schwarzen Lochs und hinterlassen nachfolgenden 
Intelligenzen genug Hinweise und entsprechende 
Technologie, um selbst auf die Gefahr der Assa- 
sins aufmerksam zu werden. 

DieErdeim)ahre21l2:Heechee-Technologie, die auf dem 
Asteroiden Gateway gefunden wurde, hat die Menschheit 
grundlegend verändert. Dank der Heechee- Raumschiffe 
kann man überlichtschnell 
zu vielen Sternsystemen 
reisen. Einer anderen Zivi- 
lisation ist man allerdings 
bisher noch nicht begeg- 
net. Da nähert sich ein 
fremdes, unidentifiziertes 
Objekt dem Sonnensy- 
stem. Gehört es den Hee- 
chee, die überdrüssig des 
schwarzen Lochs endlich 
mal auf einen Kaffee- 
plausch vorbeischauen 




Wenn Sie mit anderen Personen reden, wählen Sie Ihre Dialo- 
ge über solche Listen aus. 

wollen? Oder ist es ein Vorbote der Assasins, diedie Mensch- 
heit entdeckt haben und schon Zerstörungspläne schmie- 
den? Oder handelt es sich um vielleicht ganz was anderes? 
Die erste Expedition zu diesem Objekt am Rande des Son- 
nensystems wird aber von Terroristen gestört. Jene fiesen 
Gesellen wollen in jedem Fall die Assasins rufen, damit diese 
die Erde vernichten und das Universum von der Plage 
Mensch befreien. Eigentlich hatten Sie nurvor, als Heechee- 
Experte das Expeditions-Team zu beraten, doch der Angriff 
der Terroristen läßt Ihnen keine 
Wahl, als selber in den Piloten- 
sessel zu steigen und alleine das 
unheimliche UFO zu erfor- 
schen. 

»Gateway II: Homeworld« ist 
das zweite Adventure der Firma 
Legend Entertainment, welches 
im Handlungsrahmen derGate- 
way-Bücher von Autor Frederik 
Pohl spielt. Es ist aber weder 
eine direkte Fortsetzung des ersten Spiels, noch an eines der 
vier Gateway-Bücher gebunden, sondern bietet eine völlig 
unabhängige und neue Story, die am Ende sogar weit über 
das Material in den Büchern hinaus geht. 
Homeworld teilt sich in vier Spielphasen auf: Im ersten Teil 




Wenn Sie nicht fließend Heechee spre 
chen, müssen Sie eben erknobeln, wo 
dieser Computer Ihnen mitteilen will 



Youare 


pproachirg 


a yjies d r 




......... 





Mv 




























iq -v.i.>:--.-.; 


...chi a.jir 




s. You sU 














hteyou 

































Sind Sie in der Urzeit gelandet? Oder v 
kommen die Höhlenmenschen auf einn 
her? 



IM WETTBEWERB 



Im kleinen Bereich der ernsthaf- Day of the Tentade 
ten Sctence-fiction-Adventures HOMEWORLD 
kann sich Homeworld hervorra- Gateway 
gend plazieren; die Story ist 
interessanter als beim ersten „■ 
Gateway-Spiel und »Ring- Rl * w " ,d 
world«, das ebenfalls nach einer Romanvorlage entstand, liegt 
weit abgeschlagen hinten. Wer auf Texteingaben verzichten 
will, kann sich an den Abenteuern in »Star Trek« versuchen. 
Die Adventure-Referenz »Tentacle« bleibt aber von den ernst- 
haften Zukunftssfories unangetastet. 



Star Trek 25th Ann. 



93 
78 

73 
70 

50 



BORIS SCHNEIDER 



Das Genre Textad venture ist 
einfach nicht totzukriegen. 
Legend schafft es mal wieder, 
mit intelligenten Texten und 
packender Atmosphäre an 
den Monitor zu fesseln. Puzz- 
les, die unter Zeitdruck gelöst 
werden müssen, schaffen 
Spannung. Wenn beispiels- 
weise der böse Computer 
anfängt, die Luft aus dem 
Raumschiff zu pumpen, in dem 
Sie gerade verzweifelt versu- 
chen, just jenen Computer zu 
deaktivieren, tippt man 
unwillkürlich schneller und 
wischt skh Schweißperlen von 
der Stirn. Die Autoren haben 
skh viele solcher Kunstgriffe 
einfallen lassen, um das 
eigentlich gemächliche Genre 



des Textadventures ir 
nen mit der Zeit zu 
dein, ohne dabei den Spieler 
zu verärgern. 

Homeworld ist duchgehend 
lagisch, aber streckenweise 
arg einfach; das beigelegte 
Hintbook gibt man am besten 
einem guten Freund, damit 
man sich nicht den Spielspaß 
durch ständiges Spicken ver- 
dirbt. Die Story ist vielschichti- 
ger und ausgefeilter als beim 
ersten Gateway-Spiel und 
kann sich problemlos mit den 
Klassikern der Infacom-Zeit 
messen, auch wenn ich mich 
manchmal an »Starcross« 
erinnert fühlte. Für Freunde 
des Genres ein definitives 

MUS5. 



müssen Sie mehrere Angriff der Terroristen überleben und 
die Expedition der Erde zum fremden Raumschiff starten. 
Teil Zwei beschäftigt sich mit der Erforschung eben dieses 
Raumschiffes. Leider tauchen die Terroristen wieder auf, um 
das Alien-Schiff zu übernehmen, so daß Sie sich mit einer 
Rettungskapsei auf einen fremden Planeten retten müssen, 
auf dem Teil Drei spielt. Im letzten Teil landen Sie nach vie- 
len Umwegen auf der Heimatwelt der Heechees und müs- 
sen mit diesen einen Weg finden, die Allianz der Terrori- 
sten und der Assasins aufzuhalten. 

Wie alle bisherigen Legend-Spiele ist Homeworld ein Text- 
Adventure in englischer Sprache, welches mit Grafiken und 
einem Anklick-Interface verfeinert wurde. Wer es puristisch 
liebt, kann all diese Extras abschalten und eine reine Text- 
Version wie zu guten alten Infocom-Zeiten genießen; dann 
verpassen Sie allerdings die vielen hochauflösenden Grafi- 
ken in der rechten oberen Bildecke. Hier kann aber auch 
wahlweise eine Übersichtskarte eingeblendet werden (eini- 
ge Orte haben allerdings keine solche Karte). Der Bild- 
schirmaufbau mit der Texteingabe rechts unten und den 
Menüs für Verben und Objekte an der linken Seite wird aber 
öfters durchbrochen. Zum einen zeigen Ihnen Animationen 
in normaler VGA-Auflösung selbstablaufende Teile der 
Geschichte, zum anderen wird bei Dialogen mit anderen 
Charakteren ein Multiple-Choice- System eingeblendet, bei 
dem Sie aus mehreren Fragen genau die anklicken können, 
die sie gerade interessiert. 

Zu guter Letzt gibt es auch einige Stellen im Programm, an 
denen Sie Maschinen der Heechee bedienen müssen. Natür- 



lich haben die freundlichen Aliens die Anleitung mitge- 
nommen und die Texte an den Knöpfen nicht ins Englische 
übersetzt. Hier dürfen Sie also an Bildschirm-Darstellungen 
aller Knöpfe selber ausknobeln, was Sie wohl mit dem jewei- 
ligen Gerät anfangen könnten. 

Wenn Sie eine Adlib- oder Roland-MT-32-kompatible 
Soundkarte besitzen, wird Homeworld ständig von Musik 
unterlegt; Soundeffekte gibt es allerdings nicht. Ein ein- 
schaltbarer Super-VGA-Modus mit 800 mal 600 Bildpunk- 
ten gibt zwar keine Verbesserung in der Bildqualität, zeigt 
aber mehr Text und damit mehr Übersicht auf den Bild- 
schirm. 

Alle gängigen Science-fiction-Klischees haben in Home- 
world ein Zuhause gefunden. So kämpfen Sie gegen tödlich 
bewaffnete Roboter, müssen einen verrückt gewordenen 
Supercomputer überlisten, erforschen in bester Enterprise- 
Manier ein paar fremde Welten und schlagen sich mit den 
Eigenheiten anderer Zivilisatio- 
nen herum. Die spannenden 
Texte in Roman-Quaütät setzen 
aber gute Englisch-Kenntnisse 
voraus, auch wenn Sie sich das 
Eintippen dank des Anklick- 
Systems sparen können. Wenn 
Sie ma! ein akutes Puzzle-Pro- 
blem haben, hilft das kostenlos 
beigelegte Hintbook mit Lösun- 
gen zu allen Rätseln im Spiel 
immer weiter. (bs) 



s 




Nicht schon wieder! Auch an Home- 
world ist die Dino-Welle nicht ganz 
spurlos verloren gegangen. 



m 



Gateway II: HOMEWORLD 



■ PC/XT ■ 286 
□ EGA ■ VGA 

■ Adüb/Soundbl. ■ Roland 

■ Tastatur ■ Maus 



■ 386/486 

■ Super VGA 
U General Midi 
□ Joystick 



Spiele-Typ Textadventure 
Hersteller Legend Entertainment 
Ca.-Preis DM 90,- 
Kopierschuli - 
Anleitung Englisch, viel aber 

verstündlich 
Spieltext Englisch, viel und sehr 

wichtig (Texteingabe) 



Freies RAM: min. 530 KByte 
Festplattenplatz: ca. S MByte 

Besonderheiten: Komplettes 
Hintbook mit allen Tips liegt der 

Packung hei 

Wir empfehlen: 286er {min. 12 
MHz) mit Maus und VGA 



Anspruch Für Fortgeschrittene 



Grafik 

Sound 



Befriedigend 





TERMINATOR 1 

CHESS WARS 

Da stöhnt der Großmeister: Roboter-Rowdys aus den 
»Terminaror«-Filmen walzen übers Schachbrett. 



B> 



(S2\ HEINRICH 

--. ' LENHARDT 

Zwei Soft-wa refirmen ringen 
weiterhin um den Titel »Kata- 
stropholixe mit permanent 
deprimierenden Ausstoß«. 
Jüngst bewies Impressions 
dank Cohort II wiederholte 
Borstigkeit; Capstone schien 
ins Hintertreffen zu geraten. 
Doch nun zeigen die Macher 
von solch unsterblichen 
Machwerken wie »Bill & 
Ted«, wer der wahre Herr im 
Trash- Lager ist. 
Für diesen mega -müden Batt- 
lechess-Verschnitt wird auch 
der hartnäckigste Termina- 
tor-Fan keine dreistellige 
Summe locker machen. Rein 
Schach-technisch ist das Pro- 
gramm ein Reinfall: Der Com- 
puter produziert nach langen 
Bedenkzeiten mäßige Züge. 
Die 3D-Spielbretter sind 
höchst unübersichtlich und es 
gibt keine (I) grafische Alter- 
native in Form einer aufge- 
räumten Symbol- Darstellung 
- Durchblick ade. 
Die Action-Sequenzen sind 
höchst einfallslos und laien- 
haft - trotz Super VGA. Was 
da an Pixelauswüchsen über 
den Bildschirm wankt, läßt 
jeden Funken Professiona- 
lität vermissen. Wer unbe- 
dingt ein Schachprogramm 
mit grafischen Gimmkks 
haben will, wird mit Inter- 
plays Batflechess 4000 weit- 
aus besser bedient. 



Trotz hochauflösendem Spi< 
wünschen übrig 



s-skie Letzten werden die Ersten 
^sein: Nur mit Bibelfestigkeit 
läßt sich die späte Veröffentli- 
chung dieses kruden SF-Schach- 
spiels erklären. Zwei ]ahre nach 
dem Kinoerfolg des Schwarzen- 
egger-Films »Terminator 2« prä- 
sentiert Capstone das dazu pas- 
sende Schachprogramm. An die 
Stelle von Bauer, Läufer & Co. 
rücken Personen und Roboter aus 
dem Kinohit, die aber die selben 
Züge wie ihre Schachvorbilder 
ausführen und 
sich brav an die 
Regeln halten. 

Schlägt eine Figur die andere, gibt's eine 
Zweikampf-Animation zum Zugucken - 
eine Spielidee, die ebenso schlicht wie alt 
ist. Interplay wirft seit Jahren ein »Battle- 
chess« nach dem anderen auf den Markt. Bei 
»Chess Wars« finden die Animationen nicht 
auf dem Spielbrett statt. Vielmehr wird ein 
düsteres Hintergrundbild im schönsten Ter- 
minator-Apokalypse-Stil eingeblendet, vor 
dem sich die Akteure dann in Einzelteile zer- 
legen. Nach ein paar Sekunden Krawumm 
wird wieder brav zum Schachbrett umge- 
schaltet. 

Die Darstellung erfolgt wahlweise in 16 oder 
256 Farben, doch auf jeden Fall hochauflö- 
send (640 x 400 Bildpunkte}. Sie können 





Ifeld läßt die Übersichtlichkeit z 



Je nachdem, welche Figuren 
einander bekriegen, wird eine 
andere Animation abgespielt 

eines von fünf Hintergrund- 
bildern wählen, kommen 
aber um die mitunter sehr 
unübersichtliche perspekti- 
vische Darstellung nicht 
herum. Eine Alternative in 
Form einer 2D-Symbolan- 
sicht, die sogar der dröge 
»Chess Maniac« beherrscht, gibt's hier nicht. 
Beim Spiel gegen den Computer stehen fünf Schwierig- 
keitsgrade mit unterschiedlicher Bedenkzeit zur Wahl. 
Nimmt das Gegrübel kein Ende, kann man per herrischem 
Tastendruck einen Zug erzwingen. 

Standard-Features wie Zug-Notation oder Speichern einer 
Partie beherrscht Chess Wars; auf gehobene Ausstattung 
(Schachuhr, Turniermodus, Lernprogramm, etc) müssen Sie 
aber verzichten. Die mickrige Anleitung setzt voraus, daß 
Sie mit den Schachregeln vertraut sind. (hl) 




Schach- und Terminator- Fans sind glet 
maßen angeödet 



Ä 


TERMINATOR 2 


[Ell 


CHESS WARS 

a 286 ■ 386/486 

■ VGA ■ SuperVGA 
Soundbl. ■ Roland ZI General Midi 

■ Maus ZI Joystick 


□ PC/XT 
ZI EGA 

■ AdLib/ 

■ Ta statu 


Spiele-Typ 
Hersteller 

Ca.-Preis 


Schnchprogramm 
Capstone 
DM 130,- 


freies RAM: min. 600 KByte + 
1 MByte EMS (min. 4 MByte füt 
Super VGA) 
Feslplnttenplatz: ca. 15 MByte 


Kopierschuli 
Anleitung 


Englisch; ausreichend 


Besonderheiten: Schachprogramm mit 
Spielfiguren aus »Terminator 2« 


Spielte xt 

Bedienung 
Anspruch 


Englisch; wenig 
Befriedigend 
für Ein steig er 


Wir empfehlen: 386er (min. 33 
MHz) mit 4 MByte RAM, Maus und 
Super VGA. 


Grafik 


Ausreichend 


x^\\^^^>> 


Sound 


Befriedigend 


■tSHuTEä- 



WIAL-VERSAND GmbH 

Liegnitzerstr. 13 

82181 Gröbenzell 

Telefon 08142/9011/8079/8273 
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STRONGHOLD 

Rollenspiel plus Strategie: Auf der Grundlage des D&D-Sysrems 
bauen Sie Städte und kämpfen gegen aufmüpfige Scheusale. 



ollenspielhelden 

haben's nicht leicht. 

Ständig müssen 

sie durch die 

Lande ziehen, 

freche Orks 

und Drachen 

zerhauen und 

Schätze 

heben, mit 

denen sie 

sowieso nur 

eine nei 

erwerben 
Welche 
monsterbezwingende 
Elf oder Zwerg hätte nicht schon 
davon geträumt, seßhaft zu werden und als ehrbarer Bürger 
eine ruhige Kugel zu schieben. Doch wer kümmert sich um 
die organisatorischen Probleme, die beispielsweise in einer 
Magierstadt anfallen: Wer holt einmal wöchentlich all die 
aus dem Hut gezauberten Kaninchen ab, die sonst die 
Straßen blockieren würden? Wie handhabt man die Steuer- 
pflicht, wenn selbst jeder Amateurmagier im Handumdre- 
hen Blei in Gold verwandeln kann? 

Genau an dieser Stelle kommen Sie ins Spiel, denn selbst 
Fantasyhelden wollen regiert werden. Auf fünf vorgegebe- 
nen Karten oder einem per Zufall erzeugten Kontinent kön- 
nen Sie die Vielseitigkeit Ihrer Fähigkeiten unter Beweis stel- 
len. Doch da Sie nicht als Mann ohne Eigenschaften antre- 
ten dürfen, werden Ihre Fähigkeiten wie bei einem 
Dungeons&Dragons-Rollenspiel ausgewürfelt. Flinke Natu- 
ren sind zum Dieb prädestiniert, während Personen, die her- 
ausragende Kraft und Intelligenz besitzen, einen idealen Elf 
ergeben. Auch vier andere Mitstreiter 
werden auf diese Weise generiert. Ihre 
Festung und die Burgen der Unterge- 
benen positionieren Sie in der bis dahin 
noch jungfräulich vor Ihnen liegenden 
Landschaft. 

Dreidimensional werden die Hügel, 
Berge und Seen dargestellt, die Ihre 
Untertanen bevölkern sollen. Gemäß 
den Eigenschaften des Burgherren wer- 
den Magier, Kleriker und andere Cha- 
raktere geklont, die in Einheiten zusam- 
mengefaßt von Ihnen Befehle erhalten. 
Sobald eine Einheit in einem bislang 
unbebauten Gelände auftaucht, kön- 



Koordinaten Vertausche 3 D-Ansicht/ Kartenfenster 




Zurück zum Letzte Dauer der Umschalten zu 

enu Meldung Jahreszeit anderem Anführer 




nen Sie dort Häuser errichten, gegebenenfalls Bergwerke 
aufbauen, Felder anlegen oder Bäume kultivieren. Mehrere 
Dutzend verschiedener Gebäudetypen stehen Ihnen je nach 
Finanzlage und Charakterfertigkeiten zur Verfügung. Essen- 
tiell sind natürlich Wohnhäuser; Marktplätze und Gasthäu- 
ser hingegen bringen Ihnen Einkommen. 
Andere Einrichtungen wie Getreidespeicher oder Univer- 
sitäten kosten zunächst nur Geld, sind jedoch im weiteren 
Spielverlauf nützlich. Beispielsweise sollten Sie darauf ach- 
ten, nicht nur Nahrungsmittel für den Sofortverzehr zu hor- 
ten, sondern auch Vorräte für den strengen Winter anzule- 
gen. Die Gebäude können später ausgebaut werden, um den 
steigenden Nutzungsansprüchen (mehr Bevölkerung auf 
dem gleichen Grundstück etc.) gerecht zu werden. 
Im Wechsel der Jahreszeiten gedeihen die Siedlungen, und 
insofern Ihre Popularität bei den Untertanen mit Ihrer Bau- 
wut gleichziehen kann, winkt eine Beförderung zum Baron; 
Ziel ist es, zum Kaiser aufzusteigen. Bis Sie diesen Thron 
besteigen können, müssen Sie nicht nurdie Bedürfnisse Ihrer 
Einwohner befriedigen, sondern zudem das Land gegen ma- 
rodierene Orks, klappernde Skelette und quicklebendige 



I 



IM WETTBEWERB 



69 



Bei Kämpfen gegen eindrin- 
gende Monster handeln Ihre 
Truppen eigenständig 



Stronghold hat gegen die Klassi- Civilimtion 
ker Civilization und Populous II Populous II 
keinen leichten Stand. Besonders Castles fl 
im Vergleich mit Populous II erge- STRONGHOLD 
faen sich einige Ähnlichkeiten „., . 
b.lr.H, d.s Spi.lcblauf.; """* " 

Stronghold wirkt jedoch blasser und weniger innovativ. Vikings 
hat einen einsleigerfreundlicheren Ansatz rund ums König- 
reiche- Erobern, ist allerdings grafisch und inhaltlich schlichter. 
Bei Castles II werden die Aspekte Wirtschaft und besonders 
der Städtebau nicht so stark betont wie bei Stronghold, dafür 
ist dos Spiel klarer strukturiert. 




Oft kann man aus der Bevölkerung wertvolle Hinweise 
erfahren 

Untote verteidigen. Man kann zu diesem Zweck Schutzwäl- 
le ziehen und Wachtürme errichten. Um den Ansturm feind- 
licher Truppen abzuwehren oder einen Angriff auf den Geg- 
ner zu starten, können Sie Einheiten an einer Stelle zusam- 
menziehen. Wenn Sie endgültig der Monsterplage Herr 
werden wollen, müssen Sie die gegnerischen Festungsanla- 
gen schleifen. Die Kämpfe selbst werden übrigens automa- 
tisch durchgeführt, wobei beispielsweise magiekundige Ein- 
heiten selbsttätig verschiedene Zaubersprüche anwenden. 
Generell sollten Sie dafür sorgen, daß bebaute Grundstücke 
stets von mindestens einer dort fest stationierten Einheit 
bewacht werden - sonst beginnen die Bauwerke zu verfal- 
len. Durch das Sammeln von derartigen Erfahrungen ver- 
bessern sich im Laufe der Zeit die Leistungen der Charakte- 
re. Die Geschehnisse in dem momentan auf dem Bildschirm 
dargestellten Abschnitt werden durch eine Pyramide gesteu- 
ert. Mit ihr können Sie bestimmen, wie intensiv die hier sta- 
tionierten Einheiten trainieren, neue Soldaten anwerben oder 
Gebäude fertigstellen. Der sich darunter befindende Balken 
löst nach dem Anklicken eine Art Magnetfunktion aus, d.h. 
kampfbereite Truppen strömen zu dem jeweiligen Ort. 

(*N THOMAS WERNER 



Auf den ersten Blick wirkt 
»Stronghold« durch die drei- 
dimensionale Darstellung sehr 
ansprechend. Die spielerische 
Mischung aus Populous, Sim 
City und den D&D-Regeln 
wirkt zudem erfrischend ori- 
ginell. Leider ist das Ergebnis 
etwas enttäuschend: Die 
Anlaufphase ist arg lang - 
man baut gelangweilt vor sich 
hin, legt Felder an und errich- 
tet Wohnhäuser für die Elfen- 
population, doch es geschieht 
nichts wirklich spannendes. 
Erst nach mehreren Stunden 
kommt es longsam zu ersten 
größeren Konfrontationen mit 
den Monsterhorden. Bedauer- 
licherweise ist die Steuerung 
der Armeen durch die 
umständliche Magnet-Funk- 
tion sehr mißglückt. Noch 



schv. 



ist 



der 



Überblick über die Gescheh- 
behalten. Die Statistiken wer- 
den für jeden der fünf von 
Ihnen gesteuerten Charaktere 
separat geführt. Zudem muß 
man ständig systematisch jede 
der besiedelten Flächen beob- 
achten, um nicht Gebäude 
dem Verfall Preis zu geben. 
Bei fortgeschrittenen Partien 
sind Sie ununterbrochen damit 
beschäftigt, durch die Land- 
schaft zu klicken, um Stand- 
orte für dringend benötigte 
neue Gebäude oder Acker- 
flächen zu finden. Die Kriegs- 
führung wird dadurch eher zur 
Nebensache. Schwerpunkte 
(Konzentration auf Training, 
Bauen, Anwerben] können 
ebenfalls nur sehr umständlich 
für Ihre Untertanen festgelegt 



Auf der Karte erkennen Sie die Position eigener 
und feindlicher Einheiten 

In der oberen Bildschirmecke wird die unmittelbare Umge- 
bung als Kartenausschnitt dargestellt - eine Gesamtansicht 
der Karte ist auf Knopfdruck jederzeit möglich. Eine Sand- 
uhr zeigt an, wieviel Zeit Ihnen noch bis zum Wechsel der 
Jahreszeit bleibt. Abgerufen werden ferner die unterschied- 
lichsten Statistiken 
betreffs Ihres Besit- 
zes, der fertiggestell- 
ten Häuser und einer 
Gliederung der 
Bevölkerung in ver- 
schiedene Erfah- 
rungsklassen. Beach- 
ten sollten Sie, daß 
ein Überschuß an 
Wohnungen und 
Nahrung die Vermehrung der Einwohner beschleunigt. 
Mangel hingegen drückt Ihre Popularität, was wiederum der 
Karriere schadet. Von der gewählten Ausrichtung (gesetze- 
streu, neutral, chaotisch) hängt es ab, ob Sie Ihr Haupt- 
augenmerk auf das Wohl der Bevölkerung legen, sämtliche 
gegnerischen Festungen niederbrennen oder gar beide Auf- 
gaben meistern müssen. (tw) 




Auch über feindliche Monster können Sie 
sich inforr 



D 


STRONGHOLD 

□ 286 ■ 386/486 


□ PC/XT 


□ EGA 


■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ Rolar 


d ■ General Midi 


□ Tastatu 


■ Maus 


U Joystick 


Spiele-Typ 


Strategiespiel 


Freies RAM :min. SSO KByte 


Hersteller 


SSI 


+ 1 MByte EMS/XMS 


Ca.-Preis 


DM 100,- 


Festplaltenplatz: ca. 6 MByte 


Kapierschutz 


frtiä gliche Handbuch- 


Besonderheilen: Strategie-/ 




abfrage 


Rollen spiel basierend auf dem 


Anleitung 


Englisch; befriedigend 


Du ngeo n s& Drag o ns-Sy stem. 


Spieltext 
Bedienung 
Anspruch 


Englisch; viel 

Gut 

Für Einsteiget und 


Wir empfehlen: 386er (min. 33 


MHz) mit 2 MByte RAM, Maus und 




Fortgeschrittene 




Graft 


Befriedigend 


"■ W^ 


Sound 


Befriedigend 


- 69 »-I 



EICHT BALL 




DELUXE 

Nie wieder die verzwei- 
felte Suche nach Münzen, 
um den Lieblingsflipper 
in Betrieb zu setzen. 
Ein Vorbild aus der 
Spielhalle wurde jetzt 
genauestens auf den PC- 
Bildschirm übertragen. 




Dieses Pinball Cafe entspricht 
einem Hauptmenü. Man kann 
Einstellungen ändern und die 
Highscore-Liste betrachten. 



Eine Gesamtansicht des sich 
eigentlich über drei Bildschirme 
erstreckenden Flippers 



K llen Unkenrufen zum Trotz haben 
^kfcdie Flipper diverse Videospiele- 
wellen überlebt und stehen heute ein- 
trächtig neben den neuesten Unter- 
haltungsgeräten. Die 
Zeit ist jedoch auch an 
den traditionell mecha- 
nisch aufgebauten Flip- 
pern nicht spurlos vorü- 
bergegangen - auch Sie wurden, mit Mikro- 
chips ausgestattet, zu High-Tech-Geräten 
aufgepeppt. Verteranen schwärmen jedoch 
nach wie vor von den Zeiten, als ohne all den 
hypermodernen Schnickschnack ein gepfleg- 
tes Spielchen möglich war. ." re , n . . 

' einen kleinei 

Für Flipper-Enthusiasten möchte Amtex die Flippers 

absoluten Klassiker der letzten Jahrzehnte digital konservie- 
ren - ob es sich um einen Gottlieb-, Williams- oder Bally- 
Tisch handelt. Mit »Eight Ball Deluxe« wird diese Reihe eröff- 



THOMAS WERNER 



net, bei der das Spielge- 
fühl des Originals so echt 
wie möglich auf den 
Computer umgesetzt 
werden soll. 

Eight Ball - im Billard- 
und Western-Ambiente 
gestylt - ist ein eher kon- 
servativer, geradliniger 
Flipper mit den typischen 
traditionellen Elementen 
wie Rollover Lanes und Buttons (ergeben beim Drüberrol- 
len der Kugel Punkte). Drei Flipperarme sollen dem Spieler 
ein strategisches Vorgehen ermöglichen, um so in einer 
bestimmten Reihenfolge Ziele abzuräumen und dadurch in 
die ersehnten High-Score-Gefilde vorzudringen. Hat man 
beispielsweise alle Drop Targets getroffen (die nach einer 
Kugelberührung versinken) und befördert dann die Kugel in 
die Corner Pocket, so vervielfacht sich die zu erhaltende 
Punktezahl. Der Tisch erstreckt sich 
in der Vertikalausdehnung über 
mehrere Bildschirme, so daß stän- 
dig dem Ball nachgescrollt wird. 
Natürlich wurde auch die Möglich- 
keit des Rütteins vorgesehen - ent- 
weder durch einen schnellen, unge- 
richteten Stoß oder mit simulierten 
gezielten Schlägen gegen die linke 
oder rechte Flanke des Flippers. 
Temperamentvolle Naturen be- 
schwören dabei allerdings leicht 
einen Tilt herauf. Einstellungen wie die Stärke der Bumper 
und die Tischneigung können vor jeder Partie variiert wer- 
den. Bis zu vier Mitspieler können abwechselnd um den 
Ruhm der höchsten Punktzahl wetteifern und bei Erfolg 
ihren Namen in der Bestenliste verewigen. (tw) 




Spiels il 
sc rollenden Ausschnitt des 



Statt mit mehreren unter- 
schiedlichen Flippertischen für 
ein wenig Abwechslung zu 
sorgen, beschränkte sich 
Amtex auf die Simulation 
eines einzigen, nicht gerade 
innovativen Gerätes. Durch 
die geradlinige Gestaltung 
wird das reine Flippergefühl 
nicht allzusehr verwässert. 
Auch der bei anderen Flippern 
wie dem Take-a-Break- Pin- 
ball von Dynamics nur dürftig 
simulierte Kugellauf ist ausge- 
sprochen realistisch gelungen. 
Trotzdem wird der Durch- 
schnittsspieler sich sehr bald 
von Eight Ball Deluxe abwen- 
den. Zu oft rollt die Kugel vom 
Tisch, ohne daß man mit den 
üblichen Mitteln auch nur den 
Hauch einer Chance hätte, dies 
zu verhindern. Wer hier nicht 



rüttelt, ist verloren. Die Tasten- 
anordnung für gezielte Schlä- 
ge ist bei der PC-Version auch 
noch dermaßen unglücklich, 
daß als Ergebnis einer der 
unfairsten Computerflipper 
entstand. 

Das Scrolling ist zwar flott, 
doch durch den kleinen, über- 
laden wirkenden BNdaus- 
schnitt verliert man schnell die 
Übersieh! und kann die vor- 
aussichtliche Bahn der Kugel 
nur grob abschätzen. 
Der aktuelle Konkurrent »Pin- 
ball Dreams« bietet durch vier 
Flippertische mehr Abwechs- 
lung und kostet eine ganze 
Ecke weniger. 

Der Kauf von Eight Ball 
Deluxe lohnt sich nur für eine 
Handvoll Flipper-verrückter 
Ultra-Enthusiasten. 



m 


EIGHT BALL DELUXE 

□ 286 ■ 386/486 


□ PC/Xl 


U EGA 


■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib 


'Soundbl. 3 Rolar 


d □ General Midi 


■ 1 asiol 


r ■ Maus 


□ Joystick 


Spiele-Typ 


Flipper 


Freies RAM: min. 560 KByte 


Hersteller 


Amtex 


+ 1 MByte EMS/XMS 


Ca.-Preis 


DM120,- 


Festplattenplatz: ca. 2 MByte 


Kopier schuti 


Ett rag liehe Handhuch- 


Besonderheiten: Digitalisierte 




abfruge bei Installation 


Soundeffekte und High-Score- Liste. 


Anleitung 
Spieltex 1 

Bedienung 


Englisch; ausreichend 
Englisch; wenig 
Ausreißend 


Wir empfehlen: 386er 

{min. 33 MHz) mit 1 MByte RAM 

und VGA. 


Anspruch 


Für Einsleiger und 
Fortgeschrittene 




Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Befriedigend 


46*. 




Mit dem Amulett von Keimax können Sie das Szenario betreten 

SILVER SEED 



Neue Zusatzdiskette/ 

nur für Rollenspiel- 

Freaks: »Silver Seed« 

erweitert das Szenario 

von »Ultima Vll/B: 

Serpent Isle«. Wer 

noch durchblickt, darf 

weiterlesen. 



In der guten alten Zeit 
war alles noch 50 ein- 
fach: Man kaufteein Rol- 
lenspiel und werkelte 
sich Stunde für Stunde 
durch die spannende 
Handlung. Viele Kämp- 
fe und gespeicherte 
Spielstände später stellte 
man schließlich den 

Oberbösewicht und wurde als Held vom Dienst gefeiert - 
äußerst befriedigend. Wer heutzutage 120 Mark für einen 
neuen Sproß der Ultima-Saga hinlegt, muß sich hingegen 
auf eine Schnitzeljagd einstellen. Ultima VII ließ sich zwar 
durchspielen, doch ein wesentlicher Schuft entwischte am 
Ende. Dem geht es nun in »Serpent Isle« an den Kragen, ein 
eigenständiges Programm mit dem keinesfalls ironischen 
Untertitel »Ultima Vll/B«. Um der treuen Kundschaft mit 
dem selben Spielsystem noch ein bißchen mehr güldene 
Münzen aus dem Backpack zu ziehen, veröffentlichte Ori- 
gin jetzt »Silver Seed« - eine »Ad-in-Disk«. 
Sie müssen Serpent Isle bereits auf Ihrer Festplatte installiert 



HEINRICH LENHARDT 



idigfich absolute Ultimo- 
Fans, die ihre Lieblings-Rol- 
lenspielsaga mit religiöser 
Inbrunst verteidigen, werden 
durch Silver Seed beglückt 
sein. Hier wird einfach noch 
ein bißchen mehr Ultima gebo- 
ten; Serpent Isle geht quasi in 
die Verlängerung. 
Der Rest der Menschheit halte 
sich vornehm zurück. Für die- 
sen umständlich zu handha- 
benden Fortsatz 60 Mark zu 



verlangen, ist ganz schön 
mutig. Dos penetrante Auslut- 
schen eines zugegebener- 
maßen höchst anspruchsvol- 
len Rollen spiel -Systems führt 
zu einem faden Nachge- 
schmack. 

Tip der Redaktion: Legen Sie 
lieber noch zwei, drei Schein- 
chen drauf und kaufen Sie sich 
ein »richtiges« neues Rallen- 
spiel wie »Betrayal ot Kron- 
dor« oder »Lands of Lore«. 



haben, sonst versagt Silver Seed seine Dienste. Es 
erweitert das Hauptprogramm mit einer neuen Auf- 
gabe. Um die Silver Seed einheimsen zu können, 
müssen Sie in vier kleineren Missionen je einen 
Magic Orb ergattern. Diese Prozedur ist für alle 
erfahrenen Serpent Isle-Spieler interessant, die ihre 
Party mit einer Ladung magischer Gegenstände auf- 
powern wollen, über die man bei Silver Seed an 
allen Ecken und Enden stolpert. 
Um die neuen Spielgefilde zu erreichen, ist viel 
Gefummel notwendig. Statt im Anfangsbild einen 
neuen Menüpunkt anzubieten, der eine direkten 
Zugriff erlaubt, appelliert Origin an Ihre Abenteu- 
erlust: Sie müssen a) erst einmal sterben, b) nach 
der Wiederbelebung den Mönch Karnax zum 
Thema » Discovery« befragen, c) ein Amulett in Emp- 
fang nehmen, d) damit ein Serpent's Gate suchen und hier 
e) das Amulett benutzen - schon ist man im neuen Szena- 
rio. Ein kompletter Behördengang ist das reinste Zucker- 
schlecken dagegen... 
Netter Nebeneffekt: 
Diese Erweiterungsdis- 
kette patcht Ihr Serpent 
Isle auf die neueste, Bug- 
bereinigte Version um. 
Alte Spielstände lassen 
sich natürlich in Silver 
Seed weiterverwenden - 
größtenteils zumindest. 
Die Files müssen 
zunächst konvertiert werden und auch dann bürgt der Her- 
steller nicht dafür, daß jeder Spielstand kompatibel zum 
neuen Szenario ist. Zitat aus der Anleitung »Wenn Sie ein 
gespeichertes Spiel erhalten wollen, daß in einer der trans- 
formierten Gegenden stattfindet, müssen Sie Ihre Gruppe 
erst in eine Gegend bewegen, die unverändert bleibt« - im 
Klartext: »Viel Glück, Sie werden's brauchen«. (hl) 



l <a 




Nach der Installation meldet sich ein leicht v 
an der! es Serpen t-lsle-Hauptmenü 



Wü 


SILVER SEED 




[Ol 


(SERPENT ISLE DATA DISK) 


U PC/XT 


3 286 


■ 386/486 


□ EGA 


■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ Rolan 


d □ General Midi 


■ Ta statu 


■ Maus 


□ Joystick 


Spiele-Typ 


Rollenspiel-Zusatzdiskette 


freies RAM: min. 2 MByte 


Hersteller 


Origin 


Festplatlenplnlz: cu. 2 MByte 




(zusätzlich zum Serpent Isle- 


Co.-Preis 


DM 60,- 


Hauptprogramm. 


Kopier «huti 


- 


Besonderheiten: Läuft nur in Verbin- 


Anleitung 


Deutsch; befriedigend 


dung mit Serpent Isle. 


Spieltext 


Englisch; sehr viel 


Wir empfehlen: 486er (min. 33 


Bedienung 


Befriedigend 


MHz) mit 4 MByte RAM, Maus und 
VGA. 


Anspruch 


Für Profis 




Grafik 


Gut 




Sound 


Gut 


■Ö4SMU 




In einer Mischung aus Strate- 
gie- und Rollenspiel müssen 
Sie sich gegen miese Mutanten 
mit mangelhaften Manieren 
behaupten. 




Auf einer In forma tionstafel si 
Daten der jeweils angewähle 

menge fasst 



id die wichtigster 

i Siedlung zusam 






w 



e aus mehr oder weni- 
ger zuverlässigen Quel- 
len zu erfahren ist, arbeiten 
momentan verschiedene 
Verlage an einer Neuauflage 
des berüchtigten, makabe- 
ren Kinderbuchklassikers 
»Der Struwelpeter«. Der 
Suppenkaspar und seine 
daumenlutschenden oder 
stuhl wackelnden Kamera- 
den wären darin dann 
zugunsten zeitgemäßerer 
Figuren ausgetauscht: So 
wird denn der kleine Kevin von bösen Mutanten geholt, weil 
er seine Sonnenbrille nicht tragen will. Die eitle Pamela hört 
nicht auf ihre Mutter und endet ohne die notwendige Son- 
nenschutzcreme als ein Häufchen Asche. Ganz übel geht es 
jedoch für den verspielten Detlev aus, der zwar dem sauren 




Über Befehl smenüs können Sie Ihr 
erteilen 



Regen entkommt, dann aber dummerweise 
in das Ozonloch fällt. 
Ohne einen derart verkrampft-pädagogi- 
schen Zeigefinger kommt hingegen das End- 
zeitspiel »Burntime« daher, programmiert 
von den »1 869«-Entwicklern bei Max 
Design. Zwar wird in dem Hand- 
buch umfangreich und mit Lite- 
raturhinweisen auf die Proble- 
matik der Umweltzerstörung ein- 
gegangen - für das eigentliche 
Spiel braucht man jedoch zudem 
eine Portion schwarzen Humors: 
Wüsten überziehen den Globus, 
die Städte sind verödet, das Ende 
jeglicher Zivilisation scheint 
gekommen zu sein. Die wenigen 
Überlebenden sind ständig auf 
der Suche nach rarem Trinkwas- 
ser und Nahrung. Gegessen wird 
alles, insofern es überhaupt einen Nährwert hat. 
Ähnlich wie in einem Rollenspiel erkunden Sie mit Ihrem 
digitalen Alter Ego die Welt und begegnen vielen unter- 
schiedlich charmanten Charakteren. Ihr Ziel ist es, zum 
unbestrittenen Herrscher über die Wanderdünen aufzustei- 



i Männern Anweisungen 




Restaurants halten für hungrige Gäste immer Delikatessen v 
»Maden im Aspik« und »Gefüllte Ratte« bereit 



IM WETTBEWERB 



Burntime ist als Mischung aus 
Strategie- und Rollenspiel mit 
Endzeitstimmung recht einmalig 
und hebt sich wohltuend von 
dem unübersichtlichen Tiefkühl- 
Szenario von Transarctica ab. 
Der simple, wenig motivierende erste Dune-Teil konnte als Stra- 
tegiespiel um einen Wüsten planeter» nicht überzeugen. Durch 
die vielen unterschiedlichen Level ist hingegen Populous II auf 
Dauer abwechslungsreicher als Burntime, bietet jedoch keine 
Rollen spielelemente. Ein düsteres Bild von der Zukunft wird im 
Taktikschocker Syndicate gezeichnet, der eine noch intensivere 
Atmosphäre als Burntime aufweist. 



Syndicate 


89 


Populous II 


85 


BURNTIME 


73 


Dune 


57 


Transarctica 


43 



THOMAS WERNER 



Endzeit Szenarien haben die 
Menschen von jeher fasziniert. 
Was früher die Sintflut oder 
die apokalyptischen Reiter 
waren, sind heute Ozon loch, 
Fall -Out und Saurer Regen. Bei 
allem Entsetzen über die fol- 
gen der Um v/elf zerstörug ist 
eine unterschwellige Lust am 
Untergang nicht abzustreiten. 
Burntime spricht durch seine 
gelungene düstere Atmosphä- 
re genau diesen Teil des Spie- 
lerherzens an. 

Die geschickte Kombination 
aus Handel, Auswahl von 
Stützpunkten, Gesprächen mit 
anderen Leidensgenossen und 
kleinen Kämpfen - gewürzt 
mit einer Portion tiefst hwarz- 
en Humors - läßt auch kleine 
Schwächen in der technischen 
Umsetzung verschmerzen. 
Grafik und Sound sind sicher 
nicht so absolut perfekt wie 
bei einigen der amerikani- 
schen Top- Programme, dafür 
ist jedoch das Konzept um so 
ansprechender. 
Der Langzeitmotivation hätte 



es gut getan, wenn beispiels- 
weise gleich mehrere Szena- 
riokarten ausgewählt werden 
könnten. Ein verstrahltes 
Nordkalifornien, ein von der 
Wüste überrolltes Sachsen- 
Anhalt oder Mutantenjagd im 
österreichischen Burgenland 
hätten nicht nur ein Mehr an 
Abwechslung sondern auch 
einen größeren makaberen 
Identifikation 5- und Wiederer- 
kennungseffekt mit sich 
gebracht. 

Wem vor lauter verständlicher 
Betroffenheit über die anste- 
henden Umweltkatastophen 
der Humor abhanden gekom- 
men ist, der sollte lieber die 
Finger von Burntime lassen. 
Wer jedoch noch ein Quänt- 
chen Galgenhumor besitzt, 
wird durch das Spiel anstän- 
dig unterhalten. Anschließend 
ist man vielleicht auch moti- 
viert, sich mit dem in der An- 
leitung ausführlich beschrie- 
benen ernsten Hintergrund 
auseinande rzusetzen . 




gen, wobei dies noch drei 
vom Computer gesteuerte 
Personen anstreben. Im 
Zwei-Spieler-Modus ersetzt 
dann ein Mensch einen der 
Computerstrategen. Jeder 
menschliche Spieler hat 
maximal fünf Minuten Zeit, 
um seine Züge zu machen. 
Nachdem Sie anfangs einen 
von drei Schwierigkeitsgra- 
den gewählt haben, positio- 
niert das Programm wie bei 
jedem Neu beginn die 
Gegenstande und Personen 
an anderen Orten. Die Lage 
der Siedlungen auf der Karte 
Da Sie für eine Partie mitunter eine ganze Woche Zeit benöti- 
gen, ist es möglich, den Spielstand in jeder Runde von der 
Hauptkarte aus zu speichern. 

Eine zentrale Funktion hat die mehrere Bildschirme umfas- 
sende Übersichtskarte: Die Standorte der einzelnen Spieler, 
deren mit Fähnchen markierte Eroberungen, die Siedlungen 
und der Gesundheitszustand Ihres Charakters werden auf 
dem Bildschirm angezeigt. Mit roten Linien sind die Ver- 
bindungswege zu den nächstgelegenen Ortschaften mar- 
kiert. Abhängig von der zurückzulegenden Entfernung ist die 
Anzahl der Tage, die Sie für eine Reise benötigen. Von der 
Übersichtskarte aus können Sie auch Informationen über 
andere, von Ihnen kontrollierte Siedlungen abrufen. Neben 



Im Gesprächsmodus wird der 
Mauszeiger als Mund darge- 
stellt, während er für Kämpfe 
n einen Feuerball verwandelt 



i/ird hingegen nicht variiert. 




Die Arbeitslosigkeit scheint nicht sehr hoch zu sein, da Ihre Ein 
Stellungsangebote zunächst nur Belustigung hervorrufen 



der Zahl dort stationierter Männer werden der Verseu- 
chungsgrad, die Lagerbestände, Nahrungsproduktion und 
die Trinkwasservorräte ausgegeben. Das gesamte Programm 
ist mausgesteuert, wobei die Handlungsmenüs mit einem 
Druck auf die rechte Maustaste aufgerufen werden und der 
Zeiger sich je nach Modus verwandelt. 
Die Palette der Siedlungen reicht von aufgelassenen Fabrik- 
geländen und provisorischen Zeltstädten bis zu den nur noch 
aus Ruinen bestehenden einstigen Metropolen. Die fünf 
größten Städte stehen allen Kontrahenten offen und können 
nicht annektiert werden. Zudem besteht dort ein generelles 
Kampfverbot, das den äußerst bissigen Straßenkötern sehr 
zu Gute kommt. Eine weitere Plage sind die unschön anzu- 
sehenden und noch weit weniger freundlichen Mutanten. 
Getreu dem Motto »Trau keinem mit weniger als 30 Fin- 
gern« lauern sie stets auf eine günstige Gelegenheit, um 
Ihnen eine mindestens dreihändig ausgeführte Kopfnuß - 
oder ähnliche Nettigkeiten - zu verpassen. 
Erstaunlicherweise treffen Sie gelegentlich sogar auf Men- 
schen, die ihren Mund nicht nur fürs Sabbern und Spucken 
benutzen. Neben Informationen mit oft zweifelhaftem Ver- 
wendungswert können einige von Ihnen im Tausch gegen 
Nahrung dazu überredet werden, sich Ihnen anzuschließen. 
Wichtig ist es natürlich, einige Kämpfer 
in Ihrem Team zu haben; besonders nütz- 
lich sind allerdings auch Techniker und 
Ärzte. Doktoren fördern den Heilungs- 
prozess Ihrer Wunden, während Techni- 
ker auch aus ominös wirkenden Gegen- 
ständen mitunter noch etwas Brauchba- 
res basteln können. Je höher Ihr 
Erfahrungswert ist, desto eher lassen sich 
diese Personen anwerben. 
Durch einen Mausklick legen Sie fest, zu 
welcher Stelle in einer Stadt Sie - und 
gegebenenfalls Ihre Mannen - marschie- 
ren. Sowohl in den Gebäudetrümmern 
selbst als auch in der ebenfalls recht 
lädierten Umgebung lassen sich die ver- 




Per Tauschhandel können Sie 
dringend benötigte Ausrü- 
stungsgegenstände erstehen 



Dt 



W'l A. LOCKER 

Ein paar Maden im Magen, die 
Feldflasche gefüllt, die Knarre 
geladen und die Rattenfalle 
wird auch schon im nächsten 
Zug fertig - da beschleicht 
einen ein nie geahntes Hoch- 
gefühl. Wer früher auf seinem 
C 64 »Wasteland« gespielt hat 
weiß, welches Szenario ihn 
erwartet - hübsch zynisch! 
Max Design ist eine der weni- 
gen Softwarefirmen aus dem 
deutschsprachigen Raum, die 
mich im Punkt Spieldesign 
noch nie enttäuscht haben. 
Und so spielt sich auch Burnti- 
me grundsolide; es gibt kaum 
etwas zu mäkeln (aufler, daß 
die Hunde in den Städten 
ziemlich bissig sind). Ziemlich 
clever hat man auch das NPC- 
Problem gelöst: Die Jungs blei- 



ben einfach zu Hause und pro- 
duzieren - so einfach geht das 
mit den Angestellten... 
Doch Vorsicht: Burntime ist 
kein netter Happen, den man 
sich nebenbei reinzieht. Man 
braucht schon ein paar Tage, 
um ein Spiel durchzuziehen 
- und genau da liegt eine 
Schwäche. Denn nach einigen 
ausgiebigen Sessions wieder- 
holt sich das Spiel doch sehr, 
das Muster wird allzu 
bekannt. Mir dauert es schlicht 
und einfach zu lange, bis ich 
ein komplettes Szenario abge- 
schlossen habe - Hardcore- 
Strategen werden's dagegen 
lieben, Rollenspieler sollten's 
anfesten,' wer auf Handeln 
steht, wird mit einem span- 
nenden Spiel bedient. 




i in den Behausungen interessante Sachen 



schiedensten Dinge finden. Es gibt hier ferner mobile Händ- 
ler sowie feste Ladengeschäfte, bei denen Sie durch Tausch- 
handel Utensilien wie Gasmasken oder Wasserschläuche 
erhalten können. Da die Preise variieren, sollten Sie nicht 
leichtfertig auf jedes windige Angebot eingehen. Auch Bar- ' 
keeper, Restaurantbesitzerund niedergelassene Ärzte haben 
es auf Ihr Hab und Gut abgesehen und rühren ohne Natu- 
ralien keinen Finger. 

Lebenswichtig sind die Nahrungs- und Wasservorkommen 
einer Siedlung, denn davon hängt es ab, wieviele Männer 
Sie dort stationieren können. Haben Sie einen Ort in Besitz 
genommen, dann produzieren die zurückgelassenen 
Gefolgsleute oft sogar einen ansehnlichen Überschuß. Bei 
späteren Zwischenstopps können Sie damit Ihre Vorrä- 
te wieder auffüllen. Allerdings müssen Sie selbst auf solch 
bescheidene kulinarische Genüsse wie Dosen-Ravioli ver- 
zichten, da das Höchste der Gefühle Leckereien wie Maden, 
Ratten oder Hundekeulen sind. Weil jede Person nur maxi- 
mal sechs Gegenstände mit sich führen kann, ist eine sorg- 
fältige Zusammenstellung der Ausrüstung unabdingbar. Im 
Kampfmodus attackieren Sie andere Zeitgenossen, indem 




Pech gehabt - da Sie 
net sind, werden Sie 



ichl mit dem Gri 
n Geiern recycled 



Punkt gekenn zeich- 



Sie diese mehrmals mit dem Mauszeiger anklicken. 
Irgendwann hat das von Ihnen beherrschte Territorium eine 
solche Ausdehnung, daß eine Konfrontation mit den ande- 
ren drei aufstehenden Anführern nicht mehr zu vermeiden 
ist. In dieser Situation ist es essentiell, strategisch herausra- 
gende Punkte wie Wegkreuzungen besetzt zu haben, und 
diese ausreichend verteidigen zu können. Das Spiel endet, 
wenn Ihre Lebensenergie durch Kämpfe und Hundebisse auf 
Null reduziert wurde, Sie auf einer Ihrer Reisen verhungert 
oder verdurstet sind, oder Sie tatsächlich zum Gebieter über 
alle Madenpuler und beinabschneidenden Mutanten auf- 
steigen konnten. (tw) 



m 


BURNTIME 

■ 286 


■ 386/486 


□ PC/XT 


ü EGA 


■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib/Soundbl. □ Rolar 


d □ General Midi 


J Ta statu 


■ Mau 


□ Joystick 


Spiele-Typ 


Strategie spiel 


Freies RAM: min. 580 KByte 


Hersteller 


Max Design 


festplatlenplatt: ca. S MByte 


Ca.-Preis 


DM 120,- 


Besonderheilen: Zwei- Spieler- 


Kopier schütz 


Erträglkhe Handbuch- 


Modus; CD-ROM- Version in Vorbe- 




abfrage 


reitung. 


Anleitung 
Spieltext 


Deutsch; sehr gut 


Wir empfehlen: 386er (min. 25 


Deutsch; gut 


MHz) mit 2 MByte RAM, Maus und 


Bedienung 


Gut 


VGA. 


Anspruch 


Für Anfänger und 






Fortgeschrittene 


T^illllfc^ 


Grafik 


Befriedigend 


x^\\JB^^^^ 


Sound 


Befriedigend 


-ä 7 3»- 



Inter Soft 



Bestellannahme 

Montag bis Freitag 8-18 Uhr 
Telefon: 0581 - 5006 
Telefax: 0581 - 14461 































Top Ten 


A 




f Neuheiten 




\ 




f Top Ten CD-ROM^ 




f Nice Price 


x-WIng DA 
Strike Commande DA 

Sshockey Manager DV 


B7.S0 
78,50 




Aoes over Europe 
Baiooka Sua 
Cyber Race 


DA 


1 






1. Trie7lhGueBI 


DV 


139,50 
96,50 




Bundesliga Manager 
Baltiechess 


E 29 
DV 54 
DA 31 


Lemminas 2 DA 
























Die Kathedrale 


DV 56 


Comanche DV 


69.50 




Land5 < o(LorB 


DV 


:■ 


---- 




5, Sheriock Holmes 2 


E 


139,50 




Hernes Quesl Twin Pack 


DA 49 




55,50 






DV 




sn 
















Syndicaie DA 


84,50 




K totey 33 " 3 5 


DA 


:■-• 


=W1 




7 - SB^WeaponsDlth 


a 


95 50 




Pinbali Construction Set 




Indiana Jones 4 DV 








DV 




.'■' 






E 


129 50 




Raiiroad Tycoon 


E 39 


Der Patrizier DA 


















DA 


123,50 








□. Civllizatlan DV 


8S.50 j 




i Strsetflflhlar 2 






J 




ya E ,.o.„ 


E 


*y 




jTV SportsFo.Dtba.il 


DA 29 



Preislisten-Auszug 





Espana 1992 


DA 


4E 


F 15 Sinke Eagles 


DA 




Fantastic Worlds 


Da 




Fields of Glory 


DV 


89 


Flashback 






Formula One Grand Prix 


DA 


Hh 


Gobliins 2 


DV 


89 


Hannlbal 


DV 


u;' 


Harrier Jump Jel 


DA 


HS 


Heartof China 








DV 


«H 


toter 2 


DV 


65 


Jonathan 


DA 


97 


KGB 


DV 


64 


Legend oi Kyrandia 


DV 


65 


Leisure Suit Larry 5 


DV 




Links 386 Pro 


□A 


Hfi 


Links 386 Course BanH 


E 


49 


ünks 386 Mau na Kea 


E 




Links 386 Course Beltry 


E 


49 




okE 


4H 


Lure of ihe Temptress 


E 


39 


M 1 Tank Platoon 


DA 


/a 



688 Attack Submarine 


HA 


.17 


A Train 




SB 


Afrika 


DV 


m 


Alone in the Dam 


DV 




Award Winners Compil. 


DA 


63 


Band's Tale 3 


na 


Sf 


Ballle Team 


DA 


7R 


Battle Isle Dala Disk 2 


IM 


4S 


Battlelech Trilogy 


E 


82 


Bück Rogers 2 


DV 


Üb 


Bundesliga Manager Pro 2.0 


DV 


Fi 


Buz; Aidrins Rate 


DA 




Campaign 


UV 


H2 


Campaign Data Disk 


DV 


4y 


Carrier Stnka 


h 


w 


Champlonship Manager 


DV 


75 


Das schwarze Auge 


DV 


Öä 


Dogfight 


UA 


B/ 


Dream Team 


IIA 


SH 


Dunel 


DA 


54 






Bf 


Eight Bali de Luxe 


UA 


ba 



Michael Jordan in Flight 


DA 


77 




DA 


82 


Nigel Mansell Raoing 






North & South 


h 


3? 


On the Road 


nv 




Penthouse Hol Numbers 


DV 


43 


Populous 2 


DA 


/5 


Ragnarok 


UV 




Realms 


ha 


•* 


Sensible Soccer 


DA 


Sfi 


Shadowworlds 


F 


fifi 


Skat 92 


DV 


fifi 


Space Hulk 


DA 


BS 


Space Quast 5 


DV 


n: 


Stunt Island 


DV 




Super Tetris 


b 




Syndicate 


DV 




TV Sports Boxin g 


DA 




Tornado 


DA 


w 


War in Ihe Guld 


DA 


7F 


WWF 2 European Rampag 


DA 


72 


X-Wing Mission DiSk 1 




4Si 


Zak MacKracken 


UV 


49 



CD-ROM-Preislisten-Auszug 



Desert Storm 

Die Schone und das Biest 

Eye of the Beholder 3 

Gunship-Midwinler Comp. 

Indiana Jones 4 



Kings's Quest 6 

Laura 9ow 2 
Stierlock Holmes 3 
M1 Tank Platoon 
Revell European Racars 
Shuttle 



DA 


09 


50 


/ 


Da 


99 


50 
50 




DA 


87 


50 




DA 


8i 


90 




DA 


09 


50 




E 


89 


50 





J 



IRRTUM und DRUCKFEHLER vorbehalten 
DA = Deutsche Anleitung, DV = Deutsche Version, E a Englische Version. 

NEUERSCHEINUNGEN KÖNNEN 
VORBESTELLT WERDEN!!! 

Versand kosten: Vcrkasse 5- DM. UPS und Posl nach nähme 9,- DM 
zuzüglich Nachnahmegebühr. Auslandsvorttasse 20,- DM. 
Ladenpreise können variieren. Gesamtpreisiiste kostenlos - 

AB 300 DM VERSANDKOSTENFREI! 



Inter Soft 

GmbH 



PC PLAYER 
DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs 

HERAUSGEBER 

Michael Scharfen berger 
CHEFREDAKTION 

Heinrich Lenharcil (hli und Boris Schneider (bs); 

gemeinsam verantwortlich für den redaktionellen Teil 

REDAKTION 

rhorrids Werner (tw| 

Freie Mitarbeiter; 

Toni Schwaiger (ts), Michaet Thomas (mt), A. Locker (all 

SCHLUSSREDAKTION UND KOORDINATION 

Sab; Schwaiger (ba) 

LAYOUT 

Rolf Boyke, js-team 

TITEL 

Gestaltung: Friedemann Porsdia 

FOTOGRAFIE 

Detlef Kansy 

GESCHÄFTSFÜHRER 

Michael Scharfenberger 

ANSCHRIFT DES VERLAGS 

DMV Daten- und Mctlienverl.ij; GmbH & Co. KG 

Gruberstraße 46a, es.'iae Point; 

Telefon: (081 21 } 7690, Telefax: 108121) 790 46 

ANZEIGENVERKAUF 

AnzeigenleifuriR .nes^nt: Stefan Grajer 

h.'ilnr:K Vi.-ii.u.f: ;jn:t.i ! i,Mv,: n. , i ..: i u ■-■.-■: ,rl I : < h für Anzeificni 

Mediabeialuni;: Chrisloph Knittel. Tel. (08121) 769-376 

Koordination Ausland: Sarah Money, Tel. (08121] 769-350 

ANZEIGEN-DISPOSITION 

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PRODUKTIONSLEITUNG 

Otto Albrecht (verantw.) 

DRUCKVORLAGEN 

Journalsatz GmbH, Zittelstraße 6, 80796 München 

VERTRIEBSLEITUNG 

Helmut Grünfeldt 

VERTRIEB 

MZV 

Moderner Zeitschritten Venrieb GmbH & Co. KG 

Sreslauer Str. 5, Postfach 11 23, 85386 Eching, Tel. 089/319006-0 

DRUCK 

Druckerei Jungfer, 37412 Herzberg 

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DMV-Vfrl.n :. I'( !■' .:■...■! ■\i:,,i;n i1] , cn iverwalr U n K 

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Heilung nur per Bank'in;u;.'. oder »tm: Verrechnungsscheck mö! 
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lg Schweiz: 
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,;. Dir/.Hii 



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m \bililk.k 



durch diu Rvciknon ■..im H.-r.iu^ek'i mihi übernommen 
Die gellenden gesetzlichen Bestimmunfien sind zu beachten. 

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Das Urheberre, 

dmck sowie Verviell'aliiiiuii.nudcfitinHiigi? Verwertung von Temen nur mit scfirtfl 
Genehmigung <K V,tI.-,i-ch. ■■-,, -nii< h i.t;k,;iiri/i-ii i-.wm Fremdbeilräge geb» 



ANBUSH AT 
SORINOR 




Eine feindliche Truppe setzt sieh in Beweg. 



Wetzt die Messer, 
spannt die Bogen "-^aum etwas wardenKauf- 
' ■^W.leuten, ehrbaren Bürgern 
und Jungfrauen im Mittelal- 
ter so lästig wie Wegelage- 
rer. Diese Rüpel gingen näm- 
lich nicht gerade zimperlich 
mit ihren Opfern um. Mei- 
stens warteten sie hinterm 
Baum, holten einen Knüppel 
aus dem Sack und »Boing!« 
der große Blackout. Wenn 



es ist Zeit, ein paar I 
Attentate zu verü- 
ben. Marodierende 
Orks und Wegela- 
gerer-Clans rüpeln 
sich bei diesem 
Fantasy -Taktikspiel 
gründlich an. 

sich das Opfer nach dem ungewollten Schönheitsschlaf den 
Hinterkopf rieb, waren Geldbeutel, Geschmeide und/oder 
Unschuld weg. Falls man überhauptwieder aufwachte, denn 
manchmal schnitten die Herren statt dem Geldbeutel auch 



'«*'! A. LOCKER 

Ambush at Sorinor hinterläßt 
bei mir gemischte Gefühle. 
Einerseits spielt es sich eini- 
germaßen gut, wenn man sich 
durch die spartanische leon- 
Steuerung gebissen hat. Mit 
ein wenig Feingefühl beim Ein- 
kauf der Mordwerkzeuge und 
dem notwenigen taktischen 
Gespür schafft man so ziem- 
lich jede der Missionen (die 
netterweise nicht so lange 
dauern wie bei anderen Stra- 
tegie-Hämmern). Vor allem in 
kniffligeren Aufträgen rea- 
giert dte Gegenseite recht cle- 
ver - soweit stimmt's. 
Doch nach ein paar Stunden 
hat man das Orkschlachten 



ziemlich dick (...und unbe- 
waffnete Kaufleute abzu- 
murksen, ist wirklich nicht 
mein Fall). 

Außerdem verleidet einem die 
Mickergrafik eine Menge 
Spaß. Wer schon einmal im 
Kartenmodus ein paar gelbe 
Punkte auf einem beigen 
Untergrund gesucht hat, weiß, 
wovon ich spreche. 
Alles in allem ein durch- 
schnittliches Taktikgewusel, 
aber kein Grund, jetzt zum 
Strategie -Fan zu konvertieren. 
Spezialisten werden Gefallen 
finden; der Rest sollte lieber 
auf altbewährte Klassiker 
zurückgreifen. 



wm,S> 




den Hals ab (Vergleiche 
mit Steuerbeamten unse- 
ren Jahrhunderts sind also 
nicht gerechtfertigt). Und 
genau um dieses Thema 
geht's in »Ambush at Sori- 
nor«: um die hohe Kunst, 
Fallen zu stellen - oder sie 
zu meiden. 

Der Spieler agiert als Groß- 
stratege für eine Handvoll 
Wegelagerer, Mörder, 
Attentäter und ähnliche 
Lieblinge. Doch statt wild 
draufloszuraubern oder 
gar eine Robin-Hood- 
Solokarriere zu starten, sucht man sich einen Auftraggeber 
für seine Schandtaten. Es gibt sechs Clans in Sorinor: Die 
Rokans, Ylartrius, Sernevans, Grlzx, Twillins und Drokals. 
Alle würden sich gerne die Hälse abschneiden, sind sich 
aber zu fein dazu, was dem Spieler eine Hochkonjunktur 
beschert. Entweder schwingt man sich in eine Einzelmission 
oder setzt auf eine komplette Söldner-Karriere (bei letzterer 
startet man mit weniger Kohle im Säckel). 
Die Missionen lassen sich in zwei Varianten aufteilen. Die 
Erste: Eine Gruppe des gegnerischen Clans betritt das Spiel- 
feld; Schwupps, wird sie von Ihrer Mannschaft weggemet- 
zelt. Fall Nummer zwei: Man muß ein paar wichtigen Per- 



Zuerst sucht man sich einen 
vertrauenswürdigen Auftrag- 
geber aus, dann läßt man sich 
seine Misston genau erklären 



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Hacken, stechen, morden, hauen - so e 
die Gesundheit. Per Tastendruck kann i 
Söldnern geht 



i Nahkampf geht auf 
lan sehen, wie's den 



_J 



IM WETTBEWERB 



Ein bißchen sengen und brand- Synditate 89 

schätzen mag das Aggressions- Dune II 79 

potential senken, aber auf Dauer Fields of Glory 61 

senkt sich nur der Blutdruck. AMBUSH AT 
Lieblose Zweckgrafik, Labber- SORINOR 56 

so und und eine ziemlich droge . , .. „. 

Icon -Steuerung holen Ambush at 

Sorinor aufs Mittelmaß zurück. Wer Spannung sucht, ist bei 
den Echtxeit-Th rillern Synditate oder Dune II besser aufgeho- 
ben. Armee-Wuseleien mit historischem Flair und besserer Gra- 
fik bietet Mkroproses Fields of Glory. Taktik zum Ablachen 
garantiert der Rote -La lernen- Halter Cohort II. 

sonen seines Clans Geleitschutz geben. Hier zeigt sich, daß 
eine Gerade nicht immer der schnellste (und blutärmste) 
Weg ist, denn im Gelände warten die Herren mit den lan- 
gen Messern. 

Je nach Mission stehen unterschiedliche Söldnergruppen zur 
Verfügung. Man startet mit ein paar Barbaren, Schwert- 
kämpfern und Bogenschützen; in komplizierteren Szenarien 
kommen Profis des mordenden Gewerbes dazu. Außerdem 
stehen einige Fallen im Repertoire, mit denen sich viel Arbeit 
sparen läßt. Je nach Missionsart verteilt man seine Mann- 
schaft geschickt in der Landschaft; spielt den Aufpasser, 
schlängelt sich mit Vor- und Nachhut durch die Pampa und 
hofft, daß nichteine ungewaschene Horde aus den Büschen 
bricht. 

Die Einheiten werden über Icons gesteuert. Man kann eine 
Gruppe patrouillieren lassen, sie aufspürten, die Meute auf 
eine feindliche Gruppe ansetzen wie einen Trupp Bluthunde 
oder zum Sammeln blasen. Damit Züge in Ruhe geplant wer- 
den können, läßt sich die Mission jederzeit anhalten. Ist das 
gesteckte Limit erreicht, winkt ein saftiges Preisgeld, mit dem 
man sich bessere Ausrüstung und neue Söldner kaufen kann. 
Wer vom Fallenstellen nicht genug bekommen kann, darf 
sich mit dem mitgelieferten Editor seinen Privatkrieg zusam- 
menbasteln. Die Szenarien laufen nur in Verbindung mit 
dem Hauplprogramm. (al) 



m 



AMBUSH AT SORINOR 



□ PC/XT 
ü EGA 

■ Adüb/Soundbl. 

■ Tastatur 



I 286 
I VGA 
I Roland 
I Maus 



Spiele-Typ 
Hersteller 
Ca.-Preis 
Kopierschuti 

Anleitung 
Spieltext 
Bedienung 
Anspruch 



Strategiespiel 

Mindcraft 
DM120,- 

Er fragliche Handbuch- 
abfrage 

Deutsch; befriedigend 
Englisch; wenig 
Ausreichend 



■ 386/486 
ü SuperVGA 
U General Midi 
□ Joystick 

Freies RAM: min. 520 KByte 

f eslpialtenplatz: ca. 7 MByte 

Besonderheiten: Digi-Sounds gibt's 
erst ab 2 MByte RAM. Mit einem 
Editor kann man eigene Szenarien 
entwerfen. 

Wir empfehlen: 386er 

(min. 33 MHz) mit 2 MByte RAM, 

Maus und VGA. 



Grafik 
Sound 



Ausreichend 
Befriedigend 




DIE PC PLAYER- 
DISKETTE 

Sie wollen das neueste Microprose-Adventure 
jetzt schon anspielen? Na prima - und neben einer 
Schnupperversion von »Dragonsphere« bietet unsere 
neue Diskette einen Patch für Waveblaster-Besitzer 
und die offiziellen PC-Player Missionen aus der 
»Wing Commander Academy« 



WAS SIE BRAUCHEN 

Die Programme auf unseren 
Disketten benötigen in der 
Regel folgende Hardware- 
Konfiguration: 

■ 386- oder 486-PC mit 3,5- 
Zoll-HD-Disketlenlaufwerk, 
Festplatte, Maus, VGA-Gra- 
fikkarte und 640 KByte RAM. 

■ Das Installations-Menü auf 
der Diskette rufen Sie durch 
Eingabe von »START« auf. 



alle Monate wieder bietet PC Player eine stramm vollge- 
packte Service- Diskette mit unterhaltsamen und nützli- 
chen Programmen rund ums PC- Entertainment an. Für 8 
Mark (inklusive Porto- und Versandkosten) liefern wir Ihnen 
auch diesmal eine High- Density- Diskette im 3,5-Zoil-For- 
mat, die es in sich hat. 

Bitte beachten Sie, daß wir keine 100-prozentige 
Garantie übernehmen, was die Kompatibilität der 
einzelnen Programme mit ihrem System angeht. Wir 
können diesbezüglich auch keinen Support 
gewähren. Sollte eine Diskette hingegen schlicht- 
weg defekt sein, dann kann man sie natürlich bei 
Microprose der Bestelladresse umtauschen. 

Auf der neuen Diskette zu Ausgabe 1 0/93 
finden Sie folgende Attraktionen: 



Bruder- 
zwist am 
Kon ig s- 

Dragon- 

spht 




Lernspiel in Super-VGA: Wild 
Science Arcade 




£« 



Demo-Version 
von Dragonsphere 

Bei Microprose sitzen die Adventure-Pro- 
grammierer noch eifrig an den letzten Puzzles von »Dra- 
gonsphere«. Das Fantasy- Ad venture rund um einen bösen 
Zauberer, der aus seinem Gefängnis auszubrechen droht, 
soll im November erscheinen. Wochen, bevor das Spiel auf 
den Markt 
kommt, kön- 



BESTELLCOUPON 

JA, ich möchte bigende PC PLAYER-Diskette(n) 



von DM 8 - pro Stuck [inklusive Porto und Versand) 
bestellen [bitte zutreffendes ankreuzen): 

□ Ausgabe 10/93 

□ Ausgabe _/93 
J Ausgabe _/9Z 
Meine Adresse: 



5troße, Hojsnummer: 



Datum, ÜnherschTiTTlbei Minderjäririgen des gesetzlichen Vertreters] 
Bitte diesen Bestellcoupon vollständig und deutlich lesbar ausfüllen. 
U Scheck über DM 6,- liegt bei 

□ Per Nachnahme (zzgl. DM 7,- Nachnahmegebühr) 

□ Lieferung ins Ausbnd nur gegen Vorkosse mit Euroscheck oder 
Postanweisung (zzgl. DM 7,-) 



nen Sie sich 



SO WIRD BESTELLT 

Schriftlich: 

Bitte füllen Sie den Bestell- 
coupon links vollständig aus 
und schicken Sie ihn an fol- 
gende Adresse: 
Er dem Development 
PC PLAYER Disketten servite 
Postfach 10 05 18 
80079 München 
Telefonisch und per Fax: 
Unsere »Call-a-Distc«-Hotline 
nimmt wochentags zwischen 
10 und 18 Uhr Ihre Bestel- 
lung gerne entgegen. Bitte 
wählen Sie die Nummer 
[089] 427 1039. Alternativ 
können Sie Ihre Bestellung 
per Fax an folgende Nummer 
schicken: (089) 423 608. 



aber schon an einer Demo laben und die ersten Puzzles 
lösen. Bitte beachten Sie: Die Demo läuft nur auf 386ern 
aufwärts mit mindestens 2 MByte freiem EMS-Speither. 

Spielbare Level der Wild 

Science Arcade 

Wer die »Incredible Machine« 
mochte, wird sich auch schnell an 
die »Wild Science Arcade« gewöh- 
nen. Steuern Sie einen kleinen Ball 
durch mehrere physikalische Pro- 
bleme. Lernen Sie Gravitation, 
Magnetismus und andere Naturge- 
setze auf spielerische Art kennen. Die 5-Levei-Demo gibt es 
auf unserer Diskette, das fertige Spiel testen wir (hoffentlich) 
in der nächsten Ausgabe. Für diese Demo brauchen Sie 
unbedingt eine Super- VGA-Karte mit VESA-Treiber. 



Exklusive Wing- 
Com m ander- Aca- 
demy- Miss! onen 

Boris »Kilrathi Killer« 
Schneider und Thomas »No 
Wingman« Werner laden 
Sie zu acht Missipnen ein, 
die wir exklusiv für unsere 
Leser mit der »Wing Commander Academy« 
gestaltet haben. Um diese Missionen zu spie- 
len, brauchen Sie aber in jedem Fall das Ori- 
ginal-Spiel »Wing Commander Academy«; 
ohne das Programm sind die Missionen nicht 
lauffähig! 

WaveBlasler blastet wieder 

Ein kleiner Bug im WaveBlaster läßt einige 
Spiele abstürzen. Wenn Sie die Soundkarten- 
Kombination SB 16 ASP und WaveBlaster 
besitzen, können Sie dank WBFIX.COM (auf 
unserer Diskette enthalten) auch Spiele wie 
»Ultima Underworld 2« wieder absturzfrei 
genießen. Optimal für alle, die unser kleines 
Listing aus dem Technik-Treff nicht abtippen 
wollen. 

PC PLAYER 10/93 




Exklusiv: Die PC-Player-Missio 
nen zu Wing Commander Aea- 




► FORTSETZUNG- TOLG-T 



GALACTIC WARRIOR 



Ein Ballerspiel für Tier- 
freunde, bei dem Sie drei 
mutierten Ratten bei der 
Rettung ihres neuen Heimat- 
planeten helfen können. 



Dt 



Drei Ratten überleben in 
der Vorgeschichte dieses 
Actionspiels den Absturz 
eines Raumschiffes auf einen 
fremden Planeten. Durch die 
Radioaktivität des explodie- 
renden Schiffsreaktors wer- 




RATS 



Die in der Kampfkugel hackende Ratte ist fast jedei 
nen Kammerjäger überlegen 



r bleche* 



j/^l THOMAS 
'S2J, WERNER 

Andere Firmen hätten sicher 
keine Skrupel gehabt, die Bil- 
ligratten als Vollpreisspiel 
i bringen. Da 



unter das Volk 

es sich um einen ausgespro- 
chen hausbackenen Action- 
Vertreter handelt, hätte ich in 
diesem Fall von einem Kauf 
abgeraten. Grafik und Sound 
sind wahrlich nicht überwäl- 
tigend; spielerisch wird allen- 
falls Durchschnitt geboten. 
Die sehr gewöhnungsbedürf- 
tige Steuerung ist eher miß- 
lungen. 

Positiv wirkt das Handels- 
element: Nur wer sich sein 
Geld klug einteilt und die 
passenden Extras im richti- 
gen Augenblick erwirbt, wird 
auf Dauer erfolgreich sein. 
Da der Hersteller sein Pro- 
gramm für einen sehr zivilen 
Preis anbietet, dürfte es trotz 
der mäßigen Wertung für 
actio n begeisterte Computer- 
spieler ein lohnender Kauf 
sein. Knapp 30 Mark als 
Investition in eine kurzweili- 
ge Wochenendunterhaltung 
sind sicherlich angemessen - 
schließlich dürfen Sie für die- 
sen Betrag heutzutage noch 
nicht einmal mehr einem 
Kammerjäger beim Aufstel- 
lender Rattenfallen zusehen. 



den Sie in intelligente Mutanten ratten verwandelt, die sich 
selbstbewußt die Namen Newton, Darwin und Einstein 
geben. Die für die notorische Nichtbeachtung 
sämtlicher galaktischer Umweltschutzvor- 
schriften berüchtigte Grand Universal Minini 
Company hat jedoch auf dem neuen Heimat- 
planeten der Ratten einen Selbstzerstörungs- 
mechanismus aktiviert. 

Um die totale Vernichtung die- 
ser Welt zu verhindern, müs- 
sen unsere scharfzahnigen 
Freunde fünf Computerkom- 
plexe durchstreifen und die 
Energiequellen lahmlegen, 
jedes Gebäude besteht wiederum aus zwei 
Ebenen, zwischen denen man sich mit Tele- 
portern praktisch hin- und her bewegen 
kann. Verschiedene Typen von Robotern, 
die je nach Modell fies, hinterhältig, rück- 
sichtslos oder gemeingefährlich sind, sehnen 
den Zeitpunkt der Selbstzerstörung wohl der- 
maßen herbei, daß sie alles tun, um Sie bei 
Ihrer Planetenrettungsaktion tatkräftig zu 
behindern. 

Die Ratten besteigen daher kugelförmige 
Kampfrüstungen und rollen nacheinander - 



ausgestattet mit den neue- 
sten Waffen - durch die 
ungastlichen Gänge. Ein eli- 
minierter Roboter hinterläßt 
als Dank für einen vernich- 
tenden Lasertreffer ein 
Goldstück. Für das einge- 
sammelte Edelmetall kann 
man sich in Joe's Automated 
Weapon Store - erreichbar 
über jedes Computerterminal - Ausrüstungsgegenstände, 
Energie, Munition und Smart Bombs kaufen. Die Waffen- 
preise richten sich aller- 
dings nach der Effektivität, 
so daß man für eine gute 
stickstoffgekühlte Laser- 
wumme ein hübsches 
Sümmchen vom Girokon- 
to abheben muß. Bis zu 
zwei Waffen können mon- 
tiert werden, zwischen 
denen Sie per Knopfdruck 
umschalten dürfen. 
Zudem hinterlassen einige 
zerbröselte Kampfroboter antik wirkende Schlüssel, mit 
denen Sie Schleusentüren öffnen. Wurde einem Ihrer mutier- 
ten Lieblinge der Rattenschwanz angesengt, dann sollten Sie 
ihn flugs durch einen der anderen beiden - bereits warten- 
den - Artgenossen ersetzen. (tw) 




Joe's Automated Weapon Store hat Roboter- 
brutzier jeden Kalibers - allerdings nur gegen 
Barzahlung 




Auf dieser Übersichtskarte können Sie erken- 
nen, welche Energiequelle Sie als nächstes 
deaktivieren können 



ü 


GALACTIC WARRIOR RATS 

■ 286 ■ 386/486 


□ PC/Xl 


■ EGA 


■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib 


'Soundbl. □ Rolar 




■ Tastat 


r □ Mau 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Action spiel 


Freies RAM: min. 512 KByte 


Hersteller 


Summit 


Festplattenplntz: ca. 1 MByte 








Kopiers chutz 




Besonderheiten: Action spiel mit 
Waffenkauf. 


Anleitung 


Englisch; mangelhaft 




Spieltext 


Englisch; wenig 


Wir empfehlen: 386er 


Bedienung 


Ausreichend 


(min. 25 MHz) mit 640 KByte RAM 
und VGA 


Anspruch 


Für Eins teiger und 




Fortgeschrittene 




Grafik 


Ausreichend 




Sound 


Ausreichend 


S^-taa^^- 



MASTER WORD 



Doti 


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eschrittener 


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Spielrnodus 






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Bestenliste. .. 

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Auf dem Profi-Level baut der Computergegner listige Wortkons trukti. 



Klingt nach einer Micro- 
soft-Textverarbeitung, 
ist aber ein »Scrabble«- 
Verschnitt für Windows: 
Können Sie dem Com- 
puter mit seinem 5000- 
Wort- Repertoire etwas 
vorlegen? 



S crabble ist der anre- 
gende Brettspiel-Klas- 
siker, bei dem man aus 
einem Buchstaben-Kon- 
tingent möglichst gewalti- 
ge Wörter bilden muß. 
Doch das Ablegen auf dem 
Kreuz Worträtsel -artver- 
wandten Spielbrett ist 
nicht frei von Konflikten 



und Aggressionen: Mühsam kratzt man ein paar Spielpart- 
ner zusammen, da spurtet der Haushund dynamisch quer 
übers Brett. Ist die Schneise der Verwüstung korrigiert, folgt 
eine langwierige Grundsatzdebatte mit Tante Olga, ob 
»Schnupfwiedel« ein gültiges Wort ist oder nicht. 
Freunde solcher Buchstaben-Ablegespiele bekommen mit 
»Master Word« eine erbauliche Alternative geboten. Diese 
Windows-Neuerscheinung aus Data Beckers berühmt- 
berüchtigter »Goldenen Reihe« greift die klassische Scrab- 
ble-Spielidee auf. Aus jeweils zehn Buchstaben müssen Sie 

W>)| HEINRICH LENHARDT 



Ein Scrabble-Clone für Win- 
dows, komplett in Deutsch mit 
starkem Computergegner - 
dafür kann man schon mal 40 
Mark locker machen. 
Von Desastern Marke »Bubble 
& Quaak« gut erholt legt Data 
Becker hier ein schnuffiges 
Programm vor, das ideal als 
Zeittotschläger in kleinen Pau- 
li geeignet ist. 



ausf orderung. 

Ein paar zusätzliche Spiel Vari- 
anten der Abwechslung zulie- 
be hätten ebenso wenig 
geschadet wie mehr Enthusi- 
asmus bei der Gestaltung von 
Grafik und Sound. 
Masler Word erfüllt seinen 
Zweck, hat keine groben 
Macken und sollte jedem Mit- 
menschen Freude bescheren, 



Dank der zufällig arrangierten der Buchstaben-Puzzles von 
Buchstaben- und Spielfeld- Scrabble bis zum Kreuzwort- 
Zusammenstellung bietet rötsei schätzt. Das Preis-/Lei- 
jedes Match eine neue Her- stungs Verhältnis ist in Ordnung. 



Kreuz und quer werden die Buchstaben- 
Plättchen abgelegt 

ein besonders punkteträchtiges Wort bilden 
und auf dem Spielfeld ablegen, jeder Buch- 
stabe hat einen individuellen Wert: Wer ein 
»Q« sinnvoll parkt, kassiert dafür mehr Punk- 
te als beim plazieren eines schnöden »E«. 
Steine mit einem Fragezeichen lassen sich 
als Joker verwenden. Belegen Sie Bonusfel- 
der mit Aufschriften »+-10« oder 1-5«, kommt 
dieser Punkte-Bonus bzw. -Malus dazu. 
Zug für Zug sind beide Parteien abwechselnd 
an die Reihe. Gespielt wird entweder gegen einen Freund 
oder den Computer, der drei Schwierigkeitsgrade bietet. Auf 
dem »Profi«-Level hat das Programm immerhin ein 5000- 
Wörter-Vokabular drauf. Ertappt der PC Sie beim Ablegen 
windiger Wortbildungen Marke »Schwanzhund«, mahnt er 
zum ehrlichen Spiel. Seine Ehrlichkeit demonstriert der 
Computergegner durch die Definiti- 
on aller Wörter, die er bildet. Auf 
Wunsch bekommen Sie auch einen 
Zugvorschlag serviert. 
Wurde das Brett mit Wörtern voll- 
gekleistert, schlägt die Stunde der 
Endabrechnung. Die besten Spieler 
werden in der High-Score-Liste ver- 
ewigt. Erlahmt mitten in einer Partie die Lust (oder betritt Ihr 
direkter Vorgesetzter das Büro), läßt sich der Zwischenstand 
zwecks späterer Fortsetzung speichern. (hl) 



S<a 



Mas terW ord - Erste Verwarnung ! 



Gelbe Karte: Nach einigen zweifel- 
haften Eingaben wird an Ihre Ehrlich- 
keit appelliert 





MASTER WORD 


! .*fk 


11 


FÜR WINDOWS 

□ 286 ■ 386/486 


□ PC/Xl 


□ EGA 




■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib 


f'Soundbl. 


□ Rolan 


d □ General Midi 


□ Tastati 


jr 


■ Maus 


ü Joystick 


Spiele-Typ 


Denk spiel 




Freies RAM: min. 1 MByte 


Hersteller 


Data Becker 




restplutlenplalz: ca. 2 MByte 


Co.-Preis 


DM 40,- 




Besonderheiten: Windows 3.1 


Kopie' schul 






erforderlich. 


Anleitung 


Deursch; gut 




Wir empfehlen: 386er 


Spieltext 


Deutsch; gut 




(min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM, 


Bedienung 


Gut 




Maus, VGA und Windows 3.1. 


Anspruch 


Für Einsteiger und 
Fortgeschrittene 




Grafik 


Ausreichend 






Sound 


Ausreichend 




J r 67^W- 



Lustig ist das Soldatenleben: 
Ein bemerkenswert geschmack- 
loses 3D-Strategiespiel versetzt 
Sie mitten in den schönsten 
Vietnamkrieg. Viel Vergnügen! 



SEAL 
TEAN 





rspektive 



Flurschäden gehören zum Handwerk: 
Die typischen Auswirkungen eines 
kleinen Ausflugs unseres Seal Teams 

Ein lauschiger Abend in 
Südostasien: Grillen zirpen, 
der Fluß rauscht und irgendwo 
knackt ein Ast im Dickicht. Die 
Bewohner des kleinen Dorfes 
sollten brav in ihren Hütten 
bleiben, denn wir schreiben 
das Jahr 1 968 und befinden uns 
in Vietnam. Ein vierköpfiges 
Team amerikanischer Soldaten spaziert durchs Gehölz. 
Gewiß soll man zivile Opfer vermeiden, aber bei solchen 
gefährlichen Einsätzen kann der Zeigefinger schon mal ein 
wenig nervös werden. 3D-Grafik und digitalisierte Sound- 




Jede dieser vertrauenerweckenden Spielfiguren hat 
ihre Stärken und Schwächen 



HEINRICH LENHARDT 



Vielseitigkeif kann man Elec- 
tronic Arts nicht absprechen: 
Das spritzige Sportspiel »NHL 
Hockey" ziehe ich mir immer 
noch mindestens zweimal die 
Woche rein; als nächster Titel 
soll ein anspruchsvolles 
Schachprogramm mit Welt- 
meister Kasparov erscheinen. 
Und mitten zwischen zwei so 
kultivierte Software- Ereignis- 
se bekommt man ein derbes 
Kriegsopus wie Seal Team 
reingehauen - da müssen 
ganze Abteilungen im Tief- 
schlaf gewesen sein, als die- 
ses Machwerk die Qualitäts- 
kontrollen passierte. 
Über die moralischen Defizite 
des Programms muß ich nicht 
lamentieren - die sind offen- 
sichtlich. Das undifferenzierte 
»nachspielen» eines Krieges 
der jüngeren Vergangenheit 
mit gröbster Schwarzweiß- 
Malerei wird viele potentielle 
Käufer von vornherein 






Abel 



abgebrühte Spieler werden 
von Seal Team enttäuscht 
sein. Die langsame, detailar- 
me Grafik kann gegen ande- 
re 3D-Titel der letzten Monate 
nicht bestehen, Anleitung und 
Bedienung überbieten sich 
gegenseitig an Umständlich- 
keit. 

Beim zwischen Hektik, lah- 
men Durchhängern und Unü- 
bersichtlichkeit pendelnden 
Spielablauf kommt die Moti- 
vation ganz schon unter die 
Räder. Actionspieler werden 
durch das undurchsichtige 
Taktikgefummel abge- 
schreckt; Strategie-Freaks 
würden sich anstelle der 
Grob-3D-Grafik lieber ein 
ausgereifteres System wün- 
schen. 

Seal Team sollten wir ganz 
schnell wieder vergessen: 
spielerisch überflüssig, inhalt- 
lich ärgerlich. 



effekte sorgen für eine besonders anschaul 
beim Unterholz-robben. 
Was sich wie ein Beitrag für unsere Satirerubrik »Finale« 
iest, ist bitterer Ernst: In seiner jüngsten Veröffentlichung 
sprengt die sonst so seriöse US-Softwarefirma Electronic Arts 
alle Zynismus-Grenzen. Absolut todernst und ohne jegliche 
Distanz werden bei »Seal Team« Bodeneinsätze kleiner ame- 
rikanischer Stoßtrupps simuliert, die während des Vietnam- 
kriegs verschiedene Aufträge ausführen. Insgesamt 80 Mis- 
sionen werden auf die Jahre 
1966 bis 1969 verteilt. Jeder 
Einsatz läßtsich im »Practice«- 
Modus einzeln üben; bei 
»Campaign« spielt man sich 
Mission für Mission durch den 
ganzen Krieg - bis Ihre Haupt- 
spielfigur letztendlich den 
Heldentod erleidet. 
Der Anführer Ihres Teams muß 
einen Auftrag überleben, um 
weiterzukommen. Geht einer 
der drei Kameraden drauf, so 
ist dies weitaus weniger tragisch 
- schließlich hat man vor jeder Mission die Wahl zwischen 
mehreren Spielfiguren, um die verwaisten Positionen mit fri- 
schem Kanonenfutter zu füllen. Wer überlebt, hat mehr vom 
Spiel: Die Charaktere sammeln Routine und verbessern ihre 
so schönen Talente wie z.B. »Beweglichkeit« oder »Grana- 
tenwerfen «. Der Schwierigkeitsgrad läßtsich sehr fein dosie- 
ren; wer ein besonders unbekümmertes Dasein führen will, 
mache seine eigenen Charaktere unverwundbar und gönne 
den Gegnern nicht das kleinste Fitzelchen Intelligenz, 
Apropos Gegner: Natürlich sind die heimischen Asiaten die 
bösen Buben; die amerikanischen Soldaten die »Guten«. Ein 
Seitenwechsel ist nicht vorgesehen. Für das Gefangenneh- 
men und Abknallen von Vietcong-Soldaten winkt am Ende 
einer Mission ein besonders gutes Ergebnis; erwischt man 
einen Zivilisten, gibt's gerade mal ein wenig Punktabzug - 
reizend. Die Schwarzweiß-Malerei wird bis zur letzten Mis- 
sion durchgezogen: Ihr wackerer Trupp patrouilliert, über- 
fällt und rettet Kameraden, daß es nur so eine Freude ist. 
Liebhaber militärischer Dumpfheit werden zudem mit sol- 



Der 

Schwierig- 
keitsgrad 
läßt sich 
in vielen 
Kategorien 
individuell 





Grusel-Grafik: Bei der grünlichen Pixel-Säule 
handelt es sich um einen Ihrer Teamkollegen, 
am Boden liegen die Überreste eines Gegners 



F-ictnHap USItou» SCPLE i = EDD 
Tlj Knanri '.'illoj-:.. Pr. TtiOfih 

Die zoombare Landkarte ist ein 



D3:iEMfl 1 Fsb 11BE 
Ztiü DbjactiV4:Patni1 



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2. Enot Support Unit 
S.Sequnlf n«i icopter 
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CoLurin 
In Lin* 



in Lin* 

Di (Irland 

UflflHfldg« 



ichtiges Werkzeug zur strategischen Planung 



chert Leckerbissen wie den Einsatzbespre- 
chungen oder dem kurzen Anstimmen eines 
Marschliedchens verwöhnt. 
Die inhaltliche Intention ist eindeutig - hel- 
denhafte amerikanische Soldaten murksen rei- 
henweise böse Vietnamesen ab. Leider wuß- 
ten die Programmierer nicht so recht, was sie 
spielerisch eigentlich bezwecken wollten. 3D-Grafik und 
direkte Steuerung Ihres Teamanführers sorgen zwangsläufi- 
gerweise für eine Action-Komponente. Sie pirschen durch 
die 3D-Gefilde als war's ein Stückchen «Ultima Under- 
world« (...mit schlechterer Grafik). Mal wird gekrochen, mal 
gegangen oder besonders lärmintensiv gerannt. Böse Fein- 
de nimmt man mit Handarbeit ins Visier; per »Search«-Kom- 
mando werden nach dem gelungenen Überfall Gefangene 
genommen und Waffen geborgen - man soll ja gar nicht 
glauben, was ein Maschinengewehr kostet! Verschiedene 
Waffen und begrenzte Munition sollten berücksichtigt wer- 
den; mit einer gezielt geschleuderten Granate läßt sich auch 
ein fröhlich flackerndes Feuerchen entfachen. 
Auf der anderen Seite zieht's das Programm sehr zur Strate- 
gie hin. Gegnerische Stellungen müssen umgangen werden, 
Ihr Team läßt sich in zwei Minigrüppchen aufspürten, das 
ständige Nachsehen auf der Karte ist unumgänglich (»Wo 
ist mein Primary Target geblieben?«). Stetiges Schleichen 
durch saftiges Grün ermüdet jeden Spieler auf Dauer - also 
kann man eine Zeitkompression anwerfen, die kurzzeitig 



Um auf langsameren PCs e 
flüssige 3D-Darstellung zu 

:ieien, lassen sich die Grafik- 
details in sechs Stufen v 




n 



IM WETTBEWERB 



Der Geschmacklosigkeits-Pokal Ultima Underworld tl 94 

geht an Seal Team: Das betont Dune II 79 

detaillierte Vietcong -Killen über- Spnce Hulk 76 

trifft sogar Empires Golfkriegs- Waf jn , he G|| |( $4 

Dreistigkeit War in the Gulf. Auf ec^i_ TEAM 36 

unsere Gesamtwertungen 

haben solche Moralkisten allerdings keinen Einfluß. Doch siehe 
da, Seal Team ist nicht nur inhaltlich grausig, sondern auch 
spielerisch alles andere als eine Ruhmestat. 
Zäher Ablauf, mürbe Grafik, wenig Motivation. Bessere Alter- 
nativen: 3D-Grafik plus Rallenspiel bietet Ultima Underworld 
II, viel Echtezeit- Strategiespaß gibt's bei Dune II und Space Hulk 
demonstriert, wie man 3D-Ansichr und Strategie konzept ver- 
nünftig mischen kann. 



den Spielablauf 
beschl eu n igt. 
Schlauerweise 



wird die 3D-Grafik während des beschleunigten Voranpir- 
schens eingefroren. Sie müssen also immer wieder die Kom- 
pression abschalten, um nachzusehen, wo Sie sich gerade 
befinden. Während einer Mission läßt sich der Spielstand 
nicht speichern. Im Campaign-Modus dürfen Sie immerhin 
zwischen den Aufträgen den Stand der Dinge auf Festplat- 
te konservieren - alle Tal- 
entwerte Ihrer Team-Mit- 
glieder, Gesamtpunktzahl 
und Ordenssammlung 
inklusive. (hl) 

Die Aufgabe wurde erfüllt; 

das Seal Team kann 

zur Basis zurückkehren 






SEAL TEAM 

□ 286 ■ 386/486 
■ VGA □ SuperVGA 
/Soundbl. ■ Roland ■ General Midi 
jr ■ Maus ■ Joystick 


a 


□ PC/Xl 

□ EGA 

■ AdLib 

■ Testat 


Spiele-Typ 
Hersteller 

Co. -Preis 


Strategie/Actlon 
Electronic Art 5 
DM100,- 


Freies RAM: min. 586 KByte 
* 1 MByte EMS 
Festplatlenplatz: ca. 4MByte 


Kopierschut 
Anleitung 

Spieltext 
Bedienung 
Anspruch 


Eng lisch; ausreichend 
Englisch; mitlelschwer 

Ausreichend 

FUr Fortgeschrittene 

und Profis 


Besonderheiten: Der Schwierigkeits- 
grad ist nahezu beliebig einstellbar.. 

Wir empfehlen: 486er 

(min. 33 MHi) mit 4 MByte RAM, 

Joystick und VGA. 


Grafik 


Ausreichend 


. ■■■1^. 


Sound 


Gut 


i^ficTM^ 



SPECTR 



Ein flottes 3D-Ballerspiel, 
das auch mit mehreren Teilneh- 
mern per Netzwerk oder 
Modem gespielt werden kann, 
fordert Ihre Reflexe heraus. 



Di 



»™ ine der hervorstechendsten Eigenschaf- 
iMten der uns umgebenden Welt ist die 
Mehrdimensionalität. Kein Wunder also, 
wenn wir Menschen eine Schwäche für SD- 
Darstellungen haben. Auf uns zurasende 
Raumschiffe (siehe »X-Wing«) oder reali- 
stisch wirkende Gangsysteme (»Ultima 
Underworld«) ziehen 
den Betrachter förmlich 
in das Geschehen hin- 
ein. Auch bei Actions- 
pielen hat man schon 
mehrmals den Versuch 
unternommen, sich die- 
ses Effektes zu bedie- 
nen. 

»Spectre« ist ein sehr ge- 
radliniger Vertreter der 
3D-Fraktion; im Einzelspielermodus ist 
das Spielziel, sämtliche in einem Level 
befindlichen Flaggen mit einem digita- 
len Gefährt einzusammeln. Verhindern 
wollen dies eine je nach Level unter- 
schiedliche Anzahl von Computergeg- 
nern, die skrupellos Ihre Kanonen ein- 
setzen. Mit jedem Schuß schmilzt Ihr aus- 
gesprochen begrenzter Munitionsvorrat 
zusammen - ebenso leiden Ihre Schutz- 
schilder unter den eingesteckten Tref- 
fern. Munitionsnachschub und neue 
Schtldenergie erhält man, wenn beson- 
ders markierte Felder auf dem Boden 
überfahren werden. 

Um gegnerischem Beschuß auszuwei- 
chen, kann das Gefährt entweder kurz 
auf der Stelle in die Luft hüpfen oder mit 
einem Hyperspace-Sprung an eine zufäl- 
lig ausgewählte neue Position in der 
rechteckigen Arena befördert werden. 
Hindernisse wie Pyramiden, Wände und 
Windmühlen müssen umfahren werden, 
bieten sich allerdings auch als Deckung 
an. Das Spielgeschehen können Sie 
zudem von außerhalb Ihres Fahrzeugs 




/») THOMAS 

IS2 1 , WERNER 

Spectre ist in der Tat ein flot- 
tes Actio n spiel; viel Zeit zum 
Überlegen bleibt nicht, denn 
wer nicht reflexartig das 
Richtige tut, wird in höheren 
Leveln schon noch wenigen 
Sekunden gebröselt. Teilwei- 
se ist es sogar regelrecht fru- 
strierend, wenn sich eine 
Übermacht aus Computer- 
gegnern auf einen stürzt, und 
man nicht mehr genung Ener- 
gie für einen erneuten Hyper- 
raum-Sprung hat. Die Aus- 
stattung mit Granaten ab 
Level 10 ist nur ein Trost- 
pflaster, da auch die Compu- 
terfahrzeuge besser gepan- 
zert sind. 

Die Umgebung ist nicht gera- 
de liebevoll dekoriert, doch 
hätte man angesichts des 
hohen Schwierigkeitsgrades 
wohl eh keine Zeit, sich durch 
eine aufwendige Gestaltung 
ablenken zu lassen. Hat man 
sich nach ein paar Runden an 
die 3D-Darstellung gewöhnt, 
so wirkt das Spiel im Ein- 
spielermodus allerdings 
recht eintönig. 

Wirklichen Spaß macht Spec- 
tre erst per Netzwerk - wenn 
man gegen die lieben Kolle- 
gen antritt und deren Gefähr- 
te eines nach dem anderen 
mit hinterhältig ausgekno- 
belten Taktiken und gezielten 
Schüssen zerlegt, dann 
kommt selbst ohne Kaffee 
oder Cola richtig Leben in die 
Redaktion. 

Bei der Bewertung haben wir 
uns jedoch an dem Einspie- 
Ier-Modus orientiert, zumal 
es wirklich unverschämt von 
der Hersteller-Firma Velocity 
ist, den Erwerb von bis zu 
acht Exemplaren für ein 
Netzwerk -Turnier zu verlan- 



Dreidimensional düsen Sie über das Spielfeld, insofern Sie von keinem Computer- 
gegner ins Nirwana befördert werden 



und aus der Vogelperspektive betrachten. 
Nützlich ist eine Radaranzeige, der Sie die 
Position der Gegner, Flaggen und Muni- 
tionsdepots entnehmen können. 
Neben drei vorgegebenen Fahrzeugtypen mit 
unterschiedlichen Stärken und Schwächen 
können Sie auch Eigenbauten konstruieren. 
Ferner können Sie gezielt bis inklusive des 
50. Levels die Spielstufe anwählen. 
Ein besonderes Merkmal von Spectre ist die 
Mehrspieleroption: Über Netzwerkverbin- 
dung (Novell, Netbios), per Modem oder 
Nullmodem-Verbindung können bis zu acht 
5pieler gleichzeitig gegeneinander antreten 
und unter drei Varianten wählen: Im Arena- 
Szenario gewinnt derjenige, der die meisten Mitspieler- Fahr- 
zeuge trifft. Bei »Flag-Rally« geht es darum, als erster alle 
sechs Flaggen einzusammeln, während bei »Base Raid« zwei 
gegeneinander spielende Teams gebildet werden, die jeweils 
die gegnerische Basis zu erobern haben. 
Leider muß jeder Teilnehmer ein separates Spectre-Pro- 
gramm erwerben, da eine Seriennummern-Abfrage die Ver- 
netzung mittels eines einzigen Exemplars verhindert, (tw) 




Extravagante Spieler können 
das Geschehen auch von 
schräg hinten oder von oben 
betrachten 



m 


SPECTRE 

■ 286 


■ 386/486 


□ PC/XT 


3 EGA 


■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdÜb/Soundbl. □ Rolar 


d □ General Midi 


■ Tastatur ■ Mau 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Actionspiel 


Freies RAM: min. 510 KByte 


Hersteller 


Velocity 


Festplaltenplali: ca. 2 MByte 


Co.- Preis 


DM 100,-(U.S.-lmpart) 


Besonderheiten; Mehrspieleroption 


Kopierschutz 


ertiög liehe Handbuch- 


für Netzwerke/Modems; Spielstand 




nbfruge 


kann gespeichert werden. 


Anleitung 


Englisch; gut 


Wir empfehlen: 386er (min. 25 


Spieltext 


Englisch; wenig 


MHz) mit 2 MByte RAM, Joystick 


Bedienung 


Gut 


und VGA. 


Anspruch 


Für Fortgeschrittene 




Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Mangelhaft 


-- ^ooM. 



BESTI 



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^Aber gerne, zumal man allenfalls 
leicht an Tempo verliert, wenn man 
seinen teuren Sportwagen die Leit- 
planke entlang- 
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Kollisionen mit ande- 
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mern führen höch- 
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Ende aller Vollkasko-Versicherungen naht! 
Mit ihrem Rennspiel rund um den briti- 
schen Sportflitzer Lotus wollten die Pro- 
grammierer von Gremiin offensichtlich 
keine Tankdeckel -genaue Fahrsimulation 
vorlegen, sondern ein möglichst unkom- 
pliziertes Action-Rennspiel. Auf dem 
Amiga-Heimcomputer hat die flotte 3D- 
Sause eine ganze Programm-Trilogie lang 
gewährt; der dritte und ausgefeilteste Teil 
pflügt nun unter dem schlichten Namen 
» Lotus« (ohne » IM «) auch über DOS-Auto- 
bahnen. Grämen Sie sich nicht, daß Lotus 
I und I! keine PC-Runden drehen; die drit- 
te Folge hat alle Features der Vorgänger 



IST i --' H 


___j£^jy HfcKiiüüUL ma|| 


l m '' l im ^sfliJi 




— 


TJUW1Z5MIJKI 



plus einige spielerische 
Erweiterungen. 
Sie haben die Wahl zwi- 
schen drei Lotus-Model- 
len, die leichte Unter- 
schiede bei Höchstge- 
schwindigkeit und 
Beschleunigung auf dem 
Datenblatt offenbaren. Die 
Steuerung ist bei jedem 
Typ aber gleich grob: Man 
drückt nahezu permanent 
aufs Gas, touchiert mitun- 
ter auch mal die Bremse und steuert nach links oder rechts, 
um Kurven nebst Gegenverkehr zu meistern. Der Lotus hat 
die Straßenlage einer Seifenkiste: Die Vorderräder lassen 



Richtig nett rast man im 

Duett: Der Zwei -Spieler-Modus 

erlaubt prickelnde Rennen 

gegen einen menschlichen Mit- 



COUHSE - HEINRICH -DD 
LEUEL U - HHCE 1 DF 1 
G-B13 KU OUEH 3 STHGES 



Start frei zur Wüstenetappe 



IM WETTBEWERB 



LOTUS 

Nigel Mansell 
Grand Prix Unlimited 



Im Loger der unkomplizierten Formula One Grand Prix 84 

Action-Rennspiele zeigt Latus Car & Driver 83 

der Konkurrenz den Auspuff. 
Zwei-Spieler-Modus und 
Streckeneditor sind Features, 
gegen die Nigel Mansell (eben- 
falls von Gremiin programmiert) 

Portionen Langzeitmotivation (und entsprechend hohe Wer' 
tungen) verheißen die realistischeren Titel der Konkurrenz, 
Microproses Formula One ist eine beinharte Simulation; Car £ 
Driver von Electronic Arts eine elegante Mischung aus kulti 
vierter Raserei und spielerischem Anspruch. 



it bestehen kann. Doppelte 





Ein Science-fiction -Kurs mit Magnetbarrieren ist auch dabei 



sich jeweils nur um einen Tick nach links und rechts bewe- 
gen; feinfühlige Steuerungsmanöver fallen dieser Grob- 
schlächtigkeit zum Opfer. Zusätzlich kann man die Gänge 
von Hand reinknüppeln; wer Action pur bevorzugt, vertraut 
der Automatik. 

Der Vorteil der vereinfachten Bedienung: Auch ohne Ein- 
spielphase und Handbuchstudium hat man seinen Flitzer 



HEINRICH LENHARDT 



sofort unter Kontrolle. 13 
grafisch verschiedene 
Streckentypen sorgen für 
Abwechslung; von der 
Nachtfahrt über Land- 
straßen-Überholmanöver 
(inkl. Gegenverkehr) bis hin 

ZU Schlechtwetterorgien mit Kurven, Gefälle, Gegenverkehr: I 
Nebel und Regen wird eini- "w hat's schon schwer 
ges aufgefahren. Es gibt drei unterschiedlich schwere Renn- 
wettbewerbe; wahlweise treten Sie gegen die Uhr an (Strecke 
muß innerhalb des Zeitlimits geschafft werden) oder bei einer 
Meisterschaft gegen Computerfahrer (nur 
wer unter die ersten 1 kommt, qualifiziert 
sich fürs nächste Rennen). 
Durch einen trickreichen »Zwei-Spieler- 
gleichzeitig«-Modus hebt sich Lotus von 
anderen PC-Rennspielen ab. Kabelkopp- 
lung oder Netzwerk sind nicht nötig; der 
Bildschirm wird einfach in der Mitte geteilt. 
Oben sieht Spieler 1 Wagen und Piste aus 
seiner Perspektive; die Grafik in der unte- 
ren Hälfte ist für Spieler 2 reserviert. Heiße 
Überholduelle sind die Folge; eine Anzei- 
ge verrät sogar, wie groß der Vorsprung des 
führenden Spielers ist. 
Höchst einfach zu handhaben ist der 
Streckeneditor, mit dem Sie beliebig viele 
Pisten nach Maß zusammenstöpseln. Man gibt für Werte wie 
»Kurvenschärfe« oder »Hügelhäufigkeit« einen Wert zwi- 
schen und 100 Prozent an, wählt Schwierigkeitsgrad sowie 
Crafikstil und fertig ist das gute Stück. Alle Streckendaten 
werden durch ein zehn Stellen langes Paßwort festgehalten: 
einfach eintippen und schon geht's los. Abteilung »mal aus- 
probieren« : Man gibt seinen Namen ein und läßt sich über- 
raschen, welche Rennstrecke dieser Buchstabenkombina- 
tion entwächst. (hl) 



Führerschein -Aspiranten soll- 
te man von diesem Programm 
fernhalten: Crashs bei Tempo 
220 kosten Sie bei Lotus nur 
ein müdes Lächeln; die Pro- 
grammierer haben viele reali- 
stische Aspekte auf dem Altar 
der Sptelbarkeit geopfert. Die 
Fahrten gestalten sich nicht so 
eintönig, wie die schlichte 
Steuerung zunächst befürch- 
ten läßt. Das allenfalls von zar- 
ten Lenkmanövern unterbro- 
chene Bleifuß- Festival wurde 
durch Streckeneditor, optische 
Vielfalt und den Simultan- 
Modus aufgewertet. Einfach, 
aber wirkungsvoll: die Idee 
mit dem Bild schirm -Splitting. 
Die Landschaft saust zwar 
wunderflott dahin, doch die 
3D-Grafik ist getrickst: Statt 



mühsam Polygone zu berech- 
nen, setzt Lotus im Speicher 
abgelegte Einzelbilder ab. Die 
Folge: Rasanz der detailarmen 
Art. 

Auf Dauer kann Lotus gewis- 
se Mangelerscheinungen bei 
Anspruch und Abwechslung 
auch nicht durch die zahlrei- 
chen Streckentypen kaschie- 
ren. Wenn Sie ein betont ein- 
fach-spritziges Rennspiel 
suchen und Formula One 
Grand Prix schon alleine 
wegen des 200- Seiten- Hand- 
buchs nie anrühren würden, 
ist diese flotte Sause gerade 
richtig. Hat man öfters einen 
Mitfahrer für den Zwei-Spie- 
ler-Modus zur Hand, lädt Lotus 
besonders oft zu einer Spritz- 



m 


LOTUS 

■ 286 

■ VGA 
Soundbl. ■ Rolar 

■ Maus 


■ 386/486 
_l SuperVGA 

d □ General Midi 

■ Joystick 


Ü PC/XT 
□ EGA 

■ AdLib/ 

■ Ta statu 


Spiele-Typ 
Hersteller 


Renn spiel 

Gremiin 


Freies RAM min.: 570 KByte 
Festplattenplatz: ca. 2 MByte 


Kopier schütz 


DM 90,- 

Er fragliche Drehscheiben- 


Besonderheiten: Zwei Spieler können 
an einem PC gegeneinander antreten. 


Anleitung 
Spieltext 

Bedienung 
Anspruch 

Grafik 


Deutsch; ausreichend 
Englisch; wenig 
Befriedigend 
Für Einsteiger und 
Fortgeschrittene 
Gut 


Wir empfehlen: 386er 

[min. 33 MHz) mit 640 KByte RAM, 

Joystick und VGA. 


Sound 


Befriedigend 


- — '*70^- 



E> i 



Bei der 



MAGIC 

LAND 

DIZZY 

Wer dachte, mit einem High-Tech- 
PC bliebe man von C 64-Grafik 
verschont, hat sich geirrt. Code- 
masters 1 Dauerbrenner, das wan- 
delnde Ei Dizzy, treibt sein Unwe- 
sen auf die vorläufige Spitze. 
Es war einmal in grauer Vorzeit, als Spie- 
le noch von Kassettenrecordern geladen 
wurden und drei Minuten Wartezeit als 
erträglich galten. In diesen Jahren, als PCs 
keine Maus, aber eine Taktfrequenz von 
4,77 MHz hatten, gab es eine Spiele-Kas- 
sette namens »Dizzy«. Sie 
gehörte zur Low-Budget- 
Reihe der Firma Codema- 
ster und verkaufte sich gut, 
denn Dizzy war eines dieser Geschicklich- 
keitsspielchen, gegen die man nichts sagen 
konnte (weil sie 3 Minuten Spaß machten), 
aber auch nichts dafür (weil es halt nur 3 
Minuten waren). Eben perfekter Durch- 
schnitt - und tschüss. 

letzt hat die Firma Codemasters - immer 
noch dem unteren Ende der Preisspirale ver- 
schrieben - diesen Klassiker ausgegraben 
und ihn in die sechste Fortsetzung geschickt. 
Dizzy, mehr laufendes Ei als Spielfigur, wat- 
schelt mit roten Handschuhen durch eine 
null animierte {in Zahlen: Ol Hintergrund- 
landschaft. Wenn Dizzy den Rand berührt, 
wird nicht gescrollt, sondern zum nächsten 
Bild »umgeblättert«. Dizzy kann hüpfen und 
drei Gegenstände mit sich tragen: in jeder 



A. LOCKER 



dritten Runde kriegt 
die Salmonellen: Dizzy 
ist derart schlicht gestrickt, 
daß man meint, der PC wäre 
zum Spectrum gemorpht. Das 
Spielprinzip paßt locker in 
einen Eierbecher, etwaige 
Tiefen konnte ich auch nach 
intensivem Testen nicht ent- 
decken. Es fehlen z.B.: Zwei- 
Spieler-Modus, Extras, ani- 
mierte Hintergrundgrafiken; 
hübsch wäre eine weniger 
hakelige Steuerung oder gar 
motivierendes Level -De sign - 
OK, ich hör' schon auf. Dizzy 
war lieb - vor ein paar Jahr- 
hunderten. Heute ist das Pro- 
gramm schlicht und einfach 
»Bäh!«. 

Wie kann man nur ein 30 
Mark-Spiel in Grund und 
Boden schießen? Ein Faktor 
wäre, daß sich Dizzy nach der 
bekannten 3-Minuten-Frist 
derart dröge spielt, daß es an 
alte »Listing des Monats«- 
Zeiten erinnert (dann schon 
lieber 7-Mi nuten- Eier). 
Zweiter Grund: Für das Geld 
bekommt man heute spritzi- 
ge Titel wie Commander 
Keen oder Duke Nulo 
Apogee. Die machen einfach 
länger Spaß und man bezahlt 
sie dank Shareware -Prinzip 
nur dann, wenn einem das 
Spiel gefällt. 




Hinter diesem unguten Zeitgei 
Diamant, aber der Troll 



Hand einen (...moment 
mal?). Wenn man einen 
vierten aufpicken will, muß 
man etwas anderes fallen 
lassen. 

Eine Hintergrundgesc flieh- 
te gibt's auch: Zauberer 
Zaks macht alles böse, 
Dizzy macht alles wieder 
Dazu muß er seine 
Kumpanen Dylan, Denzil, 
Dozy, Dora und Daisy 
befreien. Und das geht so: Dizzy sammelt einen Gegenstand 
bei Punkt A auf und bringt ihn nach Punkt B. Aufgabe gelöst. 
Wenn Dizzy ins Wasser fällt, ist er tot (was wieder einmal 
beweist, daß Eier wasserscheu sind); wenn er einen der weni- 
gen Feinde touchiert, wird ihm Lebensenergie abgezogen. 
Ist die Energie alle, sieht Dizzy den Gott des ewigen Rühreis. 
Nach drei Rührei-Phasen ist das Spiel endgültig erledigt; der 
Spieler auch. ( a |) 




Drei Gegenstände kann Dizzy mit sich tragen 



Q 



MAGIC LAND DIZZY 



I PC/XT 

I EGA 

I AdLib/Soundbl. 

I Tastatur 



■ 286 

■ VGA 
3 Roland 
ü Maus 



■ 386/486 
J SuperVGA 
^ General Midi 

■ Joystick 



Spiele-Typ 

Hersteller 

Kopier schütz 

Anleitung 

Spieltext 



Anspruch 
Grafik 



Geschicklichkeit 
Codemasters 
DM 30,- 

Eng lisch; ausreichend 
Englisch; wenig 
Ausreichend 
Für Ein Steiger 
Mangelhaft 
Gefriedig end 



Freies RAM: min. 440 KByte 
Feslplaltenplati: ca. 1 MByte 




MIG 29 

Falcon-Freunde, aufgepaßt: Jetzt geht 
der ärgste Feind der amerikanischen 
F-16 auf dem PC in die Lüfte. 

Seit fast zwei Jahren zählt bei Simulations-Lieb- 
habern der »Falcon 3.0« von Spectrum Holobyte 
zum Besten, was PC-Flugsimulationen zu bieten 
haben. Die durchaus realistische Simulation des F- 
16-Jets hat sogar schon Angehörige von US Army 
und US Airforce überzeugt. Spectrum hat jetzt die 
Familie seiner Flugsimulationen um den größten 
Gegner der F-16 erweitert. »MiG 29: Deadly Adversary of 
Falcon 3.0« (Tödlicher Gegner des Falcon 3.0) heißt die 
neue Zusatz- Diskette. 

Zusatz-Diskette? Ja, Spectrum Holobyte hat aus MiG-29 
keine eigenständige Simulation gemacht. Obwohl ein eige- 
nes Programm (EXE-File), eigene Grafiken und eigene Musik 
vermuten lassen, daß MiG-29 auch auf sich allein gestellt 
funktionieren würde, muß es doch im selben Festplatten- 
Verzeichnis wie Falcon 3.0 installiert werden. So teilen sich 
die beiden Programme wichtige Daten wie beispielsweise 



FROM OTTO PVLOTMTCH! BVE. BVE. 





Die Funksprüche der Piloten (»Bye, bye, Miss American Pie«) ertönen 
auch mit getürktem russischem Akzent über den Soundblaster 



Landschafts- und Missions-Beschreibungen. Gleichzeitig 
wird auch noch der allerjüngste Update von Falcon 3.0 (Ver- 
sion 3.02) mitinstalliert, der neben kleinen Fehlerkorrektu- 
ren auch einige neue, von Kunden gewünschte Features (gut 
dreißig Stück) installiert. 

MiG-29 ist wie Falcon eine höchst komplexe und in weiten 
Teilen sehr realistische Simulation eines Jets. Zu den neuen 
Details gehört beispielsweise die Erschöpfung des Piloten. 
Wer mehrfach bei engen Kurven Blackouts gehabt hat, wird 
im weiteren Verlauf der Mission bei viel kleineren Bela- 
stungen schon schwarz sehen. 

Neben einer komplett neuen Cockpit-Gestaltung, frischen 
Funksprüchen (mit angedeutetem und 
ziemlich unecht wirkendem russischem 
Akzent) und weiteren 1 30 Seiten zu stu- 
dierendem Handbuch bleibt MiG-29 
aber eine Falcon-Erweiterung, die auf 
dem technischen Stand des Original- 
Produkts stehengeblieben ist. Bei der 

3D-Grafik und der Benutzerführung tat er lss "° ns P ar,er IS 

■ paar Farbanderungen g 

sich jedenfalls nichts neues. (bs) Alte geblieben 



<a 



Verwirrung im Cockpit: Wohl um den eigenen Piloten das 
Überlaufen zu erschweren, sind in einer russischen MiG-29 die 
Instrumente ganz anders angeordnet. 



BORIS SCHNEIDER 



Naja, sehen wir mal die posi- 
tiven Aspekte: Weniger Dis- 
ketten bedeutet mehr Umwelt- 
schutz, auf der Festplatte 
braucht die Kombi Falcon/MiG 
wesentlich weniger Platz als 
beide Programme einzeln. 
Und das extra-schwere MiG- 
29 werden sich sowieso nur 
Falcon-Fans zulegen wollen. 
Dieser letzte Punkt läßt uns 
verkraften, daß MiG-29 trotz 
des gesalzenen Preises nur 
eine Zusatzdiskette zum 
immerhin schon zwei Jahre 
alten Fakon 3.0 ist. 



Man muß allerdings absolut 
ein sehr eingefleischter Com- 
puter-Pilot sein, um der MiG 
positive Aspekte abzugewin- 
nen. Schließlich fliegt man 
durch die gleichen Fluggebie- 
te und erfüllt ähnliche Aufträ- 
ge als bei Falcon selbst. Größ- 
ter Unterschied: Die MiG fliegt 
sich noch schwerer und bei 
Radar und Instrumenten ist 
radikales Umlernen angesagt. 
Sicher gibt es dafür eine Ziel- 
gruppe, doch der Gelegen- 
hei ts-Computerf lieger ist 
absolut überfordert. 




R 


MiG 29: 




El 


DEADLY ADVERSARY OF FALCON 3.0 

□ 286 ■ 386/486 


□ PC/XT 


□ EGA 


■ VGA 


3 Super VGA 


■ AdLib/Soundbl. ■ Rolan 


d ü General Midi 


■ Tasiatu 


■ Maus 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Flugs imulution 


Freies RAM: 603 KByte freier 


Hersteller 


Speclrum Holobyte 


Speicher 


Ca.-Preis 


DM 100,- 


Festplattenplatz: ca. 15 MByte 


Kopierschuti 


- 


(in Verbindung mit Falcon 3.0) 


Anleitung 


Englisch, viel und schwer 


Besonderheiten: Nur zu summen mit 




(deutsche Version In 


Fnlcon 3.0 lauf fällig; Update für 




Vorbereitung) 


Falcon inbegriffen 


Spieltext 


Englisch, wichtig und nicht 
leicht verständlich 


Wir empfehlen: 386er (33 MHz) mit 


Bedienung 


Befriedigend 


Joystick 


Anspruch 


Für Profis 


...,. — ■"" TJJJJJjjjjjj^ 


Grafik 


Gut 


''"^OrttJBI iiiJllW 


Suund 


Befriedigend 


-^79M- 



Die beste Golf- 
Simulation für Win- 
dows hat den 
Sprung auf CD-ROM 
geschafft. Micro- 
softs »Links«-Able- 
ger bietet jetzt 
zusätzliche Einstei- 
ger-Tips per Video- 
Animation. 



• 

MICROSOFT 



E> 




r Cutte rn, r a on o* 
| H e ip~| [ Fiy b7) | Fj. | r 4i r 91 



w» 



HEINRICH 
LENHARDT 

Alle Links-386-Pro-Freaks 
sind um eine neue Software- 
Investition herumgekom- 
men: Die bis dato letzte DOS- 
Version dieser Golf-Legende 
bleibt das Nonplusultra in 
Sachen Sport-Simulationen; 
die CD-Fassung von Microsoft 



Golf geizt mit echten Neue- 
rungen. Wie schon bei der 
Disketten-Version vermißt 
man hier eins, zwei Kniffe, 
die bei Links 386 Pro für bes- 
sere Grafik und mehr Spiel- 
spaß sorgen. 

Wer nur höchst ungern sein 
geliebtes Windows verläßt, 
für den ist Microsoft Golf 
besonders wertvoll. Falls Sie 
die Diskettenversion schon 
besitzen, können Sie sich den 
Kauf der neuen CD-ROM- 
Umsetzung ersparen. Die 
paar läppischen Zusatzani- 
mationen werten das Pro- 
gramm spielerisch nicht auf; 
die Sprachausgabe ist zudem 
in Englisch. 

Da vor allem im Tips- und 
Anleitungs-Bereich etwas 
getan wurde, lohnt sich die 
Anschaffung allenfalls für 
Computergolf-Einsteiger. 



Die wichtigsten Neuerungen der CD-Version auf einen Blick: In kleinen Windows 
werden kurze Tips sowie eine animierte Platzübersicht dargestellt 

Ende letzten Jahres wagte Microsoft einen forschen 
Vorstoß ins Spielelager: Gestärkt durch die Erfol- — 
ge der »Entertainment Packs« veröffentlichten die 
Windows-Erfinder ihre 5portsimulation »Microsoft 
Golf«. Dabei handelte es sich um eine Umsetzung 
der klassischen »Links«-Programme von Access Soft- 
ware. Verkaufszahlen und Kritiken waren durchaus 
erfreulich - was lag also näher als eine CD-ROM- 
Umsetzung? Das Basis-Spielprinzip blieb unangeta- 
stet; die CD-Kapazität wurde vor allem für Tips per 
Video-Animation und Sprachausgabe genutzt. 
Mit allen Schlägervarianten und technischen Fines- 
sen, die man vom echten Golfsport gewohnt ist, betre- 
ten Sie das digitale Grün. Schlagstär- 
ke und Richtung werden durch gut 
getimtes Klicken bestimmt: Bringt man 
einen Markierungskreis an den richti- 
gen Stellen der Anzeige zum Stillstand, ser J 
wird genau nach vorne geschlagen. Fast wie 
im richtigen Leben gelingt solche Perfektior 
nicht bei jedem Schlag und schon bald dür 




Blenden Sie bei 
ser zu erkeni 



HB ..-_ 

I Hdp | IßyB, | | Tip | C « T 9i 

i Putten das Badengitter ein, um die Unebenheiten bes- 



fen Sie über die richtige Strategie grübeln, um 
den Ball aus struppigstem Rough oder einem " 




Hilfe live auf dem Bild: 
Sprachausgabe wird di 



: Mit kleinen Animationen und 
Schlagsteuerung anschaulich erklärt 



niederträchtigen Sandbunker zu löffeln. 
Fürs stilvolle Ambiente sorgt die 3D-Grafik, die nach jedem 
Schlag binnen weniger Sekunden (je nach MHz-Power) neu 
berechnet wird. Der Lohn für die kleinen Wartepausen ist 
die fast schon fotorealistische und perspektivisch korrekte 
Darstellung des Parcours. Steigungen und Gefäl- 
le des holprigen Grundes sind ebenso ersicht- 
lich wie die reichhaltige Flora, in die sich schon 
so mancher unschuldige Golfball verirrt hat. 
Realistische Digi-Sounds wie liebliches 
Vogelzwitschern begleiten das Geschehen. 
Alternativ können Sie jedem geräuschproduzie- 
renden »Ereignis« ein beliebiges WAV-File 
zuordnen. 

Spielerische Verbesserungen gegenüber der Dis- 
kettenversion sucht man vergebens. Damit fal- 
len einige Finessen flach, die beim DOS-Links 
in der «386 Pro«-Version gang und gäbe sind. 
Das Konservieren einer Runde mittels »Recor- 
ded Player« beherrscht Microsoft Golf nicht; an 
einen Netzwerkmodus wurde auch nicht 



jJI 



IM WETTBEWERB 



Die CD-Version von Microsoft Links 386 Pro 90 

Golf bietet keine spielerischen 
Verbesserungen: Eine solide, 
realistische Sport-Simi 
die im Windows -Lager eindeutig 
vorne liegt; PGA Tour Golf ist ir 
punkto Grafik und Steuerung 
weniger anspruchsvoll. Betriebssystem -übergreifend sieht's 
aber anders aus. Links 386 Pro verteidigt dank noch schone- 
rer Grafik und zusätzlicher spielerischer Finessen den Refe- 
renz! h rem im Sportgenre. 



Links 386 Pro 
MICROSOFT GOLF 

(CD-ROM) 
Microsoft Golf 
David Leadbetter's Golf 
PGA Tour Golf (Windows) 




BD HSBE^ S=3 






Unter dem 
verbirgt si. 
Video 



m Menüpunkt »Course Tour« 
r ein wenig aufregendes 



f>Jiu" UtiBUMH ' 



I- * 






Gleichberechtigung: Für 
Damen und Herren gibt e 
separate Spielfiguren 






71(7) <-,.,„ r, 

rasa: 







Läßt man Windows mit 800 x 600 Bildpunkten laufen, gibt's 
Luft für das Arrangieren der einzelnen Fenster 



gedacht (...wie war das 
gleich wieder mit »Win- 
dows for Work- 
groups«?).. 

Ein einziger Golfplatz 
wird bei Microsoft Golf 
simuliert (...weitere 
Kurse muß man sich auf 
Diskette dazukaufen). 
Neue Service-Features, 
die nur die CD-Version 




Videoclip, das im Stile eines 
Reiseführers die Schönheiten 
des Kurses Torrey Pines preist, 
der bei Microsoft Golf simu- 
liert wird. 

Spielfreude kommt durch die Stärken der 
bewährten Disketten-Version auf: Sie können 
Größe und Anordnung der einzelnen Anzei- 
gen umarrangieren, pro Spielereinen von drei 
Schwierigkeitsgraden wählen und insgesamt 
zu acht ein Turnier veranstalten. Jeder Spieler 
kommt der Reihe nach dran; Computergegner 
sind leider nicht vorgesehen. Der Computer- 
Caddie empfiehlt Ihnen auf Wunsch einen 
Schläger. Angebrochene Partien lassen sich 
speichern und später wieder fortsetzen. 
Ganz ohne Festplatten-Appetit kommt auch 
sehend viel diese Version nicht aus. Knapp 5 MByte Kapa- 
zität muß man freihalten; der Lohn ist ein flot- 
ter Spielablauf ohne Nachladefrust. Direkt von der CD wer- 
den die neuen Videoclips sowie die Sprachausgabe für das 
Hilfe-Menü gespielt. Von diesem CD-ROM wird es keine 
Übersetzung geben. Ein spezielles Update-Angebot für Besit- 
zer der Disketten version hat Microsoft Deutschland nicht 




vorgesehen. 



(hl) 



Auf zum nächsten Abschlagspu' 
oder wollen Sie sich erst die Wie 
derholung ansehen? 



bietet: Per Menüpunkt »Tips« gibt es für jedes Loch eine klei- 
ne Videosequenz. Hier erzählt Ihnen ein(e) Golfer(in) auf 
Englisch, worauf Sie bei diesem Loch besonders achten müs- 
sen. Neu auch die Option »Fly by«: In einem etwas futzeli- 
gen Windows bekommen Sie eine animierte Platzbesichti- 
gung gezeigt; aufgenommen quasi aus der Perspektive eines 
Hubschraubers, der schnell mal vom Abschlagpunkt zur 
Fahne knattert. Gehörig aufpoliert wurde das »Help«-Menü. 
Die Bildschirm-Anleitung liefert ausführliche Erklärungen. 
In zwei animierten Sequenzen wird die Steuerung beim Zie- 
len und Schlagen genauestens demonstriert; mit Sprachaus- 
gabe kommentiert ein unsichtbarer »Golflehrer« diese 
Demonstration. Hinter »Course Tour« verbirgt sich ein 



n 


MICROSOFT GOLF 


□ PC/XT 


U 286 ■ 386/486 


□ EGA 


■ VGA ■ Super VGA 


■ Adüb/Soundbi. 3 Roland □ General Midi 


■ Ta statu 


■ Maus J Joystick 


Spiele-Typ 


Sportspiel freies RAM .: min. 4 MByte 


Hersteller 


Microsaft Feslplottenplatz: ca. 5 MByte 




DM 100,- 




Besonderheiten: Windows 3.1 er- 


Anleitung 


Englisch; sehr gut (per forderlich. Kompotibel zu den 

Hilfe-Menü am Bildschirm) »Links«-Zusatzdisketten mit neuen 




Spieltext 


Englisch; wenig. Dazu Golfkursen. 




kommt etwas englische 




Sprache; gut verständlich. Wir empfehlen: 486er (min. 33 


Bedienung 


Sehr gut MHz) mit 4 MByte RAM, Maus und 


Anspruch 


Für Einsteiger, Fort- Super VGA. 




np«hniipnp und Prnfn HKlkl 


Grafik 


4k* "" '* rTlinlll^ 


Sound 


KntniuWnil ^üliWi-.-''- --^HH1& 




■ H* MJ 



J* LORD OF 
THE RINGS 

Mit digitalisierter Zeichentrick-Animation 

motzt Interplay die CD-Version seines 

Tolkien-Rollenspiels auf. 




»"1* 



^ie klassische Fantasy-Trilogie »Der Herr der Ringe« von 
^FJ.R.R. Tolkien hat ganze Generationen von Schriftstel- 
lern und Computerspiel-Designern inspiriert. Vor gut zwei 
Jahren legte Interplay mit »The Lord 
of the Rings« ein Rollenspiel vor, das 
offiziell auf Tolkiens Romanen 
basiert. Der Hobbit Frodo und seine 
Kumpels müssen einen mächtig magi- 
schen Ring vor dem Zugriff des bösen 
Sauron bewahren. Das Spiel ent- ' 
puppte sich als entfernter Verwandter 
der klassischen »Ultima«-Titel. Das 
Geschehen wird von oben gezeigt. 
Hurtig sputen Sie mit Ihrer Gruppe 
durch Mittelerde, bekämpfen Wölfe, 
zaubern ein bißchen herum und plau- 
dern mit anderen Spielfiguren. 
Die neue CD-ROM-Version bietet 
eine leidlich verbesserte Version die- 
ses Spielsystems. Minimale Vereinfa- 
chungen bei der Bedienung sowie 
Automapping (das Programm zeich- 
net eine Karte mit) kamen dazu; 
ansonsten blieb inhaltlich alles beim 
alten. Drumherum hat Interplay frei- 
lich einige Goodies plaziert. Musik 




Verwaschen, aber dennoch 
sehenswert: Über 200 MByte 
Trickfilm-Animationen erläutern 
den Storyverlauf 



PS>>| HEINRICH LENHARDT 

Mühe haben sich die Interplay- oder Underworld wirkt das 



gegeben: Neuer CD-Sound- 
track, Zeichentrick- Animatio- 
nen (Prädikat »unscharf, aber 
nett«), doch das eigentlich« 



Progrc 



Ringding blaß. 
Einziger nennenswerter Plu: 
punkt der CD-Umsetiun 
bleibt das Einbinden vo 
Häppchen aus dem Zeichen- 



1 ist leider genauso trickfilm. Der Kontrast 11 



'ei Jahr. 
Lord of the Rings ist ein eher 
umständliches Rum würg -Rol- 
lenspiel, dessen aufsehenerre- 
gendstes Feature noch die ori- 
ginal Tolkien -Charaktere sind. 
Im Vergleich zu Konkurrenten 
vom Kaliber eines Ultima VII 



:hlicht-einfallslosen Grafik 
im eigentlichen Spiel fällt umso 
herber aus. Der Kauf lohnt sieh 
nur, wenn Sie mit der frag- 
würdigen Kompromißformel 
»nette technische Gimmicks, 
aber mittelmäßiges Spiel« 
leben können. 



und Soundeffekte sind komplett überarbeitet und werden 
teilweise von der CD gespielt - bei entsprechend gutem 
Klang. Ein Tutorial mit reichlich englischer Sprachausgabe 
erklärt die Steuerung sehr gut; Zauberer Gandalf übernimmt 
hier den Part des Lehrmeisters. 

Am spektakulärsten ist zweifelsohne die Einbindung von 
digitalisierten Sequenzen aus dem Bakshi-Trickfilm »Der 
Herr der Ringe«. Etwa 
eine halbe Stunde mit 
Animationen aus dem 
Film erscheinen in pas- 
sabler Qualität auf dem 
Bildschirm. Zwar wirkt 
das Bild gröber und ver- 
waschener als bei 
einem VHS-Video, aber 
der Hinguck-&-Staun-Effekt ist ganz beachtlich. Alleine die 
digitalisierten Zeichentrick-Animationen fressen über 200 
MByteCD-Kapazität.Interplaypackteaußerdemgutein Dut- 
zend zum Teil spielbare Demoversionen von anderen Pro- 
grammen auf die Disc. (hl) 




Zauberer Gandalf erklärt im Tutori- 
al die Bedienung des Programms 



K 


LORD OF THE RINGS 


Ell 


(CD-ROM-VERSION) 

□ 286 ■ 386/486 

■ VGA □ SuperVGA 
Soundbl. 3 Roland □ General Midi 

■ Maus □ Joystick 


□ PC/XT 

□ EGA 
■ AdLib/ 

□ Ja statu 


Spiele -Typ 

Hersteller 

Ca.-Preis 

Kopierschuti 

Anleitung 


Rollenspiel 
Interplay 
DM 120,- 

Eiig lisch; gut 




Freies RAM: min. 530 KByte 
+ 1 MByte EMS 
festplattenplatz: ca. 2 MByte 
Besonderheiten: 30 Minuten mit 
digitalisierten Animationen aus dem 
Trickfilm »Der Herr der Ringe«. 


Spieltext 
Bedienung 


Englisch; viel 
Befriedigend 




Wir empfehlen: 486er (min. 25 
MHz) mit 4 MByte RAM, Maus und 


Anspruch 


Für Fortgesch 


f tene 




Grafik 


Befriedigend 






Sound 


Gut 




£sfi2m 



£* ULTIMA UNDERWORLD l&ll 




Alle Anfangsmonster sind klein: Rattenfänger in 3D {Underworld 2) 

Richtungsweisende Spiele, die auf Jahre hinaus ein ganzes 
Genre beeinflussen, wachsen nicht gerade auf Bäumen. 
Daß man die ehrwürdige Sparte der Rollenspiele durch eine 
neuartige 3D-Technologie völlig auf den Kopf stellen kann, 
bewies Origin vor gut einem Jahr mit »Ultima Underworld «. 
Erstmals konnte der Spieler sich durch eine ruckfrei darge- 
stellte Rollenspielwelt voller grafischer Delikatessen bewe- 
gen. Das 360-Grad-Vergnügen 
bescherte nicht nur eine bril- 
lante Atmosphäre, sondern 
auch völlig neue Kampf- und 
Puzzle-Details. 

Auf einer frischen CD-ROM- 
Sammlung hat Origin seine 
beiden Underworld-Titel 
zusammengepackt. Grafisch 
noch spektakulärer als Teil I ist 
der Nachfolger »Underworld 

II«, seines Zeichens unser aktuelles Referenzprogramm im 
Rollenspiel-Genre. Für Einsteiger ist die Kombination ideal 
Underworld I ist leichter zugänglich und sollte zuerst ange- 



HEINRICH LENHARDT 



bei 




Auch im Wasser ist man vor biestigen 
Beißern nicht sicher (Underworld 1) 



Mit einem flotten CD-Doppel locken 

die Origin -Program mierer alle Nachzügler 

in ihre 3D-Unterwelten. 

gangen werden; Teil II bietet mehr Komplexität und 
einen höheren Schwierigkeitsgrad. 
Auf der CD befinden sich die neusten Versionen bei- 
der Titel, in denen einige Bugs korrigiert worden, die 
bei der ersten Floppy-Auslieferung für Ärger sorgten. 
Erweiterungen oder Verbesserungen sucht man aller- 
dings vergeblich. Beide Underworlds sind mit den Dis- 
ketten-Vorlagen identisch; neben einer speziellen CD- 
ROM-Relerenzkarte liegen der Schachtel auch die eng- 
lischen Original-Handbücher 
Festplattenplatz gewinnt man, 
wenn man die Programme nicht 
umkopiert, sondern direkt von der CD 
startet. Pro Underworld-Programm 
spart man dadurch immerhin 13 
MByte. Nur die Spielstände belasten 
noch die Harddisk-Reserven; pro Save 
sind's immerhin knapp 400 
KByte. Durch die langsa- 
meren Nachladezeiten von 
CD im Vergleich zur Festplate wird der Spielfluß 
ein wenig gebremst. Vor allem Underworld II 
erweist sich als ausgesprochen zugriffsfreudig. Da 
kann es schon mal passieren, daß beim Herum- 
spazieren im Dungeon das Programm immer wie- 
der füreine halbe Sekunde lang angehalten wird, 
weil von CD nachgeladen wird. Nicht optimal 
fürs Spielgefühl; der Penetranzfaktor hält sich 
aber noch im erträglichen Rahmen. (hl) 



% oi 




Jede Menge Dialoge, aber weit und 
breit keine deutsche Version in 
Sicht... (Underworld 1) 



Wenn! 

spielenswerten Underworld- 
Epen schon in Disketten form 
besitzen, lohnt sich der Kauf 
dieser CD-Kombi nicht. Origin 
packte brav die jüngsten. Bug- 
bereinigten Versionen auf den 
Silberling, geizte aber mit Ver- 
besserungen. 

Weder volle Sprachausgabe, 
noch neue CD-Musik oder ein 
paar sehn uff ige Demos - ganz 
schön spartanisch, Leute. Die 
Tatsache, daß beide Under- 
worlds von CD lauffähig sind, 
mag chronisch unter Festplat- 
tenplatz-Armut leidende Zeit- 



genossen erfreuen. 
Wenn Sie hingegen die beiden 
Spiele noch nicht in der Samm- 
lung haben, ist die CD-ROM- 
Umsetzung eine lahnende 
Anschaffung. Man bekommt 
zwei hervorragende Fantasy- 
Epen zum Preis von einem. Es 
macht absolut Sinn, erst das 
leichtere Underworld I zu spie- 
len und sich dann den Nach- 
folger vorzunehmen. 
Die Komplexität dieses Duos 
sollte ihren Rollen spiel- Bedarf 
in den nächsten Monaten 
zuverlässig stillen - viel Dun- 
geon fürs Geld... 





ULTIMA UNDERWORLD 1 & II 


Aft 


IO 


(CD-ROM) 

□ 286 


■ 386/486 


3 PC/Xl 


ü EGA 




■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib 


/Soundbl. 


■ Ralar 


d □ General Midi 


■ Tastat 


jr 


■ Maus 


■ Joystick 


Spiele-Typ 


Rollens piel 




Freies RAM: min. 568 KByte + 


Hersteller 


Origin 




1 MByte EMS. Festplatten platz: ca. 


Ca.-Preis 


DM 120,- 




400 KByte pro Spielsland 
Besonderheilen: Beide Underworld- 


Kopiersiliul 


- 




Spiele zum Preis von einem, aber 


Anleitung 


Englisch; gut 




inhaltlich identisch mit den Disket- 


Spieltext 


Englisch; viel 




ten-Versionen. 


Bedienung 


Gut 




Wir empfehlen: 486er (min. 33 


Anspruch 


Für Einsteiger, Fort- 


MHz) mit 4 MByte RAM, Maus und 
VGA. 




geschrittene 


nd Profis 


Grafik 


Sehr gut 




^^ ^^. 


Sound 


Gut 




-#94%- 



E> i 



SHUTTLE 

Weltraumfahrt- Fans horchen auf: Ein speziell 
für CD-ROM erweiteter Shuttle-Simulator mit 
Weltraum-Enzyklopädie macht Möchte- 
gern-Astronauten den Mund wässrig. 



im or gut zwei Jahren erschien bei Virgin die Simulation 
mt »Shuttle«, welche - wie sollte es anders sein - ein Space 
Shuttle simuliert. Vom Ausrollen aus der Wartungshalle über 
den kompletten Countdown, Start, Aufträgen im Weltall bis 
zur Gleitflug-Landung auf der Erde wurden alle Elemente 
von zehn verschiedenen Shuttle-Missionen in den PC 
gequetscht. Ais besonderes Feature lockt das komplette 
Shuttle-Cockpit. Auf mehreren dutzend teilweise scrollen- 
den Bildschirmseiten wurde wirklich jeder Schalter und 
jedes Instrument des Shuttle nachempfunden. Dementspre- 
chend dick fiel auch das Handbuch aus. 




ror zwei Jahren programmierte 3D-Grafik wirkt für heutige Verhält- 
nisse ein wenig schlicht 



BORIS SCHNEIDER 



Wenn dieses CD-ROM ein 
Experiment in Sachen »Kun- 
den-Vergraulung« sein soll, 
dann hat Virgin sein Ziel 
erreicht. Bei der Shuttle-Simu- 
lation handelt es sich um das 
Programm von 1991, das 
lediglich um ein paar lasche 
CD-Sounds angereichert 
wurde. Dieses Programm war 
immer schon nur was für Rea- 
litäts-Fetisch sten, die auf jeden 
Spielspaß verzichten können. 



Odei 



olle: 



Sie 



alle 



Schalter und Knöpfe des Shutt- 
les aus einem schlechten 
Handbuch erlernen? 
Als einzige CD-Musik gibt es 
eine Umsetzung von »Also 



sprach Zarathustra«, die so 
amateurhaft auf einem Syn- 
thesizer eingespielt wurde, 
daß es jedem »2001 «-Fan 
graust. Den Bonus-Track, die 
»Space Encyclopedia«, hätte 
man besser ganz weglassen 
sollen. Eine Handvoll Videos 
wurde so schlecht digitalisiert, 
daß nur hell- und dunkelgraue 
Flächen auf dem Monitor zu 
sehen sind. Die 3 D- Animatio- 
nen sind nach dazu schlicht 
und einfach falsch. 
Kurzum: Eine lieblose CD- 
Umsetzung, die man am lieb- 
sten in den unendlichen Wei- 
ten des Weltalls verschwinden 
lassen sollte. 





Die auf der CD ebenfalls vorhandene »Space 
Encyclopedia« ist völlig unlogisch zu bedienen 



Typisches Bild aus dem Leben eines Shu Hie- Piloten: nichts als 
Instrumente (...und das ist nur ein kleiner Bildausschnitt) 



Die just erschie- 
nene CD-ROM- 
Version von 
Shuttle erweitert 
das alte Pro- 
gramm um zwei 
neue Punkte: CD- 
Sound und eine 
«Weltraum-Enzy- 
klopädie«. Erste 
Starts von der CD 
brachten aber 
weder neue Sounds noch die versprochene Sprache auf den 
Bildschirm. Des Rätsels Lösung: Nur wenn der Shuttle ent- 
gegen den Anweisungen des Handbuchs auf die Festplatte 
installiert wurde, gibt es CD-Sound (Paradox aber wahr). 
Auch die deutsche Version läßt sich nicht von der CD direkt 
aufrufen, sondern verlangt nach der Festplatte. Warum die 
Funksprüche nicht über eine Soundkarte wiedergegeben 
werden, leuchtet nicht ganz ein, denn realitätsgerecht knack- 
sen und rauschen die Anweisungen aus Houston ganz gewal- 
tig (trotz CD). 

Die Weltraum-Enzyklopädie handelt von den Weltraumflü- 
gen der letzten 30 jähre. 5ehr kurze englische Texte werden 
von drei Tonbeispielen, einer Handvoll Mini-Filmen und ein 
paar dutzend Animationen begleitet. (bs) 



mH SHun 


IE (CD-ROM) 

■ 286 ■ 386/486 

■ VGA J SuperVGA 

■ Roland _) General Midi 

■ Maus ■ Joystick 


J PC/XT 

■ EGA 

■ AdLib/Soundbl. 

■ Tastatur 


Spiele-Typ Simulation 
Hersteller Virgin 
Cn.-Preis DM140,- 




Freies RAM: min. 570 KByte 
Festplattenplatz: cn. 3 MByte 
(wenn CD-Sound gewünscht wird) 


Kopier schul! - 

Anleitung Deutsch; ausreichend 

Spieltext Teils Deutsch, teils Englisch, 

befriedigend 
Bedienung Ausreichend 
Anspruch Für Profis 


Besonderheiten: Das Zusatzpro- 
gramm »Space Encyclopedia« befin- 
det sich auf der CD 

Wir empfehlen: 386er 

(min. 16 MHz) mit 640 KByte RAM, 

Joystick und VGA. 


Grafik Befriedigend 






Sound Befriedigend 




29^- 



• 



WENN SIE IMMER NOCH EINS DRAUF SETZEN 
MÖCHTEN... 



poüfER^Hrrs 




^ HAUSVERWALTUNG - 
NIE MEHR ÄRGER MIT DEM 
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Dieses Programm verrechnet Mietnebenkosten 
automatisch, druckt Abrechnungsübersichten und 
erstellt die Jahresabrechnung für die steuerliche 
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Bringen Sie Ordnung in Ihren Platten- und CD-Be- 
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Video-Verwaltung DM 49,90' 

Für Ihr privates Videoarchiv. Für Windows. 

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Erstellen Sie sich Ihre eigene Präsentation. 
Für Windows. 

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Verwalten Sie Ihre Grafiken in allen gängigen 
Formaten. Für Windows. 



ssar 



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Ist Ihre Bibliothek ein Buch mit 7 Siegeln? 
Dann wird es Zeit für die Katalogisierung mit 
der Literatur- Verwaltung. Per Tastendruck 
erhalten Sie so wichtige Daten in Sekunden- 
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DM 49,80 ' 



ADRESSEN-MANAGER 

Adressen fix per Knopfdruck sortieren, in den 
Arbeitstext einsortieren, Datenexport für 
Serienbriefe, schneller Etikettendruck... Das 
hört sich nach teurer Adreßverwaltung an? 
Irrtum - nur: 
DM 49,80 * 
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TIMELY-WAKE-UP 

Schon wieder einen Termin verpaßt? Dann 
wird es Zeit für die Terminplanung per PC. 
Sie geben Ihre Verpflichtungen ein, und 
Timely-Wake-Up erinnert Sie pünktlich daran 
Dazu behalten Sie mit einem Listenausi' 
den Überblick, 
DM 29,80 ' 




/SOFTWARE 

IMMER VOLLES PROGRAMM! 



081* 1 / 



.druck 



DMV Software, Postfach 1146, 85580 Poing 



* Zuzüglich DM 5 - für Porto und Verpackung. 



CD 



SHERLOCK 
HOLMES vol.. 

Wieder wallen Nebel durch 
Londons Gassen: Zum dritten Male 
klärt der Meisterdetektiv einige 
Fälle per Video. 




An den einzelnen Orten werden die Verdacht!' 
gen mittels Video-Technik befragt 



(©•) 



Das Detektiv-Spiel »Sherlock Holmes, Con- 
sulting Detective« sucht praktisch jedes CD- 
ROM-ßundle heim. Egal von welchem Herstel- 
ler Sie eine CD/Soundkarten-Kombination kaufen, ein 
Sherlock liegt fast 



mmer 
drin. Von solchen Verkaufs- 
zahlen angespornt liefert 
Hersteller Icom Simulations 
ständig neue Holmes-CDs 
nach. Mit »Vol. III« geht das 
kriminalistische Duo (inklu- 
sive Dr. Watson) in die näch- 
ste Runde. 

Auch diesmal gibt es drei 
Fälle zu lösen. Beim »Solici- 
tous Solicitor« hat das Herz eines Rechtsan- 
walts und Casanovas versagt - oder war es 
Gift? Ein harmloser, unauffälliger Bankier 
wurde in »The Bankers Final Dept« umge- 
bracht - wer ist der Täter, was das Motiv? 
Und die diversen Leichen, die die Themse 
neuerdings nach London spült, geben dem 
Meister in den »Thames Murders« unappe- 
titliche Rätsel auf. 

Alle Fälle werden auf die gleiche Art und' 
Weise gelöst: Holmes und Watson suchen 
aus ihrem Adressbuch mit mehreren hundert 
Namen jene aus, die möglicherweise in den 
Fall verwickelt sind. Die Befragung wird per 
Video-Sequenz am Bildschirm dargestellt. 




Bei einem Tässchen Tee erzählt der Mann vom Scottland Yard von r 
abscheulichen Morden 



BORIS 
SCHNEIDER 

Business as usuai, mein lie- 
ber Watson: Hätte man die 
Video-Sequenzen nicht aus- 
getauscht, würden sich Teil 
Zwei und der hier getestete 
Teil Drei der Holmes-Saga 
nicht im geringsten unter- 
scheiden. Sogar die Vor- 
spann-Grafiken sind iden- 
tisch. Damit bleiben natürlich 
auch die üblichen Haken der 
Serie bestehen: Das reine 
Befragen von Personen 
macht allen, die kein sehr 
gutes Ohr fürs Englische 
haben, recht große Proble- 
me, denn Untertitel oder 
Übersetzung sind bei Icom 
immer noch nicht erfunden 
worden. 

Die Morde klärt man entwe- 
gen innerhalb weniger Stun- 
den oder gar nicht (wegen 
Verständnis-Problemen). 
Noch mal spielen wird man 
die Fälle kaum (wer liest 
schon einen Krimi erneut, 
wenn er den Mörder kennt?) 
und als Demonstration der 
CD-ROM-Fähigkeiten ist Hol- 
mes von »7th Guest« über- 
holt worden. Kurzum: Nur 
ein Spiel für Fans der Serie. 




fff"" IHtti&g^tDmre 



sm 



Page 1, Column I, Article 4 
WILL any LADY or GENTLEMAN aasist a 
young lady in very reduced eircumatances 
with the LÜAN of 100 to eneble her to 
learn a prof easion which would place her 
in an immediate poaition to gain a 
ccmpetency to aupport heraelf and 





Den einen odei 
würdigen Londi 



Wenn Sie glauben, durch Befragungen genügend Beweise 
vorlegen zu können, gehen Sie zu Gericht und beantwor- 
ten die Fragen des Richters. Haben Sie falsch kombiniert, 
müssen Sie erneut die Befragung beginnen. 
Mit einer Punktzahl können Sie ablesen, wie schnell Sie im 
Vergleich mit dem »echten« Holmes auf die Lösung gekom- 
men sind. (bs) 



Ob Mr. Höh 

Player um Rat fragt? 



Iftl 


SHERLOCK HOLMES 


ü 


CONSULTING DETECTIVE vol. iii 

3 286 ■ 386/486 
■ VGA □ Super VGA 
Soundbl. □ Roland □ General Midi 
r ■ Maus ZI Joystick 


□ PC/XT 

□ EGA 

■ AdLib 

■ Tastati 


Spiele-Typ 

Hersteller 


Adventure Freies RAM: min. SSO KByte 
kam Simulations Festplattenplatz: - 


Kopierschutz 

Anleitung 
Spieltext 

Bedienung 
Anspruch 

Grafik 
Sound 


' Besonderheiten: Sovndblaster-kom- 
Englisch; ausreichend po,ible Kar,e , ' ^bedi^ ^ , •**■"** 
Englisch; sehr viel und Wir empfehlen: 386er (min. 25 
anspruchsvoll (Sprachaus- MHi) mit VGA, Maus und guter 
9 obe ' Soundkarte (Savndblasler-kompati- 
** bei). 
Für Ein Steiger (mit 
sehr guten Englisch- 
Kenntnissen) iBB^aaW 

-S BC37M- 




FORCE 



«eh 



l»omPolice-Quest- Vater Jim Walls stammt dieses nun auch 
™ auf CD erhältliche Adventure, das sich rund um die 
Tücken des Polizisten- All tags rankt. In einem amerikani- 
schen Küstenstädtchen treten Sie Ihren Dienst an. Sie neh- 
men an Besprechungen 
itl, patrouillieren auf 
einem Motorrad durch die 
Stadt und müssen brenzli- 
ge Situationen wie eine 
Geiselnahme meistern. 
Doch all diese Routine 
kann Sie nicht davon abhalten, sich mit einem tragischen 
Abschnitt Ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen - dem 
ungesühnten Mord an Ihren Eltern. Nachdem ganze Hun- 
dertschaften von Kriminalkommissaren vergeblich die Auf- 
klärung dieses Verbrechens betrieben, scheint es, als könn- 
ten Sie quasi nebenbei Licht in das Dunkel bringen. Die 
Steuerung des Spiels erfolgt 



THOMAS 
WERNER 

Blue Force ist nicht gerade 
komplex und in weiten Tei- 
len weniger ein Adventure 
als eine schlecht umgesetzte 
Polizei Simulation. Formulare 
und korrekt zu benutzende 
Funkcodes dominieren das 
Spiel in weiten Teilen. 
Die CD-Umsetzung bietet 
keinerlei Neuerungen ge- 
genüber dem ursprünglichen 
Programm; Features wie bei- 
spielsweise Sprachausgabe 
sucht man vergeblich. Das 
etwa 20 Minuten dauernde 
engfische Interwiev mit Jim 
Walls und der Soundtrack 
können auch nicht dazu bei- 
tragen, Blue Force mehr 
Spielspaß abzugewinnen. 



mittels Icons und dem 
Anklicken von Personen 
und Gegenständen. Stets 
müssen Sie gemäß amerika- 
nischer Polizeihandbücher 
vorgehen - ansonsten wer- 
den Sie unbarmherzig ins 
Jenseits befördert. Das 
Adventure wird direkt von 
der CD gespielt. Als Bonus 
wurden ein auch über 
Audio-CD-Player abrufba- 
res Interview mit Jim Walls 
und der Soundtrack des Pro- 
gramms mit auf die Scheibe 
gepackt. (tw) 





BLUE FORCE 

r ■ 286 


■ 386/486 


a 


□ PC/X" 


□ EGA 




■ VGA 


□ SuperVGA 


■ AdLib 


/Soundbl. 


■ 


Rolar 


d ■ General Midi 


_i Tasto 


ur 


■ 


Maus 


□ Joystick 


Spiele-Typ 


Adventure 






Freies RAM min.: 590 KByte 


Hersteller 


Tsunomi 






Festplaflenplotz: ca. 20 MByte 


Ca.-Preis 


DM 130,- 






Besonderheiten: Audio- Bun us tracks: 


Kopiers chu 


i Erträgliche 






Interview mit Jim Walls und ein paar 




Hondbuth abfrage 




Musik stucke.. 


Anleitung 


Englisch; befriedigend 


Wir empfehlen: 386er {min. 25 


Spieltext 


Englisch; viel 






MHz) mit 4 MByte RAM, Maus und 


Bedienung 


Gut 






VGA. 


Anspruch 


Für Einsteiger 








Grafik 


Befriedigend 






-""" r ~~k^»l^ to 


Sound 


Befriedigend 






■t^rsM--! 



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Uli/' 



THE SECRET OF 
MONKEY ISLAND 



Zum Auftakt unserer neuen Serie mit 
ausgewählten Spieleklassikern wid- 
men wir uns den Jugendjahren des 
Piraten-Exorzisten Guybrush Threep- 
wood. 



<£*£* 



D.ils I-: 




Geisterpirat LeChuck reagiert säuerlich auf schlechte 
Nachrichten (EGA-Verston) 



it Humor in Computerspielen ist das so eine Sache: 

Gelungene Gags und erfrischende Ironie sind 
ebenso rar wie absolut Bug-freie 1 .0-Versionen. Am 
meisten hat der Spieler noch bei Adventures zu lachen. 

bei LucasArts einige regelrechte Scherzkekse sitz- 
bewies die amerikanische Softwarefirma bereits in 

80er Jahren mit »Maniac Mansion«. Unter der 
ie von Ron Gilbert wurde im Jahre 1990 ein neuer 
Höhepunkt in Sachen humoristische Software abge- 
liefert, der auch spielerisch Maßstäbe setzte. 
»The Secret of Monkey Island« handelt von einem jun- 
gen Mann namens Guybrush Threepwood, der sich 
nichts sehnlicher wünscht, als ein richtiger Pirat zu 
werden. Die Freibeuter-Führungskräfte auf Melee 
Island verlangen zwar keinen Berufsschulbesuch, aber 
der Bewerber möge doch durch das Bewältigen dreier 



4HP*^ 



WUSSTEN SIE 
SCHON, DASS... 

...Guybrush seinen Namen 
einem Grafik-Programm 
verdankt? Als erste Anima- 
tions-Phasen des noch 
namenlosen Helden gern oft 
wurden, speicherte man sie 
unter dem Namen »GUY« im 
DPainf-Fileformat »Brush«. 
Mangels intelligenterer Ein- 
fälle mutierte die Filebe- 
zeichnung »GUY. BRUSH« 
zum Vornamen. 
...als Vorlage für Monkey 
Island die »Pirotes of the 
Caribbean«-Attraktion im 
kalifornischen Disneyland 

...Spiel de signer Ron Gilbert 
ein riesiges Piratenschiff aus 
(original dänischen) Lego- 
Steinen in seinem Büro ste- 
hen hatte? 

...Ron Gilbert sich seine Bröt- 
chen früher mal als Radio-DJ 
verdiente und eine Basic- 
Erweiterung für den C 64 pro- 
grammiert hat? 
...auf der Packungsrückseite 
ein Bild zu sehen ist, das im 
ganzen Spiel nicht vor- 
kommt? 




Guybrush unterhält sich mit den Besuchern der Scumm-Bor u 
vergißt dabei den braven Vierbeiner nicht (VGA-Version) 



gaben seine Eignung beweisen. Hat 
man mit List und Puzzleknacken 
diese Prüfungen abgelegt, geht's erst 
richtig los: Der untote Pirat LeChuck 
entführt die schöne Gouverneurin 
Marley, in die sich Guybrush ganz 
nebenbei heftig verknallt hat. Natür- 
lich will unser Held eine Rettungs- 
aktion starten. Es ist aber alles ande- 
re als leicht, eine motivierte Crew 
aufzutreiben, die LeChucks Wohn- 
sitz ansteuert: Monkey Island. 
Die Designer bewiesen nicht nur bei 
der Handlung viel Sinn für Humor. 
Die Rätsel sind listig, aber logisch 
und eine kompetente deutsche Ver- 
sion rettet den Sprachwitz des US- 
Originals in der Übersetzung. Spie- 
lerisch wirkt Monkey Island kein 
bißchen angestaubt; dank der 
nachträglich erschienenen VGA- 
Version ist das Programm auch gra- 
fisch Up-to-Date. Ein Pflichtkauf, der 
Adventure-Einsteiger wie Experten 
gleichermaßen motiviert. Nach 
erfolgreichem Durchspielen sollte 
man sich die Fortsetzung »Monkey 
Island II« gönnen, die schwerer und 
nicht minder komisch ist. (hl) 



ffl 



THE SECRET OF 
MONKEY ISLAND 



i PC/XT 

I EGA 

I AdUb/Soundbl. 

I Tastatur 



I 286 
I VGA 
I Roland 
I Maus 



Spiele-Typ 
Hersteller 

Co.-Preis 

Kopier schütz 

Anleitung 
Spieltext 



Anspruch 



Abenteuer spre! 
LiKtisÄrts 
DM10O,- 

Erträgliche Drehscheiben - 
abfrage 
Deutsch; gut 
Deutsch; sehr gut 
Sehr gut 

Für Einsteiger, Fort- 
geschrittene und Profis 



■ 386/486 
Q Super VGA 
□ General Midi 

■ Joystick 

Freies RAM min.: 450 KByte 
Festplattenplatz: ca. 3 MByte [EGA- 
Version) 

Besonderheiten: EGA- und VGA-Ver- 
sionen werden separat verkauft. 
Auch auf CD-ROM erhältlich. 
Wir empfehlen: 386er (min. 16 
MHz) mit 1 MByte RAM, Maus und 



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LADENGESCHÄFT: 55116 MAINZ • KÖTHERHOFSTR. 1 (+ Versand) ■ Ladenpreise ■ Versandpreise 
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Syndicate Amiga / PC DM 69,90 / DM 89,90 

Lands of Lore PC DM 89,90 

Pirates Gold PC DM 99,90 

Day of the Tentacle PC DM 94,90 



Sam & Max PC DM 99,90 

Jurassic Park Amiga / PC DM 59,90 / DM 74,90 

Aces over Europe PC DM 89,90 

Rebel Assault PC DM 99,90 



Sie erTeichen uns während der Wcche (auch Sa.) uon 09 - 22 Uhr Ihr Auftrag wird noch am seihen Tag bearbeitet. Wir führen auch 
CD-Rum usw. Kcstenlcs schicken wir Ihnen unsere komplette Liste zu (liegt bei jeder Bestellung hei). 

Wir nehmen gerne Vorbestellungen für Spiele, die es noch nicht gibt, entgegen. Lieferung bei Vorkasse 6,90 DM; bar, EC-Scheck bis 
B.50 DM. UPS 14.90 DM; Ausland nur " 



Spiele, 



s nicht in dieser Liste stehen, für Amiga, PC, 



sandkostenfrei Es gelten unse 



Programm 




Amiga 


PC 


Programm 




Amiga 


PC 


Programm 






Amiga 


PC 






DM 


DM 






DU 


DM 












DM 


1 r-T/J 


DV 


74,90 


B9.90 


Jonathan 


DV 


79,90 


79,90 


The G reatest 




DV 


69 


90 


79,90 








99.90 


Jordan in Flighl 


DA 




84,90 


The Legacy 




DV 






89,90 


A.T.A.C. 


DA 


89,90 


99,90 


Jurassic Park 




59,90 


74,90 


The Lost Vlklngs 
Tornado 

Transarctica 




DV 


79 


,90 


89,90 
69.90 


Abandones Piaces 2 


DV 


74!«} 


99,90 


KGB 


DV 


59,90 


64,90 




DV 


69 






i.V. 


89,90 


Kings Quest 6 












DA 


49 


90 


49,90 


Acas of the Pacific 






79.90 










Ultima 6 




DA 


69 


90 




Aces of the Pacific * Data 


DV 




89,90 


Leather Goddeses 2 


DA 




84.90 






DV 






99,90 


Aces Miss. Disk 


DA 




39,90 


Legend of Kyrandla 1 


DV 


69,90 


B9.90 


Ultima 7 Data 










49,90 


Alone in the Dark 


DV 




99.90 


Legend of Kyrandia2 


DV 




89.90 


Ultima 7 II 




DA 






99,90 


Arabien Nighls 




64,90 




L B mmlngs2 


DA 


69.90 


89,90 


Ultima Underworld 




DA 






79,90 


Arm ou r Geddon 2 




64.90 




Links 386 Pro 


DA 




99,90 






DA 






64,90 


B-17 Flying Fortress 






99,90 


Links Banff 






49,90 


Un limited Adventur 








.V, 




Bard's Tale Cons. Sei 


DA 


74,90 


79,90 


Links Barton Creak 






49,90 


Veil Of Darkness 










84,90 


Battle Chees 4000 


DA 




69,90 








49,90 


WWF European Ra 






54 


90 


59,90 


Battle Isle Data 2 
Battle Team 
Battle Team + Data 2 
Betray al at Kran dar 


DA 
DA 


49,90 
64,90 
114,90 


34,90 
69,90 
104,90 
79,90 


Links Belfry 

Links Bountiful 
Links Fireslone 
Links Hyatt Dorado 






49.90 
44,90 

49.90 
49,90 


Walker 

Whale's Voyage 
War in the Gull 
Wing Commander 
Wing Commander 


1 


DV 
7? 

DV 


6- 
3- 


90 
90 
90 


74,90 
74,90 
54,90 
49,90 


Bitmap Br. 1 


DA 














Del, E. 


DA 






94,90 


Body Blows 
















Wing Commander ! 




DV 






99 90 


Bundesliga Man. Prof. 


DV 


74,90 




Links Tron North 










Op. 1 


DA 






49.90 


Burrasic Park 






i.V. 




DA 


59.X 




Wing Commander 2 


Op. 2 


DA 






49.90 


B Urning Steel 


DV 




89,90 






99,90 


99,90 


Wing Commander Speech 








49,90 








i.V. 








99.90 


Wizardry 7 




DV 






99.90 


ßuzz 






89,90 


Lolus Comp. (1,2,3) 


DA 


59,90 








DA 






94,90 


Campalgn 


DV 


79,90 


74,90 


Mighl&Magfc3 


DV 


79,90 




X-Wing Data 




DA 






49,90 


Car and Driver 


DA 




74.90 


Mlght & Magic 4 






59.90 


X-Wing + Data 












Castles 2 






69.90 


MightS Magic 5 


DV 




94,90 


Zool 




DA 




90 


54,90 


Chaos Engine 


DA 


69.90 




Monkey Island 1 


DV 


74,90 








C vihzaLion 


DV 


74,90 


84.90 


Monkey Island 2 


DV 


PS 90 


69,90 


CD-Rom 


















84,90 


Morph 




49,90 




71h Guest 










1 39,90 


Comanche Data 


DV 




54,90 


Nick Faido Golf 


DA 


79.B0 




Bettle Chess 










I.V. 


Comanche + Data 


DV 




129,90 


Nigel M. World Champ. 


DA 


59,90 


64,90 


Chessmaster 5 Bill 










69.90 


Combat Air Patrol 


DA 


64,90 




No. Collect ion 




59.90 


79.90 












1 09^90 

i.V. 

i.V. 

74,90 

29,90 


Combat Classics 


DA 


59.90 


64,90 


Patriot 


DA 




74,90 


Legend of Kyrandia 










Das Schwarze Auge 
Day of Tentacle 


DV 
EV 


64,90 


84,90 
74,90 


Penthouse Hot Numbers 
Pinball Dreams 


DA 

D.A 


39,90 


74,90 










Day of Tentacle 


DV 




94,90 


Pinball Fantasiea 


DA 


69,90 


i.V. 










Der Patrizier 


DV 


79,90 


89,90 


Pirates Gold 






99,90 


Mega Drive 












Desert Strlke 


DA 


69,90 




Populous2 


DA 




89,90 










114,90 
124.90 


Die Schöne und das Biest 






89,90 




DA 


69,90 




Flashback 










Dogflght 


DA 


69,90 


89,90 


Premiere Manager 




54,90 


59,90 








US 








i.V. 






79,90 


89.90 


Super NES 












Dream Team 


DA 


54,90 


59,90 


Railroad Tycoon Deluxe 






99,90 














DV 


74 .90 


89,90 


Reach lor the Skies 




59,90 


64.90 












Eishockey Manager 

Elisabeth 1. 

Elite 2 

Eyeof Beholder2 


DA 
DV 


i.V. 

BP. 90 


89,90 
84.90 


Rebe! Assault 
Red Baron 
Red Baron + Data 
Retjrn of Phantom 


DV 
DV 




99.90 
74,90 
89,90 
99,90 


B.O.B. 

Desert Strlke 
Final Fight 2 
Jimmy Connors Te 








US 
US 


119 90 
119,90 
109,90 

114.90 


Eye of Beholder 3 


DV 


84,90 


89,90 


Ringworlds 


DA 




74,90 










129.90 


F-1 5 Strike Eagle 3 


DA 




99,90 


Roma AD 92 


DV 






Jungle Sinke 








US 




Falcon 3.0 


DA 




99,90 








74.90 


Star Wing 










114,90 


Falcon 3.0 Mission 1 


DA 




59,90 


SWOTL Datas 






I.V. 


Street Fighter 








dt. 


94,90 


Fields of Glory 








Sensible Soccer 92/93 


DA 


69,90 


89,90 


Super Bombe rman 








US 




Flre & Ice 


DA 


54,90 


59.90 


Shadow the Baast 3 


DA 


29,90 














94,90 


Flash back 




69,90 


74,90 


Shadow of the Comet 




84,90 


94,90 


Super Propotector 










109,90 


Formula 1 Grand Prix 


DA 


HS. 30 


99.90 


S herlock Holmes 


DV 




99,90 


Super Star Wars 










119,90 


Freddy Pharkas 


DV 








DA 


54,90 


64,90 


Super Turrican 










119 90 


Frort Page Football 


DA 




79,90 


Slienl Service II 


DA 




94,90 


Techmo NBA Basketball 






US 


134,90 




DA 


69,90 


69,90 




DV 


LV. 


99,90 


Mortal Combat 












Gobi ins 2 




59,90 


64,90 


Space Hulk 




84,90 


94.90 


Ultima 6 












Gunship 2000 
Gunship 2000 Senario 
Hannibal 


DA 
DV 


89.90 
74,90 

69.90 


99,90 
89,90 
79.90 


Space Quest 5 
Street Fighter 2 
Strlke Commander 


DV 
DA 
DA 


i.V. 

Ü9.:-J0 


89,90 
79,90 
99.90 


Wing Commander Special Operations 

WWF 2 Royal Rumble 




dl 


139,90 
139,90 


Harrier Jump Jet 


DA 




99.90 


Strike Commander Speech 


DA 




49.90 


Sound karten / Zubehör 










DV 


B9.90 


89,90 


Strike Commander + Speech 


DA 




139,90 


Sound Blaster 16 












Humans 




54,90 


54.90 


Stunt Islands 


DA 




99,90 


Sound Blaster 16 ASP 








479,00 


Humans Race 


DV 


69.90 


79,90 


Superfrog 


DA 


49.90 




Joystick 














DV 




99,90 


Syndicate 


DV 


69,90 


69,90 


Gravis Pro 










54,90 




DV 


B9.90 


99,90 


Task Force 1942 


DA 




99,90 












159,90 


Island Dr. Brain 


DV 




74,90 


Terminator 2029 






99.90 


Gamepad 










54,90 



Mehrere 1 000 Programme auf Lager! 




SCHLAMPER- 
SAISON 



K 



aum dachten wir, unser Bericht über Bugs (Programm- 
fehler) in Computerspielen wäre mit zwei Teilen 
erschöpfend ausgefallen, bringt uns der Spielesommer '93 
eine wahre Flut von Abstürzen und anderen Mängeln. Wohl 
kein Hersteller bleibt von der Bug-Flut verschont, kaum ein 
Programm erreichte fehlerfrei die Software-Geschäfte. 

Lästig, aber tragbar 

Unangenehmes wartet auf die Windows-Fans, 
wenn sie die Multimedia-CD-ROM-Version von 
"Kings Quest VI« spielen wollen. Über einen Bug 
berichteten wir schon in PC Player 9/93: Sierra 
packt deutsche Handbücher in die Packung, 
obwohl die versteckte »Handbuchabfrage« im 
Spiel nur mit einem englischen Handbuch gelöst 
werden kann, da der Spieltext nur in Englisch 
vorliegt. Auf hochgezüchteten Windows-PCs, 
die in Auflösungen von 800 x 600 oder 1024 x 
768 Bildpunkten genutzt werden, ergibt sich ein 
viel tragischeres Problem: Durch einen Fehler in 
der Maus-Abfrage ist es in manchen Bildern 
nahezu unmöglich, Alexander aus dem Bild zu steuern. 
Einen Patch für korrekte Maussteuerung gibt es inzwischen, 
doch iür diesen müssen Sie das Spiel teilweise auf Festplat- 
te installieren - wieder ein paar Megabyte wertvoller Platz 
weg, weil die Pro- 
grammierer diese 
hohen Auflösungen 
anscheinend niemals 
gründlich ausgetestet 
haben. 

Ebenfalls aus der Sier- 
ra-Familie kommt 
»Take-A-Break-Pin- 
bal!« von Dynamix. 
Das erste Problem vie- 
ler Spieler, »Wo ist 
meine Musik?«, liegt 
an einem Versäumnis 
der Programmierer: Sie spielen die Musik nur auf den Basic- 
Mi Dl-Kanälen. Wer jedoch eine teure, wohlklingende MI Di- 
Karte hat, verwendet nur die Extended-MIDI-Kanäle. Um das 
Problem zu lösen, muß man einfach im entsprechenden 
Windows-Programm (Systemsteuerung, MIDI-Mapper) die 
Kanäle 10 bis 16 aktivieren - schon gibt's mehr Pinball- 



Musik. Warum allerdings 
auf zwei Tischen ab und zu 
die Kugel einfach ver- 
schwindet und Sie dann die 
Pinball-Variante »unsicht- 
bar« spielen müssen, ist 
noch nicht geklärt; die Pro- 
grammierer untersuchen 
das Phänomen und basteln 
schon an einem Patch. 





Kings Quest VI: Bei hohen Windows-Auflösungen 
spielt der Mauszeiger verrückt 



Der Sommer war 
für Bug-Hunter ganz 
besonders ergiebig. 
Selten gab es so 
viele neue Program- 
me mit großen und 
kleinen Fehlern. 

Betrug oder Bug? 
Eifrige Spieler von »Tornado« (Digital Integration) wähnten 
sich schon siegessicher bei der Suche nach Bugs. Wenn 
nämlich bis zu sechs Tornados (davon fünf mit Computer- 
steuerung) gemeinsam auf ein Ziel zubrettern, konzentriert 
sich das Feind- 
Feuer trotzdem auf 
einen einzigen Jet: 
Denjenigen, wel- 
chen Sie gerade 
steuern. »Kein Bug, 
sondern ein Fea- 
ture«, meinen die 
Programmierer. Das 
soll tatsächlich so 
sein. Denn um den 
Rechenaufwand in 
der Simulation zu 
verringern, sind die 
Computergegner so 
dumm, daß sie gar nicht alle angreifenden Tornados »sehen«. 
Als Ausgleich wird am Ende einer Mission mittels einer Sta- 
tistikausgerechnet, welcher Ihrer Tornados die Mission nicht 
überlebt hat. Fleißige Flieger haben es überprüft: Obwohl 
sechs Tornados heil landeten, gab es bei der Endbespre- 
chung doch einen Verlust, den der Computer »errechnet« 
hat. Enttäuschung und teilweise auch Wut bei den eifrigen 
Tornado-Spielern ergibt sich hauptsächlich aus der Tatsa- 
che, daß dieses ungewöhnliche Verhalten im Handbuch 
nicht erklärt wird, sondern im Gegenteil so getan wird, als 
würden tatsächlich alle Ereignisse genau kalkuliert. 
Ein angekündigter Tornado- Patch wird dieses Problem nicht 
beseitigen, dafür aber den defekten Soundblaster-Sound 
reparieren (in USA steht sogar vorbeugend auf der Packung, 
daß Tornado den Soundblaster gar nicht erst unterstützt), 
eine Load-&-Save-Funktion in den Missionen-Planer ein- 
bauen und andere Kleinigkeiten im Programm richten. 

Bugs Deluxe 

Am meisten Probleme hat allerdings Microprose. Eine an 
sich einfache Aufgabe - die verbesserten Versionen zweier 
Klassiker - wurde gründlich in den Sand gesetzt. Sowohl 
»Railroad Tycoon Deluxe« wie auch »Pirates Gold« enthal- 
ten so viele Fehler, daß Microprose nach den ersten 1 0.000 



Pirates Gold: Eine gute Handvoll Bugs trüben das 
Spielvergnügen; Microprose hat die Auslieferung 
gestoppt 



WO BEKOMME ICH UPDATES? 

Wenn Sie ein Problem mit einem Spiel hoben, müssen Sie sich 
immer an den Hersteller des Spiels wenden - ein Händler kann 
Ihnen in den wenigsten Fällen mit einem Update aushelfen. 
Damit Sie im Falle eines Falles schnell an den Update kommen, 
beachten Sie folgende Regeln; 

1 ) Füllen Sie die Reg istrierungs karte aus, aber machen Sie sich 
eine Kopie, bevor Sie die Karte los schicken. 

2) Bewahren Sie die Rechnung /Quittung für das Spiel auf und 
heften Sie diese gemeinsam mit der Kopie der Reg istrierungs - 
karte ab. 

3) Wenn Sie ein Problem mit dem Spiel haben, schreiben sie 
eine Postkarte an den Hersteller. Erklären Sie das Problem so 
genau wie möglich und geben Sie an, wann und wo Sie das 
Spiel gekauft haben und wann Sie die Reg istrierungs karte 
abgeschickt haben. 

4) Lassen Sie dem Hersteller etwa 14 Tage Zeit, um zu ant- 
worten. Dann erinnern Sie ihn höflich mit einer weiteren Karte 
an Ihr Problem. Erst wenn er dann immer nach nicht antwor- 
tet, gibt es Grund für etwas unfreundlicheres Auftreten. 



Exemplaren die Auslieferung beider Produkte stoppen 
mußte. Zu Redaktionsschluß waren beide Programme in den 
USA schon seit knapp sechs Wochen nicht mehr erhältlich 
und ein fester Termin für eine Neuauslieferung war auch 
nicht angekündigt. 

Pirates-Gold-Spieler haben mit einer ganzen Reihe von 
absturzgefährdeten Situationen zu kämpfen. So kann man 
keine Stadt angreifen, in der sich eine Person befindet, die 
Informationen über den Verbleib eines Verwandten besitzt 
- Absturz! Gibt Ihnen ein Gouverneur den Auftrag, einen 
bestimmten Piraten auszuschalten, und greifen Sie diesen 
dann an - Absturz! Reicht Ihr Speicher gerade um ein ein- 
ziges KByte nicht aus, läuft das Spiel eine Weile - erst spä- 
ter dann gibt es irgendwann mal einen Absturz. 
Während diese drei Fehler das Programm eigentlich schon 
unspielbar machen, gesellt sich eine Reihe von weiteren 
lästigen Bugs dazu. Will man beispielsweise ein feindliches 
Fort angreifen, dann wird das Fort- Symbol auf der Karte lei- 
der an der falschen Stelle eingezeichnet; sie müssen einen 
völlig leeren Fleck angreifen (den Sie auch erstmal finden 
müssen). Wer mit der Tastatur spielt, kann keinen Zucker 
zwischen Schiffen transportieren; das geht nur mit der Maus. 
Ab und zu erscheinen im Logbuch andere Aufträge, als Sie 
gerade vom Gouverneur gehört haben. Und im Jahre 1660 
müssen die Programmierereinen kleinen Tippfehler gemacht 
haben: Der Silver Train befindet sich auf einmal auf der Insel 
San Juan (sind die Esel dorthin geschwommen?) unddieTrea- 
sure Fleet macht mitten in einem Kontinent bei Jalapa Halt. 
Bei Railroad Tycoon Deluxe ist die Lage nicht ganz so dra- 
matisch; unter einigen Konfigurationen stürzt das Spiel nach 
ein paar Stunden Spieldauer einfach ab. Auf manchen PCs 
kann man nur einen Spielstand speichern, weil durch einen 
Bug die anderen Save-Game-Dateien als "schreibgeschützt« 
gekennzeichnet sind. Sie können also nur geladen, aber nicht 
wieder überschrieben werden. Aus der Rubrik »It's a fea- 
ture«: Wenn der Bildschirm plötzlich schwarz wird, stoßen 
gerade zwei Züge zusammen. Ihnen ersparen die Program- 
mierer damit den niederschmetternden Anblick - und sich 
selbst die Arbeit, eine Unfallsequenz darzustellen. (bs) 



Ihr Fachgeschäft * 
für Multi Media Entertainment 
Spiele für PCs 
Spiele für CD-Rom 
Soundkarten, Joysticks • 

Wir führen u.a. Produkte folgender Hersteller: 
Access, Äccolade, Creative. DynamiK, Electronic 



_^W-_ 



GALAXY 

Tel. 089 7605151 
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lnhaber:Galaxy Plexus GmbH 



Die Inserenten 

Computer & CO. 21 

Cyberdreams 11 

Data-Basic 119 

DATAMEDIA GmbH 85 
DM V Software 43/44, 45, 81 /82, 83. 1 07, 1 1 7 
DMV Vertrieb 61-64,71,91,101,115 

Electronic Art 2, 8/9 

Fischerwerke 99 

GALAXY 89 

Games World 27 

GHR-Softwarevertrieb 119 

INTEL 22/23 

Intersoft 57 

Joysoft 13 

Karo Soft 39 

Magic Music 27 

MEDIAVISION 123 

MICROGRAFX 124 

Mirox 15 

MK Elektronic 119 

Okay Soft 21 

Peroka Soft 14 

Pfister Spieleversand 95 

Rushware GmbH 35 

Softsale 19 

Software Discount Mann 87 

Versand 99 17 

Waibel Systemhaus 31 

Wial Versand Service 49 
Die Gesamtausgabe enthält Beilagen des DMV Verlags. 
Einer Teilauflage liegen Beilagen 
der Firma Comtrade Computers AG bei. 




Gardener's World 3D-Designer 



NICHT NMR FÜR 
GARTENZWERGE 

Ein üppig wuchernder Garten trotz Etagenwohnung? 

Kein Problem, wenn Sie Ihren PC mit dem richtigen Programm 

füttern! 



D » 



Es soll ja Menschen geben, 
die absolut keinen grünen 
Daumen haben: Oft reicht es, 
wenn diese Leute die Gerani- 
en des Nachbarn bewundern, 
um den eigentlich robusten 
Pflanzen den Todesstoß zu 
versetzen. Selbst zum Geburts- 
tag geschenkte Kunstblumensträuße überleben unter solch 
einer Obhut nicht lange. Man stelle sich erst einmal das 
Drama vor, wenn diese Personen in einem kompletten Gar- 
ten wüten könnten. Die Situation wird nun mit dem »Gar- 
dener's World 3D-Designer« erheblich entschärft. 
Basierend auf einer Ratgeberreihe der englischen TV -Gesell- 
schaft BBC können Sie mit diesem Programm nach Lust und 
Laune herumgärtnern, ohne die Pflanzenwelt in Angst und 
Schrecken zu versetzen. Lästiges Umgraben - inklusive des 
dabei unvermeidlichen Massakers an der Regenwurmpo- 
pulation - entfällt dadurch. Sie bestimmen zunächst die 



GARDENER'S WORLD 
3D-DESIGNER 

Hersteller: Europress 
Preis: ca. 100,- DM 
Hardware-Minimum: PC mit 
8MHz, 550 KByte RAM und 

Praktischer Nutzen: Für Gor- 
tenfreaks zum Überbrücken 
der tristen Wintermonate 
Orginatitätsfaktor: Durch- 
wachsen 

Mögliche Folgeschäden: 
Umzug in eine Wohnung mit 
eigenem Garten 
Unterhaltungswert: Für Gar- 
tenzwerge beträchtlich 
Das PC PIA YER-Fazit: Zur gro- 
ben Planung sicher geeignet; 
wegen der sehr un inspirie- 
renden Pflanzendarstellun- 
gen und fehlender Frischluft 
allerdings nicht dauerhaft als 
Gartenersatz tauglich. 




Eigene Pflanzenkreotionen können problem- 
los in das floristische Archiv eingefügt und 
später verwendet werden 



Größe des Grundstücks, Bodentyp und die 
Mindesttemperatur. Dann positionieren 
Sie ganz nach Belieben verschiedene 
Gebäude wie ein Haus, eine Garage, 
Gewächshäuser oder Schuppen auf dem 
Gelände. Die Dimensionen können 
jeweils flexibel eingestellt werden. Purita- 
ner verzichten natürlich auf eine Bebau- 
ungoder beschränken sich auf einen win- 
zigen Verschlag für den Rasenmäher. Mausgesteuert wer- 
den dann noch Einfahrten, Wege, Rasenflächen, Beete und 
Komposthaufen angelegt, indem Sie geometrische Flächen 
definieren und unterschiedlich einfärben. Ein stolzer Gar- 
tenbesitzerwill sich natürlich vom Unkraut in Nachbars Gar- 




Eine Ecke des selbsterschaffenen Gartens in 30-Ansicht 

ten abgrenzen und kann dafür Mauern und Zäune den eige- 
nen Vorstellungen entsprechend ziehen. 
In jedem richtigen Garten sollte auch die eine oder andere 
Pflanze vorhanden sein. Konservative Naturen können sich 
bequem aus einer Reihe vordefinierter Blumen, Büsche und 
Bäume bedienen. Wenn 5ie es ausgefallen mögen, erschaf- 
fen Sie sich die stummen Gartenbewohner mitteis eines ein- 
fach zu bedienenden Pflanzeneditors selbst. Größe, Farbe 
der Blätter und Details wie die Mindesttemperatur und bevor- 
zugter pH-Bereich des Bodens ergeben einen neuen grünen 
Liebling, der nur noch an der richtigen Stelle gepflanzt wer- 
den muß. Nicht vergessen wurden Wasserpflanzen, die sich 
auf blau eingefärbten Kreisflächen tummeln können. Das 
Einsetzen der digitalen Steck- 
linge erfolgt, indem Sie die ent- 
sprechende Stelle des Gartens 
im Sichtfenster anklicken. Der 
Garten wird dreidimensional in 
Polygongrafik dargestellt. 
Während Bäume noch durch- 
aus als solchezu erkennen sind, 
werden Blumen nur als Büsche 
unterschiedlicher Größe und 
Farbe gezeichnet. Aus den ver- 
schiedensten Blickwinkeln 
können Sie schließlich die Wir- 
kung Ihres Werkes betrachten, 
wobei Sie angesichts der aus- 
gesprochen mageren Grafik 
über recht viel Phantasie verfü- 
gen sollten. (tw) 




Ein Garten im Wandel der 




,***.v„i„. 




Schritt 

für 
ichrij 



► 




r Ein einfacher Einstieg 
ohne viele Worte 
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VideoDirectors Arbeitsfeld: So macht das Sehneiden Spaß 



Das Videofilm-Schnittsystem 
»VideoDirector« von Gold Disk 



GOLDENER 
SCHNITT 

Wer aus den besten Szenen seiner 
Hobbyvideos ein kurzweiliges 
Filmereignis zusammenstellen 
will, muß entweder viel Geld für 
einen Schnittcomputer ausgeben - 
oder seinen PC mit Hilfe von Video- 
Director in ein superkomfor- 
tables Schnittstudio verwandeln. 



Filmen ist dank der Videotechnik ja so herrlich unkom- 
pliziert geworden. Camcorder einschalten, Starttaste 
drücken, Aufnahme läuft. Immer und immer wieder. Ehe 
man sich's versieht, ist wieder eine Kassette vollgedreht. 
Abends vor dem Fernseher bewundert man seine durchweg 
brillanten Aufzeichnungen (Autofocus und Belichtungs- 
automatik sei dank) und läßt natürlich auch Familie und 
Freunde gerne daran teilhaben. 

Doch was ist das? Schon nach der dritten Kassette hat sich 
auch beim durchtrainiertesten Gast die 
Atmung verlangsamt - und die Augenli- 
der sind längst herabgefallen. Dies ist der 
Zeitpunkt, an dem Sie ernsthaft in Erwä- 
gung ziehen sollten, Ihr Video-Roh- 
material von ein paar weniger aktions- 
geladenen Szenen zu befreien oder die 
etwas lang geratenen zu stutzen. 
»Schneiden« sagt der Fachmann zu die- 
sem Vorgang und erinnert dabei ans pro- 
fessionelle Zelluloid-Vorbild aus dem 
Kino. Gottlob müssen und dürfen Sie 
Ihrem Videoband jedoch nicht mit Sche- 
re und Klebestreifen zu Leibe rücken, 
sondern es genügt das Kopieren der in- 
teressanten Passagen auf eine andere 
Kassette. Klingt einfach, ist es auch - 
kostet aber eine Großpackung Nerven 
und vor allem viel Zeit. 
In der Einleitung des VideoDirector- 
Handbuchs sind folgende (übersetzte) 
Worte zu lesen : »Wer sich schon immer 
dachte, es müsse doch einen besseren 
Weggeben: hier ist er!«. Mal sehen, ob 
das Produkt hält, was der Handbuch- 
autor verspricht. 




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| Rewind | 


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— 















Sollte das Programm die Infrarot- 
Codes Ihres Ziel -Videorecorders nicht 

beherrschen, trichtern Sie ihm 

die einzelnen Funktion mit ein wenig 

Nachhilfe ein 



Aufgebaut & installiert 

In der Packung befindet sich neben der gerade erwähnten 
Anleitung die dazu passende Windows-Software sowie das 
sogenannte »SmartCable«. An dessen einem Ende befindet 
sich ein 25poÜger Stecker, der in einen freien seriellen Port 
Ihres PC gesteckt wird (COM1 oder COM2). Ein Adapter für 
9polige Schnittstellenausführungen liegt ebenfalls bei. An 
besagtem Stecker sind zwei Kabel befestigt: eines mit einem 
Mini-Klinkenstecker, ein anderes mit einem dubiosen klei- 
nen Gehäuse. 

Das Kabel mit dem Klinkenstecker steu- 
ert den Zuspiel-Camcorder (oder -Video- 
rekorder), sofern dieser über eine 
»LANC«-(Control-L)-Fernsteuerbuchse 
verfügt (siehe auch die Erklärungen zu 
LANC). Das Vorhandensein dieser 
Normschnittstelle ist für den Einsatz von 
VideoDirector unabdingbar. Sollten Sie 
einen Camcorder mit anderer Fernsteu- 
er-Normung besitzen, müssen Sie auf 
VideoDirector verzichten. Neben den 
besagten LANC-Geräten akzeptiert er 
(bislang jedenfalls) nur noch folgendes, 
teils recht exotisches Schnitt- 
steuer/Video-Equipment: FutureVideo 
EditLink 2000-DT, Selectra VuPort, Se- 
lectol AG-1960 RS, Sony Vbox und 
Vdeck/VISCA- Recorder. 
Das andere Kabel endet in einem klei- 
nen lnfrarot-5ender-/Empfängerkäst- 
chen und dient zur Steuerung des Auf- 
nahmerekorders. Die einzige Kompati- 
bilitätsbedingung bei diesem Gerät ist, 
daß es sich per Infrarotlicht fernbedie- 
nen läßt. Aus einer umfangreichen Liste 




Das Resultat unseres Praxis- 
tests: Autor Toni »Scarsese« 
Schwaiger optimierte mit dem 
VideoDirector das Heimvideo 
über sein Katzenrudel 



wählen Sie einfach Ihren Rekorderh erste I- 
ler aus, und schon simuliert VideoDirector 
die Kommandos der Original-Fernbedie- 
nung. Wenn's nicht klappen sollte, können 
Sie Ihrem Computer sogar die benötigten 
Befehle lernen lassen, indem Sie nachein- 
ander die entsprechenden Tasten der Fern- 
bedienung drücken und dabei auf das Sen- 
de r-/Empfängerkästchen zielen. 
Soviel zur einfachen, aber erstaunlich lei- 
stungsfähigen Hardware. Die Software prä- 
sentiert sich im übersichtlichen Windows- 
Look und zeigt nach dem Start folgende drei 
Fenster: 

Die Zuspiel-/Aufnahmerekorder-Steuerung 
ähnelt einer Fernbedienung und erlaubt die 
Kontrolle aller notwendigen Laufwerks- 
funktionen des Camcorders oder (nach 
einem Mausklick) auch der des aufneh- 
menden Videorekorders. Neben Rücklauf, 
Stop, Pause, Start und Vorlauf imitiert ein 
Schieberegler zudem eine jog/Shuttle- 
Funktion (sichtbarer Bildsuchlauf mit varia- 
bler Geschwindigkeit in beiden Richtun- 
gen). Vom kabelkontrollierten Zuspielre- 
korder bekommt VideoDirector außerdem 
ständig den aktuellen Bandzählwerksstand übermittelt und 
zeigt diesen auf das Einzelbild genau an. In diesem Fenster 
geben Sie der momentan eingelegten Kassette auch einen 
Namen. Das Programm archiviert akribisch jedes Band und 
sorgt damit für Ordnung in Ihrer Videosammlung. 
Das Videoclip-Fenster dient der Definition eines bestimm- 
ten Abschnitts (Clip) auf der Kassette. Während das Band 
läuft und Sie Ihre Aufzeichnungen betrachten, klicken Sie 
einfach zu Beginn des zu markierenden Clips auf das »Start«- 
Feld und am Schluß auf »End«. Das Programm hat sich nun 
den Zählwerksstand dieser beiden Bandpositionen gemerkt 
und will nur noch von Ihnen einen Namen für diesen Bereich 
erfahren. Ein Klick auf »Save«, und die Daten dieses Video- 
clips werden in der »Tape Library« gespeichert. So markie- 
ren Sie spielend Abschnitt für Abschnitt, während Sie sich 
das Video-Rohmaterial anschauen. 

Angeklickt & ausprobiert 

Im größten der drei Fenster erscheinen alle von Ihnen aus- 
gewählten Videoclips in der Reihenfolge, wie sie später auf- 
gezeichnet werden sollen. Dazu rufen Sie die »Tape Library« 
auf, suchen sich Clip um Clip heraus und fügen ihn in diese 
Liste ein. Natürlich ist ein Umsortieren oder Löschen ein- 
zelner Abschnitte später jederzeit noch möglich. Sollten Sie 
vergessen haben, welche Aufnahme sich hinter einem Clip- 
namen verbirgt; »View« spult automatisch zur zugehörigen 
Bandstelle und spielt den markierten Videoabschnitt vor. 
Mehrere Clips lassen sich auch zu einer Szene zusammen- 
fassen, um bei einem umfangreichen Rohmaterial nicht den 



roten Regie-Faden zu verlieren. Einem Verir- 
ren im Clip-Chaos beugt auch die Funktion 
vor, an jeder beliebigen Stelle eine farblich 
hervorgehobene Bemerkung einfügen zu 
können. 

Haben Sie so alle Clips und Szenen in eine 
ansprechende, kurzweilige und logische Rei- 
henfolge gebracht, müssen Sie nur noch eine 
Leerkassette in den Aufnahmerekorder einle- 
gen und auf »Make Tape« klicken. Jetzt legt 
VideoDirector erst richtig los: Er schaltet den 
Rekorder per Infrarot- Kommando auf Auf- 
nahmebereitschaft, spult das Zuspielband im 
Camcorder kurz vor den Anfang des ersten 
Clips in der Liste und startet anschließend die 
Wiedergabe. Sobald der gespeicherte Start- 
Zählwerksstand des aktuellen Abschnitts 
erreicht ist, hebt er die Pause des Aufnah- 
merekorders auf und die Aufzeichnung 
beginnt. Am Szenenende wird die Aufnah- 
mepause wieder aktiviert und der nächste 
Clip angefahren. Dieses lustig anzusehende 
Spielchen wiederholt sich nun bis zur letz- 
ten Szene - ohne menschliches Zutun. 
Ein wichtiger und oftmals wunder Punkt beim 
fröhlichen Umspul-Spiel ist die Genauigkeit, 
mit der die Software die markierten Bandstellen ansteuert. 
Das Bandzählwerk liefert nämlich normalerweise nur prä- 
zise Positionsangaben, solange Videobilder zu sehen sind. 
Beim schnellen Vor- oder Rücklauf (ohne Bild) muß der 
Camcorder allerdings die aktuelle Position aus den Spulen- 
wickel-Umdrehungen errechnen - und das führt leicht zu 
Abweichungen im Sekundenbereich. Um diese Fehler zu 
eliminieren, können Sie VideoDirector 
anweisen, nur den langsameren sicht- 
baren Suchlauf zu verwenden. Der ist 
aber für längere Banddistanzen nicht 
zu empfehlen, was Sie bei der Anord- 
nung der Clips berücksichtigen sollten 
(möglichst keine zu großen Distanzen 
zulassen). Die optimale Präzision 
erzielen Sie mit Camcordern,dieTime- 
code-Daten über das LANC-Kabel zum 
VideoDirector schicken. 
Alles in allem ist VideoDirector (398 
Mark bei Magic Music, Bretzfeld) ein 
wirklich interessantes und empfeh- 
lenswertes Produkt für jeden Hobby- 
Videofilmer. Die lästige Schneidear- 
beit, die man immer so lange wie nur 
möglich vor sich hergeschoben hat, 
wird mit diesem Produkt nicht nur zum 
Kinderspiel, sondern gewinnt auch ein 
gutes Stück an Professionalität. Ihr 
Publikum wird es Ihnen danken, (ts) 



WAS IST LANC? 

LANC (auch Control-L genannt) 
ist ein Video -Steuerstandard, 
der van Sony entwickelt 
wurde. Über ein dreiadriges 
Kabel empfängt die Kamera 
oder der Videorekorder eine 
Reihe von Laufwerks-Kontroll- 
signalen und führt diese Befeh- 
le augenblicklich aus (Vorspu- 
len, Stop, Zähler-Nullstellung 
etc.)- Umgekehrt schickt das 
Videogerät Informationen über 
den momentanen Status (Stop, 
Wiedergabe etc.) sowie den 
aktuellen Zählwerksstand 
oder sogar Timecode-Daten 
über das LANC-Kabel zurück. 
Eine LANC -Buchse erkennen Sie 
am Control-L- Symbol: ein aus- 
gefüllter Kreis mit einem sym- 
bolisierten »L« darin. Neben 
Sony selbst unterstützen auch 
Canon, Ricoh, Yashica, Kyo- 
cera, Nikon, Fuji oder Minolta 
den LANC-Standard. Es gibt 
auch Videokameras anderer 
Hersteller (z.B. Blaupunkt), die 
baugleich zu Sony-Modellen 
sind und damit auch LANC 
beherrschen. 





Solche schönen Super- VGA -Grafiken sind leider dünn gesät 



Das Leben steckt voller ungelöster Fragen: Wo kommen 
wir her? Wo gehen wir hin? Warum schmiert meine 
Soundkarte ab? Spielen sich die Probleme in weniger phi- 
losophischen Sphären ab, verspricht der Griff zum Lexikon 
die Erleuchtung. Egal, ob Sie sich für den Lauf des Orinoco 
interessieren oder schon immer mal erfahren wollten, daß 
ein »Scottish Terrier« weder kleinkariert noch hochprozen- 
tig ist - das Nachschlagewerk hilft weiter. 
Nun pflegen umfangreiche Schwarten a) ein Vermögen zu 
kosten und b) nach Erwerb unangetastet in Eichenfurnier- 
Regalen vor sich hin zu stauben. Das Blättern und Suchen 
in Wälzern von Telefonbuch-Ausmaßen entbehrt nämlich 
jeglicher Eleganz. Die findige Software-Industrie hat schon 
lange herausgefunden, daß sich CD-ROMs vortrefflich für 
Software- Versionen solcher 



BERTELSMANN 

U N I V E » S A t 

LEXIKON 




M 



Schlicht mit Übersicht: Das Hauptmenü des 

CD-ROM-Lexikons 



SPORT UND BPIEL 



A&5<H(sr wie! (Schema 




Das »Bertelsmann Universal-Lexikon« für Windows 



WISSEN 
NACHT 

Endlich gibt's eine deutsche CD-Enzyklo- 
pädie: Bertelsmanns Nachschlagewerk 
protzt mit 70.000 Stichwörtern, 
Grafik- und Sound-Schnickschnack 
sowie einem erfreulich günstigen Preis. 

Muttersprache. Die Erlösung in Form einer komplett deut- 
schen CD-Enzyklopädie wird von einem Mediengiganten 
gereicht: Bertelsmann veröffentlichte jetzt sein »Universal- 
Lexikon« für Windows, das bei einem Preis von um die 1 20 
Mark auch für Normalsterbliche erschwinglich ist. 
Die klare Menüstruktur sorgt dafür, daß man sich auch ohne 
Handbuchlektüre sofort in den Datenbeständen wohlig 
suhlen kann. Wenig Icons, spartanische Pull-Down-Menüs 
- kaum Extras, aber leichter zu bedienen als ein durch- 
schnittlicher Videorecorder. Sie können sich alle 70.000 
Stichwörter alphabetisch ansehen und in den einzelnen Text- 
seiten blättern wie in einem Buch. Der Hauptvorteil des elek- 
-iw»mmmmm»»»»nmmriiii i i i ii L ' .ji ii . iii i i u i ™ Ironischen Lexikons ist die 
Suchfunktion. Das CD- 
ROM wird innerhalbweni- 
ger Sekunden nach dem 
Suchbegriff durchforstet. 
Dadurch werden Sie auch 
auf andere Stichpunkte 
aufmerksam gemacht, in 
denen das Suchwort vor- 
kommt. 

Die Erläuterungen zu den einzelnen Begriffen sind recht 
knapp geraten; meistens werden sie mit 2, 3 Zeilen abge- 
feiert. Die Texte lassen sich in die Windows-Zwischenab- 
lage kopieren und können von da aus in eine Textverarbei- 
tung exportiert werden. Verschiedene Filter für gängige For- 
mate wie »Word« oder Ascii-Text hätten den Umweg übers 
Clipboard erspart, doch solchen Luxus gönnten uns die Pro- 
grammierer nicht. Immerhin kann direkt vom Lexikon aus 
eine Textpassage ausgedruckt werden. 
Apropos Luxus: Das Lexikon ist nicht ganz das schillernde 
Multimedia-Feuerwerk, das man nach Lektüre des Packungs- 
texts erwarten könnte. »900 Grafiken« klingt zunächst viel, 
doch angesichts von 70.000 Begriffen verteilen sich die lllu- 






Die meisten Grafiken entpuppen s 
schlichte Sc h warzweiß- Skizzen 



Nachschlagewerke eignen. 
Eine einzige Compact Disk 
schluckt willig Datenmen- 
gen, die tausende von Buch- 
seiten füllen würden. Der 
Computer erleichtert durch 
Suchfunktionen den Um- 
gang mit dem geballten Wis- 
sen und kann zudem Bilder 
darstellen, Sprache wieder- 
geben oder Musikstücke 
spielen - da sieht selbst der 
Große Brockhaus alt aus. 
Lexika auf CD-ROM hatten 
bislang einen großen Haken: 
weit und breit keinedeutsche 
Version in Sicht! Selbst im 
täglichen Spieleeinsatz 
gestählte Englischkenner 
strecken die Waffen, wenn 
diffizile physikalische Begrif- 
fe erklärt werden - es geht 
doch nichts über die gute alte 




Eine Handvoll Video- Animatio- 
nen wird im Briefmarken -For- 
mat abgespielt 



Hersteller: Bertelsmann 

Preis: ca. 1 20 Mark 

Benötigt: 386er mit 4 MByte RAM, CD-ROM, Super VGA und 

Windows 3.1. 



/THOMAS PFISTER 

TEL.: 0561/2 44 53 FAX: 0561 /28 50 97 




Die Suchfunktion arbeilet schnell und 
komfortabel. Nach Eingabe des 
Begriffs... 







— 


ssss* 








Bs 




HMM 




I ■ I 















...werden alle Stichwörter a 
in denen er vorkommt. 



Einen weiteren Mausklick später haben 
Sie die gewählte Stich wart- Erklärung 
auf dem Bildschirm 



strationen gewaltig. Die 
meisten Bilder entpup- 
pen sich als zweck- 
mäßige, aber schlichte 
Schwarzweiß-Skizzen. 
Richtig schicke Super- 
VGA-Kracher lassen 
sich nur gelegentlich in 
Bereichen wie »Kunst« 
oder »Astronomie« auf- 
spüren. Immerhin 
gönnt uns Hersteller 
Bertelsmann eine digi- 
talisierte Luftaufnahme 
der firmeneigenen 
Gebäude in Gütersloh - 
wir sind hochgradig 
erregt und fasziniert. 
Ein wenig dünn ist auch 
das Repertoire von etwa 
zwei Dutzend Video- 
mittelprächtiger Qualität 




Praktisch: Die Lexikontexte lassen 
sich in die Windows-Zwischenablage 
kopieren 



clips. Die Animationen sind 
und thematisch von «Automobilfabrik« bis »Bär fängt Lachs« 
etwas wirr verteilt. Imposanter wirken da die Audio-Clips: 
Digitalisierte Auszüge aus historischen Politikerreden und 
klassische Musikstücke erklingen in guter Qualität, sofern 
sie eine Windows-kompatible Soundkarte (z.B. Soundbla- 
ster) in Ihrem PC 
installiert haben. 
Bei der Bedienung 
hätte Bertelsmann 
ruhig ein wenig mehr 
die Vorzüge des 
Mediums CD-ROM 
ausnützen können. 
Beim Text zum Fluß 
Orinoco lesen Sie 
zum Beispiel, daß er 
durch Guyana verläuft. Jetzt würde man gerne mehr über 
dieses Land wissen und den Begriff direkt im Text anklicken 
- geht aber nicht. Sie müssen erst den Menüpunkt »Suchen« 
bemühen und dort »Guyana« eingeben. Diese Querverweis- 
Müdigkeit ist keine Katastrophe, macht das Herumspringen 
im Datenwulst aber ein wenig umständlich - englische CD- 
Lexika können 's besser. 

Trotz der Nachlässigkeiten bei Grafik und Bedienungskom- 
fortist Bertelsmanns Universal-Lexikon sein Geld wert. Auf- 
wendige Extras kommen zu kurz, aber alle Essentials einer 
elektronischen Enzyklopädie beherrscht das Programm 
zufriedenste! iend. Die Aktualität der Einträge ist etwa auf 
dem Stand vom Januar 1992. Als erstes deutschsprachiges 
CD-ROM- Referenzwerk dieser Art ist das Programm zur Zeit 
einmalig. Mit etwa 120 Mark hat der Hersteller zudem ei 
fairen Preis angesetzt, der konventionellen Kompendien das 
Fürchten lehrt. (hl) 





Finanzbeschaffung: Ein Kredit kommt selten allein 



»Bau & Kauf«: 
Finanzplanungs-Saflware lür Immobilien 



TIPPE, TIPPE, 
HÄUSLE KUCKE 

Mit der Windows-Software »Bau & Kauf« bringen Sie 
Licht ins schummrige Immobilien-Kreditwesen. 



Freunden des öffentlich-rechtlichen Fernsehens dürfte die 
populär-kritische Wirtschaftssendung »WISO« ein 
Begriff sein. Die WISO-Redaktion gibt ihre Tips und Tricks 
seit einiger Zeit nicht nur über Fernsehbildschirme, sondern 
auch auf Computermonitoren wieder. Der neueste Pro- 
gramm-Sproß heißt »Bau & Kauf« und entpuppt sich als Soft- 
ware zur »Finanzierungskalkulation von Immobilien- 
Objekten« (trocken, aber wahr). 

Bevor die Rechenroutinen des Programms in Aktion treten 
können, ist erst einmal etwas Tipparbeit angesagt. Die not- 
wendigen Eingaben sind 



in drei Themenbereiche 
aufgeteilt: Angaben zur 
Person, zum Objekt und 
zur Finanzierung. Die per- 
sönlichen Daten beziehen 
sich zum Beispiel auf Kin- 
derfreibeträge, Einnah- 
men, alle derzeitigen Aus- 
gaben sowie auf bereits 
vorhandenes und verfüg- 
bares Eigenkapital. 
Um alle Daten zum 
Objekt Ihrer Begierde ein- 
tragen zu können, müssen 
Sie schon ein paar Worte 




veranschaulicht den Kreditverlauf 



Das Diagi 

mit dem Verkäufer oder der Baufirma gewechselt haben. 
Nebenden Quadratmetern erfragtdie Software nämlich auch 
Erwerbs kosten, Grundsteuern, diverse Gebühren und die 
voraussichtlichen Unterhaltskosten. 

Auch einen Besuch bei Ihrer Bank sollten Sie schon hinter 
sich gebracht haben, wenn es um die Finanzierungsanga- 
ben geht. Bis zu sechs Kredite können Sie neben Ihrem Eigen- 
kapital als Finanzierungsgrundlage angeben. Dabei werden 
sowohl Hypotheken, Bausparverträge als auch Lebensversi- 
cherungen berücksichtigt. Das Programm erfragt zu jedem 
Kredit Zinssatz, Tilgungsrate und einiges mehr. 
Nachdem Sie diese Pflichtübungen hinter sich gebracht 
haben, dürfen Sie sich endlich zurücklehnen und Ihren elek- 
tronischen Rechenknecht arbeiten lassen. Ein Mausklick 
genügt, und Bau & Kauf ermittelt den Kreditverlauf auf die 
Mark genau - Monat für Monat über die gesamte Laufzeit. 
Auf einen Blicksehen Sie die Steuerersparnis, die Restschuld 



und die tatsächlichen Kreditkosten. Ein weiterer Klick, und 
diese Kosten erscheinen als aussagekräftiges und grafisch 
ansprechendes Liniendiagramm. 

Mindestens ebenso interessant ist die Auswertung, wieviel 
Märker Ihnen am Ende jeden Monats noch zur Verfügung 
stehen - wenn die laufenden Finanzierungs- und Lebens- 
haltungskosten von Ihrem Einkommen abgezogen werden. 
Erfreulicher ist da schon die Berechnung der jährlichen Steu- 
ervorteile. Wer die Qual der Wahl zwischen mehreren Kre- 
ditgebern oder Immobilienangeboten hat, dem greift Bau & 
Kauf ebenfalls unter die Arme. 
Ein Vergleich verschiedener 
Finanzierungsmodelle ist glei- 
chermaßen einfach möglich wie 
eine Wertschätzung aller in 
Frage kommender Wohnungen, 
Häuser oder Grundstücke. 
Das über 200 Seiten starke Hand- 
buch ist- neben dem fairen Preis 
von 69 Mark - der beste und ein- 
zige Kopierschutz von Bau & 
Kauf. Es erklärt nicht nur die Pro- 
grammbedienung sowie die 
wichtigsten Fachbegriffe, son- 
dern gibt zudem zahlreiche 
unverzichtbare Finanztips und 
Banken-Tricks preis. Die Windows-Software ist klar aufge- 
baut und schnell zu beherrschen. Nur: Wenn Sie in einer 
hohen Grafikauflösung mit »Large Fonts« (8514-Zeichensät- 
ze) arbeiten, geraten manche Anzeigen garstig durcheinan- 
der. Wer also mit dem Gedanken spielt, sich Immobilienbe- 
sitz zu beschaffen, dem sei die WlSO-Software wärmstens 
ans Herz gelegt. Sie kann nicht eingehende Beratungsge- 
spräche bei Banken, Maklern oder Baufirmen ersetzen, wohl 
aber wirkungsvoll unterstützen. Gerade der Laie, der sich im 
Finanzdschungel nur schwer zurechtfindet, sieht bei Bau & 
Kauf klipp und klar, welche finanziellen Belastungen tatsäch- 
lich auf ihn zukommen. Er lernt Wucherer von seriösen Kre- 
ditgebern zu unterscheiden und erkennt überteuerte Objek- 
te. Doch vor allem: Das Programm warnt ihn, wenn seine 
Eigenmittel unterhalb der Verunftsgrenze liegen und er früher 
oder später unter der Kreditlast zusammenbrechen würde - 
wie es leider viel zu oft geschieht. (1s) 



TAG 

AN DEN DAS 

NOS 

STILLSTAND 




KEINE 
PANIK! 



Der Rechner Streikt, die Strom, um die Daten zu behalten. Sie kön- 
Festplatte ist. leer, die nen sich das wie einen Eimer mit einem 
Daten sind futsch: Bevor kleinen Loch vorstellen. Wenn Sie den 
solche Katastrophen Ihr Zustand »Voller Eimen. speichern wollen, 
Wohlbefinden StÖren, müssen Sie immer wieder ein bißchen 
hilft unsere Serie bei der Wasser nachgießen. Ein Eimer in CMOS- 
Vorbeugung möglicher Technik hätte bei diesem Beispiel ein 
PC-Desaster. In der ersten wesentlich kleineres Loch als ein norma- 
Cedächtnisverlusthatder PC auch verges- Folge widmen wir uns ler Eimer. Das heißt, füreinen CMOS-Eimer 
sen, welche Festplatte und wieviel RAM er den Tücken des CMOS, brauchen Sie wesentlich weniger Wasser 

zur »Auffrischung«. Ein CMOS-RAM 
braucht so wenig Strom, um sich seinen Inhalt zu merken, 
daß eine kleine Batterie normalerweise für mehrere )ahre 
ausreicht. Normale Computer-RAMs kämen mit einer Bat- 
terie gerade mal ein paar Stunden aus. 
Warum baut man dann nicht ganze Computer in dieser Tech- 
nik? Kurz gesagt sind CMOS-RAMs teurer, langsamer und 
größer als normale RAMs, und für den normalen Einsatz im 
PC deswegen weniger gut geeignet. Aber an einer Stelle 
kommt kaum ein PC um das CMOS-RAM herum: bei der 
Konfiguration. 

Nehmen Sie beispielsweise die Festplatte. Es gibt hunderte 
von verschiedenen Festplatten-Typen auf der Welt. Sie unter- 
scheiden sich nicht nur in der Größe (von der kleinen 40- 
MByte-Platte bis zum Gigabyte-Monster], sondern auch in 
der Aufteilung der Daten. Festplatten bestehen nämlich 
immer aus verschiedenen aufeinander gestapelten magneti- 
schen Platten, die von mehreren Köpfen (Heads) gelesen 
werden. Dann gibt es noch die Spuren (Tracks/ Cylinders) 
und die Sektoren (Sectors)-Zahlen, die sich von Festplatten- 
Typ zu Festplatten-Typ unterscheiden. 
Nun kann Ihr PC aber leider nicht wissen, was für eine Fest- 
platte Sie haben. Die Werte für Heads, Tracks und Sectors 
müssen einmal eingestellt werden. Meistens macht das ein 
Service-Techniker beim Hersteller, wenn der Computer 
zusammengeschraubt wird. Diese lebenswichtigen Werte 
werden in einem kleinen CMOS-RAM von meistens nur 1 28 
Byte Größe gespeichert. Die Batterie versorgt das RAM mit 
Strom und viele |ahre lang tut ihr Rechner glücklich seinen 
)ob... 



Stellen Sie sich vor, Sie schalten Ihren 
PC ein und lesen eine Meldung wie 
»Hard Disk Controller Failure« oder 
«Memory mismatch. Please run Setup«. 
Höchste Zeit, in Panik zu geraten? Viel- 
leicht -wenn Sie keine Vorsorge getroffen 
haben. Denn gerade ereilte Ihren Compu- 
ter eine Total-Amnesie. Beim völligen 



besitzt. Wenn Sie dem Computer nicht sel- 
ber auf die Sprünge helfen, sind die Daten auf der Festplat- 
te unerreichbar. 

CMOS, das unbekannte Wesen 

Wer ins Computer-Lexikon sieht, findet unter dem Begriff 
CMOS die Erklärung »Composite Metal Oxid Semiconduc- 
tor«, übersetzt etwa: Halbleiter aus zusammengesetzten 
Metall-Oxiden. Gute Lexika erwähnen noch, daß Baustei- 
ne in CMOS-Technik sehr wenig Strom brauchen. Nehmen 
Sie das RAM Ihres PCs: Wenn Sie den PC ausschalten, ist 
der Inhalt des RAMs in Zehntelsekunden ausgelöscht. Beim 
nächsten Einschalten werden alle Daten wieder von der Fest- 
platte in den PC geladen. RAMs brauchen nämlich ständig 



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!1 Help [ Change displaij, drives, fceybosrd etc. 

Bei jedem Rechner sieht das Setup -Programm leicht anders 
aus; aber bei praktisch allen stellen Sie den Festplatten-Typ 
wie hier ein: Die Werte für Heads, Cylinders und Sectors sind 
entscheidend und sollten unbedingt von Ihnen notiert werden. 



bis zum Tag, an dem die Batte- 
rie ausfällt, das CMOS-RAM 
einen Aussetzer hat (diese RAMs 
sind sehr empfind lieh gegenüber 
statischer Elektrizität) oder ein 
Virusdas CMOS-RAM auslöscht. 
Beim Einschalten des Computers 
weiß dieser nicht, was für eine 
Festplatte in ihm steckt, und fin- 
det deswegen noch nicht einmal 
mehr das DOS. Wir haben schon 
erwachsene Männer weinen 
sehen, die in diesem Augenblick 
ihre Daten für immer verloren 
glaubten. 



SO BEUGEN SIE VOR 

In wenigen einfachen Schritten beugen Sie der CMOS- 
Amnesie vor. 

1) Lesen Sie das Handbuch zu Ihrem PC. Finden Sie her- 
aus, wie Sie an das Setup-Programm herankommen. 

2) Rufen Sie das Setup- Programm auf. 

3) Wenn Sie zwischen mehreren Setup -Varianten wählen 
können, suchen Sie sich das »Standard Setup« aus. 

4) Schreiben Sie alles ab, was Sie auf dem Bildschirm 
sehen. 

5) Ohne eine Taste zu drücken, schalten Sie den Rechner 
wieder aus. 

i Geist auf, gehen Sie wie 



Das Setup im BIOS 

Wenn Sie bisher noch nichts vom CMOS-RAM gehört hat- 
ten, liegt das daran, daß es für den normalen Benutzer eines 
PCs eigentlich nie auftaucht. Der Computer liest einmal die 
Daten des RAMs beim Einschalten und läßt es dann in Ruhe. 
Sie sehen das CMOS-RAM nicht (es ist in einer tiefen Ecke 
des Computer-Speichers versteckt) und kaum ein Programm 
kommt an die Daten im CMOS ran. 
In praktisch jedem PC ist aber ein kleines Programm einge- 
baut, mit dem das CMOS-RAM manipuliert werden kann; 
das sogenannte Setup-Programm. Das Setup-Programm 
befindet sich im BIOS (Abkürzung für Basic Input Output 
System]. Das BIOS ist das grundlegende ROM im Compu- 
ter. Hier steht neben dem Setup- Programm auch drin, wie 
man Disketten und Festplatten liest (irgendwie muß das 
eigentliche DOS ja von der Festplatte in den Speicher) und 
wie Buchstaben auf den Bildschirm geschrieben werden. 
Das Setup, wie es auch kurz genannt wird, können Sie oft 
nur beim Einschalten des PCs aufrufen, indem 5ie eine 
bestimmte Taste drücken, noch bevor auf die Festplatte zuge- 
griffen wird. Bei vielen PCs ist dies die DELETE-Taste, bei 
anderen ESCAPE, manche verwenden sogar Tasten-Kombi- 
nationen wie CTRL-ALT-ESCAPE. 

Bei vielen PCs, insbesondere bei 386- und 486-ModelIen, 
können Sie zwischen einem »Standard Setup« und einem 
»Advanced/Extended Setup« wählen. Von der Extended-Ver- 
sion sollten Sie die Finger lassen, solange Sie nichteine gute 
Portion Mut und technisches Verständnis haben. Hier gehen 
Sie nämlich direkt an die Eingeweide Ihres Computers, kön- 
nen interne Taktfrequenzen und Speicherzugriffe manipu- 
lieren. Falsche Werte in diesem Bereich führen nicht nur zu 
einem Totalabsturz, sie können sogar Ihre Hardware durch 
Überlastung beschädigen. 

Damit Sie vor Überraschungen sicher sind, sollten Sie sich 
einen Block und einen Stift nehmen und das Setup- Programm 
Ihres PCs einmal aufrufen. Schreiben Sie sich dann alle Werte 
aus dem Standard-Setup auf. Wenn dem CMOS jetzt etwas 
passieren sollte, können Sie die Werte wieder eintragen und 
ganz normal mit dem PC weiterarbeiten. Aber Vorsicht: Ver- 



Gibt das CMOS späfi 
folgt vor: 

1) Starten Sie das Standard -Setup- Prag ramm des PCs. 

2) Tippen Sie alte Werte (bis auf Datum und Uhrzeit) so 
ab, wie Sie sie bei der Vorbeugung abgeschrieben haben 

3) Suchen Sie nach einem Menüpunkt um diese Ände- 
rungen zu speichern (SAVE). 

4) Wenn Ihr Rechner immer noch nicht richtig läuft: Star- 
ten Sie Setup erneut und suchen Sie einen Menüpunkt 
wie »Au to-Configu ratio n« oder »Setup with Power-On- 
Defaults« und schalten Sie diesen ein. 

5) Wenn trotzdem nichts geht: Fachmann holen, damit 
nicht mehr Daten durch Experimente verloren gehen. 



lieren Sie nicht den Zettel! PC- 
Techniker nehmen meistens kei- 
nen Zettel, sondern einen Auf- 
kleber, den sie sich auf die Seite 
oder in den Deckel des PCs kle- 
ben. So kann kein Zettel verlo- 
ren gehen. 



Vorsicht beim Exten- 
ded Setup 

Wir haben Sie vorhin eindring- 
lich gewarnt, das Ad- 
vanced/Extended-Setup Ihres 
Rechners möglichst nicht 
anzurühren. Es gibt aber trotz- 
dem Fälle, in denen Sie sich auf 
m dieses Terrain wagen sollten. 
Wenn Ihr Rechner aus unerklärlichen Gründen abstürzt, die 
Grafikkarte nicht so mag, wie Sie wollen, oder ein geheim- 
nisvoller »Parity Error« den PC immer wieder außer Gefecht 
setzt, sind vielleicht (aber nicht immer) falsche Werte in die- 
sem Setup schuld. Bevor Sie jetzt aber wild Werte im Setup 
ändern, sollten Sie sich erst genau aufschreiben, welche 
Werte zur Zeit aktiv sind. 

In vielen Setup-Programmen gibt es die beiden Menüpunk- 
te »Load with Power-On Defaults« und »Load with BIOS- 
Defaults«. Die »BIOS-Defaults« sind normalerweise die opti- 
malen Werte für Ihren PC. Bei den »Power-On Defaults« 
handelt es sich um die sichersten Werte; mit diesen wird der 
PC deutlich langsamer, aber alle Setup-bezogenen Fehler- 
quellen werden damit ausgeschlossen. Wenn also Ihr Rech- 
ner sehr seltsam reagiert (beispielsweise mit einer neuen Gra- 
fikkarte), probieren Sie mal folgendes: Gehen Sie in das 
Setup-Programm, suchen Sie einen Menüpunkt, der »Load 
with Power-On Defaults« heißt und wählen diesen per Cur- 
sor- und Return-Taste aus. Mit dem Menüpunkt »Write to 
CMOS and Exit« oder einfach der Escape-Taste werden diese 
Werte im CMOS gespeichert und der Rechner neu geboo- 
tet. Wenn jetzt noch was nicht läuft, ist Ihr PC kaputt oder 
Ihre Hardware irgendwo inkompatibel. 
Hat Ihre Hardware den »Power-On Defaults«-Test über- 
standen, probieren 5ie als nächstes die »BIOS-Defaults« aus 
(manchmal auch »Auto Configuration« genannt). Hier sucht 
der PC selbst nach den besten Werten für Ihre spezielle Hard- 
ware. Wenn der Rechner damit n icht mehr läuft, gibt es zwei 
Möglichkeiten: Eine der Hardware-Komponenten in Ihrem 
PC ist kaputt oder der Hersteller hat ein falsches BIOS ein- 
gesetzt. In beiden Fällen sollten Sie Kontakt mit dem Her- 
steller aufnehmen und beispielsweise auf eine Garantie- 
Reparatur oder einen BIOS-Austausch bestehen. 
Wenn einen Tag lang alles läuft, aber am nächsten Morgen 
(Abend) der Rechner wieder alles im CMOS vergessen hat, 
äst die Batterie für die CMOS-RAM-Bufferung leer. Da kann 
dann nur noch ein Fach händler oder Lötkolben-Experte wei- 
terhelfen. 



Wir können es nicht oft genug 
sagen: Finger weg vom Bus-Takt 
(Bus-Dock, AT-BUS-Clock). 
Immer noch bringen vermeintli- 
che Experten mit dem 
Rat, den Bustakt doch 
auf 10 oder gar 12 
MHz zu setzen, Ihren 
PC in Gefahr. Sämtli- 
che Komponenten, 
insbesondere Fest- 
platten-Controller, 
CD-ROM-Interfaces, 
Sound- und Grafik- 
karten sind nur für 8 
bis 9 MHz ausgelegt. 
Alle Werte darüber können zur 
Zerstörung von Hardware 
führen. Dabei macht Ihr Rechner 
aber nicht »Puff!«, sondern zer- 
stört sich schleichend. Eines 
Tages flackern auf der Grafikkar- 
te die Farben wie wild oder gestern beschriebene Disketten 
werden absolut unlesbar. Dies sind typische Anzeichen für 
einen falschen Bustakt. Da bei einem korrekten BIOS der 
Bustakt automatisch richtig gesetzt wird, brauchen Sie sich 
keine Sorgen um dieses Thema zu machen. 



WERKZEUG FÜR SETUP-PROFIS 

Das Programm »Amisetup« von Robert Muchsel ist das 
Werkzeug für Setup-Bastler schlechthin. Wenn Sie rich- 
tig in den Eingeweiden Ihres PCs fummeln wollen und 
vorzeitiger Chip-Tod sie nicht schreckt, kann ein Nach- 
mittag mit Amisetup einen Rechner optimaler konfigu- 
rieren, als der Hersteller es geahnt hat. 
Amisetup funktioniert nur bei neueren Computern ab 386 
aufwärts, die ein BIOS der Firma AMI besitzen (erkenn- 
o.us.i mit bar an der Einschalt- 




Amisetup kommt an Dutzend) 

metern heran, welche die Leistung Ihres 

PCs bestimmen. 



40 Mark und bietet e 
buch, welches prakti 

gramms im Detail erklärt. Trotzdem ist Amisetup nur für 
Leute geeignet, die sich wirklich mit ihrem PC ausken- 
nen. Wenn Sie von Memory Refreshs und Interleaving 
noch nie gehört haben: Finger weg und den PC so las- 
sen, wie er ist: Vielleicht nur 99 Prozent optimal aber 
immerhin 100 Prozent funktionstüchtig. 



BIOS-Fehler 

Das eine oder andere Setup-Pro- 
gramm, insbesondere bei billi- 
gen PC-Clones aus Fernost-Pro- 
duktion (meist erkennbar am 
unfreiwillig komisch übersetz- 
ten Handbuch), hat schon mal 
eine Macke. Einer der beliebte- 
sten Fehler: In Ihrem PC ist ein 
BIOS für die falsche Taktfre- 
quenz drin. Ein Beispiel: Das 
Setup stellt die Werte für einen 
33-MHz-Rechner ein, in Wirk- 
lichkeit haben Sie aber nur 25 
MHz. Dadurch laufen einige 
Komponenten Ihres PCs (Gra- 
fikkarte) zu langsam. Im umge- 
kehrten Fall (25-Mhz-Setup im 
33-MHz-Rechner] werden diese 
Komponenten zu schnell getak- 
tet, was zu einem Chip-Sterben 
durch Überbelastung führen 
kann. Bei den meisten PCs kann man an der Einschaltmel- 
dung erkennen, für welchen Rechnertyp das BIOS eigent- 
lich ausgelegt ist. Stimmen die Angaben nicht mit dem über- 
ein, was in Ihrem PC steckt, sollten Sie den Händler das 
BIOS austauschen lassen. (bs) 



meidung, in der irgend- 
wo das Wort AMI auf- 
taucht). Das sind 
immerhin rund 70 Pro- 
zent aller derzeit erhält- 
lichen PCs, wenn man 
Statistiken diverser 
Hersteller glauben darf. 
Da Amisetup Sharewa- 
re ist, können Sie es 
jederzeit für wenig Geld 
ausprobieren - wenn es 
auf Ihrem PC nicht läuft, 
haben Sie nicht viel ver- 
loren. Die registrierte 
Version kostet nur rund 
llentes elektronisches Hand- 
h alle Parameter des Setup-Pro- 



*Tl S-, 



COMPUTING 



, ^ - <>-.. r - ■ 




Alles was 



Hi Computer-Freaks, endlich könnt Ihr mit 
Eurem Computer mal wirklich was be- 
wegen. Denn der fischertechnik PROFI 
COMPUTING Baukasten bietet eine 
große Modell-Auswahl: vom Roboter mit 
Greifhand, über einen Scheckkartenleser, 
einen Plotter und Geldautomaten bis hin 
zum CD-Player. Alles mit der Super-Soft- 



ware LUCKY LOGIC, mit mausge- 
steuerter interaktiver Benutzerober- 
fläche. Dazu das INTERFACE mit 
8 Digitaleingängen, 2 Analogeingängen 
und 4 Motorausgängen. Für alles gibt es 
ausführliche Experimentier- und Soft- 
warehandbücher sowie eine Softwarean- 
leitung. Wenn Ihr jetzt mehr Infos haben 



wollt, dann ab zum Telefon und Prospekt 
anfordern: 074 43/12 - 3 69. 

fischertechnik 

Alles andere ist nur Spi< 



KLEIN & FEIN 




Da freuen sich die Humans: Gezielt 
können Sie nun alle Spielstufen 
anwählen 



Human Race - 
Jurassic Levels 

Sämtliche Codes für 
»Human Race-Thejuras- 
sic Levels« wurden uns 
von Thilo Kaffenberger 
aus Mühltai eingeschickt 
- seinen Wunschtitel 
»Syndicate« wird er in 
Bälde erhalten. (tw) 



LEVEL 


PASSWORT 


41 


TURBO NUTTER 


1 


DARWIN 


42 


PERFECT PETE 


2 


DOOM 


43 


RICK NINJA 


3 


SPYDER 


44 


WAYNE 


4 


480 


45 


TASH 


5 


BILLS 


46 


POUCH 


6 


BROKE AGAIN 


47 


WHINGEING 


7 


OUR SHELF 


48 


SAD BOYS 


8 


NO SUPPORT 


49 


CRAMP 


9 


MR PARROT 


50 


GLUM 


10 


7 MILE WALK 


51 


HASSLED 


11 


BLIZARD 


52 


GOLD LABEL 


12 


MINI EGGS 


53 


POULTRY 


13 


KEEF 




GOOSE 


14 


WORLDOF 


54 


KATE4LOUISEO 




OUROWN 


55 


DRAKEEAR 


15 


ITS TOSH 


56 


SOURFACE 


16 


BESTE5T BUDS 


57 


LURCH 


17 


O O CHILDREN 


58 


ENDOSCOPY 


18 


BLUE 5TUFF 


59 


JU5T TAKES 


19 


LEOPARD 


60 


HAVE A BREAK 


20 


UNCLE JOSEF 


61 


3 NEGATIVES 


21 


DANNEEE 


62 


GIMME SHELTER 


22 


LOOWEEZ 


63 


BLOAT ON 


23 


KATIEWOOH 


64 


5TAGGER HOME 


24 


RADCLIFFE 


65 


1 LOVE ME 


25 


IDONTUKE 


66 


WHO D YOU 




BRAWN 




LOVE 


26 


GILL N GED5 


67 


AAAAAARGH 


27 


HOW MUCH 


68 


SOS 


28 


THE SLOBS 


69 


NIKKI 


29 


MRST 


70 


PYTHON LEE 


30 


ALMANBURIE 


71 


MR FI5TIE 


31 


GALLOWS FIELD 


72 


SI5TER BLUE 


32 


PLAGUE PIT 


73 


ARIES 


33 


CANOLESTICKS 


74 


TAURUS 


34 


BROWN SUGAR 


75 


FATEAND 


35 


BABBLE 




FORTUNE 


36 


BLATHER 


76 


DOES IT MATTER 


37 


TRADER 


77 


WHAT WE PUT 


38 


SCARY MAN 


78 


THIS IS IT 


39 


BOILED EGGS 


79 


SEEYA 


40 


NEED MORE 


80 


FOREVER 



Dynablaster 

Thomas Lüdtke aus Hannover hat sich die Mühe gemacht, 
alle Level-Codes von Dynablaster für uns herauszufinden 
und bekommt dies mit einem Stunt Island vergolten, (tw) 



LEVEL 


CODE 


2-3 


UKRZWGVG 


1-1 


UANWIQNA 


2-4 


UUNKWHEN 


1-2 


MUFWLNCC 


2-5 


UKCZWBVG 


1-3 


UXOWHLVG 


2-6 


MXBEEIYH 


1-4 


MAKENPCN 


2-7 


MXCEEOEK 


1-5 


MUKEOLTP 


2-8 


UBCZVWH 


1-6 


MUFEOLCD 


3-1 


MKHAOSAH 


1-7 


UKFZHTVG 


3-2 


MBYAHTYH 


1-8 


UKBZHLVH 


3-3 


UOHZHGRA 






3-4 


UAKKOORE 


2-1 


UAYKVPEU 


3-5 


MAEEHMVC 


2-2 


MBYABBYH 


3-6 


MONAOILC 



3-7 


UUVKHHRA 


6-4 


MXECPITI 


3-8 


MOAAOELR 


6-5 


UWNKVOHZ 






6-6 


MBGAIWPK 


4-1 


MAVEBVGT 


6-7 


UUEKNQKU 


4-2 


MCYNQQRT 


6-8 


UUYKNIYP 


4-3 


UAGVQJZU 






4-4 


MKHNNLSH 


7-1 


MAWESGKN 


4-5 


UOCHNTZU 


7-2 


MCGASLHC 


4-6 


MCONIJEP 


7-3 


UBAZ1TNT 


4-7 


UUOVNVPU 


7-4 


MXWETOPI 


4-8 


MBZNIOVU 


7-5 


UCLZILKA 






7-6 


UUEKMJKE 


5-1 


UOBHMOPA 


7-7 


UUEKHQKU 


5-2 


UBFHIHHV 


7-8 


UXWKHINH 


5-3 


MONNTWIC 






5-4 


MUECTLAC 


8-1 


MBCAGOAH 


5-5 


MKANVGCK 


8-2 


UWOFVHTK 


5-6 


UAWOWTN 


8-3 


UUVFWOHU 


5-7 


UCHHOGTU 


8-4 


MBFAG5ZK 


5-8 


UUKVHETP 


8-5 


UBZOVWPG 






8-6 


MUZEPTLT 


6-1 


MAECGBIN 


8-7 


UCHOVWHA 


6-2 


MBNNGTTI 


8-8 


MUOEPHLR 


6-3 


MCNNGBIT 







The Lost Vikings 

Als Lohn für den bestandenen Kampf gegen den Tomator 
erhält Rene Mangold das Westwood-Rollenspiel »Lands of 
Lore « . 

Achtung! Die »0« ist eine Ziffer, kein Buchstabe; der Level 
36 ist übrigens in mehrere Unterlevel unterteilt. (tw) 




Freie Bahn für die Wikinger dank der Codes aus Bonn 



LEVEL 


CODE 


13 


PHRO 


26 


NFL8 


1 


STRT 


14 


C1R0 


27 


WKTY 


2 


GR8T 


15 


SPKS 


28 


CMBO 


3 


ILPT 


16 


JMNN 


29 


8BLL 


4 


GRND 


17 


TTRS 


30 


TRDR 


5 


LLMO 


18 


JU.Y 


31 


FNTM 


6 


FLOT 


19 


PLNG 


32 


WRLR 


7 


TRSS 


20 


BTRY 


33 


TRPD 


8 


PRHS 


21 


JNKR 


34 


TFFF 


9 


CVRN 


22 


CBLT 


35 


FRGT 


10 


BBLS 


23 


HOPP 


36 


4RN4 


11 


VLCN 


24 


SMRT 


37 


MSTR 


12 


QCKS 


25 


V8TR 







Schicken auch Sie Ihre Kurztips unter Angabe eines Wunsch- 
spiels bitte an die folgende Adresse: 
DM V- Verlag, Redaktion PC Player 
Kennwort Tips&Tricks 
Cruberstr. 46a, 85586 Poing (tw) 




An alle Programmierer: 



Schalten 



Sie jetzt um auf 

„toolbox"! 



Die Programmierer- Fachzeitschrift 



toolbox 



Windows 

Große Sounds ganz eng gepackt 
Arrays sprengen alle Grenzen 
Die Hintertür zur Windows-Software 
Smalltalk V: Programmiersystem 
oder Philosophie 

DOS 

Turbo Vision professionell 
Das sind Quanten-Computer 
Debuggerbau enträtselt 



Software-Service 



ie „toolbox" bietet Ihnen alles, was das Prorjrci 
Herz für die Sprachen Pascal, C/C++/Assembler oder 
Basic, XBüse, Modula begehrt: Hier werden Programmier- 
algorithmen und Compilerbau ebenso aus- 
führlich behandelt wie neue Sprachen, 
Plattformen oder Software-Tests. Wenn Sie 



oder OS/2 wollen, holen Sie sich 
neue „toolbox"! Mit Diskette: Vision-Edit 
Profi-Raytracer im Quelltext, Hypertext ii 
PCX nach LBM-Konverter u.v.m. 
„toolbox" - das Spezial-Programm für Profis! 



fi. 



Unser Redakteur Thomas Werner hat nicht davor 
zurückgescheut, sich in den Nordländern Frost- 
beulen zu holen, trotz Pollenallergie den Dimwood 
und den Elfenwald zu durchsteifen und sich in den 
modrig-feuchten Höhlensystemen und Katakomben 
einen ausgewachsenen Schnupfen einzufangen. Vor 
Ihnen liegen nun die Früchte dieser aufopferungs- 
voll durchgeführten Expedition durch Midkemia. 
Als besonderes Bonbon haben wir sämtliche 
Lösungswörter für die Rätselkisten der Länge nach 
geordnet, damit Sie auf keinen Moredhel-Schatz 
mehr verzichten müssen. Verderben Sie sich jedoch 
nicht leichtfertig den Spaß und benutzen Sie sowohl 
diese Tabelle ols auch die Lösungshinweise zu den 
einzelnen Kapiteln erst, wenn Sie wirklich nicht mehr 
ohne Hilfe weiterkommen. 
Auch für diesen abschließenden Teil der Lösung gilt; 
Wir haben uns im Wesentlichen ouf den Hauptstrang 
der Handlung konzentriert und nicht jede Neben- 
Quest miteinbezogen. Noch ein kleiner Tip: Nicht 
nur ouf Ihre Nahrungsvorräte sollten Sie achten - 
ouch ein paor Seile sind zum Überstehen dieses 
Spiels unabdingbar! 

KAPITEL 5 

James, Locklear und der Magier Patrus haben den 
Auftrog, bei der Verteidigung der Festung North- 
warden zu helfen. Garstige Moredhels und deren 



TIPS ZU DEN KAPITELN 5-9 



BETRAYAL 




Um die Falle am Katapult zu überwinden, sollten Sie wii 
deutet vorgehen 

finstere Schergen lauern hinter jedem zweiten Busch 
und machen Ihnen das Leben schwer; da Sie jedoch 
schon dieersten vier Kapitel heil überstanden haben, 
sollten Sie sich davon nicht schrecken lassen. 
In Richtung Kentlng Rush kommt man nicht weiter - 
daher sollten Sie zunächst nach Northwarden mar- 
schieren. Dort kann man sich ein wenig nützlich 
machen und erhält zur Belohnung die EulilikoArmor. 
Doch der wahre Ruhm wartet außerhalb der dicken 
Festungsmauern ouf Sie und so geht es zunächst gen 
Süden, wo unweit einer Weggabelung Duke Mar- 
tin anzutreffen ist. Ihm helfen Sie in diesem Kapitel 



KROHDOR 



Immer bedrohlicher sen- 
ken sich dunkle Schatten 
auf Midkemia. Die Armeen 
der Nordländer beginnen 
mit dem Angriff und Ver- 
rat scheint zum Breiten- 
sport geworden zu sein. 



sozusagen als mobiles Einsatzkommando ous und 
erledigen wichtige Aufträge. 
Zunächst sollen in der Nähe versteckte Moredhel- 
Nahrungsclepots vergiftet werden. Nordwestlich fin- 
den Sie hinter einem kleinen Hügel drei mit Rätsel- 
schloß gesicherte Kisten. Da der Moredhel-kundige 
Gorath nicht Mitglied Ihres Teams ist, wendet Patrus 
den Zauberspruch Union an und kann 
so die fremde Sprache entziffern. Um 
Duke Martin zufriedenzustellen haben 
Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie 
sammeln die vergifteten Nahrungs- 
pakete bereits besiegter Gegner ein 
und tauschen diese mit der genieß- 
baren Nahrung ous den Truhen ous 
[wobei Sie aufpassen sollten, nicht 
selbst eine vergiftete Mahlzeit zu sich 
zu nehmen], oder Sie besorgen sich 
Coltari Poison. Dieses Gift können Sie 
entweder kaufen oder bei einem Toten 
hier ange- m ^ ^ Q ^ ^ Dencamp . on . me . 

Teeth finden. Mit diesem Gift können 
Sie die Speisen behandeln und wieder zurücklegen. 
Das nächste Problem istMinstrel Tamney-der Barde 

und Minnesänger der Festung Northwarden -, dem 
offenbar die Situation zu brenzelig wurde. Um die 
Moral der Soldaten nicht noch tiefer sinken zu las- 
sen, sollen Sie Tamney wieder zurückbringen. In 
Dencamp erhalten Sie einen Hinweis auf seinen Auf- 
enthaltsorf: eine Scheune in der Nähe der Ortschaft. 
Bei dieser Gelegenheit sollte man sich im Magie- 
Shop von Dencamp-on-the-Teeth mit Anti-Venom 
eindecken und Fadomor's Formula erwerben. Die- 
sen Stärketrank benötigt man nämlich, um die org 



verklemmte Scheunentür aufzubekommen. 
Tamney wird allerdings erst wieder nach North- 
warden zurückkehren, wenn Sie ihm die sogenann- 
ten Geomancy-Steine beschaffen, Diese Utensilien 
kann mon in der Diviner's Hall-Höhle östlich von 
Dencomp finden, Haben Sie die Falle deaktiviert und 
sind in die unterirdischen Gänge vorgedrungen, 
dann sollten Sie auf Kisten achten. Außerdem ist es 
in Höhlensystemen generell angebracht, ein Seil 
dabei zu haben. 

Nachdem Sie Tamney die Geomancy-Steine über- 
geben haben, erwartet Sie eine große Herausfor- 
derung: Mit dem Versprechen an Duke Martin, 
Angriffspläne aus dem Moredhel-Dorf Raglom zu 
stehlen, beginnt ein Ausflug in die Nordländer, 
Jedoch versperren schon bald Goblinkrieger den 
Weg, Stärker ols deren Durst nach Blut ist aber ihre 
Gier nach Gold. Wenn Sie die bislang gefundenen 
oder erhaltenen Edelsteine verkauft haben, dürften 
Sie genung Geld besitzen, um die Goblins einfach 
zu kaufen. Ein Kampf wäre aussichtslos; die Trup- 
pen sind einfach zu zahlreich. In den eisigen Nord- 
ländern stoßen Sie sehr rasch ouf ein riesiges Kata- 
pult. Diese Schleuder ist mit einem Fallenmechanis- 
mus gesichert. Um die Falle zu überwinden sollte die 
Sperre rechts aktiviert gelassen werden - die Feuer- 
bälle von dieser Seite werden so von der Sperre 
abgefangen. Zunächst sollte stattdessen das ausge- 
füllte Fallenelement um ein Feld nach vorne ver- 
schoben werden. 

Bei näherer Betrachtung des Katapults stellt sich her- 
aus, daß der Mechanismus defekt ist. Der Kon- 
strukteur wohnt günstigerweise in Raglam - unmit- 
telbar neben dem Gasthaus. Zudem gibt es hier einen 
auf Armbrüste und Zubehör spezialisierten Laden, 
Der Ingenieur wird jedoch erst redselig, wenn ihm 
eir Lied vorgetrogen wird. Leider haben sich seine 
Oh'en so sehr an schiefe Töne gewohnt, daß Sie 
aen Blutolkoholspiegel von Patrus ersteinmalmitden 
in der Kneipe erha -liehen Spirituosen nach oben 
treiben müssen, domitdieser scheußlich genug singt. 
Nach dem Ständchen plaudert der in Erinnerungen 
schwelgende Techniker aus, daß erein wichtiges Teil 
des Katapulfmechanismus in einer Kiste nahe der 
Brücke versteckt hat, Sie besorgen sich diesen 
Gegenstand, reparieren das Katapult und feuern 
einen Schuß ouf das Hous des Kommandanten ab 
[neben dem Laden), In dem ausbrechenden Chaos 
können Sie die Pläne entwenden und diese an Duke 
Martin übergeben. 

Dieser sorgt sich über einige Moredhel-Magier, die 
sich irgendwo in der Gegend verstecken. Westlich 
von Dencamp stöbern Sie diese Zauberer in der 
Nähe eines einsam dastehenden Hauses auf und 
stellen Sie zum Kampf, Den Sieg melden Sie Duke 



Martin, begeben sich zurück noch Northwarden und 
erfahren dort, daß der Festungskommandant Boron 
Gabof hinterrücks gemeuchelt worden ist. 

KAPITEL 6 

Ein Fomiliendramo bahnt sich an: Die Tochter von 
Pug, dem Obermogier von Krondor, ist verschwun- 
den ! Als treusorgender Vater läßt der Hofzauberer 
alles stehen und liegen und macht sich umgehend 
auf die Suche noch ihr, Owyn und Gorath sollen 
wiederum Pug finden und haben als einzigen 
Anhaltspunkt nur den Hinweis auf das Buch von 
Macros. 

Zunächst begeben sich die beiden Helden in die 
unterirdischen Sewers von Krondor und treffen in 
der südöstlichen Ecke nahe einer Sackgasse auf Kot. 
Sie will Ihnen erst weiterhelfen, wenn Sie ihr das Idol 
of Lassur verehren, welches sich in einer mittels 
Sprengmechanismus gesicherten Truhe im zweiten 
Level befindet. Kat erzählt ihnen daraufhin von 
Abbot Graves in Malac's Gross, der die Magier hier 
unten anführen würde. 

Vor dem Ortseingang nach Malac's Gross lauern 
jedoch zahlreiche Gegner auf Sie, die äußerst 
schwer zu besiegen sind. Außerdem begegnen Sie 
einer Frau, die Ihnen den Auftrag erteilt, ihr Ale aus 
Malac's Cross nach Darkmoor zu bringen. Wenn 
Sie bis zu Abbot Graves durchdringen, dann schickt 
dieser Sie zunächst zu dem Ihnen schon bekannten 
Mitchell Waylander in Sloop (das Haus nahe beim 
Laden). Von diesem erholten Sie einen Zettel, der 
wiederum an Abbott Graves übergeben werden 
muß. Schaffen Sie es jedoch nicht, die Schlangen- 
priester bei Malac's Cross zu besiegen, so brauchen 
Sie nicht zu verzweifeln ! 

Im Gasthaus von Krondor begegnet man nämlich 
einem Staatsbeamten namens Nivek. Diesem ist 
während der durchzechten Nacht ein wichtiger 
Schlüssel abhanden gekommen, der bei einer Lei- 
che nahe der Wegkreuzung vor den Toren Krondors 
gefunden werden kann. Nivek - mit diesem Fund 
konfrontiert - bestreitet, den Mord begangen zu 
haben und überlässt Ihnen den Schlüssel für weite- 
re Nachforschungen. Dieser Schlüssel posst, wie 
Nivek ausführt, zu einer Bürotür in Eggley. 
Auf dem Weg dorthin finden Sie in einem Haus des 
Ortes Tanneurs das »Hörn of Algon Kokoon«, mit 
dem während eines Kampfes zwei Jagdhunde aus 
dem Nichts gerufen und auf die Gegner gehetzt wer- 
den können. U.A. im Endkampf des neunten Kapi- 
telswerden SiefüreinesolcheMöglichkeitsehrdank- 
bar sein; vergeuden Sie daher nicht sinnlos alle ver- 
bliebenen »Uses«. Hinter Tanneurs taucht eine 
magische Falle aus dem Boden auf; die Kristallpfähle 
können links umgangen werden, dann wird der 



durchsichtige Körper nach 
vorne geschoben und schließ- 
lich das ausgefüllte Fallenele- 
ment bewegt. 

Eggley ist entvölkert, nachdem 
der Hauptdarsteller für eine 
wichtige religiöse Zeremonie 
ermordet wurde und die 
Bewohner aus Angst vor dem 
Zorn der Götter geflohen sind. 
Im Tempel (nördlich der Sied- 
lung) bietet man Ihnen eine 
Belohnung an, wenn Sie den 
als Mörder verdächtigen »Collecfor«, den Schul- 
deneintreiber, ausfindig machen. 
Der Zugang zur Bibliothek von Sarth ist versperrt, 
da dort eine Krankheit ausgebrochen ist und ein 
magischer Schutzwall den regulären Zugang 
blockiert. Brother Marc verweist Sie an Stellen in 
Eggley - es ist just der Kollege von Nivek, zu des- 
sen Büroräumen der mysteriöse Schlüssel passt. Mit 
der dort gefundenen Karte im Inventar können Sie 
links unten neben dem Berg auf dem Bild von Sarth 
den geheimen Zugang entdecken. 
Beim Durchstöbern der Buchbestände von Sarth ent- 
decken Sie zwar nicht das Buch von Macros, wohl 
aber einen Verweis auf ThomasMegarsonausElvan- 
dar, der seinerzeit mit dem Magier Macros unter- 
wegs war. 

Noch Elvandar gelangt man durch die nördlich von 
Zun liegende Zwergenmine Mac Mordain Cadall. 
Auf der anderen Seite der Grey Towers geht es der 
Hauptstraße entlang bis zu einer Brücke. Dem kurz 
vorher abgehenden Weg folgen Sie und begeben 
sich an dessen Ende in das Tal zwischen den Hügeln, 
Prinz Caiin, den Sie dort antreffen, gibt Ihnen eini- 
ge Ratschläge betreffs des sichersten Weges. Hüten 




Berg können Sie 
gelangen 

Sie sich übrigens vor den in der Nähe aufgebauten 

Zelten! 

Wenn Sie seinen Anweisungen folgen, gelangen Sie 

schließlich nach Elvandar und werden von dort in 

eine fremde Welt v, 



KAPITEL 7 

James, Locklear und Potrus sollen die Rift-Maschine 
im Dimwood ausfindig machen und zerstören, durch 
die Moredhel- Soldaten ins Herz des Königreichs vor- 
dringen. Als erstes sollten Sie die Brücke überque- 
ren und weiter nach Südosten laufen, Sie begegnen 
dabei sowohl dem Moredhel-Deserteur Obkhar als 
auch Duke Martin. Obkhar berichtet, daß die Rift- 
Maschine sich auf einer Halbinsel befindet, in deren 
Nähe zwei Flüsse ineinander münden. Um dorthin 
zu gelangen, muß man durch einen nur als magi- 
sche Illusion existierenden Berg laufen. Der Gegen- 
stand Waani kann das Tor zerstören - Moraeulf 
weiß mehr darüber. 

Über die bewachte Brücke gelangen Sie nur mit der 
richtigen Parole, die in einer Kiste nahe eines Was- 
serfalls - Achtung; es gibt zwei! - zu finden ist. Jen- 
seits der Brücke folgen Sie dem Fluß nach Südosten 




Diese Karte der fremden Welt können Sie an der mit dem roten Quadrat gekennzeich- 
neten Stelle finden 



und treffen auf den Moredhel-Kommandeur Mora- 
eulf. James, Locklear und Palms geben sich als seine 
Gefolgsleute aus und erfahren, daß das Wacni in 
einer Truhe in einem Canyon im Südwesten des Wal- 
des versteckt ist. Der Code lautet »Victory«. 
Squire Phillip war jedoch schneller und hinterließ 
eine Notiz, daß man sich das Objekt bei ihm abho- 
len kann. Recht weit nördlich der Kiste steht sein ein- 
sames Haus, wo Sie endlich das Waani erhalten 
können. Etwa in der Mitte des Waldes liegt die Halb- 
insel mit der Rift-Maschine; durch einen der Berge 
können Sie schlicht hindurchlaufen, da er nicht real 
existiert. Die beiden Pfähle der Rift-Maschine kön- 
nen Sie recht problemlos entdecken und zerstören, 
sobald die Goblin-Wachen ausgeschaltet sind. 

KAPITEL 8 

Von den Elfen wurden Gorath und Owyn in eine 
andere Dimension befördert. In dieser fremden Welt 
ist es nur möglich, mittels eines bestimmten kristalli- 
nen Stoffes, dem Manna, zu zaubern. In zahlreichen 
Häusern gibt es Raw Manna einzusammeln - wel- 
ches Sie auch an den gelben Kristallstrukturen in der 
bndschaft ernten können. In zwei Häusern finden 
Sie außerdem die zum Zaubern notwendigen Kri- 
stollzauberstäbe, die mit dem Raw Manna aufgela- 
den werden können. 

An der Nordspifze der Insel befindet sich eine Tem- 
pelruine. Durch Berühren einzelner Säulen können 
Sie mit übernatürlichen Wesen kommunizieren, die 
Ihnen wichtige Hinweise geben. Der Aufenthaltsort 
von Pug ist von einer magischen Barriere umgeben, 
die Sie nur mit dem Cup of Rinn Skr überwinden 
können. Diesen Gegenstand finden Sie im Südosten. 



Den Südwesten sollten Sie noch meiden! 
Ist ein Haus bewohnt und wollen Sie es plündern, 
dann provozieren Sie die Bewohner durch erneutes 
Auftauchen und besiegen Sie diese in einem Kampf. 
Das Absuchen aller Behausungen lohnt sich, da Sie 
mitunter Gegenstände wie beispielsweise eine prak- 
tische Karte der Insel entdecken können. Mit dem 
Cup of Rinn Skr im Handgepäck klicken Sie dann 
einederTempelsäulen zweimal an und werden auto- 
matisch hinter die Barriere zu Pug (deportiert, Vor- 
sicht-unter den vielen Säulen befindet sich ein feind- 
seliges Exemplar, daß Ihnen Energie abzieht. Durch 
Benutzen des Cups kann zudem jeder gelernte Zau- 
berspruch an Pug weitergegeben werden. 
Durch einen Besuch bei den Göttersäulen wurde der 
Südwesten possierbar. Dort finden Sie jetzt in einem 
Erddepot abseits der Straße Valheru-Armor und den 
wichtigen Strength-Drain-Spruch. Owyn lernt diesen 
Zauberspruch und überträgt ihn mit dem Cup an 
Pug. Gamina befindet sich in einem Höhlensystem 
in der Nähe des Flusses bei den drei Brücken, Die 
sie bewachenden Wind Elementals können nur mit 
dem Strength-Drain besiegt werden, 

KAPITEL 9 

Pug, Owyn und Gorath müssen in diesem letzten 
Kapitel den Magier Makala davon zurückhalten, den 
Lifestone in den Katakomben von Sethanon zu er- 
reichen, Makala würde sonst eine Katastophe aus- 
lösen; die in dem Stein gefangenen abgrundtief 
bösen Valheru- Seelen könnten entkommen und die 
Welt ins Chaos stürzen! Einer der ersten von Ihnen 
besiegten Goblins trägt den Schlüssel »Ward of 
Ralen Sheb« bei sich, mit dem Sie fast alle 



Schlösser öffnen können. 
Die Höhle mit dem Lifestone befindet sich im Nord- 
osten und ist mit einer magischen Barriere versie- 
gelt. Um diese Sperre zu zerstören, müssen Sie die 
sechs Spellwyvern im zweiten Level töten. Die Trep- 
pe nach unten befindet sich praktischerweise ganz 
in der Nähe. Wichtig ist es, hier ein Seil einsetzen 
zu können. Haben Sie nur noch ein- oder zwei 
»Uses« übrig, dann sollten Sie vor jedem Gebrauch 
abspeichern und dann erkunden, ob sich der Ein- 
satz gelohnt hat. Man stößt übrigens in einer der 
Höhlen auf den Körper eines toten Riesenkäfers, bei 
dem man ein neues Seil finden kann. In den Kämp- 
fen gegen die Spellwyvern hat sich der Zauberspruch 
»Fetters of Rime« sehr bewährt. Sind alle sechs Spell- 
wyvern besiegt, dann können Sie die Lifestone-Höhle 
betreten. Dummerweise ist Makola ebenfalls schon 
eingetroffen und muß in einem zähen Duell besiegt 
werden. Ständig versucht er, seine Kraft zu regene- 
rieren und läßt sich nur schwer besiegen. Die mit 
dem »Hörn of Algon Kokoon« - falls in Ihrem Besitz 
- herbeirufbaren Hunde können nun gute Dienste 
leisten, da Sie Makala ständig verfolgen und so am 
Zaubern hindern. 

Mir ist nach dem Anwenden vieler Kampfzauber der 
letztendliche Sieg erst gelungen, indem ich schließ- 
lich verzweifelt mit meinem Stock auf Makala ein- 
geschlagen habe. Ein verbindliches Rezept für den 
Endkampf kann und will ich hier nicht geben - er ist 
jedoch mit ein wenig Ausdauer gewinnbar. Ich hoffe, 
Betrayal at Krondor hat Ihnen genausoviel Spaß 
gemach' wie mir. Vielleicht spielen Sie es ja noch 
einmal vor vorne und versucnen dabei, sämtliche 
Nebenaulgaben zu :öser\ (fw) 



DIE RÄTSELKISTEN-CODES 


(Einzelne Wörter 


können mehrmals a\ 


> Läsung verwendet werden!) 


Drei Buchslaben: 


MILK 


DEATH 


WAGON 


PRIEST 


THE DEAD 


DIE 


NAME 


FLEAS 


WATER 


SADDLE 


THISTLE 


FOG 


PATH 


GRAVE 


WEARY 


SECRET 


THOUGHT 


ICE 


PIPE 


HA5TE 


WRONG 


SHADOW 


VICTORY 


KEY 


PLOW 


HOLES 




SNARES 






RAIN 


HONEY 


Sechs Buchstaben SPIDER 


Acht Buchstaben 


Vier Buchstaben: 


RING 


MUSIC 


ADVICE 


SPONGE 


ALPHABET 


BARD 


ROPE 


NOISE 


BARROW 


SQUARE 


DAY NIGHT 


BARK 


RUST 


NOOSE 


BOTTLE 


STAIRS 


DELEKHAN 


BELL 


SAWS 


OCEAN 


BREATH 


TEMPER 


EYE TO EYE 


BOOK 


SHOE 


ONION 


BRIARS 


TROLLS 


GAUNTLET 


BULL 


SURF 


PEACE 


BRIDGE 


WALNUT 


HORSEMAN 


CANE 


WALL 


RIVER 


BUBBLE 




MATTRESS 


DICE 


WIND 


SHOES 


BUTTON 


Sieben Buchstaben 


STRANGER 


DOOR 




SIEVE 


CANDLE 


ALCOHOL 


SUNSHINE 


DRUM 


Fünf Buchstaben 


SMOKE 


COFFIN 


DISPUTE 


TREASURE 


ECHO 


ARROW 


SNAIL 


EQUALS 


FARRIER 




EGGS 


ASHE5 


SPURS 


FUTURE 


GALLOWS 


Neun Buchstaben 


EYES 


BLADE 


STAKE 


GOLVES 


HANGMAN 


SNOWFLAKE 


FIRE 


BLOOD 


STARS 


ICICLE 


KNOCKER 


WATERFALL 


HAIR 


BROOM 


STOVE 


JACKET 


NOTHING 


YESTERDAY 


HOLE 


CARDS 


SWORD 


MIRROR 


OUTSIDE 




LAKE 


CHEST 


TABLE 


MOUSER 


PROMISE 


Zehn Buchstaben 


LIFE 


COALS 


THORN 


ORANGE 


SAWDUST 


GLAMREDHEL 


LOGS 


COLTS 


TOWEL 


PADDLE 


SILENCE 


TRADE MARES 



w 



enn's um humorige Adventures gehl, macht 
ner so leichtden Designern von LucasArts 
elwos vor. Mit »The Secref of Monkey Island« legte 
Autor Ron Gilbert (der die Firma mittlerweile ver- 
lassen hat) einen Klassiker vor, der auch heute noch 
gerne gespielt wird und bei diversen Bundle-Pake- 
ten vertreten ist. 

Ich war' so gern Pirat... 

Am Anfang trifft unser Held Guybrush einen alten 
Mann, der die See nach Schiffen absucht, Er berich- 
tet, daß die Anführer der Piraten sich in der Spe- 
lunke aufhalten, und daß Guybrush mit ihnen spre- 
chen müßte, um ein Pirat zu werden. Gehen Sie nun 
in die Bar und sprechen Sie mit den Piraten über 
alle möglichen Themen. Nachdem Sie sich mit den 
Piratenanführern im Nebenraum unterhalten haben, 
warten Sie, bis der Koch seine Küche verlassen hat 
und aus dem Raum verschwunden ist. Jetzt können 
Sie die Küche betreten. 

Nehmen Sie das Fleisch und den Topf. Legen 5ie 
das Fleisch in den großen Kochtopf und ansch- 
ließend wieder heraus. Nun gehen Sie auf den Steg 
und treten auf die lose Planke. Die Möwe flattert kurz 
auf, und Sie müssen sich nun beeilen, den Fisch auf- 
zuheben. Nun das Dorf verlassen und via Landkar- 
te zum Zirkus gehen. Hier sprechen Sie die Artisten 
an und benutzen den Topf als Helm. Machen Sie 
sich auf den Weg zum Krämer und kaufen Sie dort 
ein Schwert (liegt auf einer Kiste im Erdgeschoß). 
Jetzt sucht man den Schwertlehrer Smirk auf, um die 
Kunst des Fechtens zu erlernen. Dem Troll, der 
Guybrush aufhält, gibt mon den Hering. Offnen Sie 
die Tür und verwenden Sie im folgenden Gespräch 
immer die erste Textzeile. 

Wie besiege ich den 
Sc hwertmeister ? 

Um den Schwertmeister von Melee Island besiegen 
zu können, muß Guybrush nun noch alle üblichen 
Beleidigungen im Kampf lernen. Hierzu stellen Sie 
sich am Wegrand zwischen Dorf und Zirkus auf und 
warten auf die umherstreifenden Piraten. Fordern 
Sie diese zum Kampf auf und merken Sie sich, auf 
welche Beleidigung welche Entgegnung paßt. 
Sobald Sie alle Beleidigungen mit den zugehörigen 
Antworten gesammelt und noch dreimal im Kampf 
gesiegt haben, wandern Sie zurück zum Krämer und 
sprechen ihn auf den Schwertmeister an, den er zu 
kennen scheint. Er verläßt darauf den Laden, Folgen 
Sie ihm bis zum Haus der Meisterin, die Im Wald 
wohnt. Nun muß man wieder auf die Beleidigungen 
der Meisterin geeignete Antworten finden, Haben 
Sie gewonnen, so erhalten Sie als Beweis ein T-Shirt, 
das Sie den Piratenanführern zeigen. 



CLASSIC fIPS 






Auf vielfachen Leserwunsch 
erweitern wir den Tips-Teil 
um Lösungen zu echten Spie- 
leklassikern. Den Auftakt 
macht ein Wegweiser durch 
das erste Monkey-Island- 
Adventure von LucasArts. 




Wie klaue ich das Idol? 

Die Piraten haben Ihnen nun die Aufgabe gegeben, 
das Idol der Gouverneurin zu stehlen. Zunächst geht 
man in den Wald, Im ersten Bild oben, pflückt 
Guybrush die Blumen und benutzt sie mit dem 
gekochten Fleisch, Nun gehen Sie zum Haus der 
Gouverneurin am Ende des Dorfes und geben den 
Hunden das Fleisch. Die Pudelmeute schläft ein und 
Guybrush kann ins Haus marschieren. Hier öffnen 
Sie die erste Tür und machen sich, nachdem sie 
unsanft hinausgebeten wurden, auf den Weg zum 
Krämer, von dem Sie günstig eine Schaufel erste- 
hen. Mit ihr geht man ins Gefängnis und spricht den 
Gefangenen an. 

Nun gehen Sie abermals zum Kramer und kaufen 
ein paar Anti-Mundgeruch-Tabletten, die Sie dem 
Gefangenen geben. Im folgenden Gespräch geben 
Sie dem Gefangenen die Anweisung gegen Ratten, 
so daß Sie einen Möhrenkuchen erhalten. Öffnet 
man den Kuchen, findet man eine Feile, mit der 
Guybrush das Idol besorgen kann, Gehen Sie zurück 



und springen Sie -in das Loch, um das Idol an sich 
zu bringen. Nach dem Dialog mit Sheriff Shinetop 
findet man sich im Wasser wieder. Nehmen Sie das 
Idol und gehen Sie zurück in die Bar. 

Wo finde ich den 
Schatz? 

Gehen Sie zu dem fiesen Bürger mit dem Papagei 
und erstehen Sie von Ihm eine Schatzkarte. Nun 
wandert man in den tiefen, dunklen Wald und geht 
wie folgt vor: Bild hoch, Bild links, Bild rechts, Bild 
links, Bild rechts, Bild hoch, Bild rechts, Bild links, 
Bild hoch. 

Wenn Sie nun weiter nach rechts marschieren, 
gelangen Sie zu der Stelle, wo der Schatz vergra- 
ben ist. Mit der Schaufel graben Sie an der Stelle, 
die mit dem X markiert ist und finden ein neues T- 
Shirt, mit dem man zurück in die Bar geht. Unter- 
wegs wird Guybrush von dem Beobachtungsposten 
aufgehalten, der erzählt, daß die Gouverneurin van 
dem Geisferpiraten LeChuck entführt worden ist. Alle 
Piraten sind von der Insel geflüchtet. 
Die Bar ist jetzt (fast] menschenleer. Nehmen Sie alle 
Becher und sprechen Sie mit dem Koch. Er 
erzählt, daß Sie ein Schiff ausrüsten müssen, um 
die Gouverneurin zu retten. 
Guybrush geht erst einmal in die Küche und füllt 
einen der Becher am Faß mit Grog. Nun eilt man 
zum Gefängnis, um den Grog über das Schloß 
M zu gießen. Vergessen Sie allerdings nicht, 
^A_ den Grog unterwegs drei bis vier mal 
in andere Becher umzukippen, da 
er sonst den Becher zerfrißt. 
Der Gefangene scheint 
zunächst nicht sehr dankbar zu sein. Bei der Wahr- 
sagerin klauen Sie sich ein Gummihähnchen und 
gehen damit zur Schwertmeisterin, die Ihr erstes 
Crewmitglied wird. Am Ende der Insel lebt ein Ein- 
siedler, zu dem Sie gelangen, indem man mit dem 
Gummihähnchen das Kabel benutzt. Offnen Sie die 
Tür seines Hauses und sprechen Sie mit Ihm. Er ver- 
langt von Guybrush, daß er ein »Monster« berührt, 
damit er ihn begleitet. 

Im Anschluß geht's zum Schiffsverkäufer Stan und 
zurück zum Krämer, um einen Kredit zu besorgen. 
Überreden Sie ihn, den Safe zu öffnen und merken 
Sie sich die Kombination. 

Hat man den Kramer rausgelockt, öffnet man den 
Safe und nimmt sich den Kredit. Nun gehen Sie wie- 
der zum Schiffsverkäufer, Es folgen schwierige Ver- 
handlungen mit Stan, aber nach langem Kampf 
erhalten Sie die »Sea Monkey« (handeln Sie Stan 
bisauf 7000 runterund bieten ihm schließlich 5000). 
Gehen Sie jetzt zum Dock und der erste Teil »Die 
drei Prüfungen« ist geschafft. 




Wie entdecke ich 
Monkey Island? 

Sie befinden sich nun auf Ihrem gerade noch see- 
tüchtigen Schiff mit einer sehr motivierten Besatzung. 
Offnen Sie in der Kapitänskabine die Schublade und 
inspizieren Siederen Inhalt. Das nun gefundene Log- 
buch enthält einige recht seltsame Eintragungen. Der 
ehemalige Besitzer behauptet hier, er hätte Monkey 
Island dank einer Suppe gefunden, die dos Schiff 
mit einem mächtigen Zauber dorthin geführt hätte. 
Nehmen Sie nun den Federkiel und dos Tintenfoß 
on sich und verlassen Sie den Raum, nachdem Sie 
die Schublade wieder geschlossen hoben. 
Klettern Sie den Most hinauf und nehmen Sie die 
Totenkopfflagge ab. Nun begibt man sich in den 
Bauch des Schiffes, indem man durch die Luke des 
Decks steigt. Anschließend gleich durch die nächste 
Luke klettern. Hier nehmen Sie sich aus den Pulver- 
fässern, die links im Bild stehen, etwas Pulver und 
aus der Kiste rechts unten im Bild die Weinflasche. 
Außerdem das Seilstück nicht vergessen. 
Jetzt geht Guybrush ein Deck höher und betritt die 
Küche. Hier nimmt man sich den kleinen Topf und 
aus dem zuvor geöffneten Schrank ein Paket Müsli. 
Gierig öffnen Sie das Poket und finden einen klei- 
nen Preis, der sich allerdings bei näherer Untersu- 
chung als Schlüssel entpuppt. Mit diesem Schlüssel 
können Sie endlich das Kabinett in der Kapitäns- 
kajüte öffnen. 

In der Schatzkiste findet man einige Zimtstongen und 
eine stoubige Notiz. Die Notiz ist das Rezept für die 
geheimnisvolle Suppe. Sofort suchen Sie die Küche 
auf, um sich ein Süppchen zu brauen. Geben Sie 
dazu folgende Ingredienzen in den auf hoher Flam- 
me brodelnden Topf: 
1 Zimtstange 
4 Atemouffrischer 
1 gepreßter Totenkopf (Flagge) . 



1 Tropfen Tinte 

2 Portionen Affenblut (Wein) 
1 Hähnchen 

1 Schwarzpulver 

3 Unzen Feuerstein (Müsli] 

Eine gewaltige Explosion versetzt Guybrush in einen 
tiefen Schlaf. Als Sie wieder aufwachen, stellen Sie 
entzückt fest, doß Monkey Island in Sicht ist. Holen 
Sie sich nun wieder etwas Schwarzpulver und stop- 
fen Sie damit das Kanonenrohr. Das große Seilstück 
kann als Lunte verwendet werden. In der Küche zün- 
det man eine Visitenkarte im Ofenfeuer an. Gehen 
Sie wieder aufs Deck, setzen Sie den Helm auf und 
schon werden Sie auf die Insel geschossen. 

Die Bananenbaum- 
Kettenreaktion 

Hier auf Monkey Island beginnt der dritte und 
schwerste Teil des Advenlures. Nach der Londung 
nimmt man die Banane, die unter dem Baum liegt 
und liest die Nachricht durch , die hier hängt. Danach 

begeben Sie sich in den Urwald und dort zum alten 
Fort, wo Sieouf Hermann Toothrot treffen. Sie stoßen 
die Kanone um und schicken den erscheinenden Ein- 
siedler [es ist wieder Hermcnn) fort. Das Fernrohr, 
die Kanonenkugel, dos Seil und eine Handvoll 
Schießpulver mitnehmen. Verlassen Sie Hermanns 
Heim und begeben Sie sich zum nächsten Strand, 
um dort eine Nachricht mitzunehmen. 
Anschließend betreten Sie wieder den Dschungel 
und suchen die Flußgabelung auf, wo Sie über eine 
Brücke und steinerne Stufen zu einem Plateau gelan- 
gen, nachdem Sie eine weitere Nachricht entge- 
gengenommen haben. Den Stein, der hier herum 
liegt, identifiziert man bei näherem Hinsehen als Feu- 
erstein. Das auf dem Plateau stehende Kunstwerk 
ziehen Siezweimal, bises genau auf Guybrush zeigt. 
Ein Stockwerk weiter oben hat man einen herrlichen 



Blick ouf die Landschaft und eine gute Gelegenheit, 
das Fernrohr auszuprobieren. 
Den an der Kante herumliegenden Stein schiebt man 
den Abhang hinunter und wie auf wunderbare 
Weise löst dies eine Kettenreaktion aus, on deren 
Ende der Bananenbaum, der unten am Strand steht, 
von dem Stein getroffen wird. Guybrush klettert wie- 
der hinab zum Plateau, woeine neue Nachricht liegt, 
die er natürlich an sich nimmt. Es geht noch ein 
Stockwerk runter und unten am Fluß angelangt legen 
Sie das Schießpulver auf den Damm und entzünden 
es, indem Sie den Feuerstein an der Kanonenkugel 
reiben. Ein lauter Knall, ein fliegender Stein und 
schon ist der Damm kaputt. 
Dos Wasser füllt das ausgetrocknete Flußbett und 
reißt Sie mit. Danach marschiert man zu dem klei- 
nen See, der om Ende des Flusses ist und nimmt dort 
eine weitere Nachricht on sich. Die Leiche, die dort 
auf dem Boden liegt, hält ein Sei! in der Hand, das 
auch mitgenommen wird. Verlassen Sie dann die- 
sen Ort und begeben Sie sich zu dem Spalt In der 
Nähe des Strands mit dem Bananenbaum. Befesti- 
gen Sie eines der beiden Seile an dem starken Ast 
und lassen Sie sich auf die Plattform hinab. Dort 
befestigt man das andere Seil an dem Baumstumpf 
und begibt sich ganz nach unten in den Graben, um 
das dort liegende Ruder an sich zu nehmen. 

Im Kannibalen-Dorf 

Jetzt geht Guybrush zum Strand mit dem Bonanen- 
baum und benutzt die Ruder mit dem Ruderboot. 
Sportlich wie Sie sind, legen Sie sich in die Riemen 
und rudern einmal um die halbe Insel herum, wo Sie 
am Strand anlegen und zum Dorf der Kannibalen 
gehen, nachdem Sie eine weitere Nachricht am 
Strand gefunden hoben, Im Dorf angekommen geht 
man ganz nach links zu dem steinernen Affenkopf, 
wo eine Schale mit Früchten steht. Die Bananen in 
dieser Schale nehmen Sie mit und versuchen nun 
das Dorf zu verlassen. Dies gelingt aber nicht, da 
sich die Kannibalen in den Weg stellen. Sie spre- 
chen mit ihnen und versuchen, ihnen ein Geschenk 
zu geben. Doch die Kannibalen nehmen nichts on 
und so wird mon schließlich eingesperrt. 
In der Hütte liegen ein Totenkopf, Toothrots Bana- 
nengreifer und noch eine Nachricht. Heben Sie die 
lose Bodenplatte an und fliehen Sie durch den frei- 
gelegten Gang. Sie flüchten zum Strand und rudern 
zurück zum Strand mit dem Bananenbaum, wo noch 
ein paar Bananen herumliegen, die vom Baum gefal- 
len sind, als Sie ihn mit dem Stein getroffen haben. 
Die Bananen nimmt man mit und geht zu dem Affen, 
der in der Nähe im Dschungel herumhüpft, Füttern 
Sie ihn mit allen Bananen, die Sie nun haben (ins- 
gesamt 5), und er wird Ihnen auf Schritt und Tritt fol- 



gen, solange Sie auf dem Festland bleiben. 
Gehen Sie nun ganz nach rechts auf der Insel zu 
einer Lichtung, wo Sie an der Nase der hinteren 
Totems ziehen, Die Folge ist, daß sich eine Tür in 
dem Zaun öffnet, die sich aber schließt, wenn man 
losläßt. Neugierig ahmt der Affe diesen Handgriff 
nach und hängt sich an die Nase. Guybrush betritt 
das abgesperrte Gebiet, wo er sich die ganz kleine 
Holzstatue nimmt und diese sofort den Kannibalen 
bringt. Die Burschen sind sehr erfreut darüber und 
verschwinden. Aus der Hütte, in der man eingesperrt 
war, nimmt man nundenBananengreiferund tauscht 
diesen bei Toothrot gegen den Schlüssel für den 
gigantischen Affenkopf ein. 
Zurück zum Affenkopf gerudert stecken Sie den 
Schlüssel indessen Ohr. Wieouf wunderbare Weise 
öffnet sich das Maul des Affen und streckt Ihnen die 
Zunge heraus. Gehen Sie ins Dorf zurück und spre- 
chen Sie mit den Eingeborenen. Geben Sie Ihnen 
den Schlüssel und das Blatt über das Navigieren. 
Bereitwillig rücken diese nun mit dem Kopf des Navi- 
gators raus, der Ihnen den Weg durch das Laby- 
rinth unter dem Affenkopf zeigt. 
Sie gehen in den Affenkopf und benutzen den Kopf. 
Er zeigt nun immer in die Richtung, in die man mar- 
schieren muß. Nach einiger Zeit erreichen Sie einen 



unterirdischen Hafen, in dem das Geisterschiff liegt. 
Sie sprechen mit dem Kopf und überreden ihn dazu, 
daß er seine magische Halskette rausrückt, die Sie 
für Geister unsichtbar macht. 

Der Kopf des Navigators 

Hängen Sie sich die Halskette um und betreten Sie 
das Schiff. In dem Raum zu Ihrer Linken befinden 
sich der böse LeChuck und ein kleiner Schlüssel. Den 
Schlüssel kann man dank der magnetischen Kräfte 
des Kompasses an sich nehmen. Nun gehen Sie 
durch die Luke auf dem Deck in den Raum eines 
schlafenden Geistes und betreten den dahinter lie- 
genden Lagerraum. 

Hier können Sie eine Feder aufnehmen, mit der Sie 
den schlafenden Geist solange an den Füßen kit- 
zeln, bis er die Ursache seines tiefen Schlafes fallen 
läßt: eine Flasche Grog. 

Offnen Sie mit dem Schlüssel die Luke im Lagerraum 
und begeben Sie sich in den Bauch des Schiffes. 
Man füllt etwas Grog in den Teller, so daß die Ratte 
anfängt, daraus zu trinken, bis sie betrunken umfällt. 
Nehmen Siesichetwas Fett aus dem Topfund schmie- 
ren Sie damit die quietschende Tür, die sich auf dem 
Deck zur Rechten befindet. 
Diese Tür darf Guybrush nun ohne Gefahren öffnen 



und sich im Werkzeugraum mit Werkzeugen ein- 
decken. Mit diesen Werkzeugen können Sie den 
leuchtenden Kasten bei den Schweinen im Lager- 
raum öffnen. Dort finden Sie die gesuchte Voodoo- 
Wurzel, die Sie sofort zu den Kannibalen bringen. 
Guybrush wartet kurz auf das Getränk, das die Insel- 
bewohner zubereiten wollen und unterhält sich mit 
einem dreiköpfigen Affen. Das Wurzelbier bringt 
man zurück in die Höhle, trifft dort ober nur einen 
einsamen Geist, mit dem man sich angeregt unter- 
hall. 

Mit Ihren Freunden, die plötzlich aufgetaucht sind, 
fahren Sie zurück nach Melee Island, wo Sie nach 
rechts gehen und einen Geist pulverisieren. Nun 
schnell weiter zur Kirche und die Trauungszeremo- 
nie unterbrechen. Sie gehen zum Altar und sprechen 
mit LeChuck. Da Sie allerdings dieses Wortgefecht 
nicht allzu erfolgreich bestanden haben, finden Sie 
sich nach einigen Kinnhaken in einer Grogmaschi- 
ne wieder. 

Le Chuck zieht Guybrush heraus. Sie greifen fix nach 
der Flasche Wurzelbier und schenken Le Chuck eine 
ordentliche Portion ein. Nachdem Le Chuck sich in 
ein Hochzeitsfeuerwerk verwandelt hat, können Sie 
ungestört das Happy-End genießen und mit der 
Gouverneurin flirten. (hl) 



5" 




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■ 



il dieser Komplettlösung von Stefan Schiott- 
bohm ous Hofsletten wird für die bis dato 
erfolglosen LandsofLore-SpielerdieSonnewie- 
der scheinen, Damit die Rettungsaktion für 
dos Königreich Glodstone noch einfacher wird, 
ist der Lösungstext mit zahlreichen Karten illustriert. 

Gladstone Keep 

Das Spiel beginnt an Position ! [siehe die Karte an 
der mit »1 « markierten Stelle], Sie gehen zunächst 
Richtung Norden zu dem Throne Room und reden 
mit König Richard. Anschließend besorgen Sie sich 
in der Bibliothek an der Position 2 den magischen 
Atlas, mit dessen Hilfe Sie von nun an das Aufo- 
mapping benutzen können. Nun geht es 

weiter zu Gerons Büro, von dem man nach einer 
kleinen Unterredung das königliche Schreiben 
erhält, 

Gladstone Keep 

■ FOUNTfilN 

■ throne room 
□ geron-s office 

victor's arms 

■ nfithmniel-_- heres 

a FOREST 

„NICHE 
= DOOR 
, euTTühl^LEVER 



North land Forest 

In Thug's Cave können Sie sich mit ein wenig Glück 
durch »sneak« hineinschleichen - ansonsten steht ein 
kleiner Kampf an. 

Northland Forest 

■ GLADSTONE KEEP 

■ THUG-'S CflUE 

■ MARINA 

■ DRARflCLE'S CFlME 

■ LAKE DREAD 





Thug's Cave 

An Position 1 bedienen Sie den Hebel, um die Wand 
zu öffnen. Sie nehmen die Laterne [Position 2) und 
drücken den Knopf an Position 3 - dadurch öffnet 
sich eine Nische, in der man Thug's Key findet. Nun 
legen Sie zwei Gegenstände auf die Platte 4 und 
nehmen den Gegenstand von der Platte 5. An Posi- 
tion 6 betätigen Sie den Knopf an der südlichen 
Wand, woraufhin ein weiterer Knopf an der nörd- 
lichen Wand erscheint. Mit einem Druck auf diesen 
Knopf gelangen Sie an einen Schalter an der west- 
lichen Wand. Dieser Schalter läßt eine Wand ver- 
schwinden, so daß Sie nun die Truhe an Position 7 
mitThugs Key öffnen können. Zurück im Wald bege- 



KONPLETTLOSUHG 



LANDS OF 

LORE 



Das neueste Rollenspiel der 
Beholder- Väter von West- 
wood enthält so manche 
Klippe, die Sie mit unserer 
Lösung sicher umschiffen 
können. 

ben Sie sich zu Marina und erhalten von Ihr gegen 
das königliche Schreiben eine Schiffspassage, 




Thus's Hideout 

■ FOREST 
„NICHE 

- PLATE 

i BUTTONyLEVER 
CHEST 



Southland Forest 

Gehen Sie zu dem Grey Eagle Inn und unterhalten 
sich dort mit der linken Person. Er stellt sich als Timo- 
thy vor und will sich Ihnen anschließen. Öffnen Sie 
die Tür rechts, so erhalten Sie einen Kompass 
geschenkt. Weiter geht es bei Roland's Manor. 




Southland Forest 



■ ROLAND'S MANOR 
I GREV EAGLE INN 

■ MARINA 

■ EUCK'S SKINS 



Roland's Manor 

Bedient man den Knopf on Position ] , dann erscheint 
eine Nische mit verschieden Sachen. Im östlichsten 
Raum muß man zunächst die Orcs überwinden. 
Danach öffnet der Knopf an der westlichen Wand 
[Position 2) einen geheimen Durchgang. Reden Sie 
zu dem sterbenden Roland an Position 3. Nach sei- 
nem Ableben sollten Sie mit Rolands Schlüssel die 
Truhe öffnen. Jetzt wird es Zeit, sich eine Schiffspas- 
sage zu erwerben und den Throne Room von Glad- 
stone Keep aufzusuchen. 



Rolandes Mario 



SIR ROLAND 

FOREST 

NICHE 

DOOR 

BUTTON/LEUE 

CHEST 




Draracle's Cave - Level 1 

Mit Baccata als neuem Begleiter suchen Sie Dra- 
racle's Cave auf. An Position 1 betätigen Sie 
einen Schalter - woraufhin die Wand an 

Position 2 verschwindet. An der Position 3 
drücken Sie die drei Knöpfe so lange, bis Sie die 
Gruben überwinden können (wird auf der Karte 
angezeigt]. Sobald man jedoch Position 4 erreicht, 
öffnen sich alle Fallgruben erneut. 
Die Platte öffnet die Tür an Position 6. Legtmon einen 
Gegenstand auf die Platte 7, so wird man nicht mehr 
beschossen. (Anmerkung: Diese Karte zeigt noch 
keine Verbindung zwischen der Position 8 und Posi- 
tion 7; eine Verbindung gibt es erst später. 
Töten Sie die Ratten an Position 8 und stecken Sie 
das Emerald Eye ein. An der Position 9 läßt man 
sich nun in die Grube fallen. 




Caves Level 1 

■ FOREST 
+ STAIRS DOWN 
t=»DOOR 
- PLATE 
XFIT 
, BUTTON^LE-JER 



Caves Level 2 

Sobald Sie den Kampf mit dem Dinosaurier über- 
standen haben, schnappen Sie sich den Hammer 
von Position 10. Der Knopf an Position 11 wird 
gedrückt, damit die nördliche Wand verschwindet. 
Gehen Sie in den Raum an Position 1 2 und schnei- 
den den rechten Pod auf - schon haben Sie eine 
charmante Begleiterin. Benutzt man den Schalter an 
Position 1 3, dann verschwindet die südliche Wand 
und Sie können mit der Leiter zur Position 1 4 gelan- 
gen. Im CAVE LEVEL 1 drücken Sie erneut die Knöp- 
fe an Position 3, gehen zur Position 1 5, zerschla- 
gen mit dem Hammer die südliche, schon rissige 
Wand. An der Position 1 6 mußebenfalls eine Mauer 
aufgestemmt werden und mit dem Knopf [17] die 
Wand 1 1 8] geöffnet werden. An Position 1 9 geht es 
nun abwärts ins Loch hinein. 
An der Position 20 öffnen Sie die Truhe [Lockpicks) 
und entnehmen ihm das Saphir-Auge. Der Knopf an 
der Position 2 1 öffnet eine Tür, In den östlichen Dra- 
chen (22) wird das Emerald-Eye eingesetzt, während 
das Saphir-Auge in den nördlichen Drachen paßt. 
Nun laufen Sie in Richtung Osten, benutzen den 
Knopf 28 und entnehmen der Nische die Ginsengs, 
An Position 29 braucht man zwei Dolche, drückt den 
Knopf und das Hörn sowie erneut den Knopf, öffnet 
das Schloß mit den Picklocks, drückt den Knopf, legt 
einen Dolch in die Nische, preßt den Knopf, legt den 
zweiten Dogger in die Nische, drückt den Knopf 
noch einmal - und die westliche Wand verschwin- 



det! Nachdem Sie die Cavemen gelötet haben, öff- 
nen Sie die Truhe an Position 30 und nehmen den 
Dolch unddenFreeze Scroll, der sofort gelernt wird. 
An Position 3 1 werfen Sie einen Felsbrocken gegen 
den Knopf; die Grube schließt sich, und es geht die 
Treppen herunter. 



ir^ 




Caves Level 3 

Gehen Sie zur Position 32 ■ die Grube Richtung 
Osten ist eine Illusion. Laufen Sie darüber hinweg 
zur Position 33 und holen Sie die Gegenstände ous 
der Truhe. Nehmen Sie unbedingt die Empty Flask 
von Position 56 mit - Sie brauchen spater insgesamt 
drei Stück davon. Ein Iran Key befindet sich bei 34. 
An Position 35 öffnet sich ouf Knopfdruck eine 
Nische, die einen Dogger und Aloe enthält. Mit dem 
Schalter an 36 tut sich die Wand on Position 37 auf. 
In der Truhe 38 liegt der Red Key, der in dos Schloß 
39 paßt. Über die Treppe (41 ) geht es in Level 4. 



Caves Level 3 




Caves Level 4 

Mit dem Knopf 42 lassen Sie die westliche Wand 
verschwinden. Weichen Sie den Feuerkugeln aus 
und begeben sich zur Position 43, an der die Wand 
mit dem Hammer zerschmettert wird. Die Truhe 44 
entholt den Bezel Ring und die Chest an Position 45 
einen Crossbow. Der Hammer wird nun erneut zum 
Zerschlagen eines Mauerstückes eingesetzt (46], 
Legen Sie etwas auf die Platten 47, 48, und 49, 
damit Sie keine Feuerkugel mehr trifft. An Position 
50 befindet sich ein Knopf für eine weitere Nische, 
in der Sie einen Dagger und Geld finden. Über die 
Treppe gelangen Sie in den Level 3. Dort begibt man 
sich zur Position 52 und setzt den juwelenbestück- 
ten Dolch oder den Silberkelch in den Altar ein. 
Unterhalten Sie sich jetzt mit Draracle, so gibt die- 
ser Ihnen einen Riddle Scroll. Über die Treppen [53} 
gelangen Sie in den 2.Level, den Sie an der Positi- 
on 54 verlassen, den Schalter im Level I bedienen 
[55} und hinausgehen. 




Inzwischen herrscht im Northland Forest das Chaos. 
Sie treffen den sterbenden Timothy, laufen zum Lake 
Dread und setzen mit dem Boot über. 



Ca'jes Leuel 4 

■ MCHE 

+ STfllftS UP 

- PLflTE 

, BUTTON/LEUER 

CHEST 



Opinwood und Cork ha 
Swamp 

Das erste Ziel ist der Gorkha Swamp - an ( 1 ] benut- 
zen Sie die Empty Flask - schon haben Sie die erste 
Zutat zur Heilung von König Richard. Die Kiste (2) 
enthält einen Ring, Der Witch Doctor löst gegen 
Bezahlung alle Rätsel der Scroll für Sie. Gorkha bie- 
ten Sie für den Rubin einen Gegenstand aus dem 
Inventar an. Er verlangt jedoch einen Bronze Hei- 
met - akzeptieren Sie dies. 
Sie können übrigens über die Sinkholes laufen, wenn 
Sie den Freeze Scroll anwenden. Der Helm liegt bei 
der Stelle 3 herum - allerdings müssen Sie vorher 
ein Monster töten. Gegen den Helm überläßt Ihnen 
Gorkha den Ruby of Truth - und nun rasch zurück 
zum Opinwood. 

Sie besuchen nun mit dem Ruby of Truth Droek's 
Wagon. Sie glaubt Ihnen nun, daß Sie der sind, für 
den Sie sich ausgeben. Sprechen Sie mit Down. 
Dawn's Key ist der Lohn für dieses Gespräch - einer 
von vier Schlüsseln, welchen Sie benötigen, um King 
Richard zu befreien. Ferner gibt sie Ihnen noch meh- 
rere leere Flaschen (empty flasks) für die weiteren 
Zutoten. Weiter geht es durch die Urbish Mines zum 
Upper Opinwood - auf keinen Fall die Tür in der 
Mitte öffnen, denn der Wurm kann noch nicht 
werden. 



(2} befindet sich der Feuerbolle schießende Valky- 
re-Crossbow, Die Chest[3), enthält Jade Necklace, 
die Truhe[4) einen Green Scull. Letzterer ist sehr 
wichtig!. Nun begeben Sie sich zurück zu den Urbish 




Urbish Mines Co. 

Offnen Sie die Tür in der Mitte und vernichten Sie 
den Larkhon mit dem Green Skull. Wenn die Magie 
dem Ende zugeht, verlassen Sie die Mine und keh- 
ren dann gestärkt [schlafen] zurück; weiterkämpfen, 
bis der Wurm tot ist. Nachdem der Wurm geplättet 
wurde, geht es die Treppe runter zu der Position 2. 
Reden Sie mit dem Clerk an Position 3 und nehmen 
Sie nach dem Gespräch die Hocke (Pick) mit, sowie 
das Great Maul in der Nische (4). Um die Tür an 
Position 5 zu öffnen, schließt man zuerst die nörd- 
liche Tür [es kann nur eine Tür gleichzeitig geöffnet 
werden). Offnen Sie die Truhe an Position 6 und 
nehmen Sie den Silver Key. Gehen Sie nun die Trep- 
pe runter (7}. 

Urbish M 




Mines Level 1 

Benutzen Sie den Silver Key an der Position 1 , dre- 
hen das nördliche Rad |2] einmal und drücken den 
Knopf (8). Ein Teleporter erscheint. Weiter geht es 
durch diesen Teleporter zu MINES LEVEL 2. 




3E°JM 




Upper Opinwood 

Benutzen Sie eine Empty Flask an der Markierung 
Nummer 1 ; der Honig ist der zweite Bestandteil für 
das Heilmittel zur Genesung Richards. In der Truhe 



Mines Level 2 

Sie kommen bei Position I ous, drücken die Knöp- 
fe an den Positionen 3 und 4 - schon verschwinden 
die nördlichen Wände. Um bei den drei Rädern wei- 
terzukommen: Benutzen Sie zuerst dos linke, dann 
das rechte, zuletzt das in der Mitte, und die nördli- 
che Wand verschwindet. Das Benutzen der Schal- 
ter an den Positionen 6 und 7 bewirkt, doß die süd- 
lichen Wände verschwinden. Man legt nun etwas 



aus dem Inventory auf die Platte 8 und holt den Mine 
Key 4 aus der sich öffnerden Nische. Benutzen Sie 
den Mine Key 4 an Position 1 0, und die zwei west- 
lichen Wände verschwinden; aber hier können Sie 
noch nichts tun. Also drücken Sie den Knopf an Posi- 
tion 1 1 und die östliche Wand verschwindet. Nach- 
dem man hindurchgegangen ist, schließt sich die Tür 
hinter Ihnen. Sie beschweren nun die Platte 1 3 und 
gehen einen Schritt vor, belegen Platte 14, werfen 
irgendetwas ouf Platte 1 5 und beschweren Platte 1 6. 
Aus der Nische (18) nehmen Sie den Wand of Fire- 
ball - dies öffnet eine Tür. Sie haben nun die Mög- 
lichkeit, über zwei verschiedenen Wege zurückzu- 
gehen. Pressen Sie den Knopf an Position 1 2, benut- 
zen Sie den Wand of Fireball, oder zaubern Sie mit 
dem Spruch Fireball und richten ihn auf die Stelle 
1 9. Stehen Sie mindestens 2 Felder entfernt von die- 
ser Stelle, oder Sie werden verletzt. Nehmen Sie den 
Mine Key 5 ous der Nische an Position 20, öffnen 
dos Schloß an Position 21 mit dem Mine Key 5 und 
gehen Sie die Treppen herauf. 
Im Mines Level 1 nehmen Sie den Mine Key 2 
(Position 3), laufen durch den Secret Wall (4(, der 
mit dem Mine Key 1 an der Stelle 5 erneut geöffnet 
werden kann. Nun wird dos Rad (6) gedreht, ein 
weiterer Mine Key 2 aus der Nische (7) genommen 
und Sie lassen sich durch das Loch fallen. 
Im Mines Level 2 legen Sie einen Gegenstand 
auf die Platte an Stelle 22 und drücken den Knopf 
nördlich in der Wand. Betreten Sie den Teleporter 
an Position 24. Im Bereich der Urbish Mining 
Co. laufen Sie die Treppe hinunter in den Level 
1 , drehen dort bei (2) die Räder und drücken den 
Knopf (8). Sie fallen durch das nördliche Loch in den 
Level 2 

Lassen Sie sich zwei Schritte Richtung Osten hinun- 
terfallen, oder bedienen Sie den Knopf an der nörd- 
lichen Wand und gehen einen Schritt ostwärts. 




Mines Level 3 

Nehmen Sie den Silver Key von der Nische an Posi- 
tion ! und benutzen ihn am Schloß (2) um die Wand 
zu öffnen. Jetzt geht es durch die geheime Wand in 
dersüd-westlichen Ecke und die Truhe (3) wird geöff- 
net. Man nimmt den Gold Jewel und gebraucht ihn 
in dem Schloß (4). An Position 5 ziehen Sie beide 
Hebel hoch und gehen in den Mine Car. Danoch 
bewegen Sie sich zu Position 6. Die südliche Wand 
wird mit dem Pickel bearbeitet und die herausfal- 



LANDS OF 

LORE 



lende Kohle mitgenommen. Gehen Sie nun wieder 
zum Mine Cor und fahen Sie zurück. Nun ziehen 
Sieden linken Schalternach unten und las- 

sen den rechten oben. Schließlich benutzen Sie wie- 
der den Mine Cor. Öffnen Sie das Schloß an Posi- 
tion 7 mit den Lockpicks und gehen Sie mit den Trep- 
pen an Position 8 in den 4. Level. 




T%$ 



Mines Level 4 und ab- 
schließende Erkundung 
des Areals 

Drücken Sieden Knopf on Position 1 , damit der Tele- 
porter erscheint. Gehen Sie in den Teleporter (2), 
drücken den Knopf on der westlichen Wand (3), um 
zu verhindern, daß Feuerkugeln Sie treffen. Ver- 
nichten Sie eines der Steinmonsler (5) und nehmen 
Sie den erbeuteten ßloodsfone an sich - die 3. Zutat 
für dos Heilmittel. An Position 9 befindet sich ein 
Spinner. Wenn Sie alle vier Räder herumdrehen, ist 
der Spinner ausgeschaltet. Benutzen Sie den Pickel, 
um die Rockfalls (6) zu löschen. An Stelle 7 klicken 
Sie die Gebeine an, die daraufhin lebendig werden. 
Sobald die Skelette auseinandergefallen sind, erhol- 
ten Sie nach einem Klick an die rechte Seite der Kno- 
chen einen Rusty Key. Begeben Sie sich zur Stelle 8. 
Durchsuchen Sie die Gebeine erneut, so finden Sie 
ein Zahnrad. Hinein geht es in den Teleporter und 
weiter die Treppen hoch [11]. Im 3. Mines- 
Level benutzen Sie den Teleport (9) und gelangen 
zur Urbish Mining Co. Das Schloß {8} wird mit 
Lockpicks geöffnet und dos Zahnrad links in dieMitte 
der Maschine(9) eingesetzt. Der Kohleklumpen 
kommt in das Türchen darunter, die Gittertür wird 
geschlossen und der Hebel bedient. Nun läuft man 
die Treppe (7) hinunter. 
Bei Mines Level 1 wird das nördliche Rad nach 



oben gedreht, der Knopf (8) gedrückt und der Tele- 
porter benutzt. Im Level 2 der Minen gehen Sie 
jetzt zur Position 23 und abwärts durch die nicht 
mehr überflutete Treppe. 

Im Level 3 wird der Knopf westlich der Wand(l 0) 
gedrückt und der Nische der Shiney Key entnom- 
men. Über die Treppe geht es nun nach oben (11). 
Bei Mines Level 2 begeben Sie sich erneut wei- 
ter nach oben (21 | und lassen sich in Mines Level 
I in die Grube (7) fallen. Im 2. LEVEL betreten 
Sie den Teleporter (24), gehen in der Urbish 
Mining CO. runter (7) und lassen sich im Level 
1 in die Grube (8) fallen - das gleiche geschieht im 
2. Level bei der östlichen Grube. Im 3. Level 
wird der linke Hebel noch unten und der rechte nach 
oben gestellt (5). Mit dem Mine Cor gefangen Sie 
zur Treppe 8 [noch unten) 
Wieder angelangt im Level 4 betreten Sie den 
Teleporter (2), benutzen den Shiney Key bei 1 2 und 
den Rusty Key bei 1 3. Eine Tür öffnet sich und man 
kann mit Paulson reden (14), von dem man Paul- 
son's Key erholt (Pyramide erscheint). Außerdem 
haben Sie nun einen neuen Mitsteiter. Im Süden 
erscheint ein Knopf [15), durch den man die Wand 
öffnen konn. Bei Stelle 1 6 nehmen Sie den Mine Key 
4 und Vaelan's Cube mit. Der Mine Key 4 ist schon 
bei Schloß ( 1 7) nützlich. Der nördlichste Teleporter 
bei 1 8 bringt Sie zur Urbish Mining Co. zurück, 
wo Sie die Treppen hochlaufen und in den Upper 
Opinwood gelangen. Bei Scotia's Barriere wird 
Vaelon's Würfel dreimal benutzt und Yvel 
Woods betreten. 




Mines Leuel 4 

■ HIDEQUT 

■ ORIN'S GHOST 

* STflIRS UP 
= DOOR 

, BUTTON/LEVER 

* TELEPORTER 



Yvel Woods/Yvel 

Nachdem Scotia's Barriere durchbrochen wurde, 
verschwindet der Vaelan's Cub. Wie auch immer, 
hier gibt es erneut eine Barriere, Sie finden einen 
anderen Cub, wenn Sie die Orcs töten [bei 1 ). Jetzt 
durchbrechen wir Scotia's 2.Sperre und betreten 
YVEL 

In Sadie's Shop präsentieren Sie den Riddle Scroll, 
Sie erhalten den letzten Bestandteil für das Heilmit- 
tel. Gehen Sie jetzt zum White Tower im Yvel 
Wood 



□ „,n,n On. fc_„ Ja 
t_ti nj i 



[jjgB'stjjK 





White Tower Level 1 

Nachdem Sie eine der Amazonen besiegt haben, 
finden Sie an Position 2 einen Mystic Key. Schließen 
Sie den Rost an Position 3. Falls Sie an Position 4 in 
der Falle sitzen, dann deshalb, weil die Tür offen ist. 
Schließt man die Tür ein bis zweimal. Sie können 
das Schloß an Stelle 5 mit Lockpicks aufperren, aber 
hinter der Tür befindet sich leider nichts. An Stelle 6 
benutzt man den Mystic Key von Stelle 2 um die Tür 
zu öffnen. Nehmen Sie einen weiteren Schlüssel von 
Position 7, den Sie bei (8] benötigen. Nachdem Sie 
die Amazonen rund um die Stelle 9 besiegt haben, 
finden Sieeinen anderen Schlüssel. Drücken Sieden 
KnopfflO] und bennutzen Sie den Mystic Key von 
(9) an Stelle 1 1 . Wenn Sie den Knopf gedrückt haben 
und das Schloß geöffnet wurde, geht die Zellentür 
auf. Nun betätigen Sie den Knopf an Stelle 1 2, und 
die Nische öffnet sich. Man nimmt den Amber Ring 
aus der Nische und plaziert ihn in der Nische (1). 
Besiegen Sie Queen Jana an Stelle 1 3, holen den 
Mystic Key von ihrem Körper und gehen die Trep- 
pe nach oben (14), wo wir im White Tower 
Level 2 einen Mystic Key bei ( 1 ] nehmen und wie- 
der zum Level 1 zurückkehren. Hier besteigen 
wir die Treppe bei (15). 



White Tower Level 2 

Benutzen Sie den Mystic Key von (1 ), um die Türf2) 
zu öffnen und besorgen sich dann einen weiteren 
aus der Nische (3). Machen Sie mit den Lockpicks 
das Schloß auf (5), um die Tür zu öffnen und nut- 
zen Sie den Mystic Key von (13] im Level 1, um 
das Schloß (6] zu öffnen. Nun müssen Sie aufpas- 
sen, denn einige der Gruben sind nur Illusion, so 
daß Sie problemlos über sie hinweglaufen können. 
Wenn man an Stelle 7 angelangt, dann mimmt man 
den Mystic Key und drückt den Schalter an der 
Wand. Gehen Sie nun den gleichen Weg zurück - 
ein Loch ist verschwunden. Das Loch auf der Vor- 
derseite von Position 8 ist eine Illusion. Drücken Sie 
den Knopf (8), und das Loch an Stelle 9 verschwin- 
det. Bei 10 schließen Sie die Tür hinter sich zu und 
betätigen den Knopf an der westlichen Wand. Neh- 
men Sie den Mystic Key aus der Nische und öffnen 
Sie die Tür. Mit dem Mystic Key von Position 3 öff- 
nen Sie die Tür (4) und steigen die Treppen hoch 
(11). falls Sie durch ein Loch gefallen sind, kommt 
ihr bei Level 3, Position 1 2, heraus. Töten Sie den 
Minotaurus und nehmen Sie sein Hörn. Bei ( 1 3) kom- 
men Sie wieder heraus. 



3, Position 8. Öffnen Sie die Tür und gehen Sie die 
Treppen (18) hinunter. 




■ ÜUEEN JANA 

■ ALTAR DE BIANCA 
LVLE'S CELL 

„NICHE 
♦ STAIRS UP 
+ STAIRS DOWN 
■="DOOR 

, BUTTON/LEUER 
CHEST 




„NICHE 

♦ stairs up 
+ stairs dowi 

■=DOOR 
- PLATE 



White Tower Level 3 

Öffnen Sie die Tür(l), drücken Sie den Knopf am 
Boden und nehmen den Mystic Key aus der Nische. 
Mit dem Schlüssel wird die Tür (2) aufgeschlossen. 
Der Knopf [3) läßt die östliche Wand verschwinden. 
Offnen Sie die nördlichste von den drei Türen und 
gehen Sie durch die geheime Wand. Betätigen Sie 
den Knopf(4) und werfen Sie einen Gegenstand über 
die Grube gegen den Knopf an Stelle 5. Diese zwei 
Handlungen schließen das Loch, [Sollten Sie durch- 
fallen, dann gelangen Sie zum Level 2, Position 1 2). 
Gehen Sie nun zur Stelle 6, indem Sie durch die 
geheime Wand spazieren. Öffnen Sie die Truhe |6| 
und nehmen daraus den Mystic Key, Bei (7) wird 
die Tür mit dem Mystic Key von Level 2, Position 
6 geöffnet. Nehmen Sieden Ivory Key aus der Nische 
an Stelle 8. Geht die Treppen on Stelle 1 hinunter. 
Die »No Faith Door« können Sie abhängig von Ihrer 
Stärke betreten und erhalten einen mittelmässigen 
Schatz, 

Sie begeben sich über den 2.LEVEL (14) zum 1. 
Level und öffnen die Türfl 6) mit dem Mystic Key 
von Level 2, Position 10. Begeben Sie sich zur 
Stelle 1 7 und benutzen Sie den Ivory Key von Level 




Touer Level 3 

■ WARNING SPIRIT 
„NICHE 

+ STÜIR:_- DÜNN 
= DOOR 

■ PLATE 

XPIT 

, BUTTON^LEyER 

S SECRET WALL 
CHEST 



Tower Sub- Level 

Bei (1) befindet sich ein einfaches Rätsel - nehmen 
Sie eines der vier Objekte und legen irgend etwas 
in die Nische [der Gegenstand kann bei (5) später 
aus einer Nische zurückgeholt werden. Durch die- 
ses Vorgehen schalten Sieden Teleporter aus. Benut- 
zen Sie den Mystic Key von Stelle 6, Level 3, um 
die Tür bei (2| zu öffnen. Reden Sie mit der alten 
Frau und durchlaufen Sie den Kopierschutz. Jetzt 
erhält man den Crucible of Faith von ihr und geht 
die Treppe |4) hoch. Im Level 1 geht man zum 
Altar de Bianca, ersetzt den Crucible of Faith am 
Hals und gibt die vier Zutaten für das Elixier in den 
Kopf; Swamp Ooze, Hörnet Honey, Mother of Earth 
und den Bloodstone. Sie nehmen den Kopf wieder 
an sich und verlassen den White Tower. Sie durch- 
queren die Yvel Woods und begeben sich nach 
Yvel. Dort suchen Sie den Council auf und reden 
mit Geron, von dem Sie erfahren, wie Sie Dawn fin- 
den. 

Im Yvel Wood läuft man in Richtung Opinwood - 
Dawn erscheint und fragt nach Schlüsseln. Sie ist in 
Wahrheit Scotia - greifen Sie sie on, bis sie wegf- 
liegt, und kehren Sie nach Yvel zurück. Gehen Sie 
zu dem Yvel Council - Geron informiert Sie, daß die 
City unter einem Angriff liegt. Kämpfen Sie solan- 
ge, bis Sie die Nachricht erhaltet, daß die Orcs zum 
Rückzug blasen. Gehen Sie zu Brunos Ledge durch 
die Hintertür, die jetzt offen steht. Man erschlägt die 
Orcs, drückt den Knopf (1) und geht die Treppen 
hinunter in die Catwalk Caverns. 

Tower Sub— leuel 

■ OLD NÜMRN 

„NICHE 

+ STAIRS UP 

= DÖOR 

BUTTON/LEUER 




Catwalk Caverns 

Hinweis: Erzeugen Sie den Lighting Spell an den 
Lichtflecken, um sie zu beseitigen. 
Gehen Sie zu Stelle 1 und töten Sie Commander 
Fendorn. Dann nimmt man Geron's Key, die Statue 
und Dark Gauntlet. Stellen Sie die Statue bei 2 ab. 
Benutzen Sie den Dark Gauntlet on der Palm Print 
[westliche Wand, an Stelle 3). In Raum (5) drücken 
Sie einen Knopf, damit das Loch verschwindet. Dann 
gehen Sie dorthin, wo vorher das Loch war, und 
drücken den nächsten Knopf. Wiederholen Sie dies, 
bis alle Knöpfe gedrückt wurden und der Weg frei 
ist. Bei (6) geht man einen Schritt vorwärts, damit 
die Platte heruntergedrückt wird und sich die Tür öff- 
net. Bei (7) wird der Dark Gauntlet am Palm Print 
benutzt, um die westliche Tür zu öffnen. Gehen Sie 
in den Teleporter [8) und legen Sie drei Gegenstände 
auf die Platte(9). Drücken Sie den Knopf an Stelle 
10 um die Tür zu öffnen. Besteigen Sie den Tele- 
porter (11), pressen den Knopf| 1 2), wechseln Sie zu 
dem Teleporter (13), legen drei Gegenstände auf 
die Platte (9) und öffnen mit einem Knopfdruck bei 
[10) die Tür. Betreten Sie den Teleporter an Stelle 
1 1 , setzen Sie drei Gegenstände auf Platte 14 und 
gehen in den Teleporter (23). Nun ziehen Sie an 
dem Knopf bei 1 5, damit sich die Tür wieder öffnet. 
Man nimmt aus der Truhe [ 1 6) den Yellow Key und 
benutzt den Dork Gauntlet am Palm Print bei [1 7], 
um die Tür zu offnen - nehmen Sie immer diesen 
Weg zurück! Bei ( 1 8) wird der Yellow Key einge- 
setzt - anschließend gehen Sie zurück zu (4), wo 
wiederum der Dark Gauntlet am Palm Print im Nor- 
den benutzt wird. Man geht jetzt in dieser Reihen- 
folge durch die geheime Wand und das Labyrinth: 
AflCD 

An Stelle 20 wird die Tür vor einem durch den Dark 
Gauntlet geöffnet. Nachdem man in Raum 21 einen 
Kämpfer getötet hat, findet man einen Blue Key und 
schließt bei (22) eine Truhe damit auf. Dort drinnen 
liegt ein Small Key. Gehen Sie durch die geheime 
Wand und setzen 5ie den Small Key an der Stelle 
1 9 ein; die Tür öffnet sich nun. Zerstören Sie irgend- 
eins der zwei Dinge - es ist egal, welches Sie zuerst 
öffnen. Die Knowles sind jetzt leichter zu besiegen. 
Es ist cm besten, wenn Sie den nördlichen Telepor- 
ter nehmen. 




LANDS OF 

LORE 



Dungeons 

Nehmen Sie den Copper Key von Stelle 1 . Bei (2) 
drückt man den Knopf, damit die Wand verschwin- 
det. Nehmen Sie den Nathaniel's Key aus der Nische 
an Stelle 3 und den Gold Key von (4), um die Truhe 
[5| zu öffnen und den Diamanten herauszunehmen 
(wichtig, um Dawn zu befreien). Mit dem Telepor- 
ter [6) kann man zur Catwalks Covern zurückkeh- 
ren, wenn man will. Der Copper Key schließt bei (7) 
die Tür auf. Nachdem Sie dieMonster getötet haben, 
hinterlassen diese einen Knowles Key und ein Vae- 
lans Cube - unbedingt mitnehmen! Benutzen Sie den 
Knowles Key an Stelle 9 (Tür) und gehen Sie on der 
Stelle 10 hoch. 



Castle Cimmeria Level 1 

Hinweis: An der Stelle 4 können Sie etwas öffnen, 
indem Sie mit einem Missle Spell oder einen Cros- 
sbow darauf schießen. Sie erhalten hier eine sehr 
gute Waffe, 

Bei ( 1 ) benutzen Sie den Diamanten am Crystal Ball 
und befreien damit Dawn, Sobald Sie bei (2) einen 
Schritt vorgehen, sind Sie von beiden Seiten abge- 
schnitten. Ziehen Sie die Tongue an der südlichen 
Wand - und die Tür öffnet sich. An Stelle 3 
drückt man den nördlichen Knopf, und die Nische 
mit der Cobra-Figur öffnet sich. Lassen Sie sich nun 
in das Loch fallen. Von dort aus (Dungeon) geht es 
bei(lO) wieder nach oben, 
Drücken Sie den Knopf an Stelle 5, und ein Tele- 
porter erscheint. Gehen Sie zu Raum 6 und küm- 
mern Sie sich nicht darum, wenn der Atlas ver- 
schwindet - es ist nur vorübergehend. Suchen Sie 
nach vier Platten (in den Ecken) und belegen Sie alle 
vier. Jetzt geht es zu Position 7. Drücken Sie den 
Knopf - und die südliche Wand verschwindet. An 
Stelle 8 drückt man beide Knöpfe, und eine Nische 



erscheint. Mit der Oregons Figur geht man durch die 
geheime südliche Wand in der Mitte von Raum 6 
und kraxeln die Treppe[9) hoch. 

Castle L. 

ß*r u 





Castle Cimmeria Level 2 

Ziehen Sie die Tongue an Stelle 1 , um die Tür an 
Stelle 2 zu öffnen. An Stelle 3 öffnen Sie den Chest 
und nehmen daraus den Stoff »Gustavus« und den 
Dogger »Ripose« (beide zerstören Felsen ). An Stel- 
le [4) kann man nah eine Truhe öffnen. Öffnen Sie 
das Schloß an Stelle 5, nehmen Sie die Unicom Sta- 
tue aus 6er Nische (6) und ziehen Sie die Tongue 
an Stelle 1 - die Wand vor Ihnen öffnet sich. Drücken 
Sie die südlichen Türknöpfe, und die nördliche Tür 
geht auf. Betätigt man den Knopf an Stelle 1 2 - eine 
Nische erscheint an Stelle 7, den Odder Key neh- 
men Sie, um die Tür an Stelle 8 zu öffnen. In der 
Truhe an Stelle 9 liegt der Westwood Stick. An Posi- 
tion 1 3 holen Sie den Noir Key aus der Nische. An 
Stelle 14 sind 2 Knöpfe, doch Sie müssen bei (15) 
etwas gen Osten über die Grube werfen oder 
schießen. Es erscheint ein Teleporter im südlichen 
Korridor. Werfen Sie einen Gegenstand in den Tele- 
porter und die Grube verschwindet. Besteigen Sie 
den Teleporter, nehmen Sie den Carrion Key an Stel- 
le 1 6 und springen durch das Loch rechts. Im Level 
1 betreten Sie den Teleporter (5) und gehen die 
Treppe (9) hoch. 

Kämpfen Sie sich zur Stelle 1 7 durch und benutzen 
Sie den Noire Key, ziehen die Tongue [1 8), schrei- 
ten durch die Tür und betätigen den Knopf an der 
südlichen Wand ( 1 9). Dadurch werden Sie zur Posi- 
tion 20 teleportiert und gehen die Treppen hoch. 




I* 




!».„ 1 


TTr* 









Knopf an der westlichen Wand (12). Geradeaus 
geht es weiter zur Stelle 1 3; dort wird der Knopf an 
der nördlichen Wand betätigt und der Gold Key aus 
der Nische in der südlichen Wand genommen. Bei 
( 1 5) wird der Dull Key eingesetzt, um aus der Truhe 
den Silver Key zu entwenden. An Stelle 1 6 läßt man 
sich durch dos Loch fallen. 

Castle L 



Castle Cimmeria Level 3 

An Stelle ] öffnet man die Truhe und entnimmt ihr 
den Albarest »Eternity« und die Bastion Plate. Die 
Tür im südwestlichen Teil des Levels muß geöffnet 
werden und die Gegenstände - wie beschrieben ■ 
hineingelegt werden: 
5 - Rüstung [irgendeine) 
4 - Waffe [irgendeine) 

3 - Medikament [muß eine Pflanze sein; 
z.B.Aloe,Ginseng) 

2 - Jewellery (muß ein Ring oder ein Halsband sein) 
Jetzt nehmen Sie den den Dull Key aus der Nische 
(6) und machen sich ouf den Weg zu Stelle 7. 
Drücken Sie den Knopf on der westlichen Wond (7), 
unddie Wand verschwindet. Betätigen Sieden Knopf 
(8), und die Wand an Stelle 9 verschwindet. Gehe 
Sie nun zur Stelle 9, und dann: 
Gehen Sie einen Schritt in die Richtung (11) und 
dann in Richtung (10). Drücken Sie den Knopf an 
der östlichen Wand (1 0) und laufen nach (11). Neh- 
men Sie die Humanoid Figur aus der Nische und 
legen Sie dafür irgendeinen Gegenstand hinein. 
Begeben Sie sich zur Stelle 1 2 und drücken den 




Zurück im Level 2 des 
Castle Cimmeria 

Machen Sie sich auf den Weg zur Stelle 21 , benut- 
zen Sie dort den Carrion Key, um die Tür zu öffnen. 




Betreten Sie den Raum und stellen Sie die Figuren 
in der folgenden Ordnung auf: 
An der Rückseite des Raums das Unicom und den 
Dragon, an der Vorderseite Cobra und Humanoid. 
Nun legt man die Keys (Yellows Pyramides] In fol- 
gender Ordnung hin: Leichentuch (hinten): Dawn's, 
Gereon's; Leichentuch (vorne): Nothaniel's und Pau- 
Ison's Key. 

Jetzt kann das Heilmittel am König ange- 
wendet und eine Waffe an ihn gegeben wer- 
flLL den. Im Austausch erhalten Sie eine »Shard 
of Truth«. Sie verlassen den Raum und klicken 
mit der Shard den Ruby of Truth im Inventar 
an -es entsteht der Wholeof Truth. DerTele- 
porter (1 9) wird bestiegen und Sie gehen die 
Treppe nach oben. 

Finale im Level 3 des 
Castle Cimmeria 

Gehen Sie zur Stelle 18, benutzen Sie den Silver 
Key und gehen Sie zur Stelle 1 9, Dort wird der Gold 
Key benutzt und der Knopf ( 1 7) 
gedrückt. Gehen Sie durch die 
Tür und halten Sie sich beim Lau- 
fen westlich. Offnen Sie die Tür 
im Westen, Scotia greift dann 
sogleich on - keine Panik! Set- 
zen Sie den Whole of Truth 
gegen sie ein - Scotia kann sich 
nicht mehr transformieren und 
Sie sind jetzt in der Lage, sie zu 
besiegen. (tw) 



V) 

a 



Ah wischen 
zwei Stühlen 

Ich besitze einen Highscreen 486er 
mit 33 MHz Systemtakt und einem 
VESA-Local-Bus-Slot, der aber 
momentan nicht belegt ist. Da als 
Grafikkarte im Augenblick eine 
lahme Trident ihren Dienst ver- 
richtet, möchte ich den Rechner 
ein wenig aufpeppen. 

Ist es nun sinnvoller, eine Local-Bus-Crafikkarte oder einen 
Local-Bus-Festplattencontroller einzubauen? Weil ich nur 
einen VESA-Steckplatz zur Verfügung habe, möchte ich 
mich für die Karte entscheiden, die den größeren Geschwin- 
digkeitsgewinn bringt. Was könnt Ihr mir empfehlen? 

(Karl Frank, Lahnstein) 

Ohne Frage: Eine Local-Bus-Crafikkarte ist in Ihrem Fall die 
einzig richtige Entscheidung. Vor allem deshalb, da Sie 
sowieso die Karte mit dem antiken Trident-Chipsatz schleu- 
nigst entfernen sollten. In einem 486er - gleich welcher Art 
und Taktfrequenz- Klasse - ist eine moderne Beschleuniger- 
karte ein absolutes Muß, und die Local-Bus-Technik eben- 
so. Einen großen Vergleichstest aktueller und interessanter 
VCA-Grafikkarten finden Sie übrigens in PC Player 8/93. 
Ein Local- Bus-Festplattencontroller bringt vergleichsweise 
wenig Geschwindigkeitsvorteile. Erst teure Modelle mit 
Hardware-Cache (mindestens 4 MByte sind zu empfehlen) 
bewirken eine merkliche Beschleunigung der Dateiopera- 
tionen. Doch flotte Grafik ist allemal wichtiger als ein um 
wenige Sekunden verkürzter Ladeprozeß. 
Bei den meisten Local-Bus-Computem stellt sich dieses Pro- 
blem der Kartenwahl übrigens erst gar nicht, denn diese ver- 
fügen über zwei oder gar drei VESA-Steckplätze. Wer sich 
also die Qual der Kartenwahl ersparen will, sollte sich vor 
dem Kauf Klarheit über die Anzahl der im Computer vor- 
handenen Local-Bus-Slots verschaffen. 

O parta-Speicher ä la DOS 

Ich habe ein großes Problem. Wenn ich ein Spiel wagen 
will, bricht mein Computer meist wegen Speichermangel 
den Ladevorgang ab. Die Größe meines Arbeitsspeichers 
beträgt nach dem Hochfahren 589 KByte. Da ich Einstei- 
ger bin, traue ich mich nicht, in der Konfiguration großar- 
tig herumzupfuschen. 

Ich besitze einen 486DX mit 33 MHz, 4 MByte RAM und 
einer 210 MByte großen Festplatte, ich arbeite mit DOS 
6.0 und Windows 3.1 . Was kann ich tun, ohne etwas kaputt- 
zumachen? (Martin Hornig, Waldbrunn) 

Die billigste und einfachste Möglichkeit, an mehr freien 
DOS-Speicher zu kommen, ist die Eingabe des DOS-Befehls 
»MemMaker«. Der ab DOS 6.0 verfügbare Speichermacher 
schafft Platz in den unteren 640 KByte RAM und arbeitet 
meist problemlos. Nach der Speicherkur müßten Sie nor- 

114 




Sie fragen, wir antworten: 



Tips und Tricks rund um den PC 



malerweise über 600 KByte RAM 
zur Verfügung haben, genug auch 
für extrem speicherhungrige Spie- 
le. 

Sollte MemMaker seinen Dienst 
nicht zur Zufriedenheit verrichten 
oder sich Spiele nicht mit diesem 
Speicherverwalter vertragen, dann 
müssen Sie ein paar Notgroschen 
zusammenkratzen und einen 
anderen RAM-Manager kaufen. Wir empfehlen aus eigener, 
guter Erfahrung zum Beispiel Quarterdecks »QEMM«. 

lurbo-PC mit Stotterbremse 

Vor kurzem habe ich mir einen 486DX2/66-Rechner mit 
Local Bus und entsprechenden Karten gekauft (Cirrus-Logic- 
VGA, 8 MByte RAM, 256 KByte Cache, 340 MByte Fest- 
platte). Ich bin jetzt doch eigentlich auch für Spiele mit 
hoher Hardware-Anforderung gut gerüstet, oder? 
Also kaufte ich mir Comanche. Die Entäuschung folgte auf 
dem Fuße: Das Spiel lief zwar, aber von einem »Geschwin- 
digkeitsrausch« spürte ich nicht das Geringste. Als ich das 
gleiche Programm auf dem ISA-486/66 sah, war das Spiel 
dermaßen schnell, daß mir ernsthafte Zweifel über die viel- 
gepriesenen Vorteile der Local-Bus-Technik kamen. 
Auf Anraten von diversen Hardware- Hotlines baute ich in 
meinen Rechner eine Trident-VGA-Karte ein -aber die Gra- 
fik wurde nur noch langsamer! Doch als ich mal wieder 
»Ports of Call« spielte, wurde der Rechner während des 
Spiels plötzlich so schnell, wie er eigentlich immer sein soll- 
te. Allerdings nur für zwei Minuten. Wo liegt das Problem? 
(Jan Siebensohn, Duisburg) 

Zunächst einmal: Ihre Hotlines sollten Sie lieber nicht 
mehr anrufen, denn der Tip mit der Trident- Karte gehört 
eigentlich schon ins Strafgesetzbuch. Der Trident-Chipsatz 
ist einer der Langsamsten, den Sie derzeit noch kaufen kön- 
nen - auch unter DOS. Jede Karte mit Tseng ET4000-Pro- 
zessor kostet nicht viel mehr und ist wesentlich flotter; vom 
Tseng W32-Chip (Local-Bus-Spezialist) einmal ganz zu 
schweigen. 

Aber ich glaube nicht, daß Ihr Problem bei der Grafikkarte 
liegt. Überprüfen Sie doch mal mit Benchmark-Programmen, 
ob Ihr Prozessor eventuell mit halber Kraft läuft. Vergleichen 
Sie Ihre Prozessor-Benchmarkergebnisse mit denen eines 
anderen 486DX2/66. Egal, welches Bussystem der andere 
Computer aufweist - die Ergebnisse müssen nahezu iden- 
tisch sein. 

Sind sie es, dann ist womöglich der Bustakt (ideal : 8 bis 8,33 
MHz) falsch eingestellt. Korrigieren Sie dies - eventuell bei 
Ihrem Fachhändler- im CMOS-Setup. 
Weichen die Benchmarkergebnisse jedoch gravierend ab, 
dann stimmt höchstwahrscheinlich etwas mit dem Turbo- 
Schalter nicht. Drücken Sie diesen ein paarmal, und über- 
prüfen Sie, ob sich die Geschwindigkeit des Computers 

PC PLAYER 10/93 



TUTTO CCMPLETTi 




sl/93 



Lemmings 2 • Super 
VGA: Die neue Gra- 
fik- Standard karte 
für Edel-Spiele • 
Tests: Car & Driver, 
Comanche, David 
Leadbretter's Golf, 
King's Quest u.v.m. 



.__ ■ j 



_ Ausgabe 8/93 




14 Soundblaster! 
Test • Lösungen: 
Sherlock Holmes : 
King's Guest VI, 
Quest F. Glory '"' 
Tests: Alone in 
Park, Amazon, 
Amberstar, Sattle- 
chess,.,. 



the 



Ausgabe 3/93 




Test z.B.: Solitaire 
für Windows. Ultima 
Underworid II, WWF 
European Rampage 
• Tips & Tricks: 
Comanche, Alone 
in the Dark, Clouds 
of Xeen - Klein & 
Fein - Goblins 2 • ... 



Ausgabe 4/93 





Ausgabe S/93 

Tests: u.a. Dogfight, 
Empire Deluxe, In- 
ternational Athletics, 
The Legacy, Lethal 
Weapon, Mael ström 
• Tips & Tricks: X- 
Wing. Space Quest 
V, Ultima Under- 
worid li - Ringworld 



Ausgabe 6/93 




Ausgabe 7/93 



Ausgabe 8/93 



Pirates Gold: 
Kultspie I im VGA- 
Kleid »Tests: u.a. 
Ashes of Empire, 
Prince of Persia2 • 
Tips & Tricks: The 
7th Guest, Freddy 
Pharkas. X-Wing. 
Serpent Isle • ... 





Land O'Lore: Vor- 
schau der neuen 
Rollenspiel-Serie • 
Tests • Tips & 
Tricks: Shadow of 
the Comet, Secret 
of the Rainforest - 
Technik-Tretf • ... 



Ausgabe 9/93 



Superschnelle neue 
Grafikkarten und 
wie man sie einbaut 
• Cocktailrezept- 
buch für Windows* 
Tests: Betrayal at 
Krondor, Return of 
the Phantom • Mes- 
seneuheiten CES 




Alles rund um 
Abenteuerspiele • 
Tests: u.a. NHL 
Hockey, Day of 
Tentacle, ...«Tips& 
Tricks zu Betrayal 
at Krondor und vie- 
len anderen • 
Großer Soundkar- 
ten-Vergleich • ... 



Ausgabe 10/93 



Ausgabe 11/93 



Ausgabe 12/93 



10/93 



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11 

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12/93 



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Dieses toigebffl gl nur inrwrrialrj der BuiWesrepiM Deusoiland. 




Comonche im Kriechgang bei 66 MHz? Das 
riecht kräftig nach einer Hardware-Maeke... 



tatsächlich ändert. Wenn nicht, ist vermutlich die Kabel- 
verbindung vom Turbo-Schalter zur Hauptplatine (zeitwei- 
se] unterbrochen. 
Bei einigen Mainboards 
können Sie die Geschwin- 
digkeit auch per Tastatur- 
Befehl umstellen (siehe 
Mainboard-Handbuch, 
wenn vorhanden). Versu- 
chen Sie es mal mit der 
Kombination »STRG ALT - 
« für langsame und »STRG 
ALT +« für normal schnel- 
le Geschwindigkeit. Eine Dauerlösung ist die Tastaturum- 
schaltung natürlich nicht, Sie sollten nach diesem Test auf 
jeden Fall das Turbo-Kabel reparieren. 

«Wie klingt Roland? 

Mich würde interessieren, wie sich Roland- bzw. Ceneral- 
MIDI-Musik anhört. Bevor ich mir ein Wave-Blaster-Modul 
kaufe, das ja immerhin 400 Mark kostet, könnte sicherlich 
ein Klangbeispiel zur richtigen Kaufentscheidung beitragen. 
Doch leider wohnt in meiner näheren Umgebung niemand 
mit einer solchen Einrichtung, bei dem ich mir einmal ein 
derartiges Musikstück hätte anhören können. Könntet Ihr 
mir nicht mal ein paar Musikbeispiele von Spielen auf Kas- 
sette aufnehmen, wenn ich Euch eine schicke? 

(Mirco Praschek, Espenau) 

Uff! So gerne wir helfen würden, aber Wünsche dieser Art 
können wir leider zeitlich nicht erfüllen. Andererseits sind 
wir sicher, daß es in der nächstgelegenen Großstadt einen 
Computershop gibt, der eine Roland-Karte oder das Wave- 
Blaster-Modul zu verkaufen hat und es auch gerne in einer 
ruhigen Minute demonstriert. Wenn wir mit Worten helfen 
können: Ein Schlagzeug klingt bei Roland oder Wave Bla- 
ster eben wie ein Schlagzeug und scheppert nicht wie ein 
betagter Spielzeug-Synthie. 

womputer zu schnell? 

Anfang des Jahres habe ich mir aufgrund Eures Artikels die 
Diamond SpeedStar 24X gekauft. Ich bin auch vollauf 
zufrieden mit dieser Karte. 

Ich möchte mir aber jetzt ein neues Motherboard zulegen, 
da mein jetziges (3Ö6SX/16 MHz) die heutige Spielegene- 
ration zunehmend nicht mehr verkraftet. Ich habe mir 
gedacht, ich kaufe mir ein 486er Local-Bus-Board mit 50 
MHz. Nur habt Ihr kürzlich geschrieben, daß es mögli- 
cherweise Probleme geben könnte zwischen VGA-Karte 
und Motherboard. Soll ich mir deshalb lieber ein 33 MHz- 
Board kaufen, oder spielt auch da meine SpeedStar 24X 
eventuell nicht mehr mit? Wie sieht es in diesem Punkt mit 
meiner Sound Blaster 2.0 aus? (Dirk Beckel, Oberursel) 

Keine Bange, Ihre SpeedStar wird den Wechsel des Main- 



boards mit Sicherheit gar nicht bemerken. Denn die Takt- 
frequenz des ISA-Bus bleibt nahezu gleich (8 Mhz sind's 
jetzt; 8,33 MHz wären es beim 50 MHz-Board). Das glei- 
che gilt auch zum Beispiel für Ihre Soundkarte. 
Die von uns im Grafikkarten-Vergleichstest angesprochenen 
Kompatibilitätsprobleme beziehen sich ausschließlich auf 
Local-Bus-Steckkarten. Diese laufen synchron mit dem Pro- 
zessortakt und verkraften nur in Ausnahmefällen 50 MHz. 
Ein stabiler Betrieb ist laut VESA-Spezifikation nur bis maxi- 
mal 40 MHz gewährleistet, weshalb Sie sich besser für ein 
486DX2-Board mit 50 oder 66 MHz entscheiden sollten. Bei 
diesen DX2-Prozessoren ist der Systemtakt immer genau halb 
so groß wir die Prozessor-interne Frequenz, also 25 bzw. 33 
MHz. Und nur dieser Systemtakt liegt auch am Local Bus 
an, und ist damit im ungefährlichen Bereich. 
Wenn Sie aber schon ein Mainboard mit Local -Bus-Slots 
kaufen, dann sollten Sie sich auch eine passende Grafikkarte 
zulegen. Ihre SpeedStar ist nur eine ISA-Karte und wird des- 
halb auch in einem Local-ßus-Computer keinen Deut schnel- 
ler. Anschaulicher formuliert: Auch auf einem DIN-A3- 
Drucker können Sie kein Bild im A3-Format drucken, wenn 
Sie nur A4-großes Papier einlegen. 



WL 



Idve Blaster entwirrt 

Zu Ihrem Beitrag über Soundkarten in der PC Player 5/93 
und zum Leserbrief » Wave-Blaster-Wirren« brennt mir eine 
Sache auf den Nägeln: die gleichzeitige Nutzung von 
»Rolande-Sounds und Digi-Effekten ist bei mir nicht mög- 
lich! Alle von mir durchprobierten Spiele (Strike Com- 
mander, Lemmings 2, Falcon 3.0) hängen sich sofort auf 
oder starten gar nicht erst, wenn ich obengenannte Kom- 
bination (Roland & Sound Blaster) einstelle. Es ist nur mög- 
lich, entweder das eine oder das andere zu nutzen, wofür 
sich der (finanzielle) Aufrüst-Aufwand eigentlich nicht 
gelohnt hätte. Oder liegt's an meiner Konfiguration? 

(Peter Brenk, Mannheim) 

Ihre Konfiguration ist unschuldig. Und Sie haben völlig recht, 
daß manche Spiele nur entweder Digi-Effekte bzw. die 
Roland-Sounds ansprechen oder aber gnadenlos abstürzen. 
Doch das ist kein unabwendbares Schicksal, denn ein win- 
ziges Progrämmchen (20 Byte groß) schafft Abhilfe, wenn 
es vor dem' Spiel gestartet wird. Dieser Wunderheiler im 
Miniformat hört auf den Namen »WBFIX«. Das kleine Pro- 
gramm hier im QBASIC-Format (QBASIC ist bei MS-DOS 5 
und 6 dabei) erzeugt WBFIX.COM auf Ihrer Festplatte. 

OPEK "wbfix.com" FOR OUTPUT AS #1 

FOR I = 1 T0 20 

READ a 

PRINT #1,CHR$ (a) ; 

NEXT I 

CL0SE #1 

END 

DATA 135, 000, 128, 186, 036, 002, 176, 131, 238, 226 

DATA 254, 066, 176, 011, 238, 184, 000, 076, 205, 033 

(ts) 



RAM AM DIE PREISE! 





"Bobby im Tal rler Könige", "„Bobby 
im Fantasia-Land", "Twitt" und "Mini- 
Scrabble" garantieren Spaß hoch 4 
für die ganze Familie 



Die heißeste Versuchung seit 
es Tetris gibt. 



Adventure: Rom im Jahre 92 
v.Chr.: erleben Sie die Zeit der 
Ambitionen und politischen Intrigen. 
Als Sklave erhalten Sie die Chance, 
Ihren Weg bis zum Imperator zu 
machen. (Komplett Deutsch) 



(AUßER PAKET 8) 

Irier Vorrat reich«! 




Teil l:"Boa" r "Babylon", "Schatzsuche" 
und "Such mich", das Memory auf 
dem PC. 

Teil II:' Blocker", "Superhirn", "Quix" 
und "Handikap". 





Krimi: Lösen Sie - wie einst 
Hercule Piorot - eine der aufre- 
gensten Kriminalgeschichten im 
Ägypten des Jahres 1920. Ein 
seltsamer Mord im Ägypten der 
Goldenen Zwanziger bringt Sie 
auf die Spur eines uralten Manus- 
kriptes. (Komplett Deutsch) 




Erleben Sie die Faszination des 
Profi-Boxens mit 4D Sport Boxin; 
und begleiten Sie Nigel Mansell 
auf seiner Tour durch den Grand 
Prix Circus. (Handbuch Deutsch) 

DM 69,-* 



/ / /SOFTWARE 



Adventure: 
Retten Sie das 
Königreich vor den 
kriminellen Ma- 
chenschaften des 
Hofnarren Malcolm 
und gewin- 
nen Sie den 
gestohlen 
"Kyragem" 
zurück. 
(Komplett 
Deutsch) 




Strategiespiel: Als mittelalter- 
licher Feldherr hat man's nicht 
leicht: Erobern hier, verteidigen 
dort - und das eigene Volk will zu 
beißen haben. (Komplett Deutsch) 

DM 49, 80 



Adventure: Ein Spionage- 
Abenteuer während der letzen 
Monate der UdSSR: In der Rolle 
eines KGB-Agenten spüren Sie die 
Drahtzieher eines gefährlichen 
Komplotts auf. (Komplett Deutsch) 



d err«« a * e " : 



^««KarteSeK* 



81/ 82 



DMV Software, Postfach 1146, 85580 Poing 



Ja, ich bestelle folgende Produkte 
einzeln oder im Paket zu -.^Oi* 

(Aufler Paket 8} O* 1 



oder auf Rechnung zuziigt. DM 5,- für Porto und Verpackung. 




Sie wollen Ihre 
Meinung über PC 
PLAYER loswer- 
den oder sich zu 
anderen Themen 
rund um den Com- 
puter lautstark 
äußern? Unsere 
Briefecke ist das richti- 
ge Forum für den mittei- 
lungsbewußten PC-Besit- 
zer. Schreiben Sie bitte an 
den DMV-Verlag, Redakti- 
on PC PLAYER, Gruberstr. 
46 a, 85586 Poing. 

Und wieder eröffnen wir die Leserbriefseite mit einem Bei- 
trag aus der formaltechnischen Ecke. Nachdem wir Porto- 
erhöhungen und neue Postleitzahlen ganz gut überstanden 
haben, stellt sich mitunter die große Frage »Arg, wer ist der 
Absender-«. In der Hitze des Gefechts kann es beim Briefe 
Öffnen in unserem Sekretariat passieren, daß Kuverts auf der 
Strecke bleiben. Gebt also bitte auf jeden Fall Euren Absen- 
der auch auf dem eigentlichen Brief an (was die meisten 
Schreiber ohnehin schon brav tun). Die Redaktion dankt! 

(hl) 

Klein & komisch 

Wie Herr Poos (Ausgabe 8/93) bin auch ich der Meinung, 
daß mehrere »kleine« und gute Tricks wie z.B. Adressen zum 
Editieren angegeben werden sollten. Das gab es bisher nur 
in der fünften Ausgabe bei »X-Wing«. Zudem könnte man 
eine Rubrik einrichten, in der nützliche DOS-Batchdateien 
oder sonstige Programmlistings abgedruckt werden. 
Ansonsten ist Ihre Zeitschrift das seriöseste, aber auch lustig- 
ste (Widerspruch??] Blatt, das man erhalten 
kann. Das Finale ist verdammt gut (am besten 
in Ausgabe 8/93: »Lesen Sie diese Anleitung 
sehr sorgfältig«); genauso wie Ihr Bewertungs- 
system. Der CES-Messebericht war einsame 
Spitze, die 20 Seiten habe ich genüßlich durch- 
gelesen. Bitte lassen Sie den Starkiller, wo er 
ist! Zum Schluß noch eine Frage: Bringt Mike 
Woodroffe trotz «Simon the Sorcerer« noch 
Horrorspiele auf den Markt? 
(Björn Auerdich) 




Der 

Kopierschutz 

von Pinball Dreams 

sorgt für Alpträume 




Der Ruf nach mehr kleineren Tips verhallte 
nicht ungehört; seit der letzten Ausgabe ist 
immer ein Seitchen mit solchen Hilfe-Häpp- 
chen unter dem Motto »Klein & fein« in PC 
Player zu finden. Mike Woodroffe arbeitet mit 
seinem Team immer noch an Simon the Sor- 
cerer und will danach wohl ein weiteres Pro- 
gramm mit dem neuen Adventure-System 



der Ausgabe 5/93 habt Ihr 
das Klavierlernsystem 
»Miracie« von Mindscape 
getestet. Seit geraumer Zeit 
versuche ich dieses System zu 
kaufen. Weder EDV- noch 
Musikgeschäfte konnten mir 
diesbezüglich weiterhelfen. 
Darum wende ich mich an 
Euch, in der Hoff nung, daß Ihr 
mir eine Bezugsquelle nen- 

(Ulf Gohde, Paderborn) 

Ulf ist nicht der einzige Leser, 
der sieh die Hacken nach dem 
Miracie abgelaufen hat. Wer 
an dem elektronischen Pia- 
nolehrer interessiert ist, kann 
bei folgender Vertriebs- 
adresse einen Handler in sei- 
ner Nähe erfragen: 
Magic Music, Postfach 1 154, 
74622 Bretzfeld-Schwab- 
bach, Telefon (07946) 7768. 



schreiben. Ob's vielleicht Ende nächsten Jahres doch noch 
mal ein Horror-Rollenspiel ä la »Waxworks« geben wird, 
steht in den Sternen. 

Kopierschutz-Dreams 

Ein großes Ärgernis hat sich in meine 
Programm-Sammlung eingeschli- 
chen, von dem ich Ihnen berichten 
möchte: »Pinball Dreams« für den 
PC. Seit der Ankündigung lechzte 
ich nach jenem Spiel, da ich ein 
zwar dilettantischer, aber nichts- 
destotrotz begeisterter Anhänger 
jener Heiermann-Gräber bin. 
Endlich sollte mein Krötenbeu- 
tel durch die professionelle 
Simulation geschont werden. 
Gesagt - gekauft! 
Drei Hürden sollten die Raub- 
kopierer abschrecken: 

1. Mein Pinball Dreams ist nur dreimal installierbar, dann 
verweigert die Diskette den Dienst. Mitteilung des Herstel- 
lers sinngemäß: Sorry, aber die bösen Raubkopierer zwin- 
gen uns dazu. 

2. Dazu kam noch eine Eingabe der Seriennummer bei der 
Installation. Sinn und Zweck dieser Übung ist mir nach wie 
vor unklar. 3. Nach einem bunten Intro stand dann die 
Gewissensfrage auf dem Monitor: Nenne mir Wort XXX aus 
Zeile XX der Seite XX. Quer durchs viersprachige Handbuch 
ging die Jagd. Sicherheitshalber zog ich mir von der Diskette 
eine Kopie. Gottseidank, stellte sich nachträglich heraus, 
denn ich stehe momentan vor der fünften (!) Installation! 
Folgende Probleme traten auf: 

1. Installation unter Windows-Konfiguration (sprich: Exten- 
ded Memory); Start durch eine Boot-Disk mit EMM386. 
Folge:MOD-Dateien »geschossen«, Neuin- 
stallation. 

2. Start aus Windows heraus, Multitasking- 
Wechsel zu Win-Programmen, Abbruch 
durch Task-Manager. Folge: MOD-Dateien 
»geschossen«, Neuinstallation. 

3. Soundblaster-2-Einstellung gewählt (2.5 
im Original vorhanden): Sound zu leise. 

4. Soundblaster-Pro-Einstellung gewählt: 
System hängt sich auf, Reset. Folge: MOD- 
Dateien »geschossen«, Neuinstallation. 
Fazit: Hätte ich mich an die Anleitung gehal- 
ten, wäre meine »leerinstallierte« Diskette 
bereits nach Great Britain unterwegs. Liebe 
2 Ist-Century-Leute, merkt Euch doch: PCs 
sind etwas komplexer als Amigas, da die 
Konfiguration von DR-DOS 3.41 bis MS- 
DOS 6.0 und von Windows über MS-DOS- 
Shell bis Geoworks reichen können. Des- 
halb schafft bitte diesen schwachsinnigen 



Installationsschutz ab. (Peter Dachgruber, Hallbergmoos) 

21st Century sollte sich z.B. mal die imposanten Verkaufs- 
zahlen von einigen Spielen ansehen, die ohne jeglichen 
Kopierschutz ausgeliefert werden (z.B. »Syndicate«). 

Völlig aufgelöst 

Um es gleich vorweg zu schreiben: Die PC Player ist nicht 
die beste Computerfachzeitschrift, die derzeit auf dem Markt 
ist, denn meiner Meinung nach gibt es keine »beste« Zeit- 
schrift. Es gibt nur eine favorisierte und das ist im Moment 
die PC Player (wenn man mai von den derben Rechtschreib- 
und/oder-Druckfehlem absieht). 

Vornehmlich habe ich mir Eure Ausgabe 8/93 wegen des 
Messeberichts und der Beholder-Ill-Lösung gekauft. Ich las 
mir sehr interessiert den Bericht der CES-Messe durch, wobei 
ich am gespanntesten auf Origins Neuheiten war, vor allen 
Dingen auf »Privateer«. Als ich letztes Jahr eine erste Pre- 
view in einer anderen Zeitschrift las, wurde mir heiß und 
kalt: eine Mischung zwischen Wing Commander und Elite 
Plus, Sound wenn möglich vom Houstoner Symphonieor- 
chester und das alles mit SVGA- Unterstützung! 
Doch die PC Player 8/93 hat alle Hoffnungen und Träume 
zerrinnen lassen wie heißes Fett in der Pfanne. Was wurde 
geschrieben? »...mit Spurenelementen des Klassikers Elite«. 
Also doch nur wieder ein Ballerspiel mit Waffen- und Treib- 
stoffkauf-Simulator? Das Schlimmste an dem ganzen Fall: 
keine SVCA-Unterstützung! Stattdessen läppische 320x200 
Bildpunkte. Mir kommen die Tränen, ich muß erst mal das 
Wasser aus der Tastatur rauskippen. Da sitzen bei Origin 50 
Programmierer und die Deppen kriegen es nicht fertig, mit 
dem frisch entwickelten Grafiksystem die Möglichkeiten von 
Super VGA voll auszunutzen? (Kai Rempe, Hameln) 

Wir sind auch immer wieder ganz verblüfft, was einige Kol- 
legen in voreiligen Berichten so alles zusammenphantasie- 
ren. Wir hatten zuletzt Chris Roberts im Frühjahr '93 zu den 
Super-VGA-Gerüchten um die 3D-Sequenzen von Privateer 
befragt, der definitiv dementierte. Wie müssen aber Origin 
in Schutz nehmen: Die hohe Auflösung würde beim 3D 
immens viel Rechenzeit kosten. Schließlich hat (noch) nicht 
jeder einen 486er mit 66 MHz und Local-Bus-Grafikkarte 
auf seinem Schreibtisch stehen. 

Aber mit Sicherheit 

Sind Sicherungskopien Raubkopien? 

(Christoph Rupp, Neusäß) 

Es kommt immer auf das Programm an: In der Regel wird 
der Anwender im Handbuch sogar dazu aufgefordert, Sicher- 
heitskopien der Disketten für den persönlichen Gebrauch 
anzufertigen. Es gibt aber auch Ausnahmen von dieser Regel. 
Zum Glück sind es nur wenige Spiele, bei denen der Her- 
steller mit Disketten-Kopierschutz arbeitet und das Erstellen 
eines Backups verbietet. 



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Für jeden etwas 

s liegt mir nun schon die achte Ausgabe Eures 
Magazins vor und ich bin nach wie vor 
begeistert. Speziell der Technik-Treff und 
die Hardware-Tests sind sehr interessant 
und lehrreich. Aber ich will hier keine lan- 
gen Lobhudeleien ablassen; kommen wiralso 
ich zur Kritik. Nach wie vor habt Ihr die Tips & Tricks am 
Ende des Heftes statt in der Mitte. So habe ich jetzt schon 
von den ersten Heften laufend lose Seiten in der Hand, weil 
ich ja die Tips rausnehme und getrennt sammle. 
Außerdem schließe ich mich der Meinung von Rene Poos 
an. Nichts gegen Komplettlösungen, sie sind immer gut und 
hilfreich, aber erstens sollten sie nicht von Euch sein und 
zweitens sind sie zu (!) aktuell. Bei Rollenspielen wie Behol- 
der IM sehe ich das ja noch ein, aber jetzt schon eine Lösung 
von »Day of the Tentacle« zu bringen, halte ich doch für 
stark übertrieben. Es liegt nun mal in der Natur der Dinge, 
daß Menschen neugierig sind. Also warum gebt Ihr nicht 
dem Leser eine Chance und verschiebt solche Sachen ein 
paar Wochen. (Jörn Grube, Rieplos) 



Wrestling-Fan sind (sowas soll ja in den besten Familien vor- 
kommen), dann...«, oder: »Jede Muppet-Show -Wiederho- 
lung wirkt gegen die derbe WWF-Welt wie ein intellektuell 
stimulierendes Kultur-Programm«. Ich muß also schlußfol- 
gern, daß die Fans der WWF nicht ganz auf der Höhe des 
intellektuellen Geschehens schreiten, was meiner Meinung 
nach eine Frechheit ist. (Marcus Piotr, Herne) 

Ich bin natürlich kein intimer Kenner der WWF-Szene im 
Sinne einer aktiven Laufbahn. Doch das selbstlose Studium 
diverser TV-Übertragungen hat bei mir den Eindruck her- 
vorgerufen, daß bei der Mehrzahl der Kämpfe der Show- 
Aspekt im Vordergrund steht. Typischer Ablauf: Undertaker 
würgt Macho Man; Macho Man sinkt zu Boden. Underta- 
ker beendet den Kampf nicht, sondern erfreut das Publikum 
mit einigen Drohgebärden. Macho Man nutzt die Zeit zur 
Genesung, steht blitzartig wieder auf und würgt Undertaker; 
Undertaker sinkt zu Boden... undso weiter. Ich nehmediese 
Darbietungen nicht ernst; wer sie ernst nehmen will, möge 
das tun - aber ein paar ironische Anmerkungen bitte nicht 
persönlich nehmen. 



Gerade weil die Tentacle-iösung so brandheiß war, codier- 
ten wir wichtige Schlüsselbegriffe, damit man beim achtlo- 
sen Drüberlesen nicht versehentlich zuviel erfährt. Wir 
haben uns damit um einen Kompromiß zwischen Aktualität 
und »Schutztechnik« entschieden. Daß man damit nicht 
jeden glücklich macht, zeigen auch Zuschriften mit gegen- 
teiligem Tenor: Die Lösung sei ja ganz toll, aber hätten wir 
nicht diese umständliche Codierung sein lassen können? 

Im Schwitzkasten 

In der Ausgabe 3/93 auf Seite 70 testen Sie das Spiel »WWF 
European Rampage«, wobei ich mit dem Testurteil voll- 
kommen einverstanden bin, aber die Auslegung des Tests 
ging, um es direkt auszudrücken, in die Hose! 
Ich kann mir nicht vorstellen, daß Herr Lenhardt soviel von 
der World Wrestling Federation versteht, daß er eine Beur- 
teilung darüber abgeben kann. Dazu ein Beispiel: Warum 
lese ich im Test kein Wort von der Fehlbenennung eines der 
Wrestler (Nobbs = Saggs und umgekehrt)? 
Wie kommt es dazu, die Kämpfe als abgesprochen zu 
bezeichnen, wenn er keine ernsthaften Beweise dafür vor- 
legen kann? Es gibt natürlich auch die sogenannten Show- 
Kämpfe, die nur darauf abzielen, die Zuschauer zu unter- 
halten und bei denen die Kämpfe vorher abgesprochen sind. 
Diese Kämpfe machen aber, auf die Gesamtheit der Veran- 
staltung verteilt, vielleicht gerade mal 5 bis 1 Prozent aus. 
Zum Schluß möchte ich nur noch sagen, daß der Kommentar 
von Herrn Lenhardt absolut überflüssig ist, da er wie oben 
schon erwähnt keine Ahnung vom Wrestling besitzt, wobei 
ich seine Meinung zum Spiel selbst natürlich teile. Eine Frage 
am Rande habe ich nun aber doch noch: Warum beleidigt 
er die Fans des WrestMngs und warum stellt er das Wrest- 
ling als lächerlich dar? Ich zitiere wörtlich: »Falls Sie ein 



WERTUNGS-VERFALLSDATUM 

Ihr seid auf dem richtigen Weg. Jedes Heft bietet noch ein 
wenig mehr als das vorherige und die Verbesserungen sind 
meiner Meinung nach voll in Ordnung. Was mir noch sehr 
gut gefallen würde, wären mehr Informationen zu den Spie- 
le-Programmierern wie zum Beispiel in Heft 6/93 über Jor- 
dan Mechner (»Prince of Persia«). Meiner Meinung nach 
sind es doch diese kreativen Leute, die uns mit immer neuem 
Futter für unseren PC versorgen. Sie sollten nicht in der Ano- 
nymität verschwinden. 

Nun zu was anderem: Muß ich mich nun selber hinsetzen 
und eine eigene Datenbank erstellen, um die Spieletests und 
die Tips & Tricks zu erfassen? Oder habt Ihr so etwas bereits 
in der Hinterhand und plant die Veröffentlichung? 
Ein anderer Punkt, der mich nicht mehr schlafen läßt, ist 
Eure Wertung. In Heft 8/93 erhält »Railroad Tycoon Delu- 
xe« 92 Prozentpunkte. Heißt das, wir sind nicht mehr weit 
vom ultimativen Spiel entfernt? Ist es dann nicht mehr nötig, 
sich ein neues Spiel zu kaufen? Doch nun ernsthaft; ist die 
Spielewertung absolut zu sehen oder bezieht Ihr sie immer 
auf das aktuell Mögliche? Vor allem zu den Tests von sehr 
aufwendigen Spielen wie »Comanche« oder »Ultima« würde 
mich eines interessieren: Sind diese Spiele auf einem Super- 
rechner getestet oder auf einem PC, den sich auch der Nor- 
malbürger leisten kann? (Thomas Neher, Prittriching) 

Die Wertungs-Datenbank existiert bei uns intern. Wir prü- 
fen gerade, mit welchem Programmieraufwand eine Veröf- 
fentlichung verbunden wäre. Wir bemühen uns bei den 
Gesamtwertungen um Weitsicht, aber sie beziehen sich auf 
die aktuellen PC-Standards, die sich im Laufe der Jahre etwas 
verschieben. Natürlich spielen wir alle Programme auf »nor- 
malen« Systemen (sprich: »kleiner« 486er). 



% DOPPELTE POWER! 

W Sie wollen beim nächsten 3D-Spie! die höchste Detail- 
stufe ausfahren, ohne daß Ihr PC dabei in die Knie geht? 
Dann wird's höchste Zeit, die alte rumpelige Mühle gegen 
ein rasantes Local-Bus-System auszutauschen. Im Hinblick 
auf das langsam nahende Weihnachtsgeld testen wir näch- 
sten Monat Hlgh-End-PCs. 

Optimale Spiele- 
boliden takten den 
486-Prozessor mit 66 
MHz, dazu gehört 
natürlich eine super- 
schnelle Grafikkar- 
te. Wieviel Geld 
muß man für so 
einen Traum-PC 
hinlegen? Welche 
feinen Unter- 
schiede gibt's bei 
den einzelnen Modellen? 





A86er SI Seh gi«'« h r e £ „achrte" PC 

„hraub s ° .. .-_ t «,rt in ° er " . __. Tests. 



schraub' 



Tests- 




MEHR SPIELE! 

Der Spieletestteil sig- 
nalisiert ein deutliches Herbst- 
hoch. Auf der Warteliste für 
Besprechungen in 
der nächsten Ausga- 
be befinden sich z.B. 
die europäische 
Adventure-Hoff- 
nung Simon the 
Sorcerer, Origins 
3D-Rollenspiel 
Shadow Caster, die fertig programmierte Verkaufsver- 
sion von Microsofts Flight Simulator V sowie Sim 
i, Maxis 1 gewitzte Landwirtschafts-Exkursion. 



Spieletester Thomas »Was soll das heißen, 
ich muß es bis morgen schnell 
mal durchspielen?« Werner freut sich auf 
drei Testkandidaten. Von oben nach 

unten: Simon the Sorcerer, Shadow Caster 

und Flight Simulator V. 




^ KEINE PANIK! 

9 Liebeskummer? Zahnschmerzen? 
Virenbefall? Sollte letzteres Problem dro- 
hende Schatten auf Ihr Leben werfen, 
dann vertrauen Sie sich unserem Pan- 
nenhelfer Boris Schneider an. Nach seiner 
CMOS-Exkursion widmet er sich in der 
zweiten Folge unserer Serie mit dem subti- 
len Namen »Keine Panik!« dem Thema 
Was tun, wenn der Virus kommt?. 
Nächsten Monat gibt's praktische Tips zur Vor 
beuge und Schadensbegrenzung. 



Würden Sie von diesem 
Mann Ihren PC reparieren 
lassen? Boris »Doc Bobo« 
Schneider doziert im 
nächsten Heft über das 
txl der Computerviren. 



m DEUTSCHER MEISTER! 

W Tabellen-Verwaltungsprogramme gibt's viele, aber auf 
eine solche Statistik-Fundgrube 
Fußball-Bundesliga 
1963 - 1993 haben 
Sportfans bislang vergeblich 
gewartet. Neben allen Ergeb- 
nissen aus drei Kicker-Jahr- 
zehnten bietet das Programm 
viele digitalisierte Spielel 
und 40 animierte Torsze 
Welchen Nährwert d, 
gramm für Fußball-Hobbyisten 
hat, enthüllt unser Bericht in de 
nächsten Ausgabe. 




.;E-~*-.— ^. ^ e mru." 



bo ll.»ui.de'l'9 



All dies und viele weitere Spieletests, Tips, News 

und Features rund ums PC-Entertainment warten in vier 
Wochen auf Sie. 

Viel Spaß mit Ihrem PC bis zum nächsten MonaflV 

PC PLAYER 11/93 erscheint am 13. Oktober 



PC PUYER 10/93 



1 





Das Sim- 
Programm des 
Monats 

Sie halten es für etwas verwirrend, daß 
die erste Zusatzdiskette für den zweiten 
Teil von Ultima VII erschienen ist? Die 
Software-Industrie ist aus naheliegenden 
Gründen begeistert, den Kunden häpp- 
chenweise die Programmteile zu verkau- 
fen - da lacht die Portokasse! 
Damit Sie sich auf die Welle der zukünfti 
gen Add-In-Disketten einstellen können, gibt 
es die Simax-Neuerscheinung »5imln«. Es 
entfernt per Zufallsgenerator einzelne Pro- 
grammteile aus Ihrer Software. Erreichen Sie 



DIE LETZTE TOP 5-LISTE 

Ob Bifi oder Bundesumweltamt: Computerspiele 
als Werbemedium sind »in«. Unter großen Mühen 
haben wir uns in eine Agentur eingeschlichen und 
präsentieren die fünf heißesten Werbespiele, die 
1994 erscheinen sollen. 



. »MAHLZEIT« - Appetitanregender Sc reen schöner von McDo- 
nalds. 34 verschiedene gesamplete »Mahlzeitl«-Rufe trei- 
ben Ihre Kollegen in den Wahnsinn, während Sie sich am 
Super Royal TS laben. Kann nur mit einer geheimen Tasta- 
tur-Kombination (»ALT-CTRL-T-5«) ausgeschaltet werden. 

. »JÄGER DER VERLORENEN GOLDKANTE« - Geschicklich- 
keit s spiel von Ado Gardinen. Angeblich mit digitalisierter 
Ha rrison - Ford-Grafik . 

. »ICH BIN STOLZ DARAUF, EIN WÜRSTCHEN ZU 5EIN« 
Dumpfe Deutschtümelei auch jenseits des Werbespots für 
»Deutschländer«-Würstchen. Das passende Karaoke-Pra- 
gramm erlaubt es Ihnen, Wald- und Wiesenlieder zur digi- 
talisierten Version der original Dschingderassabumm-Musik 
zu grölen. 

. »NIGHT DRIVER« - Rennsimulation von Clausthaler. Mi» 
zuschaltbarem 1 ,2-Promille-Faktor (= vorprogrammierter 
Crash). Zeigt deutlich die Vorteile alkoholfreier Biere. 

. »UNDERCOVER« - Agenten Simulation von Opel: »Wer hat 
die geheimen Unterlagen mitgenommen?«. Ein Gegenspiel 
von VW (Arbeitstitel: »Innocento - Wer hat uns die gehei- 
men Unterlagen untergeschoben?«) soll auch in Arbeit sein. 



Sting als Starlord 

Der erste Blick auf die neu- 
este Anzeige von Micro- 
prose löst Verwirrung 
aus: Kennen wir den 
Herrn nicht? Für Star- 
lord wirbt unfreiwillig 
Pop-Musiker »Sting« 
in einer Szene aus 
dem Film «Dune«; 
zwar vom Anzei- 
genkünstler leicht 
verfremdet, aber 
immer noch er- 
kennbar. Im Compu- 
terspiel «Dune« von Virgin taucht 
die im Film von Sting gespielte Figur 
zwar auch auf; dort mußte aber das 
Gesicht verfremdet werden, damit der 
gute Sting nicht seine Rechtsanwälte 
bemüht. (bs) 

Original, Verfremdung und Fälschung: 
Popmusiker Sting hatte einen Gast-Auftritt 
im Film »Dune«. Im Spiel ist sein Gesicht kaum 
zu erkennen, der Starlord -Künstler hat sich 
offensichtlich mehr inspirieren lassen. 



Van unfreiwilliger Komik durchsetzt ist das Buch 
zum »Mediatool« vom Tewi-Verlag. Bei der Beschrei- 
bung des Begriffs »Multimedia« stellen sich jedem 
Computerspieler die Nackenhaare auf. Hierein paar 
Beispiele im Original -Ton: 



die entsprechende Stelle, erscheint eine Mel- 
dung wie z.B. »Um die Textdatei auszudrucken, 
benötigen Sie Data Disk B zum Preis von lächer- 
lichen 99 Mark«. 

In der neuesten Version berücksichtigt Simln 
auch die von New World Computing ersonne- 
ne Idee, daß sich das komplette Szenario eines 
Spiels erst nach dem Kauf mehrerer Program- 
me entfaltet (siehe Might & Magic IV und V). 
In Vorbereitung sind folgende Kombis: 
El-Fish + Pirates = Käpt'n Iglo; 
Car & Driver + Syndicate = VW-Manager; The 
Black Gate + Forge of Virtue + Serpent Isle + 
Silver Seed - Ultima VII komplett! 



"Als erstes wäre hier die Vertonung von Spielen zu 
nennen, die zwar keine ernsthafte Anwendung von 
Multimedia ist, ober dennoch ihre Berechtigung hat, 
weil sie dem Anwender Spaß bereiten kann. (...) 
Nicht, daß ich sagen möchte, so etwas kann süch- 
tig machen, aber eine gewisse Anziehung ist doch 
vorhanden. 

Wenn Sie jetzt sagen, »Was soll das Ganze, ich habe 
meinen PC doch nicht zum Spielen«, dann muß ich 
Ihnen Recht geben. Wenn Sie aber an Multimedia 
Interesse zeigen, empfehle ich Ihnen dennoch, sich 
einmal diesem Reiz zu unterziehen.« 
Über CD-ROMs: 

»Für den Bereich der Spiele ist die CD-ROM natürlich ebenso 
das ersehnte Medium, weil eine Auslieferung auf 400 3,5- 
Zoll- Disketten den Kunden abschrecken würde. (Denn bevor 
er seine wertvolle Festplatte mit dem gesamten Schotter 
zuknallt, muß er zunächst tagelang kopieren. Dafür hätte er 
anschließend aber 400 Leerdisketten!) (...) Viele Spiele gibt es 
heute schon auf CD, meistens sind das irgendwelche Aben- 
teuerspiele, bei denen man sein Bildschirm- Ich durch ver- 
schiedene Landschaften bewegt und versucht, eine (zumeist 
unbekannte) Aufgabe zu lösen.« 
Über Videokarten: 

»Sinn von Videokarten jedweder Art ist es, Bewegtbilder zu 
digitalisieren und aufzubereiten. Die einfachste Form ist die 
Digitalisierung eines Standbilds. (...) Hier und da kann man 
dann noch eine Computergrafik, wie zum Beispiel ein böses 
Monster oder einen Terminator, hinzumischen und daraus 
einen neuen Gruselfilm machen. Wenn man dann noch ein 
paar dumpfe Töne einmixt, dann hat man schon gewonnen.« 





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Da sieht Ihr PC, für den Sie mehrere tausend Mark ausgegeber haben. Ausstaffiert 
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